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WITZ HUMMUS — EINE ODE AN DIE WELTBESTE KICHERERBSENSPEISE

WITZ HUMMUS — EINE ODE AN DIE WELTBESTE KICHERERBSENSPEISE

Als ich auf Witz Hummus aufmerksam wurde, schien gerade die Sonne auf das selbst-gebastelte Holzschild, das draußen am Eingang lehnte. Mit seinen schlichten, weißen Buchstaben spiegelt dieses Schild den Geist des Ortes perfekt wider: Das kleine Lokal ist einfach und unprätentiös aber sehr sympathisch. Genau wie Besitzer Marat Beltser und dessen Einstellung zu seinem Business: ”Ich stehe nicht so darauf, wenn die Leute in einer langen Schlange warten müssen. Das würde meiner Idee widersprechen — ich möchte mit meinen Gästen ins Gespräch kommen.” Wenn Du also Redebedarf und Hummus-Hunger hast, bist Du hier goldrichtig. Denn, wie der Name schon verrät, geht bei Witz Hummus um die beste Kichererbsenspeise der Welt, Hummus. Der wird hier jeden Tag frisch zubereitet und zwar mit Kichererbsen aus Kasachstan, die mit Öl vermischt werden, wodurch eine sämige, unglaublich köstliche Creme entsteht. Dazu gibt es Pitabrot, Oliven, Zwiebeln und wahlweise hartgekochte Eier oder frittierte Aubergine. Marats Konzept geht auf: obwohl er erst im April 2018 eröffnete, scheint es seinen Laden an dieser Ecke im Graefe-Kiez schon immer gegeben zu haben und Du fühlst Dich hier fast wie bei Freunden zu Hause. Kein Witz. (Text: Maelyn Dolman / Fotos: Pamina Aichorn)

Witz Hummus, Blücherstr.37, 10961 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan
Di-So 12.15-19h

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BAU1HAUS — EIN BILDBAND ALS HOMMAGE AN DIE SCHÖNHEIT DER BAUHAUS-ARCHITEKTUR

BAU1HAUS — EIN BILDBAND ALS HOMMAGE AN DIE SCHÖNHEIT DER BAUHAUS-ARCHITEKTUR

Weimar, 1919. Kurz nach Ende des Ersten Weltkrieges gründet der Architekt Walter Gropius eine Hochschule, deren ästhetisches Konzept bis heute nachwirkt: Das Bauhaus. Was als Bildungsstätte beginnt, wird bald zum Inbegriff eines Stils, der mit der damaligen Formensprache bricht und eine neue, auf Funktionalität bedachte Ästhetik schafft. Auch heute – knapp 100 Jahre später – leben die Ideen von damals weiter, nicht nur in Deutschland sondern weltweit. Eine eindrucksvolle Übersicht dieses Phänomens versammelt der Berliner Fotograf Jean Molitor in dem Bildband “Bau1haus. Die Moderne in der Welt“ (Hantje Cantz Verlag). Seit 2009 bereist Molitor Länder weltweit, um an das Bauhaus angelehnte Architektur zu dokumentieren. Die findet sich nämlich nicht nur in Berlin oder Dessau, sondern auch an so fernen, unvermuteten Orten wie Havanna, Casablanca und Tel Aviv. Der Band vermittelt auf diese Weise nicht nur den weitreichenden Einfluss der Bauhaus-Ideen, sondern auch ein Gefühl für die schlichte und zeitlose Ästhetik jener Institution, die nun bald 100 Jahre alt wird. (Text: Lisa Staub / Fotos: Pamina Aichhorn)

Jean Molitor: Bau1haus — Die Moderne in der Welt (Hatje Cantz, 2018) gibt es hier.

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NADINE BINIAS EMPFIEHLT: ELEMENT YOGA

NADINE BINIAS EMPFIEHLT: ELEMENT YOGA

Yoga gehört zu meinem Leben seit ich in Berlin zuhause bin. Mein liebstes Yogastudio heißt Element Yoga und liegt direkt am Schlesischen Tor; dort wo Ost und West sich treffen. Die Räume befinden sich im fünften Stock, gleich gegenüber von Flux FM, was der ganzen Sache irgendwie noch ein wenig mehr urbanes Flair verleiht. Aber keine Sorge: Element Yoga ist nicht zu cool und nicht zu hip, aber eben auch nicht zu eso. Eher so richtig was für schlaue, liebevolle Menschen, die Wert auf echten Kontakt legen und vor allem anatomisch präzises und ”gesundes” Yoga praktizieren möchten. Das gibt es dort in drei Ausprägungen; Vinyassa für alle, die schwitzen wollen, Yin zur Entspannung und Alignment und zum Lernen, was der Körper eigentlich wie macht und warum. Gegründet wurde das Ganze schon vor über 10 Jahren von Alexander Kröker, der auch Yogalehrer ausbildet – und das mit größtmöglicher Empathie und Leidenschaft. Die Räume kann man übrigens auch mieten; eine schöne Sache für alle “Körperarbeiter”, Coaches und Therapeuten. (Text: Nadine Binias / Fotos: Element Yoga)

Element Yoga, Pfuelstr.5, 10997 Berlin-Kreuzberg, Stadtplan
Täglich 10-22h

Nadine Binias lebt seit 2006 in Berlin, derzeit in Prenzlauer Berg. Aber auch Kreuzberg, Neukölln und Friedrichshain nannte sie schon ihr Zuhause.

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CHIPI CHIPI BOMBÓN — ITALIENISCHE EISKUNST MIT ARGENTINISCHER SEELE

CHIPI CHIPI BOMBÓN — ITALIENISCHE EISKUNST MIT ARGENTINISCHER SEELE

Andrés Bezem stammt aus Argentinien, wo es nicht nur fantastische Steaks, sondern auch großartige italienische Küche gibt. Sagt Andrés. Sein Eis jedenfalls macht Lust auf ganz viel mehr. Bei den Zutaten achtet er auf höchste Qualität. Das sagen sie alle, wobei es bei Chipi Chipi Bombón nicht immer alle Sorten gibt: ein gutes Zeichen. Heute zum Beispiel sind Pistazie und Kaffee aus. Kein Problem, denn es gibt ja noch vegane Sorbets wie Zitrone oder Ananas mit Petersilie. Zum Glück gibt es das aus dem sizilianischen Likörwein Masala hergestellte Zabaione und gebackene Süßkartoffel. Und einen Rest Bananasplit – Bananeneis mit Dulce de Leche – das schmeckt wie ein Banoffee Pie. Einige der Sorten gibt es wahlweise “schokiert”, mit Stücken echter Schweizer Schokolade. Für alle, die sich trotz der überschaubaren Sortenauswahl nicht entscheiden können: Es gibt Probierbecher mit sechs Minikugeln. Und: Alle Sorten werden auf Wunsch nach Hause geliefert. (Text: Eva Biringer/ Fotos: Pamina Aichhorn)

Chipi Chipi Bombón, Warschauer Str.12, 10243 Berlin-Friedrichshain; Stadtplan
Mo-Do 14-23h, Sa-So 14-24h

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KOTAI DESIGN: ZEITLOSE JAPANISCHE KREATIONEN

KOTAI DESIGN: ZEITLOSE JAPANISCHE KREATIONEN

Das Wort “Kotai” kommt aus dem Japanischen und bedeutet sowohl “solide” als auch “individuell”. Der Name ist Programm, denn die Kreationen des gleichnamigen Berliner Studios zielen sowohl auf die Langlebigkeit als auch Einzigartigkeit eines jeden Produkts. Maßgeblich hierfür ist das japanische Konzept des Wabi Sabi, wonach sich wahre Schönheit nicht über Makellosigkeit und Perfektion definiert, sondern ganz im Gegenteil: Gerade kleine Gebrauchsspuren und die Zeichen der Zeit sind es, die ein Objekt einzigartig machen und dadurch noch schöner werden lassen. Dieser Idee folgend ist auch die erste Schmuck-Kollektion von Kei Urayamas Label gestaltet. Der Fokus der Schmuckstücke (darunter eine Halskette, ein Armband, Ohrringe und ein Ring) liegt ganz klar auf klassischem Design und soliden Materialien. Dafür werden die Produkte von Hand gefertigt und aus Feinsilber gearbeitet. Ein besonders hochwertiges Material, welches sich mit dem Tragen an die eigene Körperform anpasst – und somit die Zeitlosigkeit und Individualität des japanischen Konzepts gekonnt widerspiegelt. (Text: Lisa Staub / Fotos: Anna Boettke)

Kotai Design: WebseiteInstagram

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