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FOODPAIRING AUF HÖCHSTEM NIVEAU IM BRLO BRWHOUSE

FOODPAIRING AUF HÖCHSTEM NIVEAU IM BRLO BRWHOUSE

Zeit für ein kulinarisches Get-Together der anderen Art: Bereits zum zweiten Mal paart die Brauerei Brlo am 28.5.18 Bier und Kochkunst in ihren Räumen. Ganz nach dem Motto Fünf – Vol. II kommt beim Dinner-Event kulinarische Vielfalt in fünf Gängen auf den Tisch, abgestimmt mit dem dazu passenden Getränk. Die Gerichte werden von Köchen der Berliner Restaurants Kin Dee, Golvet, Frühsammers und dem Brlo zubereitet — und auch The Nuc Duc Ngo, dessen neuestes Café Toki The White Rabbit uns erst kürzlich begeistert hat, ist dabei. Die Biersommelière Sophia Wenzel stellt die zum Menü passende Getränkebegleitung vor, in der neben dem Gastgeber auch die Brauereien Heidenpeters, Schoppe Bräu, Bierfabrik und Fuerst Wiacek vertreten sind. Das saisonale Menü mit seinen erfrischenden Begleitungen verspricht nicht nur einen exquisiten Abend — sondern auch einen köstlichen Start in den Berliner Sommer. (Text: Jennifer Prietzel / Fotos: Brlo Brwhouse)

Brlo Brwhouse, Schöneberger Str.16, 10963 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan
Fünf – Vol. II, 28.5.18, Beginn 19h. Tickets über Eventbrite.

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CRESCENDO 2018 — DAS MUSIKFESTIVAL DER UDK BERLIN

CRESCENDO 2018 — DAS MUSIKFESTIVAL DER UDK BERLIN

Kunsthochschulen und Universitäten bieten Raum für kreative Freiheit — es sind Orte, an denen unterschiedliche Visionen geteilt, ausprobiert und für die Zukunft entwickelt werden können. Ab morgen präsentiert Crescendo — Das Musikfestival der Universität der Künste Berlin (UdK) dem Publikum seine auditiven Sichtweisen: Gut zwei Wochen lang werden Performances, Meisterklassen und künstlerische Experimente stattfinden. Das Programm wurde von den international renommierten Musikern und UdK Professoren Konstantin Heidrich und Markus Groh zusammengestellt und steht dieses Jahr unter dem Motto „UnVollendet“. Der stetige Wandel kreativer Prozesse und ihre potenziellen Entfaltungsmöglichkeiten stehen dabei im Fokus. All dies zeigt sich in Darbietungen wie „immersive.architecture.generator“ (31.5 & 1.6.2018). Ein Klaviertrio trifft hier auf künstliche Intelligenz und Augmented Reality, die Sinneswahrnehmung von klassischer Musik wird beim Publikum hinterfragt. Oder Bachs unvollendetes Werk „Die Kunst der Fuge“, das während seiner Aufführung von Studierenden der Malerei auf Leinwand interpretiert wird (6.6.2018). Doch das ist nur ein kleiner Vorgeschmack: Vertiefe Dich ins Programm und freue dich auf zwei melodische Wochen. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos: Marcus Witte, Matthias Heyde)

Crescendo 2018 — Das Musikfestival der UdK Berlin, 25.5-9.6.2018.
Verschiedene Termine und Locations: ProgrammTickets.

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JUSTYNA BURZYNSKI EMPFIEHLT: NO WÓDKA

JUSTYNA BURZYNSKI EMPFIEHLT: NO WÓDKA

Wie der Name bereits vermuten lässt, wirst Du in diesem Concept Store weder Wodka noch andere Klischees über Polen finden. Bereite Dich stattdessen auf ein etwas anderes Bild von Polen vor – eines, das den ästhetischen Vorlieben von Aleksandra Kozlowska entspricht. Sie hat den Laden 2014 eröffnet und sucht sorgfältig qualitativ hochwertige Dinge aus: Möbel, Wohnaccessoires, Kleider und Schmuck – alles spiegelt hier aktuelle polnische Designtrends wider. Das ganze Sortiment ist in Polen gefertigt und umfasst kleine bis größere Marken — Massenware adieu. Kozlowska hat das Erscheinungsbild des Stores zusammen mit dem Warschauer Studio Kontent entwickelt. Die handverlesenen Artikel ergänzen das minimalistische Interieur: Neutral-weiße Sonnensegel und Gerüstträger geben hier den Ton an. Der Raum lässt sich einfach neu gestalten und für unterschiedliche Zwecke umfunktionieren, wie gelegentliche Ausstellungen, Workshops und andere Veranstaltungen. No Wódka räumt ordentlich mit den Klischees über Polen auf und ist daher weit mehr als nur ein Laden. Dieser Ort ist eine kulturelle Institution und einer meiner Lieblingsorte in Berlin, wenn ich Sehnsucht nach Polen habe. (Text: Justyna Burzynski / Fotos: Baba Wie, No Wódka)

No Wódka, Pappelallee 10, 10437 Berlin-Prenzlauer Berg; Stadtplan
Mo-Mi 12-19h, Do-Sa 11-19h

Justyna Burzynski lebt seit 2012 in Neukölln und widmet sich in ihrem Blog Berlinsko der polnischen Community in Berlin. Sie liebt es zu bouldern, Berlin zu entdecken und darüber zu schreiben.

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ALLES INFRAGE STELLEN: PHILIPPE PARRENOS FLÜCHTIGES WERK

ALLES INFRAGE STELLEN: PHILIPPE PARRENOS FLÜCHTIGES WERK

“Nichts wird stattgefunden haben als die Stätte”. Diese Worte des französischen symbolistischen Dichters und Kritikers Stéphane Mallarmé sind Philippe Parrenos unbetitelter Ausstellung vorangestellt. Diese ist Teil der Programmreihe „Immersion“ der Berliner Festspiele – einer Serie von Ausstellungen, die 2016 von Thomas Oberender ins Leben gerufen wurde und die Grenzen zwischen Ausstellung und Aufführung auslotet. Der in Paris lebende Parreno hat sich einen Namen mit seinen Filmen, Installationen und performativer Kunst gemacht; über die aktuelle Ausstellung hat er sich bewusst nur kryptisch geäußert. Seine kontinuierliche Erforschung von Zeit wird hier fortgeführt, Elemente früherer Werke neu interpretiert — wie der neu geschnittene Film “Anywhen” (2016), der für die Turbine Hall Commission der Tate Modern produziert wurde. Oder aber die Blumentapete, die in seinem Film “Marilyn” (2012) zu sehen ist. Klingt geheimnisvoll? Ein Filmprogramm, unter anderem mit einem Screening im Rahmen der Reihe Videoart at Midnight, Diskussionsrunden, Vorträge und eine geführte Tour mit Künstler Tino Sehgal am 30.6.2018 bringen möglicherweise etwas Licht ins Dunkel. (Text: Anna Dorothea Ker / Werke: Philippe Parreno / Fotos: Berliner Festspiele)

Gropius Bau, Niederkirchnerstr.7, 10963 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan
Mi-Mo 10-19h
Philippe Parreno, eine Ausstellung der Berliner Festspiele im Rahmen der Programmreihe “Immersion“, 25.5-5.8.2018

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LOUISE BOURGEOIS: WERKE EINER MEISTERIN IM SCHINKEL PAVILLON

LOUISE BOURGEOIS: WERKE EINER MEISTERIN IM SCHINKEL PAVILLON

In einer unscheinbaren Seitenstraße der Flaniermeile Unter den Linden befindet sich eines der markantesten Zeugnisse der Berliner DDR-Architektur — ein eindrucksvolles achteckiges Gebäude, das 1969 von Richard Paulick, dem leitenden Architekten der Karl-Marx-Allee, errichtet wurde. Dort ist der Schinkel Pavillon untergebracht, eine zeitgenössische Kunstinstitution unter kuratorischer Leitung von Nina Pohl — und ein Ort, der sich immer stärker positioniert. Aktuell sind dort die späten Werke der französisch-amerikanischen Künstlerin Louise Bourgeois (1911-2010) zu sehen, die  mit ihren raumgreifenden Installationen und Skulpturen Themen wie Sexualität, Familie, Verfall und Tod erforscht. Im zentralen achteckigen Raum ist eine ihrer Zellen “Peaux des Lapins, Chiffons Ferrailles à Vendre” (2006) untergebracht — eine eiserne Käfigkonstruktion, die den Schnittstellen zwischen Erinnerung, Schmerz und Sehnsucht gewidmet ist. Neben mehreren Ketten hängen im Inneren eine Reihe von sackartigen Formen aus Chiffon, die Organen und Genitalien ähneln. Sie interagieren mit Marmorstücken, die in ihrem Aufbau an eine menschliche Wirbelsäule erinneren. Mangel und Zerfall sind hier allgegenwärtig. Im unteren Stockwerk sehen wir vier Vitrinen (2005-2010) und eine Serie von roten Gouaches (2007-2008): Die Künstlerin setzt darin ihre Erforschung gegenseitiger Abhängigkeit und Trennung fort. Noch lange nach einem Besuch hallen die Gefühle nach. (Text: Anna Dorothea Ker / Werke c/o The Easton Foundation/VG Bild-Kunst / Fotos: Andrea Rossetti)

Schinkel Pavillon, Oberwallstr.1, 10117 Berlin-Mitte; Stadtplan
Do-So 12-18h
Louise Bourgeois: The Empty House, bis 29.7.2018

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