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DILEKEREI: KAFFEEKLATSCH MIT HAUSGEMACHTEN KUCHENTRÄUMEN

DILEKEREI: KAFFEEKLATSCH MIT HAUSGEMACHTEN KUCHENTRÄUMEN

Der Wedding kommt auch 2018 vermutlich nicht — aber wir reisen trotzdem gern dorthin. Dilekerei heißt ein kleines Café zwischen Gesundbrunnen und Bornholmer Straße, benannt nach seiner Besitzerin Dilek Topkara. Eingerichtet ist es im Biedermeierstil, allerdings mit niedlichen „Tea Time“-Elementen. Sie sind eine Erinnerung an jene Zeit in England, in der die studierte Ernährungswissenschaftlerin dort backen lernte. Die Ergebnisse lassen sich vor Ort verkosten, in Form von Victoria Sponge, Red Velvet Törtchen, Mohngugelhupf und Rose Cake. Die zum Cheesecake servierte Marmelade besteht aus Früchten, die im Schrebergarten ihrer Eltern wachsen und die Haselnüsse bezieht Topkara von Verwandten in der Türkei. Dazu gibt es neben Kaffee auch britische Teespezialitäten. In der Auslage stehen mehrstöckige Tortenträume und Kunstwerke aus essbarer Spitze, verziert mit Perlen, Früchten und handgemalten marokkanischen Kacheln. Abgesehen vom Sortiment ihres leider nur am Wochenende geöffneten Cafés, backt Topkara auch Torten auf Bestellung. Ihre Kunden können sich auf ein individuelles Ergebnis freuen — so schön, dass es zum Essen fast zu schade ist. Oft sind es Brautpaare aus der ganzen Welt, die der gebürtigen Schönebergerin ihre Geschichte erzählen, die sich dann auf ihrer Hochzeitstorte wiederfindet. Geliefert wird übrigens auch in die weite Berliner Welt, außerhalb des Weddings. (Text: Eva Biringer / Fotos: Dilekerei)

Dilekerei, Eulerstr.11B, 13357 Berlin-Wedding; Stadtplan
Sa-So 12-18h

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10 BUCH-TIPPS FÜR DIE GANZE FAMILIE

10 BUCH-TIPPS FÜR DIE GANZE FAMILIE

Die Zeit fürs vorweihnachtliche Geschenke-Shopping wird immer knapper. Aber verzweifle nicht: Wir haben 10 Buchempfehlungen für Dich zusammengestellt, die Dich vielleicht doch noch rechtzeitig auf die passende Idee bringen. Mit der Cocktailbibel „Cocktailian“ und „Dilekerei“ – exquisite Kuchen- und Tarterezepte der Weddinger Cakedesignerin Dilek Topkara – wird Deine nächste Party zum Feinschmeckerevent mit innovativen Drinks. Der Ratgeber „Das Coffee Shop Manifest“ von Yumi Choi gibt Kaffeeliebhabern Tipps, wie es mit dem eigenen Laden klappen kann. Oder Du nimmst Deine Liebsten mit auf eine Reise: Frauen aus der ganzen Welt – von Finnland bis Australien – erzählen in Simone Hawlischs „Heimat„, was sie mit dem Begriff verbinden. In „Walking Wild“ hat Livia Ritthaler die besten Spaziergänge mit Hund in Berlin und Brandenburg zusammengestellt. Wenn Dir der Sinn mehr nach Fiction und Abenteuern steht, ist Deborah Levy „The Man Who Saw Everything“ genau das Richtige: Die mitreißende Geschichte über einen Londoner Historiker in Ost-Berlin der 1980er Jahre, war bereits für den Man Booker Prize nominiert. Auch Christof Zwiener blickt mit „nach 1990“ gen Osten: eine kuriose Bildsammlung von Fahnenmasten aus der DDR-Ära, wecken Erinnerungen an vergangene Zeiten. Für jüngere Leser der „Generation Greta“, empfehlen wir Millie Marotta’s „A Wild Child’s Guide to Endangered Animals“ – ein wunderschönes Bilderbuch über Tiere, die vom Klimawandel bedroht sind. Genauso bemerkenswert ist „Always Everything„: Die 372 spielerisch miteinander verknüpften Fotos von Jan Von Holleben, bringen Dich an regnerischen Tagen auf andere Gedanken. Designbegeisterte werden in „Moholy-Nagy and the New Typography fündig: hier wird mit bisher unveröffentlichtem Material der Kunstbibliothek, die typografische Welt der Bauhausikone László Moholy-Nagy vorgestellt. Wie auch immer Du Dich entscheidest: Viel Spaß beim Lesen! (Text: Benji Haughton / Fotos: Sophie Döring)

Viele der hier erwähnten Bücher können online bestellt und am nächsten Tag bei einem unserer liebsten Berliner Buchläden abgeholt werden, Uslar & Rai.

Cocktailian“ Mixology Verlag (2019, Tre Torri Verlag, 208 Seiten, Deutsch)
Dilekerei“ von Dilek Topkara (2017, Heel Verlag, 176 Seiten, Deutsch)
Das Coffee Shop Manifest“ von Yumi Choi (2019, 152 Seiten, Deutsch)
Heimat“ von Simone Hawlisch (2019, Knesebeck, 200 Seiten, Deutsch)
Walking Wild“ von Livia Ritthaler (2019, The Gentle Temper, 216 Seiten, Deutsch)
The Man Who Saw Everything“ von Deborah Levy (2019, Penguin, 199 Seiten, Englisch)
A Wild Child’s Guide to Endangered Animals“ von Millie Marotta (2019, Puffin, 101 Seiten, Englisch)
Always Everything“ von Jan Von Holleben (2019, Tarzipan, 372 Seiten, Fotobuch)
nach 1990“ von Christof Zwiener (2019, Vexer Verlag, 360 Seiten, Deutsch & Englisch)
Moholy-Nagy and the New Typography“ Hrsg. Petra Eisele, Isabel Naegele & Michael Lailach (2019, Verlag Kettler, 256 Seiten, Englisch)

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