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CAMILLE DARROUX EMPFIEHLT: JAJA NAKED WINE BAR & SHOP

CAMILLE DARROUX EMPFIEHLT: JAJA NAKED WINE BAR & SHOP

Ende März 2016 wurde diese Weinbar vom deutsch-französischen Paar Yulja Giese und Etienne Doset eröffnet. Der Name Jaja ist ein etwas altmodisches, französisches Slang-Wort für “täglich Wein”. Auf der Neuköllner Weichselstraße gelegen, besticht die kleine Lokalität mit einer regelmäßig wechselnden Auswahl an natürlichen Rot- und Weißweinen sowie Oranger Wein, einem Weißwein, der wie ein Rotwein hergestellt wird – eine echte Seltenheit. Alle Weine werden im Glas angeboten und kosten zwischen 4,50 und 6,50 Euro. Das lässt genügend Spielraum, möglichst viel zu probieren und kennenzulernen. Natürlich kannst Du auch Flaschen kaufen – zum Mitnehmen oder um sie dort zu trinken. Die Auswahl, die das Jaja-Team zusammenstellt, ist wirklich besonders, darunter Weine von Jeff Coutelou, einer der besten Winzer für naturbelassene Tropfen. Allerdings kommt man nicht nur für den Wein hierher: Regelmäßig locken Pop-up-Dinner mit Berlins begehrtesten Köchen, darunter auch Mathias Gondol, ein junger französischer Chef und engagierter Anhänger der Farm-to-Table-Bewegung, der jeden Samstag den Herd übernimmt. (Text: Camille Darroux)

Jaja, Weichselstr.8, 12043 Berlin-Neukölln; Stadtplan
Di-Sa 18-1h, So 18-22h

Camille Darroux ist Digital Consultant, freie Redakteurin und leitet die Mimosa Agency. Sie wohnt seit zwei Jahren in Berlin.

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MILLICENT NOBIS EMPFIEHLT: LERCHEN & EULEN

MILLICENT NOBIS EMPFIEHLT: LERCHEN & EULEN

Obwohl es schon lange zu meinen Lieblingsbars zählt – vor allem mit Berlin-Besuch – kann ich mit meiner australischen Zunge den schwierigen Namen des Lerchen & Eulen noch immer nicht aussprechen. Mit einer gemütlichen Mischung aus bunt zusammengewürfelten Möbeln, unverputzten Ziegelbögen, aufbereiteten alten Tischen und Retro-Sesseln ist es ein Leichtes, sich hier wie in einem Wohnzimmer zu fühlen – in einem sehr überfüllten zwar, dafür aber einem voller Freunde. Neben den großzügigen Whisky Sours sind die frischen Blumen auf den Tischen das Beste: Überall blüht es – aus Gießkannen und alten Milchflaschen auf den Tischen und in Form von überdimensionierten Sträußen auf dem Tresen, die den Barkeeper vor neugierigen Blicken abschirmen. Egal, wie spät oder verraucht es ist, es duftet immer frisch. Direkt neben einem Blumenladen gelegen, habe ich immer geglaubt, dass die farbenfrohen Bouquets von dort kommen, aber der Besitzer geht selbst auf den Markt und verbringt anschließend Stunden damit, seine Errungenschaften liebevoll zu arrangieren. Frische Blumen und Whiskey Sour? Eine ziemlich gelungene Kombination! (Text: Millicent Nobis / Fotos: Anna Freitag)

Lerchen & Eulen, Pücklerstr.33, 10997 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan
Mo-So ab 15h

Millicent Notiz stammt aus Australien und lebt seit 2010 in Berlin. Zusätzlich zu ihrem Schmucklabel Mies Nobis führt sie seit Juni 2016 AA-Collected, einen Concept Store in Kreuzberg.

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SARAH SEVER EMPFIEHLT: ZIG ZAG JAZZCLUB

SARAH SEVER EMPFIEHLT: ZIG ZAG JAZZCLUB

Wer hätte das im beschaulichen Stadtteil Friedenau erwartet: Ein gemütliches Café mit Wohnzimmeratmosphäre und täglicher Livemusik. Damit erwacht der Stadtteil aus einem langen Dornröschenschlaf, denn noch bis in die 70er Jahre steppte hier der Bär. Es reihten sich Kinos, Clubs, Kneipen und Cafés aneinander. Dimitris Christides, selbst Schlagzeuger und Mitbegründer der Drum School Berlin, und Willi Hunz knüpfen mit dem Zig Zag Jazzclub an diese wilden Zeiten an und bieten seit Sommer 2015 nationalen und internationalen Musikern einen Raum für Ihre Auftritte. Seitdem gibt es hier täglich Live-Sessions bei Cocktails und einer Auswahl verschiedener Tapas für den kleinen Hunger. Auch ein sechstägiges Jazzfestival im November 2015, das Maggie Black’s Jazz Rub Festival, haben sie schon auf die Beine gestellt. Der Eintritt ist frei, dafür geht am Ende der Hut rum und das ist, laut der Betreiber, für die Musiker lukrativer als die üblicherweise gezahlte Gage. (Text: Sarah Sever / Fotos: Ira Bolsinger)

Zig Zag Jazz Club, Hauptstr.89, 12159 Berlin-Friedenau; Stadtplan
Mo-Do 19.30-0h, Fr-Sa 19.30-1.30h

Sarah Sever ist Mitinhaberin und leidenschaftliche Bäckerin vom Lula Deli und dem Lula am Markt in Friedenau und kennt den besagten Stadtteil wie ihre Westentasche.

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AUNT BENNY BAR — NEUES BARKONZEPT AM TRAVEPLATZ

AUNT BENNY BAR — NEUES BARKONZEPT AM TRAVEPLATZ

Seit 2008 stolze Inhaber des Aunt Benny Café, wollten Jeremy, Kyla und Alexander mit ihrem Café einen Ort für Einheimische und Nicht-Einheimische schaffen. Die simple Idee: leckerer Kaffee in stilvollem und entspanntem Ambiente. Dabei sind die einfachsten Konzepte nicht zwangsläufig die erfolgreichsten. Nach achtjährigem Bestehen lässt sich aber mit Fug und Recht behaupten, dass sich das Trio sogar übertroffen hat. Nächster Schritt: dasselbe für das gleichnamige Barkonzept umzusetzen. Wenige Handgriffe bei der Umgestaltung des zweiten Raumes später hat das Aunt Benny fortan auch abends geöffnet. Die Intention: über den Tag hinaus einen Ort zu schaffen, an dem Du im Schein der von der Decke hängenden Glühbirnen und der untergehenden Sonne über dem Traveplatz den Abend genießen kannst. Ob bei einem liebevoll zubereiteten Drink, einer Flasche Wein oder einem Glas lokalen Berliner Berg Bier. In Kombination mit dem leckeren Barfood, das von Donnerstag bis Sonntag auf der Karte steht, wirst Du hier eine ziemlich gute Zeit mit Freunden oder Deinem Date haben. Unbedingt probieren: Die Nacho Bowl, das Pulled Pork Sandwich und den Sonntags-Brunch. (Text: Chloe Galea / Fotos: Daniel Farò)

Aunt Benny Bar, Oderstr.7, 10247 Berlin-Friedrichshain; Stadtplan
Di-Sa 18-1h, So 14-1h

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ISABELLE ROGGE EMPFIEHLT: BARPROJEKT KALLASCH&

ISABELLE ROGGE EMPFIEHLT: BARPROJEKT KALLASCH&

Es gibt sie noch, die authentischen Kieze Berlins. Da, wo die Zeit noch nicht so schnell vorbeirauscht. Wo sich das Großstadtleben oft noch herrlich normal und gleichzeitig vielfältig anfühlt. Wo genau? Auf einer Insel mitten im Herzen der Stadt: Moabit. Ihren authentischen und vielfältigen Kiez, den liebten auch die langjährigen Moabiter und Kulturschaffenden Dominik Borrmann und Luisa Traumann seit jeher. Nur eines fehlte noch zu ihrem Glück: eine Programmkneipe. Drei Tage die Woche. Mit Musik, Lesungen und dem ganzen Zipp und Zapp. Also mit Simon Ebser noch schnell einen erfahrenen Barmann ins Boot geholt und schon wurde im Sommer 2014 das Kallasch& eröffnet. Seitdem bietet die urige Bar mit ihrem WG-Charme aus unverputzten Wänden und zusammengewürfelten Möbeln ein vielfältiges Programm: die Literaturreihe Hauser & Tiger, Open Stage oder Poetry Slams. Und der Oberknaller: Mario-Kart-Turniere. Erfrischen sollte man sich mit einem Berliner Bärenbräu oder ausgewählten Gins und Whiskeys. (Text: Isabelle Rogge / Fotos: Sandra Andriani Bitz)

Kallasch& – Moabiter Barprojekt, Unionstr.2, 10551 Berlin-Moabit; Stadtplan
Do-Sa 19-3h

Isabelle Rogge lebt seit 2012 in Moabit und arbeitet als freie Redakteurin unter anderem für Louise et Hélène und das RBB Inforadio.

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