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BRASILIANISCHER MODERNIST: DAS ŒUVRE DES ROBERTO BURLE MARX

BRASILIANISCHER MODERNIST: DAS ŒUVRE DES ROBERTO BURLE MARX

Ich bin Landschaftsarchitektin, aber mit diesem Beruf können viele nichts anfangen. Also erkläre ich es immer mit einer Frage:”Kennst Du die Copacabana?” Denn eines der bekanntesten Landschaftsarchitektur-Projekte ist die Gestaltung der gesamten Küste Rio de Janeiros, die aus unterschiedlichen öffentlichen Gärten, Stränden und Parks besteht. Entworfen hat sie einer der besten Landschaftsarchitekten des 20. Jahrhunderts. Der Brasilianer Roberto Burle Marx (1909–1994), genauer gesagt. Und das über einem Zeitraum von 50 Jahren. Darüber hinaus war Burle Marx aber auch Maler, Bildhauer, Textildesigner, Keramiker und Glasmaler und enger Freund von Oscar Niemeyer, einem der bekanntesten Architekten der brasilianischen Moderne. Mit ihm realisierte er u.a. die Gärten des National Theaters in Brasilia. Nun beleuchtet eine Ausstellung sein Schaffen und erklärt anhand seiner Projekte, wie unterschiedlich und wichtig die Wahrnehmung und Gestaltung unseres Außenraumes ist. (Text: Milena Kalojanov / Fotos: Deutsche Bank KunstHalle)

Deutsche Bank KunstHalle, Unter den Linden 13/15, 10117 Berlin-Mitte; Stadtplan
Tropische Moderne“ bis 3.10.2017
Täglich 10-20h, Montag Eintritt frei

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OKAY CAFÉ — SCHWEDISCHE KÖSTLICHKEITEN IM REUTERKIEZ

OKAY CAFÉ — SCHWEDISCHE KÖSTLICHKEITEN IM REUTERKIEZ

Egal, ob Du aus Schweden bist und Dich einfach nach ein bisschen Heimat sehnst oder als Berliner etwas Herzlichkeit und Süßes suchst – im Okay Café bist Du richtig! Besitzerin, Bäckermeisterin und Küchenchefin Marie-Louise Crona (kurz: Makki) hat in den vergangenen Jahren mit einer Vielzahl temporärer Projekte in der Berliner Gastroszene von sich Reden gemacht – vom mobilen Verkauf schwedischer Buns über einen eigenen Food-Blog bis zu einer Pop-up-Reihe rund um Schwedens vielseitige Küche. Dieses Mal ist sie gekommen, um zu bleiben – und zwar in Neukölln. Das hiesige Okay Café hat sich in nur einem Jahr bereits als beliebter Kiez-Treffpunkt und Zentrum für schwedische Feiertage etabliert. Das Angebot reicht von nicht-zu-süßen Zimtbrötchen über Avocado-Toast (mit dem Brot von The Bread Station) bis hin zu leckeren Omelettes. Am Wochenende lohnt der Besuch für die “Plättar”, kleine schwedische Pfannkuchen in süßen und herzhaften Varianten. Und weil nicht nur das Essen begeistert, sondern auch der Service, bleibt nur zu sagen: Wir haben soeben ein neues Lieblingscafé gefunden. (Text: Devan Grimsrud / Fotos: Luke Marshall Johnson)

Okay Café, Pflügerstr.68, 12047 Berlin-Neukölln; Stadtplan
Di-Fr 9-18h, Sa-So 10-19h

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FREITAG ABEND: KOMM ZUM AYDOO SESSIONS LAUNCH!

FREITAG ABEND: KOMM ZUM AYDOO SESSIONS LAUNCH!

Schon Wochenendpläne? Wir hätten da noch eine Idee: Morgen Abend (Fr 14.7.2017) sind wir von Cee Cee Co-Host beim Launch Event von Aydoo sessions und freuen uns, wenn Du vorbeischaust. Aydoo sessions ist eine neue Plattform für handverlesene Workshops in und um Berlin – mehr dazu in unserem Beitrag von letzter Woche. Für das Event haben wir die digitale Plattform zum Leben erweckt – wenn Du also noch nach Inspiration für Deine freie Zeit suchst, hier findest Du sie. Und egal, ob es morgen regnet oder die Sonne scheint: Die Drinks sind kaltgestellt! (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos: Aydoo Sessions)

Aydoo sessions auf InstagramFacebook
Aydoo Launch Veranstaltung, MadeMyDay, Torstr.66, 10119 Berlin-Mitte; Stadtplan
14.07, 18-21h, Facebook Veranstaltung

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ARI BENJAMIN MEYERS: EINE ODE AN DIE FREUNDSCHAFT

ARI BENJAMIN MEYERS: EINE ODE AN DIE FREUNDSCHAFT

Anfang des Jahres begann die Violinistin Ayumi Paul damit, Briefe an den Künstler und Komponisten Ari Benjamin Meyers zu schreiben. Auf Smalltalk verzichtete Paul in ihren Zeilen, stattdessen teilte sie persönliche Details aus ihrer Kindheit, erzählte von frühem Verlust, erster Liebe und Therapiesitzungen. Meyers antwortete auf seine Weise: Er verfasste eine Partitur, übersetzte Pauls Worte in Noten und schuf so ein einfühlsames Porträt seiner langjährigen Freundin. In der Galerie Esther Schipper kann man Paul nun dabei zuhören, wie sie Meyers’ Kompositionen auf der Geige interpretiert. Zu sehen sind auch die Briefe, die Meyers mit seinen Notenzeilen teilweise überschrieben und durch Erinnerungsstücke ergänzt hat. Die Freundschaft der beiden wird so als Klangraum erfahrbar, in dem Musik, Worte und Objekte ihren eigenen Part spielen. (Text: Laura Storfner / Fotos: c/o der Künstler & Esther Schipper / Andrea Rossetti)

Esther Schipper, Potsdamer Str.81E, 10785 Berlin-Tiergarten; Stadtplan
Ari Benjamin Meyers – Solo for Ayumi“, bis 5.8.2017
Di-Sa 11-18h

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JUDITH TAUDIEN EMPFIEHLT: MASEL TOPF

JUDITH TAUDIEN EMPFIEHLT: MASEL TOPF

Für alle, die es lieben, fern der eigenen vier Wände Essen zu gehen, ist der Kollwitzkiez mit seinen unzähligen Restaurants und Cafés ein kleines Paradies. Für Gastronomen ist die Gegend jedoch ein hartes Pflaster. Ein Restaurant hat es mit seinem besonderen Konzept aus innovativer Küche und gemütlichem Interieur trotzdem geschafft, sich hier zu etablieren: das Masel Topf in der Rykestraße. Seit 2014 serviert Inhaber Konstatin Pinski hier bodenständige jüdische Hausmannskost mit modernem russischen Einschlag. Die Karte bietet mit klassischem Beef Stroganov, Wiener Schnitzel oder „Mommes Fläischroulette“ (mit Spinat, Käse und Aprikosen gefüllte Kalbsrouladen) vor allem Fleischessern eine große Auswahl. Vegetarier müssen trotzdem nicht mit knurrendem Magen nach Hause gehen, denn mit Falafelteller oder Wareniki ist selbstverständlich auch an sie gedacht. Einzigartig ist auch die detailverliebte Einrichtung, für die Konstantin Pinski lange in Antiquariaten nach den passenden Stücken gesucht hat und die mit opulenten Stühlen, einer wunderschön gemusterten Tapete und gerahmten Schwarz-Weiß-Fotografien an den Wänden an ein russisches Wohnzimmer der 1920er Jahre erinnert. (Text: Judith Taudien / Fotos: Konstantin Pinski)

Masel Topf, Rykestr.2, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg; Stadtplan
Mo-Sa 11-24h, So 10-24h

Judith Taudien lebt seit 2005 in Berlin (viele Jahre davon in Friedrichshain) und seit letztem Jahr in Lichtenberg. Sie arbeitet als Online-Redakteurin und schreibt dabei hauptsächlich über Restaurants und gutes Essen.

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