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BLACK ISLE BAKERY — BACKKUNST IN MINIMALISTISCHEM INTERIEUR

BLACK ISLE BAKERY — BACKKUNST IN MINIMALISTISCHEM INTERIEUR

Der jüngste Neuzugang auf der Linienstraße ist keine weitere Galerie, sondern eine Bäckerei, die sich allerdings perfekt in das künstlerische Ambiente der Nachbarschaft einfügt. Von London hat es Ruth Berry – die vorher in einem Verlag für zeitgenössische Kunst gearbeitet hat – nach Berlin verschlagen, wo sie sich 2012 den Traum von der eigenen Bäckerei erfüllte. Der Name Black Isle Bakery ist eine Hommage an ihre Heimat – eine Halbinsel der östlichen schottischen Highlands. Ihre Kreationen kennst Du wahrscheinlich bereits, ohne es zu wissen: Du findest diese unter anderem im Isla und Companion Coffee. Und nun auch in ihren eigenen, Galerie-ähnlichen Räumlichkeiten in Mitte. Die eigens dafür angefertigten Möbel mit Kupfer-, Silber und Goldfinish lassen die Bäckerei erstrahlen. Zum Sortiment gehören neue Interpretationen klassischer Kreationen – von Brownies mit Meersalz bis zu Florentinern. Besonders angetan haben es uns die herzhaften Kompositionen, wie die fluffigen Buns mit geräuchertem Lachs, Dill und Crème Fraîche. Das Angebot wechselt regelmäßig, denn Ruth legt Wert auf regionale und saisonale Zutaten, die von ihr täglich frisch in der offenen Küche verarbeitet werden. (Text & Fotos: Devan Grimsrud)

Black Isle Bakery, Linienstr.54, 10119 Berlin-Mitte; Stadtplan
Di-Fr 8-17h, Sa-So 10-17h

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ZWEI TIPPS ZUR BERLIN ART WEEK: AUF DER SUCHE NACH DEM JETZT

ZWEI TIPPS ZUR BERLIN ART WEEK: AUF DER SUCHE NACH DEM JETZT

Es ist Berlin Art Week – das weißt Du spätestens seit dem letztwöchigen Newsletter #323, der vollgepackt war mit unseren Highlights. Jetzt, wo die Kunstwoche in vollem Gange ist, können wir einfach nicht anders, als dem noch etwas hinzuzufügen: Heute (13.9.17) eröffnet die zweite Ausgabe des Festival of Future Nows 2017 → ∞ – eine Zusammenarbeit zwischen Olafur Eliasson, seinem Institut für Raumexperimente e.V. und der Nationalgalerie. Noch bis 17.09.17 erobern über 100 Künstler den Hamburger Bahnhof mit einem abwechslungsreichen Programm aus Performances, Tanz und Musik auf den Spuren von James A. Baldwins Aufruf: „Die Herausforderung ist der Moment, die Zeit ist immer jetzt.“ Das KW Institute for Contemporary Art lockt mit Willem de Rooijs Show “Whiteout“, die mit Arbeiten der letzten 20 Jahre einen faszinierenden Einblick in seinen Umgang mit gesammelten, zeitgenössischen Artefakten gewährt. Du brauchst einen Moment, um diese Eindrücke zu verarbeiten? Die Pauly Saal Bar (ab 18h) auf der gegenüberliegenden Straßenseite vom KW ist immer noch einer unserer Lieblingsorte während der Art Week, um das Gesehene mit Kunst-Freunden bei einem gepflegten Drink zu besprechen. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos: (im Uhrzeigersinn): Fabian Knecht / Willem de Rooij c/o Sammlung Stedelijk Museum, Amsterdam / Jeroen de Rijke / Willem de Rooij c/o Galerie Buchholz)

Berlin Art Week
13.9-17.9.17, verschiedene Standorte und Zeiten in der ganzen Stadt. Mehr Details findest Du im Programm.

Hamburger Bahnhof — Museum für GegenwartInvalidenstr.50-51, 10557 Berlin-Moabit; Stadtplan
Festival of Future Nows 2017 → ∞, 14-17.9.17
Eröffnung 14.9.17, 19-23h, Facebook Event

KW Institute for Contemporary ArtAuguststr.69, 10117 Berlin-MitteStadtplan
Willem de Rooij “Whiteout”, 14.9-17.12.17

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STEFANIE ROTHENHÖFER EMPFIEHLT: INDUSTRIESALON SCHÖNEWEIDE

STEFANIE ROTHENHÖFER EMPFIEHLT: INDUSTRIESALON SCHÖNEWEIDE

Oft gibt es an einem Sonntag nichts Schöneres, als die Stadt zu verlassen und ins Grüne zu fahren. Dabei muss es gar nicht weit weg sein und die Fahrt lange dauern. Nur wenige S-Bahnstationen entfernt liegt Schöneweide, dessen Name die dortige Landschaft Ende des vorletzten Jahrhunderts beschreibt und schon damals ein beliebtes Ausflugsziel für wohlhabende Städter war. Doch als 1897 die AEG die schönen Weiden bezog, änderte sich das schlagartig. In wenigen Jahren baute Emil Rathenau hier den weltweit größten Industriestandort der Elektroindustrie auf. Kabelwerk-Hallen so groß wie Kathedralen, das erste Drehstromkraftwerk der Welt, eine Kranbahn als Promenade – vieles steht davon heute noch und kann sonntags in einer geführten Tour besichtigt werden. Während des zweieinhalbstündigen Spaziergangs entlang der imposanten Industriefassaden von der Wilhelminenhofstraße in die historische AEG-Kantine über den modernen Hochschulcampus im ehemaligen Kabelwerk bis zum Peter-Behrens-Turm, taucht man ein in die facettenreiche Industriegeschichte Berlins und erfährt ganz nebenbei, dass Olafur Eliasson und Bryan Adams erst kürzlich jeweils eine gigantische Halle erworben haben. Was damit geschieht, ist noch unklar. Zu hoffen bleibt, dass Kunst und Kultur überwiegt und schon bald noch mehr Schönes die Weiden ziert. (Text: Stefanie Rothenhöfer / Fotos: Devan Grimsrud, Industriesalon Schöneweide)

Industriesalon SchöneweideReinbeckstr.9, 12459 Berlin-Oberschöneweide; Stadtplan
Mi, Fr-So 14-18h

Stefanie Rothenhöfer ist Gründerin des Food Entrepreneurs Club (FEC), der Networking-Platform und Hub für junge Köche, innovative Gastronomen und ambitionierte Food-Unternehmer ist, die sich selbst und ihr Unternehmen den Werten des Food-Handwerks verschrieben haben.

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CRAFT BEER TRIFFT DESIGN-ANSPRUCH: MOTEL BEER

CRAFT BEER TRIFFT DESIGN-ANSPRUCH: MOTEL BEER

Klare Linien und eine ansprechende Farbgebung sind nicht gerade selbstverständlich, wenn es um das äußere Erscheinungsbild von Bierflaschen geht. Motel Beer ist hier die große Ausnahme – das Design hätte einen Preis verdient! Aber nicht nur beim Etiektt setzt das Team auf ein präzises Konzept, natürlich auch beim Geschmack. Das verrät bereits der erste Schluck von unserem Favoriten ”White Sand Pale Ale”, einer Kreation aus amerikanischem und slowenischem Hopfen mit einem Hauch Zitrus. Gegründet wurde Motel Beer übrigens von einem internationalen Quartett. Genau gesagt einem Amerikaner, einem Neuseeländer, einem Kanadier und einem Schweizer. Seit Januar 2017 kannst Du ihre Biere in Berlin kosten – ob aus dem Zapfhahn oder aus der Flasche, ob als fruchtiges Shady Pines IPA oder süßes Lago Dorado, einem britischen Golden Ale, verfeinert mit guatemaltekischem Kaffee. Seinem Namen macht die Marke übrigens alle Ehre: gebraut wird an wechselnden Standorten. Für uns heißt das: Diesem Newcomer bleiben wir besser dicht auf den Fersen. Bisher haben wir für ein Motel Beer bei Lager LagerLode & Stijn und Birraeingecheckt. (Text: Devan Grimsrud / Fotos: Motel Beer)

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STILVOLL UND NACHHALTIG — MÖBEL VON KENTHOLZ

STILVOLL UND NACHHALTIG — MÖBEL VON KENTHOLZ

Aus alt mach neu: Seit 2014 kreiert der in Australien geborene Wahl-Berliner Stacey Kent gemeinsam mit seinem kleinen Team nachhaltige Möbelstücke aus recyceltem Holz. Gefertigt in einer Werkstatt in Lichtenberg ist jeder Entwurf von Kentholz ein zeitloses Unikat – von der rustikalen Variante des klassischen String-Regals bis hin zu elegant-minimalistischen Tischen und modernen Sitzbänken. Um dem natürlichen Charakter des Materials gerecht zu werden, wird alles handgemacht: Jedes Stück Holz, das seinen Weg in die Werkstatt findet, wird verwertet. So wird nicht nur fair mit den Ressourcen umgegangen, sondern auch mit Deinem Portemonnaie. Klick Dich durch den Katalog oder melde Dichdirekt bei Stacey, wenn Du einen Sonderwunsch hast. Wir haben unseren Favoriten derweil bereits gefunden: der Tisch namens “Kitchen Kent“ mit filigranen Tischbeinen, die an Haarnadeln erinnern, sind ein echter Hingucker. (Text: Anna Dorothea Ker / Photos: Kentholz & Woodboom)

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