Cee Cee Creative Newsletter Book Neighborhood Map Lessons
Stadtplan
Information
archive temp
loop temp
FATHER CARPENTER: KAFFEE, BRUNCH & TALK IM HINTERHOF

FATHER CARPENTER: KAFFEE, BRUNCH & TALK IM HINTERHOF

Father Carpenter haben wir auch in unserem zweiten Berlin-Buch vorgestellt, das es hier zu kaufen gibt.

In einem der schönsten Berliner Innenhöfe liegt Father Carpenter. Das ist seit seiner Eröffnung im Jahr 2015 mit seinem perfekten Cappuccino, serviert in himmelblauen Tassen von Acme & Co, zur Kaffee-Institution avanciert. Die Bohnen stammen von Fjord Coffee, der hauseigenen Rösterei von Besitzer Krésten Thøgersen in Zusammenarbeit mit Silo Coffee. Aufgrund seiner Lage mitten in Mitte ist Father Carpenter die perfekte „Takeaway“-Adresse, bietet aber dank saisonal-regionalem Brunch auch gute Gründe, um dort zu verweilen. Produkte aus der Markthalle Neun und Brot von Albatros stehen hier neben veganem Kokosnuss-Granola mit Orangen-Soja-Labneh und gerösteten Portobello-Pilzen auf Sauerteigbrot auf der Karte. Doch damit nicht genug – das Team möchte neben Kaffee und Essen auch Austausch und Innovation innerhalb der Berliner-Kaffeeszene bieten und fördern. Ihre „Hinterzimmer-Treffen“, deren Türen übrigens für alle offen stehen – sind zu einer Art Jour Fixe der Kaffeeszene geworden. Für die wöchentliche Vortragsreihe teilen hier Insider und Vertreter aus der Branche ihr Wissen und ihre Erfahrungen. Damit Du keinen Termin verpasst, schau online vorbei oder auf Facebook. (Text: Rei Matsuoka / Anna Dorothea Ker / Fotos: Daniel Farò)

Father Carpenter Coffee Brewers, Münzstr.21, 1.Hof, 10178 Berlin-Mitte; Stadtplan
Mo-Fr 9-18h, Sa 10-18h

cee_cee_logo
ISLA COFFEE BERLIN — KAFFEE & CO MIT GUTEM GEWISSEN

ISLA COFFEE BERLIN — KAFFEE & CO MIT GUTEM GEWISSEN

Ein Zufluchtsort an der turbulenten Hermannstraße ist es auf jeden Fall, doch Isla Coffee Berlin ist mehr als nur ein schönes Café. Natürlich gibt es Third Wave Coffee und am Wochenende einen fantastischen Brunch – aber Isla ist vor allem ein Betrieb, der Schule machen sollte. Hier wird nicht nur unnötiges Verpackungsmaterial eingespart und Abfall minimiert, sondern auch auf eine sinnvolle Lieferkette geachtet. Ihr Engagement für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung veranlasste die Inhaber Peter Duran und Philipp Reichel (der Kopf hinter dem Café 9), Isla zu gründen. Mithilfe einer Systemanalyse und zusammengelegter Produktionsschritte haben die beiden eine Art Kreislaufwirtschaft entwickelt: ein System, das für das Abfall-Management von Nahrungsmitteln sorgt. Bestes Beispiel ist die aufgeschäumte Milch: Falls Du jemals als Barista gearbeitet hast, kennst Du die vielen Milchreste, die für Latte und Co. aufgeschäumt werden, aber am Ende übrig bleiben. Bei Isla sammelt man diese Milch – bis zu 2l Liter am Tag – und macht daraus Ricotta oder Brotpudding, der beim Wochenend-Brunch serviert wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Cafés, setzt Isla auf praktische, messbare Prozesse. Aber der beste Grund vorbeizuschauen ist natürlich immer noch der hochwertige Kaffee. (Text: Devan Grimsrud / Fotos: Luke Johnson)

Isla Coffee Berlin, Hermannstr. 37, 12049 Berlin-Neukölln; Stadtplan
Mo-So 8-19h

cee_cee_logo
IVY BERLIN: CAFÉ & CO-WORKING-SPACE MIT ZUHAUSE-FLAIR

IVY BERLIN: CAFÉ & CO-WORKING-SPACE MIT ZUHAUSE-FLAIR

Freelancer aufgepasst! Für alle, die sich nach einer willkommenen Abwechslung zum heimischen Wohnzimmer sehnen und sich in anderen Cafés bisher unerwünscht fühlten, gibt es gute Nachrichten: aufgeteilt auf zwei Bereiche ermutigt das Ivy Berlin seine Gäste geradezu, das eigene Home-Office hierher zu verlegen. Während Du im elegant gekachelten, vorderen Café über der aktuellen Tageszeitung oder gemeinsam mit Freunden Deinen morgendlichen Espresso genießen kannst, verspricht der hintere, lichtdurchflutete Bereich mit Tischen aus Eichenholz von Nutsandwoods und einer beneidenswerten Monstera deliciosa die perfekte Arbeitsatmosphäre. Das Ambiente sorgt für Produktivität, besonders in Kombination mit den kleinen Stärkungen in Form von Kaffee von Bonanza Caffee und Tee von Companion Tea sowie leckeren Snacks für Zwischendurch. Wir empfehlen das hausgemachte Granola mit griechischem Joghurt, Chia und Kokosnuss. Am Ende wünscht Du Dir, dieses Wohnzimmer wäre in der Tat Dein eigenes. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos: Damian Tauchert)

Ivy Berlin Café & Workspace, Weserstr.44, 12045 Berlin-Neukölln; Stadtplan
Di-So 9-18h

cee_cee_logo
AKIKO WATANABE EMPFIEHLT: CAFÉ KOMINE

AKIKO WATANABE EMPFIEHLT: CAFÉ KOMINE

Während die ganze Stadt darüber spricht, wie positiv sich die Berliner Gastronomieszene in den vergangenen Jahren entwickelt hat, habe ich stets die äußerst hingebungsvoll gemachte japanische Pâtisserie vermisst. Die besticht natürlich nicht nur optisch sondern auch geschmacklich. Als ich dann das Bild vom “Matcha chou à la crème” vom Café Komine gesehen habe, wusste ich einfach, dass ich dort hin muss. Gesagt, getan! Und danach wollte ich mit der Tatsache hausieren gehen, dass ich nun die beste Pâtisserie der Stadt kenne. Die wurde im Dezember 2016 vom ehemaligen Cellisten Shin Komine eröffnet, der bei Le Cordon Bleu Tokyo zum qualifizierten Pâtissier ausgebildet wurde. Seine Kreationen sind anders als alles, was es bisher in Berlin gegeben hat. Bestes Beispiel ist der schöne “Mont Blanc” – eine Art Grundnahrungsmittel in japanischen Konditoreien. Bei der beeindruckenden Auswahl im Café Komine ist es jedoch schwierig, sich für einen Favoriten zu entscheiden. Noch schwerer ist es, den ersten Bissen zu wagen und das schönste essbare Kunstwerk auf Erden damit unweigerlich zu zerstören. Sobald Du Dich aber getraut hast, ist der Rest schneller weg, als Du gucken kannst. (Text & Fotos: Akiko Watanabe)

Café Komine, Welserstr.13-15, 10777 Berlin-Schöneberg; Stadtplan
Mi-Sa 12.30-19h, So 12.30-18h

Akiko Watanabe ist freiberufliche Koordinatorin und Redakteurin beim Lodown Magazine.

cee_cee_logo
CLAUDIA SCHOEMIG EMPFIEHLT: MERCEARIA AUS PORTUGAL

CLAUDIA SCHOEMIG EMPFIEHLT: MERCEARIA AUS PORTUGAL

„In Portugal fragt man im Restaurant oder Café nicht, ob jemand satt geworden ist, sondern ob man zufrieden ist.“ Die Portugiesin Julia schafft es mit ihrer herzlichen Art, dem bestehenden Kuchen- und Gebäckangebot in Prenzlauer Berg, das in dieser Hinsicht eigentlich ausgereizt scheint, doch noch eine ganz eigene Note hinzuzufügen. Allein für den ausgezeichneten Kaffee lohnt sich ein Besuch; die zauberhaften, hausgemachten Tartelettes, Pastetentörtchen und Kuchen machen nicht nur zufrieden, sondern sogar glücklich. Natürlich fehlt auch das klassische Pastel de Nata nicht und für Hungrige wird täglich auch mindestens ein warmes Mittagsgericht (etwa typisch portugiesischer Stockfisch) angeboten. Kurzum: Das familiäre Mercearia, mit Blick auf den Helmholtzplatz und angenehm zurückhaltend eingerichtet, ist ein Ort zum Entspannen und Wohlfühlen.

Mercearia aus Portugal, Dunckerstr.12, 10437 Berlin-Prenzlauer Berg; Stadtplan

Mo-Fr 9-20h, Sa-So 10-20h

Claudia Schoemig lebt seit 1998 in Berlin-Prenzlauer Berg und hat 2010 ihr Porzellanatelier Schoemig Porzellan eröffnet.

cee_cee_logo