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THE BARN IM CAFÉ KRANZLER: DIE RÜCKKEHR EINER INSTITUTION

THE BARN IM CAFÉ KRANZLER: DIE RÜCKKEHR EINER INSTITUTION

Der Berliner Kaffee-Hype hatte es im Westen der Stadt bisher eher schwer. Doch jetzt gibt es frischen Wind: Das Café Kranzler, eine Charlottenburger Institution, wurde wiederbelebt. Im Dezember 2016 hat The Barn hier den dritten Standort in Berlin eröffnet. Besitzer Ralf Rüller hat das ursprüngliche Interieur bewahrt und den ohnehin ikonischen Raum durch seine Handschrift nur ein wenig aufgewertet. Neben den nachhaltig angebauten Kaffeesorten von The Barn gibt es Tee von Paper & Tea, kaltgepresste Säfte sowie Zuckerwaffeln und portugiesische Torten. Auf dem Rotunda-Balkon im sanften Sonnenlicht zu sitzen, während der Duft eines frisch gebrühten V60-Kaffees aufsteigt, ist aktuell unser neuer (sonntäglicher) Lieblingsmoment. (Text: Anna Dorothea Ker)

The Barn at Café Kranzler, Kurfürstendamm 18, 10719 Berlin-Charlottenburg; Stadtplan
Mo-So 10-20h

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NEUMANNS — MODERNE STULLEN UND GÖTTLICHE KUCHEN

NEUMANNS — MODERNE STULLEN UND GÖTTLICHE KUCHEN

Nur ein paar Schritte vom Boxhagener Platz entfernt feiert die gute deutsche Stulle ein zeitgenössisches Comeback. Im Neumanns treffen Klassiker wie Strammer Max – die beliebte Berliner Butterbrot-Variante mit Schinken und Spiegelei auf spanische Einflüsse und üppige Toppings. Inhaber des Cafés ist Dirk Reihner, ehemaliger Filmemacher, dessen Talent ihn bis zur Berlinale brachte. Heute macht er gemeinsame Sache mit dem armenischen Koch Henrik Keshishshadeh, der früher in Dirks Lieblingsspot am Kotti kochte. Das Interieur wurde von Sara Diaz Rodriguez gestaltet, die die rohen Wände um warme Akzente ergänzt hat und damit die richtige Balance zwischen cool und anheimelnd gefunden hat. Apropos anheimelnd: Die perfekte Wahl für kalte Tage ist eine Tasse heiße spanische Schokolade mit einem Stück göttlichen Schokoladen-Kirschkuchen dazu! (Text: Victoria Pease / Fotos: Philipp Möhrke)

Neumanns, Gabriel-Max-Str.18, 12045 Berlin–Friedrichshain; Stadtplan
Mo-Do 9.30-18h, Fr-So 10-19h

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HENRIKE JENSS EMPFIEHLT: GÁTÔ PÂTISSERIE

HENRIKE JENSS EMPFIEHLT: GÁTÔ PÂTISSERIE

Der Wedding kommt – das sagt man in Berlin schon lange. Inzwischen ist dieser Ruf anscheinend bis nach Paris vorgedrungen, und so bereichert den Wedding jetzt ein schönes neues Café: Seit Oktober 2016 gibt es mit GàTô eine feine französische Pâtisserie ganz in der Nähe des Leopoldplatzes. Hier backen Gabrielle und Thomas täglich hausgemachte frische Croissants, Pains au Chocolat, Brioche. Für Berliner sind das bekannte Gaumenfreuden. Im GáTô gibt’s deshalb noch mehr: Chouquettes, Navettes, Financiers… alles, was die französische Viennoisserie so kennt. Wechselnde Tartes und Quiches bieten auch den Stammgästen Abwechslung. Die Konditorin und der Koch haben ihr Gebäck zuvor auf Pariser Food Markets verkauft und sind mit dem Fahrrad quer durch die französische Hauptstadt geradelt, um den heimischen Qualitätstest zu bestehen. In Berlin haben sie Ihre Pâtisserie zu einem gemütlichen Café erweitert. Kleines Extra für alle Eltern: Es gibt ein separates Zimmer, das Kindern den Raum zum Spielen gibt – und allen anderen, die mögen, die Ruhe für ihren Kaffee. (Text / Fotos: Henrike Jenss)

GáTô, Nazarethkirchstr.44, 13347 Berlin-Wedding; Stadtplan
Di-Fr 8-17h, Sa 9-18h

Danke an Henrike Jenß für diesen Gastbeitrag. Möchtest Du 2017 auch eine Empfehlung Verfassung? Dann schreib uns an guest@ceecee.cc!

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KAME — JAPANISCHE BACKWAREN

KAME — JAPANISCHE BACKWAREN

Wenn Du schon mal in einer Bäckerei in Japan warst, hast Du sicher eines bemerkt: Die Auswahl ist groß und reicht von den üblichen Verdächtigen wie Croissants bis hin zu nie gesehenen lokalen Spezialitäten. Viele davon begeistern mit interessanten Füllungen wie Anpan, ein süßes Brötchen mit Azuki-Bohnenpaste gefüllt, Curry Pan, eine frittiertes Brot mit japanischem Curry, Melon Pan, ein süßes Brötchen in Form einer Melone oder Schokokorone, eine Art Hörnchen-Brot, mit Sahne gefüllt. Bis vor Kurzem war es unmöglich, derartiges in Berlin zu finden, inzwischen gibt es all diese Dinge aber – und zwar einen Steinwurf vom Savignyplatz entfernt – in der Kame Japanese Bakery. Als die Besitzer Daniel Roters und Machiko Yamashita den erfahrenen tokioter Bäcker Kaoru Kameyama trafen, war das so etwas wie ihr Glückstag. Ihre Ideen kamen schnell zum Tragen und in weniger als zwei Jahren eröffneten sie das Café, wo sie nicht nur Backwaren, sondern auch Onigirazu, ein aktueller Trend aus Japan (man denke an Reis-Sandwiches), Salate, Yuzu-Käsekuchen, Matcha Latte und viele weitere Köstlichkeiten anbieten. Regelmäßig veranstalten sie auch Pop-up-Dinner. Wer dahingehend up-to-date bleiben will, schaut auf Facebook. (Text: Rei Matsuoka)

Kame Japanese Bakery, Leibnizstr.45, 10629 Berlin-Charlottenburg; Stadtplan
Mo-Sa 9-20h

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FECHTNER — GESUNDE KÜCHE IM EINKLANG MIT DEN JAHRESZEITEN

FECHTNER — GESUNDE KÜCHE IM EINKLANG MIT DEN JAHRESZEITEN

Man merkt es den Räumlichkeiten irgendwie noch an, dass sie früher das Zuhause eines Design-Shops waren. Die zurückhaltende Einrichtung und die hohen Decken im Fechtnerhaben etwas erstaunlich Beruhigendes und passen dabei eigentlich gar nicht recht zur Lage an belebten Torstraße. Die beste Zeit, um in diesem Café vorbeizuschauen, ist eindeutig mittags. Dann warten Salatschüsseln mit saftigem Grün, gekrönt von knackigem Spargel und gegrillten Süßkartoffeln, liebevoll angerichtet mit Ziegenkäse, dazu ein Dressing Deiner Wahl; die “Cranberry”-Variante ist sehr zu empfehlen. Im Spätsommer 2016 eröffnet, setzen die Besitzer Tabea Meyer und Tobias Vetter auf lokale und regionale Zutaten und eine persönliche Beziehung zu ihren Lieferanten: das dunkle Brot stammt von Zeit für Brot, das Olivenöl von Ole Berlin. Das Wasser wird mit dem Leogant-System gefiltert und der Kaffee ist eine hauseigene Mischung. Passend zur Saison gibt es aktuell wärmende Kürbissuppe mit gerösteten Brotwürfeln, knusprigem Salbei und Granatapfel. Dazu einen “Anti-Inflammatory”-Saft mit Zitrone, Fenchel und Kurkuma, der jeden Grippeanflug abwendet. Der “Detox”-Saft mit Rote Bete und Zimt ruft eine andere Annehmlichkeit der kalten Jahreszeit in den Sinn: Weihnachten! (Text: Victoria Centaro)

Fechtner, Torstr.114, 10119 Berlin-Mitte; Stadtplan
Mo-Fr 9-19h, Sa 10-19h

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