Cee Cee Creative Newsletter Book Neighborhood Map Lessons
Stadtplan
Information
archive temp
loop temp
CYANOTYPIE-WORKSHOP: FOTOENTWICKLUNG WIE 1842

CYANOTYPIE-WORKSHOP: FOTOENTWICKLUNG WIE 1842

Wer digital fotografiert, kennt diesen Moment nicht (mehr): Nach Wochen holt man die Urlaubsbilder von der Drogerie ab, öffnet langsam die Fototasche, nimmt die Abzüge heraus, hoffend, dass der Film nicht überbelichtet wurde. Dieses nostalgische Mitfiebern packt mich beim Aydoo SessionsCyanotypie-Workshop: Cyanotypie ist eine analoge Entwicklungsmethode aus dem Jahr 1842. Das Besondere: für die Entwicklung braucht man weder eine Dunkelkammer noch die üblichen schädlichen Chemikalien. Durch die Reaktion mit UV-Licht werden aus Negativen einzigartige Wandbilder in tiefblauem und lichtechtem Berliner Blau. Weitere Einfärbungen, zum Beispiel mit Kaffee, sind möglich. Wie, das erklärt Sehera Nawaz, Expertin ihres Fachs. Ihr umfangreiches Wissen zu analoger Fotografie gibt sie in ihren Workshops weiter, die sich auf der Plattform Aydoo Sessions anbietet. So entstehen unter ihrer Anleitung Urlaubsbilder, aus denen man meint den Ozean rauschen zu hören. (Text: Verena Schwarz / Fotos: Sehera Nawaz)

Mahlower Eins, Mahlower Str.1, 12049 Berlin-Neukölln; Stadtplan
Nächste Termine: 28.10.17, 13-18h; 18.11.17 13-18h
Anmeldung über Aydoo Sessions

cee_cee_logo
ANN-KATRIN SEIBEL EMPFIEHLT: THOMASHOF IN BRANDENBURG

ANN-KATRIN SEIBEL EMPFIEHLT: THOMASHOF IN BRANDENBURG

Da kommt man den ganzen Weg von Ostwestfalen nach Berlin, um dem Landleben zu entfliehen, und wo landet man am Ende doch wieder? Richtig, in Klein-Mutz. Das Verzwickte an Berlin ist, dass immer was los is. Zum Glück haben wir ganz viel Brandenburg drumrum. Wer sich zwischendurch nach Ruhe sehnt, nach einem Horizont in der Ferne und ganz viel Himmel, der sollte sich zum schönen Thomashof im Ruppiner Seenland aufmachen, 70 km vor Berlin. Hier hat Familie Thomas in den letzten neun Jahren einen alten Stall zu vier hellen und geschmackvollen Ferienwohnungen umgebaut, wo es sich unter original erhaltenen Holzbalken urgemütlich und zugleich komfortabel entspannen lässt. Eine Scheune bietet Platz zum Feiern, zudem werden Räumlichkeiten für Seminare und Wohnmobil-Stellplätze vermietet. Vor der Tür findet man ein wunderbar wildes Blumenbeet, frische Eier aus dem hofeigenen Hühnerstall und endlose Felder. Auf ausgedehnten Spaziergängen entlang gigantischer Windräder kannst Du Deine Energiespeicher wieder auffüllen. Das ist mal Landleben nach meinem Geschmack. (Text & Fotos: Ann-Katrin Seibel)

Thomashof, Alter Anger 8, 16792 Zehdenick; Stadtplan

Ann-Katrin Seibel lebt seit 2011 in Berlin, zunächst in Neukölln und seit einem Jahr im schönen Friedenau. Wenn sie dort nicht gerade mit ihrem Sohn um die Häuser zieht, erkundet sie für ihren Blog den Rest Berlins oder berichtet vom Leben mit Kind, schöner Einrichtung und Reisen.

cee_cee_logo
CHRISTIAN METZNER EMPFIEHLT: WOLTERSDORFER STRASSENBAHN

CHRISTIAN METZNER EMPFIEHLT: WOLTERSDORFER STRASSENBAHN

Dieser Gastbeitrag ist in der zweiten Ausgabe unseres Cee Cee-Buchs erschienen, das hier erhältlich ist.

Nur ein paar Schritte trennen den S-Bahnhof Rahnsdorf von einer Haltestelle am Wald. Dort wartet auch schon eine kleine, schmale Straßenbahn aus den 1960er Jahren. Gerade eingestiegen, fragt der Fahrer bereits in die Runde: “Tachchen, noch jemand ohne Fahrschein?” Zwei hölzerne Schiebetüren schließen mit lautem Gebimmel. Ein Ruck nach vorn und die Tram rattert in Richtung Woltersdorf. Die Fahrt führt durch einen lichtdurchfluteten Wald bis hinunter an die Schleuse und den Flakensee. Am Ende der kurzen Strecke warten eine Handvoll gediegener Cafés, zwei schöne Badeseen, ein kleiner Aussichtsturm und ein Tretbootverleih. Es scheint, als wäre nicht nur die Bahn, die sich für immer auf der nicht enden wollenden Reise von Berlin nach Brandenburg befindet, ein Relikt aus einer anderen Zeit. Wie ein Uhrwerk fährt sie ihre Strecke ab und bietet allen, die es in die nahe Ferne und zurück zieht, einen freien Platz. (Text: Christian Metzner / Fotos: Daniel Farò)

Woltersdorfer S-Bahn, zwischen Rahnsdorf Bahnhof und Woltersdorfer Schleuse; Stadtplan

Mo-Fr 4.37-24.18, Sa & So 5.43-24.18

Ob Geldbörsen oder Porzellan, die perfekten Kreationen von Produktdesigner Christian Metzner – seinesgleichen gebürtiger Brandenburger – sind nicht von dieser Welt. Er selbst ist dafür umso bodenständiger – am liebsten zu Wasser auf seinem urigen Boot in seiner Heimat Potsdam.

cee_cee_logo
SCHLOSS CAPUTH — IDYLLISCHER AUSFLUGSORT AM WASSER

SCHLOSS CAPUTH — IDYLLISCHER AUSFLUGSORT AM WASSER

Unter der Vielzahl der Seen im Berliner Umland ist der Schwielowsee, einer meiner Favoriten. Du kannst im klaren Wasser des flachen Gletscherzungensees schwimmen, ein Boot mieten oder auf einem Stand-Up-Board eine Runde drehen. Ein guter Anlaufpunkt für den Ausflug dorthin ist der Ort Caputh, der zur Gemeinde Schwielowsee gehört. Dieses malerische Fleckchen schätzte bereits der Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg, der hier 1662 für seine Frau Dorothea das Schloss Caputh errichten ließ. Die Kurfürstin ließ das Bauwerk im Frühbarock-Stil verschönern und zum Sommersitz ausbauen. Wer es heute im Rahmen einer Führung besucht, wird nicht nur die prunkvollen Räume im Erdgeschoss zu sehen bekommen, sondern auch die Kreuzgewölbe-Grotte, wo rund 7500 niederländische Fliesen zu bestaunen sind. Diese wurden einst in industrieller Produktion mit Schablonen vorgezeichnet und manuell bemalt. Dadurch passierten Fehler, die uns heute amüsieren: aus dem Schafhüter wurde ein “Schneckenhüter”, und aus einem lieblichen Hasen ein diabolisches Fantasiewesen. Zurück im Tageslicht ist ein Streifzug durch den schönen Schlossgarten, gestaltet von Peter Joseph Lenné, dann der perfekte Abschluss. (Text & Fotos: Helen von der Höden)

Schloss Caputh, Straße der Einheit 2, 14548 Caputh
Mai bis Oktober, Di-So, 10-18h; Besichtigung nur mit Führung

cee_cee_logo
MIT DEM RAD ZUM HABERMANNSEE

MIT DEM RAD ZUM HABERMANNSEE

Den Harbermannsee haben wir in der zweiten Ausgabe unseres Cee Cee Buches vorgestellt, das hier erhältlich ist.

Jeden Sommer dieselbe Frage: Welcher ist Berlins bester See, um sich abzukühlen? Normalerweise suche ich einfach auf Google Maps nach den “blauen Flecken” auf der Landkarte, die das Umland von Berlin säumen. Oft fällt meine Wahl jedoch auf den Habermannsee, den man ganz einfach mit der Straßenbahn oder dem Rad erreichen kann. Für mich ein perfekter, idyllischer Ort, der nicht überfüllt ist und viele schöne Plätze am Ufer bietet – Liegewiesen für die Großen und sandige Buchten mit flachen Ufern für die Kleinen. Vielleicht kommt die Sonne ja irgendwann mal wieder raus… (Text: Sven Hausherr / Fotos: Daniel Farò)

Habermannsee, Kressenweg, 12623 Berlin-Mahlsdorf; Stadtplan

cee_cee_logo