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ZUKUNFT NEU DENKEN — FORECAST FESTIVAL IM HKW

ZUKUNFT NEU DENKEN — FORECAST FESTIVAL IM HKW

Ein Soundtrack für die posthumane Zukunft, ein experimentelles Science Fiction-Radiohörspiel, eine kritische Alternative zur traditionellen Präsentation im Museum: Wenn sechs aufstrebende, junge Künstler von sechs namhaften Mentoren der jeweiligen Disziplinen betreut werden, ist ein beeindruckendes Ergebnis garantiert. Im Mai 2018 wählten die Museumsdirektorin Tulga Beyerle, der Kurator David Elliott, der Videokünstler Omer Fast, die Musikerin Holly Herndon, die Künstlerin Laura Lima und der Kurator und Produzent Peter Meanwell im Rahmen des Forecast Forums je einen herausragenden Mentee aus. Jeder betreute dann je einen der Nachwuchskünstler in den Bereichen Film, Sound, Radio, Ausstellungsdesign und künstlerische Intervention und begleitete die Realisierung des Projektes. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit werden an diesem Freitag und Samstag (12.-13.10.2018) beim Forecast Festival im Haus der Kulturen der Welt gezeigt. Darüber hinaus präsentiert das Festival am 13.10. um 18h das neue transnationale Projekt Housing the Human — mit Präsentationen von Prototypen für eine neue soziale Geografie und Diskussionen über zukünftige Gestaltungsmöglichkeiten in Architektur, Stadtentwicklung und Design. Eine vielversprechende Zukunft liegt vor uns — optisch und klanglich. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos: (im Uhrzeigersinn): Omer Fast, Chayanit Mathong (Werk von Alisa Chunchue), Frank Paul)

HKW – Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin-Tiergarten; Stadtplan
Forecast Festival: 12.10.2018, ab 18h, 13.10.2018, ab 14h
Housing the Human: 13.10.2018, 18h

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BERLIN ART WEEK — UNSERE HIGHLIGHTS FÜR DIE KUNSTWOCHE

BERLIN ART WEEK — UNSERE HIGHLIGHTS FÜR DIE KUNSTWOCHE

Hol die Sneaker aus dem Schrank und die Kopfschmerztabletten ebenfalls: Die Berlin Art Week hat begonnen – und es gilt Distanzen zu überwinden und Openings zu feiern. Die Art Berlin findet dieses Mal im Flughafen Tempelhof statt während die zweite Ausgabe von Räume — einer facettenreichen Gruppenausstellung in einer stillgelegten Eisengießerei – am anderen Ende der Stadt, in Reinickendorf, angesiedelt ist. Ganz besonders freuen wir uns auf zwei Gruppen von Ausstellungen: Heute (Do, 27.9.2018) beginnen wir mit Videoarbeiten der Julia Stoschek Collection im KW Institute for Contemporary Art. Die Zusammenarbeit stellt zwei beeindruckende Werke vor: “I Hope I’m Loud When I’m Dead” von Beatrice Gibson und Jamie Crews “Pastoral Drama”. Weiter geht es im Hamburger Bahnhof mit Agnieszka Polskas Arbeit “The Demon’s Brain” (20h), die 2017 den Preis der Nationalgalerie gewonnen hat. Für Samstag (29.9.2018) haben wir uns das Kindl – Zentrum für zeitgenössische Kunst und die dortige Eröffnung von “Absurde Routinen” vorgemerkt. Hier werden Werke von Nachwuchsfotografen gezeigt, darunter Brooke DiDonato und Ben Zank. Dann fahren wir wieder gen Stadtmitte in den Gropius Bau zu “Crash“: Die südkoreanische Künstlerin Lee Bul präsentiert in ihrer ersten Einzelausstellung in Deutschland ein packendes, multi-sensorisches Erlebnis voller Sinnlichkeit, Humor und Zukunftsvisionen. Wer danach noch nicht ausgelastet ist, kann sich einer der von Kuratoren geführten Führungen durch ausgewählte Projekträume anschließen; zur Auswahl stehen unter anderem “Books and Beer” (29.9.2018, 15-17.30h) oder “Fake Fur and Cake” (30.9.2018, 14-16.30h). Wir sehen uns unterwegs. (Text: Anna Dorothea Ker / Werke & Fotos (im Uhrzeigersinn): James Bridle, Lee Bul, Luke Marshall Johnson, Agnieszka Polska)

Berlin Art Week 2018, 26.9-30.9.18, verschiedene Locations & Termine: ProgrammFacebook Event

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FOTOGRAFIE IM FOKUS: EUROPEAN MONTH OF PHOTOGRAPHY

FOTOGRAFIE IM FOKUS: EUROPEAN MONTH OF PHOTOGRAPHY

Etymologisch gesehen bedeutet das griechische Wort “Fotografie” so viel wie “Zeichnen mit Licht”. Das Motto des European Month of Photography (EMOP) Berlin 2018 orientiert sich also nicht nur zufällig an den zentralen Begriffen Licht und Zeit. Vom 28.9.-31.10.2018 zeigt Deutschlands größtes Fotofestival 500 Künstler bei 300 Veranstaltungen an 120 Orten. Gar nicht so einfach, da den Überblick zu behalten. Am Freitag (28.9.2018, 19h) eröffnet das Festival im C/O Berlin mit “Back to the Future. The 19th Century in the 21st Century“. Die Ausstellung präsentiert Arbeiten zeitgenössischer Künstler, die Techniken und Methoden der Fotografie des 19. Jahrhunderts verwenden. Das Festival bietet Ausstellungen, Lesungen, Screenings, Studiobesuche und Kuratorenführungen. Unserer Besonders empfehlenswert: Die Journalistin Andrea Thilo im Gespräch mit dem englischen Fotograf Martin Parr im C/O Berlin (29.9.2018, 12h). Keiner zeigt die britische Wesensart so unterhaltsam wie Parr. Anschließend geht es weiter zur Kehrer Galerie in der Potsdamer Straße, wo der österreichische Fotograf Gregor Sailer seine Ausstellung “The Potemkin Village” zeigt. Sailer hat Pseudo-Städte in Russland, Schweden und China besucht und architektonische Strukturen festgehalten, die politisch, militärisch oder wirtschaftlich motiviert sind. Außerdem präsentiert die Deutsche Kinemathek mit “Zwischen den Filmen — Eine Fotogeschichte der Berlinale” Pressefotos, die das Festival seit seinem Beginn über die Jahrzehnte hinweg zeigen. All das ist nur ein kleiner Vorgeschmack. Hier geht’s zum kompletten Programm, das den Oktober sicherlich erhellen wird. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos (im Uhrzeigersinn): Nicolai Howalt, Gerhard Kassner, Gregor Sailer)

European Month of Photography Berlin 2018, 28.9.-31.10.2018, verschiedene Locations & Termine: Programm
EMOP Opening Days 28.-30.9.2018
C/O Berlin, Amerika Haus, Hardenbergstr.22-24, 10623 Berlin-Charlottenburg; Stadtplan

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THE NEW INFINITY: NEUE DIGITALE WELTEN AM MARIANNENPLATZ

THE NEW INFINITY: NEUE DIGITALE WELTEN AM MARIANNENPLATZ

Kannst Du Dich noch an das magische Gefühl Deiner Kindheit erinnern, als Du im Planetarium unter dem Himmelszelt lagst? Und jetzt stell Dir, wie zu diesem Erlebnis noch eine Ebene hinzugefügt wird: nämlich die neueste digitale Technologie. Genau das kannst nun Du dank der Programmreihe “The New Infinity” (2018-2020) der Berliner Festspiele und des Planetarium Hamburgs erleben. Hier werden neue künstlerische Wege beschritten, die Dich durch digitale Sphären und mobile Architektur führen. Das Planetarium fungiert dabei als Ort grenzenloser Begegnungen, immersiver Erfahrungen und des bloßen Staunens. Der sogenannte “Fulldome”, der technisch maximale Bildeindruck unserer Zeit, lädt Künstler dazu ein, neue audiovisuelle Arbeiten im Kuppelraum am Mariannenplatz zu schaffen. Am kommenden Mittwoch (26.9.2018, 16h) ist Eröffnung; es werden zahlreiche beeindruckende Werke zu sehen sein und es finden Performances wie Künstlergespräche im Kunstquartier Bethanien Studio 1 statt. Abgeschlossen wird ”The New Infinity” dann im Oktober (Sonntag, den 14.10.) mit zwei Konzerten von William Basinski / Evelina Domnitch & Dmitry Gelfand. Hier geht’s zum Programm, das Dich in unendliche Weiten katapultiert. Und wenn das Universum Dir wohl-gesonnen ist, geht’s hier zum kostenlosen ticket via Verlosung. Viel Glück! (Text: Anna Dorothea Ker / Werke (im Uhrzeigersinn): Makusa Matsutake, Holly Herndon & Mathew Dryhurst (c) Molly Smith, Dmitry Gelfand)

Berliner Festspiele x Planetarium Hamburg präsentieren
The New Infinity: Neue Kunst für Planetarien, Mariannenplatz, 10997 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan
Eröffnung: 26.9.2018, 16-21h
Ausstellungsdauer: 27.9.-13.10.2018
täglich 11-15h & 16-21h, am 14.10.2018 11-16h

Künstlergespräche:
29.9.2018, 20.30h mit David Oreilly & Stephan Schwingeler
6.10.2018, 20.30h mit Holly Herndon, Mathew Dryhurst & Anna Grietz
10.10.2018, 20.30h mit Fatima Al Qadiri & Shumon Basar
Das komplette Programm findest Du hier.

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BEYOND VISUAL RANGE — VON KUNST UND RAKETEN

BEYOND VISUAL RANGE — VON KUNST UND RAKETEN

Symbole der Macht bilden das Herzstück von Sebastian Schmidts neuer Ausstellung “Beyond Visual Range” (außerhalb der Sichtweite), die aktuell in der Kravt Gallery zu sehen ist. Die großformatigen 3D-Renderings hyperrealistischer Marschflugkörper und Torpedos ziehen uns durch ihre Unmittelbarkeit in ihren Bann. Sie sind Sinnbild für Gewalt und stehen für unsichtbare Kriegsführung. Betrachtern wird ihre Wehrlosigkeit gegenüber moderner Langstreckenwaffentechnologie vor Augen geführt, die von den Medien stets abstrahiert und deren Opfer anonymisiert dargestellt werden. Ausstellungsbesucher können dieser Realität durch Schmidts Serie ein kleines Stück näher kommen. Ganz nah ist dies kommende Woche (Do, 27.9. und Sa, 29.9.2018) möglich: Purgal & Kelm veranstaltet ein fünfgängiges Menü ihres Supper Clubs in der Galerie. Kleiner Vorgeschmack gefällig? Hase mit Olive, Rosmarin, Pfirsich und Wildkräutern und Zanderfilet mit Heidelbeeren, Blutwurst, Kürbis und Staudensellerie stehen auf dem Menü. Will sagen: Während der künstlerische Rahmen eine bittere Realität widerspiegelt, verspricht der kulinarische Part genau das Gegenteil. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos: c/o Kravt Gallery)

Kravt Gallery, Torstr.93, 10119 Berlin-Mitte, Stadtplan
Sebastian Schmidt “Beyond Visual Range”, bis 12.2018
Di-Fr 12-19h, Sa 12-16h
Purgal & Kelm ”Dinner with Missiles”, 27.9. & 29.9.2018, 20h. TicketsFacebook Event

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