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TOM TAYLOR EMPFIEHLT: CAFÉ SELIG

TOM TAYLOR EMPFIEHLT: CAFÉ SELIG

Die Bewohner des Schillerkiezes sind wahrhaft gesegnet, denn sie leben in unmittelbarer Nähe des bezaubernden Selig — Café, Restaurant und Bar in einem. Im ehemaligen Gemeindesaal der Genezareth-Kirchengemeinde am Neuköllner Herrfurthplatz trifft sich heute die ganze Nachbarschaft. Der ursprünglich aus Köln stammende Langzeit-Berliner Christian Birkelbach hat den Ort in einen erfrischend durchmischten Treffpunkt verwandelt, der der bunten Vielfalt im Schillerkiez absolut gerecht wird. Das Essen? Einfach himmlisch. Christian und sein Team haben eine deftige Frühstücks- und Brunchkarte zusammengestellt, auf der Du von herzhaftem Croque Madame (Sauerteigbrot, Rosmarinschinken, Béchamel, Käse, Bio-Spiegelei) bis hin zu Bagels mit Avocado alles findest. Internationales Comfort Food auf hohem Niveau, was sich glücklicherweise überhaupt nicht in der Preisgestaltung widerspiegelt. Selig ist darüber hinaus ein wunderbarer Ort, um im Sommer Bier, Wein und andere Erfrischungen im lichtdurchfluteten Raum oder auf der Terrasse zu genießen. Von hier aus hast Du einen schönen Ausblick auf die vorbeiflanierenden Passanten. Die hohen Fenster, das helle Interieur und die unterschiedlichen Sitzmöglichkeiten — von der gemütlichen Ecke bis hin zum Gemeinschaftstisch — machen aus dem Selig einen Ort für jeden Anlass: Freunde treffen, versunken am Laptop mit einer Tasse Kaffee Dein Leben organisieren. Selig bietet Raum für jede Stimmung. (Text: Tom Taylor / Fotos: Selig, Philipp Obkircher, Florian Kottlewski)

Selig, Herrfurthplatz 14, 12049 Berlin–Neukölln; Stadtplan
Mo-So 10–19h

Tom ist ein walisischer Musiker, der für Berlin Loves Youschreibt. Er wohnt an der Grenze zwischen seinen Lieblingskiezen: Kreuzberg und Schöneberg. Dort triffst Du ihn im Lidl oder einer Eckkneipe.

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YAME NUMNUMS — AUSTRALIEN TRIFFT SÜDOSTASIEN BEIM BRUNCH

YAME NUMNUMS — AUSTRALIEN TRIFFT SÜDOSTASIEN BEIM BRUNCH

In einem Raum vor der Lavanderia Vecchia in Neukölln findet seit Oktober 2018 ein gewagtes, überaus köstliches Experiment statt. YaMe NumNums verbindet ein typisches australisches Brunchmenü mit Aromen, Zutaten und Rezepten aus Thailand, Kambodscha und anderen Ländern Südostasiens. Das Ergebnis? Herzhafter French Toast, verfeinert mit einem Spiegelei und grünen Zwiebeln. Kimchi umgeben von zwei Scheiben Brioche von der Bread Station — Ingwersirup sorgt als Topping für den pikant-süßen Kick. Brioche bildet auch die softe Grundlage für fantastische Eggs Benedict mit cremiger Sauce Hollandaise: hierbei scheinen zwei pochierte Eier auf Wasserspinat zu schweben, der von knusprigem Bacon gekrönt wird. Die Zutaten und weitere Gerichte wie Kimchi-Omelett und Thaiwürstchen, hausgemachte Kokos-Chai-Sirups und Currypasten hat das kochbegeisterte Duo My Linh und Koki gemeinsam entwickelt. Die beiden haben vorher in Thailand und Kambodscha gekocht, aber die eigentliche Inspiration kommt von My Linhs Mutter und ihrem Rezept für Reismehl-Pfannkuchen. Ein kosmopolitischer Start in den Tag. (Text: Eric Bain / Fotos: Pamina Aichhorn)

YaMe NumNums, Flughafenstr.46, 12053 Berlin; Stadtplan
Di–So 9–17h

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THE GREENS — EINE OASE FÜR KAFFEEFANS UND PFLANZENFREUNDE

THE GREENS — EINE OASE FÜR KAFFEEFANS UND PFLANZENFREUNDE

Der Winter meint es langsam ernst und Du bist auf der Suche nach ein bisschen Farbe und Erfrischung? Dann mach’ es Dir doch im The Greens gemütlich. Das begrünte Café ist gleichzeitig ein Pflanzenladen und gehört zum Kunst- und Eventspace der Alten Münze, einem ehemaligen Münzprägewerk. Inmitten von Kakteen und Farnen kannst Du im The Greens eine täglich frische Mittagskarte genießen, mit hausgemachten Suppen und Drinks. Das Interieur ist liebevoll mit reichlich rustikalem Holz zusammengestellt, das ideal zur lebendigen Flora passt. Deinen cremigen Cappuccino kannst Du beispielsweise an einem Tisch in der Nähe des leicht schiefen Feigenbaumes genießen oder gönn Dir einen Rote Beete-Latte im Loft über dem Tresen. Kräuter, wie Salbei, Pfefferminz und Rosmarin, werden für die Tees im Garten direkt vor der Tür selbst angebaut. Genau wie die essbaren Blumen, die Teller mit frischem Gebäck und luftig-lockerem Bananenbrot zieren. The Greens gehört zur riesigen Gemeinschaft um die Alte Münze, die regelmäßig Events wie beispielsweise das Drink and Draw Berlin veranstaltet. Landschaftsarchitektin Marie, die hier arbeitet, begutachtet die gelb gestreiften Blätter einer Alocasia Zebrina (Elefantenohr) während wir uns unterhalten. “Wir sind wie eine große Familie,” erklärt sie, “hier gibt es viele Künstler”. Will sagen: Inspiration und spannende Gesprächspartner sind im The Greens also quasi inklusive – und ansonsten sind Pflanzen natürlich auch dankbare Zuhörer…  (Text: Eric Bain / Fotos: The Greens)

The Greens Coffee and Plants, Am Krögel 2, 10179 Berlin-Mitte; Stadtplan
Mo–Fr 10-18h, Sa & So 12–18h

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SERGE ROMPZA EMPFIEHLT: NANUM

SERGE ROMPZA EMPFIEHLT: NANUM

Kaum vorstellbar, dass die koreanische Küche vor einigen Jahren in Berlin noch recht unbekannt war. Jetzt hat die Szene wieder Zuwachs bekommen: Das im Sommer eröffnete NaNumlohnt definitiv einen Abstecher in die Gegend um das Jüdischen Museum, wo sich in der nahen Zukunft einige neue Lokale ansiedeln werden. Nach ihrer erfolgreichen Karriere als Altistin hat die leidenschaftliche Köchin Jinok mit ihrem tollen Team im frisch gekachelten Baugruppenneubau am ehemaligen Blumengroßmarkt einen Ort mit familiärer Atmosphäre geschaffen, der südkoreanische Küche auf hohem Niveau bietet. An den Wochenenden begeistern die originalgetreuen, saisonal wechselnden Gerichte (kalte Buchweizennudeln, raffinierte Suppen, traditionelles Bibimbap) genauso wie die überraschend experimentellen und schön anzusehenden Desserts “FlowerPop” und “Man Dzu.” Hier ist alles hausgemacht und wird in eigens für das Restaurant hergestellter Keramik serviert, die vor Ort angefertigt, gebrannt und ausgestellt wird. Es lohnt sich, regelmäßig vorbeizuschauen und etwas Zeit mitzubringen, um nach und nach etwas mehr über Jinok’s drei Leidenschaften zu erfahren: Kochen, Keramik und Gesang. (Text: Serge Rompza / Photos: Pamina Aichhorn)

NaNum
, Lindenstr.90, 10969 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan

Café und Keramik Galerie: Mo-Fr 12h-19h, Sa 15-18h
Restaurant: Fr 12-22.30h, Sa 15-22.30h

Serge Rompza lebt seit 2003 in Berlin. Er ist Mitbegründer des Design Studios Node Berlin Oslo.

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TAIWANESISCHE KÖSTLICHKEITEN IM SPRENGELKIEZ — COZYMAZU

TAIWANESISCHE KÖSTLICHKEITEN IM SPRENGELKIEZ — COZYMAZU

Eines der wohl bestgehüteten Geheimnisse der winzigen taiwanesischen Foodszene Berlins befindet sich im Sprengelkiez. Das lichtdurchflutete, nach Räucherstäbchen duftende Interieur von Cozymazu mit vergitterten Holzlaternen, traditioneller Kunst aus Taiwan und Korbstühlen lockt Dich mit sinnlich-kulinarischen Erlebnissen. Die sympathische Besitzerin und Küchenchefin Wei-En Chan schöpfte für das Konzept des Restaurants aus ihrer Liebe zur abwechslungsreichen taiwanesischen Esskultur und der Kochkunst ihrer Großeltern. Mit ziemlich überzeugendem Ergebnis – und nebenbei gesagt: Viel ist bio und natürlich ohne Glutamat. Das Menü ist ein Hochgenuss für Vegetarier und besteht aus kleinen Gerichten, die Streetfood und taiwanesische Klassiker neu interpretieren. Zum Beispiel Taro-Tapioka-Dumplings, die mit gerösteten Shiitakepilzen, Koriander, knusprigen Zwiebeln und dunkler Essig-Knoblauch-Glasur serviert werden. Falls Du es herzhaft magst, bestell doch ”Cha Pao Fan”: Gedämpfter Reis in Brühe mit Matcha, Lachsfilet, Edamame und Lotuswurzel. Am Wochenende kannst Du den wunderbaren Brunch genießen. Das Highlight sind die hausgemachte Erdnussmilch, würzige Tee-Eier und gedämpfter Kuchen. Alle Speisen sind liebevoll zubereitet und angerichtet. Sorgfalt und vollste Aufmerksamkeit stehen hier im Mittelpunkt. Am besten schmeckt der Brunch natürlich in Kombination mit einem Oolong- oder Pu’er-Tee dazu. Als kulinarische Botschafterin macht Wei-En ihrem Heimatland alle Ehre. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos: Mina Aichhorn)

Cozymazu, Sprengelstr.39, 13353 Berlin-Wedding; Stadtplan
Di-Fr 12-22h, Sa-So 10-22h

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