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IVY BERLIN: CAFÉ & CO-WORKING-SPACE MIT ZUHAUSE-FLAIR

IVY BERLIN: CAFÉ & CO-WORKING-SPACE MIT ZUHAUSE-FLAIR

Freelancer aufgepasst! Für alle, die sich nach einer willkommenen Abwechslung zum heimischen Wohnzimmer sehnen und sich in anderen Cafés bisher unerwünscht fühlten, gibt es gute Nachrichten: aufgeteilt auf zwei Bereiche ermutigt das Ivy Berlin seine Gäste geradezu, das eigene Home-Office hierher zu verlegen. Während Du im elegant gekachelten, vorderen Café über der aktuellen Tageszeitung oder gemeinsam mit Freunden Deinen morgendlichen Espresso genießen kannst, verspricht der hintere, lichtdurchflutete Bereich mit Tischen aus Eichenholz von Nutsandwoods und einer beneidenswerten Monstera deliciosa die perfekte Arbeitsatmosphäre. Das Ambiente sorgt für Produktivität, besonders in Kombination mit den kleinen Stärkungen in Form von Kaffee von Bonanza Caffee und Tee von Companion Tea sowie leckeren Snacks für Zwischendurch. Wir empfehlen das hausgemachte Granola mit griechischem Joghurt, Chia und Kokosnuss. Am Ende wünscht Du Dir, dieses Wohnzimmer wäre in der Tat Dein eigenes. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos: Damian Tauchert)

Ivy Berlin Café & Workspace, Weserstr.44, 12045 Berlin-Neukölln; Stadtplan
Di-So 9-18h

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AKIKO WATANABE EMPFIEHLT: CAFÉ KOMINE

AKIKO WATANABE EMPFIEHLT: CAFÉ KOMINE

Während die ganze Stadt darüber spricht, wie positiv sich die Berliner Gastronomieszene in den vergangenen Jahren entwickelt hat, habe ich stets die äußerst hingebungsvoll gemachte japanische Pâtisserie vermisst. Die besticht natürlich nicht nur optisch sondern auch geschmacklich. Als ich dann das Bild vom “Matcha chou à la crème” vom Café Komine gesehen habe, wusste ich einfach, dass ich dort hin muss. Gesagt, getan! Und danach wollte ich mit der Tatsache hausieren gehen, dass ich nun die beste Pâtisserie der Stadt kenne. Die wurde im Dezember 2016 vom ehemaligen Cellisten Shin Komine eröffnet, der bei Le Cordon Bleu Tokyo zum qualifizierten Pâtissier ausgebildet wurde. Seine Kreationen sind anders als alles, was es bisher in Berlin gegeben hat. Bestes Beispiel ist der schöne “Mont Blanc” – eine Art Grundnahrungsmittel in japanischen Konditoreien. Bei der beeindruckenden Auswahl im Café Komine ist es jedoch schwierig, sich für einen Favoriten zu entscheiden. Noch schwerer ist es, den ersten Bissen zu wagen und das schönste essbare Kunstwerk auf Erden damit unweigerlich zu zerstören. Sobald Du Dich aber getraut hast, ist der Rest schneller weg, als Du gucken kannst. (Text & Fotos: Akiko Watanabe)

Café Komine, Welserstr.13-15, 10777 Berlin-Schöneberg; Stadtplan
Mi-Sa 12.30-19h, So 12.30-18h

Akiko Watanabe ist freiberufliche Koordinatorin und Redakteurin beim Lodown Magazine.

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CLAUDIA SCHOEMIG EMPFIEHLT: MERCEARIA AUS PORTUGAL

CLAUDIA SCHOEMIG EMPFIEHLT: MERCEARIA AUS PORTUGAL

„In Portugal fragt man im Restaurant oder Café nicht, ob jemand satt geworden ist, sondern ob man zufrieden ist.“ Die Portugiesin Julia schafft es mit ihrer herzlichen Art, dem bestehenden Kuchen- und Gebäckangebot in Prenzlauer Berg, das in dieser Hinsicht eigentlich ausgereizt scheint, doch noch eine ganz eigene Note hinzuzufügen. Allein für den ausgezeichneten Kaffee lohnt sich ein Besuch; die zauberhaften, hausgemachten Tartelettes, Pastetentörtchen und Kuchen machen nicht nur zufrieden, sondern sogar glücklich. Natürlich fehlt auch das klassische Pastel de Nata nicht und für Hungrige wird täglich auch mindestens ein warmes Mittagsgericht (etwa typisch portugiesischer Stockfisch) angeboten. Kurzum: Das familiäre Mercearia, mit Blick auf den Helmholtzplatz und angenehm zurückhaltend eingerichtet, ist ein Ort zum Entspannen und Wohlfühlen.

Mercearia aus Portugal, Dunckerstr.12, 10437 Berlin-Prenzlauer Berg; Stadtplan

Mo-Fr 9-20h, Sa-So 10-20h

Claudia Schoemig lebt seit 1998 in Berlin-Prenzlauer Berg und hat 2010 ihr Porzellanatelier Schoemig Porzellan eröffnet.

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BESTER KAFFEE & KÖSTLICHE KUCHEN BEI FIVE ELEPHANT MITTE

BESTER KAFFEE & KÖSTLICHE KUCHEN BEI FIVE ELEPHANT MITTE

Achtung, Kaffeeliebhaber! In Mitte gibt es einen Grund zur Freude: Im Dezember 2016 haben Sophie und Kris Schackman, die von uns sehr geschätzten Besitzer der Kreuzberger Kaffeerösterei-mit-Café, Five Elephant, eine wunderbare neue zweite Filiale eröffnet. Und dank des weiß schimmernden Interieurs fühlt man sich dort fast wie in Paris oder Mailand, wobei die maßangefertigte lange Theke aus hellem Terrazzo der unbestrittene Eyecatcher ist. Neben den typischen geometrischen Formen, die in in ihren satten Farben an Edelsteine erinnern, ist sie mit Messingelementen versehen. So stellt dieses schöne Stück einen ziemlich Instagram-freundlichen Hintergrund für die Kuchen, Whoopi Pies und all das herrliche Gebäck dar, bei dem einem direkt das Wasser im Munde zusammenläuft. Die feinherbe Tart mit Passionsfrüchten passt perfekt zu einem Espresso oder zu schwarzem Filterkaffee, keinesfalls verpassen sollte man natürlich den zu Recht gehypten Cheesecake von Five Elephant – hier nicht als Tortenstück serviert, sondern (ganz erwachsen!) als runder Mini-Cake. Falls Du nördlich der Spree wohnst, musst Du nun nicht mehr nach Kreuzberg pilgern, um Deine wohlverdiente Koffein- und Zuckerdosis zu erhalten. (Text: Anna Dorothea Ker)

Five Elephant Coffee & Cake, Alte Schönhauser Str.14, 10119 Berlin-Mitte; Stadtplan
Mo-Fr 8-20h, Sa 10-20h, So 10-17h

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DIANA HAGENBERG EMPFIEHLT: POLA CAFE

DIANA HAGENBERG EMPFIEHLT: POLA CAFE

Auf der Köpernicker Straße gibt es ein noch recht neues Café, das ich direkt zu meinem Lieblingsladen auserkoren habe. Das Pola ist klein, aber schlau: Für Pflanzen beispielsweise ist eigentlich kein Platz, also hängen sie von der Decke und wachsen an der Wand. Auch für viele Tische ist es zu eng, deshalb gibt es nur einen – was die Atmosphäre vergemütlicht und die Geselligkeit erhöht, denn man kommt schnell mit anderen Gästen ins Gespräch. Vielleicht wird man auch gleich zum Casting eingeladen, denn Besitzerin Mascha Roos hat im Hinterzimmer das Büro ihrer Casting-Agentur Ostwesting versteckt. Der spitzenmäßige Kaffee kommt von Bor & Baumeister aus Kreuzberg, mittags gibt es vegetarische Süppchen; mein Favorit ist die Rote Beete-Kreation. Unbedingt zu empfehlen sind auch die kreativen Sandwiches wie das “Bulgogi” mit mariniertem Rindfleisch, Kimchi, Birne und Sesam oder das “Morza” mit Süßkartoffelpüree, Scamorza Käse und Haselnüssen. (Text: Diana Hagenberg)

Pola Café, Köpenicker Str.10, 10997 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan
Mo-Fr 8-16h; gelegentliche Breakfast Clubs am Wochenende

Diana Hagenberg arbeitet im Marketing bei der Anti-Migräne-App M-sense und lebt in Kreuzberg.

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