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KOSTAS MURKUDIS EMPFIEHLT: OBJECT40 & ARIANE HOSEMANN

KOSTAS MURKUDIS EMPFIEHLT: OBJECT40 & ARIANE HOSEMANN

Nachdem ich seit vielen Jahren in Charlottenburg wohne und sehe, wie sich der Stadtteil sehr positiv verändert, war es für mich doch noch eine schöne überraschung, diesen Kunsthandel beim Flanieren zu entdecken: Object40 in der Schlüterstraße ist spezialisiert auf wichtige Künstler aus der ehemaligen DDR – wie beispielsweise Karl-Heinz Adler oder Friedrich Kracht, um nur zwei zu nennen. Es gefällt mir, dass sie hier eine Plattform bekommen, um ihre eindrucksvolle Kunst zu zeigen.

Ein ganz persönlicher Kunst-Tipp meinerseits für dieses Wochenende: die Fotografien von Ariane Hosemann. Was ihre Werke eint, ist die künstlerische Eigenheit und Konsequenz in ihren Positionen, aber auch die individuelle Suche, das Geläufige und Gewohnte stets aufs Neue in Frage zu stellen. Ihre beeindruckende Serie “Feuer” ist ab morgen Abend (21.4.2017, 18 bis 21 Uhr) im M+ Projekt Artspace zu sehen. (Text: Kostas Murkudis / Fotos: Ariane Hosemann (L), c/o Object40 (M, R))

Object40 – Berlin Art Gallery, Schlüterstr. 40, 10707 Berlin-Charlottenburg; Stadtplan
Di-Fr 12-18h, Sa 12-16h

M+ Projekt Berlin, Schlüterstr. 40, 10707 Berlin-Charlottenburg; Stadtplan
Ariane Hosemann “Feuer”: opening Fr 21.4.2017, 18-21h,
Sa 22.4.2017 15-18h. Finissage: 23.4.2017, 15-18h

Kostas Murkudis lebt in Berlin-Charlottenburg und arbeitet als Modedesigner und Künstler.

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ENJOY YOUR LIFE — LEBEN AUS DER SICHT DES JUERGEN TELLER

ENJOY YOUR LIFE — LEBEN AUS DER SICHT DES JUERGEN TELLER

Vom unkonventionellen Shooting in der französischen Provinz mit Kim und Kanye bis zu prominent gespickten Werbekampagnen für Marc Jacobs: Juergen Tellers Bilder haben ihn zu einem der gefragtesten und bekanntesten Fotografen unserer Zeit gemacht. Und als einer der Wenigen hat er es geschafft, sich sowohl als kommerziell erfolgreicher wie auch als künstlerisch arbeitender Fotograf zu etablieren. Seine Arbeiten erscheinen meist trügerisch elementar – dank seines unvergleichlichen Stils mit überbelichteter Ästhetik. Das Ergebnis sind Fotografien von Individuen, die so unerwartet wie lakonisch wirken. Die Ausstellung Enjoy Your Life! im Martin-Gropius-Bau zeigt 250 seiner jüngsten Arbeiten. Wir sagen: Enjoy the Show! (Text: Devan Grimsrud / Fotos: Juergen Teller c/o Bundeskunsthalle)

Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstr.7, 10963 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan
“Enjoy Your Life!”, bis 3.7.17, Mi-Mo 10-19h

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KUNSTRAUM M+ PROJEKT PRÄSENTIERT: LUIGI PRESICCE

KUNSTRAUM M+ PROJEKT PRÄSENTIERT: LUIGI PRESICCE

Seit 2015 versorgt der Kunstraum M+ Projekt die Münchener mit bewegenden Ausstellungen und bietet Künstlern aus aller Welt die Möglichkeit, in einen künstlerischen wie menschlichen Dialog mit der Stadt zu treten. Für die nächsten drei Monate kommt das Projekt jetzt auch nach Berlin und startet kommenden Donnerstag (27.4.17) mit der Eröffnung der Ausstellung “Nostalgia del Futuro” von Luigi Presicce. Als Protest gegen den stets gen Zukunft gerichteten Blick unserer Gesellschaft widmet sich der italienische Künstler dem klassisch-künstlerischen Erbe seines Landes. Dafür treffen Gemälde von großer symbolischer Bedeutung auf mystische Skulpturen – in Bronze gegossen und mit einer weißen Ummantelung versehen. Die Chance, seine expressiv-zeitgenössischen Interpretationen hautnah zu erleben, solltest Du Dir auf keinen Fall entgehen lassen! Zu guter Letzt auch, weil ein Teil des Verkaufserlöses an Christoph Schlingensiefs Operndorf Afrika gespendet wird. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos: c/o Brigitta Horvat)

 

M+ Projekt Berlin, Schlüterstr.40, 10707 Berlin-Charlottenburg; Stadtplan

Luigi Presicce “Nostalgia del Futuro”, Eröffnung 27.4.17, 15-21h. Ausstellung läuft bis: 23.5.17, Do-Sa 15-20h

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FEMINISTISCHE OSTERN — SARAH LUCAS IN AKTION BEI CFA

FEMINISTISCHE OSTERN — SARAH LUCAS IN AKTION BEI CFA

Die Künstlerin Sarah Lucas macht seit fast 25 Jahren mit herausragender feministischer Kunst von sich reden – geprägt durch Arbeiten mit alltäglichen und leicht verfügbaren Materialien. Bestes Beispiel: ihre mittlerweile ikonischen, verdrehten Nylonstrümpfe. Für ihre sechste Ausstellung im CFA Berlin lädt sie Künstler und Freunde ein, sich zum viertägigen Osterwochenende mit Themen wie dem letzten Abendmahl, der Passion sowie der Auferstehung zu befassen. Den Auftakt bildet sie selbst mit der Eröffnung ihrer neuen Ausstellung “FunQroc – I Think I Love You” am Donnerstag (13.4.17). Ein Konglomerat aus gefundenen Gegenständen, Kreationen aus Beton, experimentellen Fotografien und natürlich den Installationen aus ausgestopften Nylonstrümpfen repräsentiert nicht nur ihr bisheriges Œuvre, sondern trägt ihre unverkennbare Handschrift. Und die zieht sich durch das gesamte Wochenendprogramm, das die Britin natürlich auch selbst kuratiert hat. (Text: Devan Grimsrud / Fotos: c/o Sarah Lucas & CFA)

Contemporary Fine Arts, Grolmanstr. 32/33, 10623 Berlin-Charlottenburg; Stadtplan

Sarah Lucas “FunQroc – I Think I Love You”; Facebook-Veranstaltung

Eröffnung 13.4.17, 18h. Bis 15.6.17, Mo-Sa 11-18h

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VOM HUTONG GEN BERLIN — DER I: PROJECT SPACE BEI LORIS

VOM HUTONG GEN BERLIN — DER I: PROJECT SPACE BEI LORIS

In Peking eröffneten Antonie Angerer und Anna-Viktoria Eschbach vor knapp drei Jahren einen Projektraum: Ihr “Iː Project Space” im Banqiao Hutong, dem historischen Gassenviertel der Stadt, war bald mehr als nur ein Ort, an dem junge Künstler ausstellen. Heute laden die beiden zu Künstlerresidenzen ein, führen einen Verlag und organisieren Festivals für Pekings unabhängige Kunsträume. Nun sind sie einen Monat lang zu Gast in Berlin, wo morgen (7.4.17) ihre Gruppenausstellung “Its blueness soothes the sharp burn in your eyes” bei Loris eröffnet. Martin Kohout beschäftigt sich mit der Ästhetik von Corporate Brands und dem veränderten Verhältnis zu Arbeit, Wu Ding sucht in seinen Installationen nach einer Ordnung, die über den Dingen steht und Anahita Razmi interpretiert ihre iranischen Wurzeln neu. Was die Künstler verbindet, ist ihre Haltung zur Welt, die sich nicht mehr über territoriale Grenzen, sondern digitale Links definiert: In ihren Arbeiten leben sie utopische Techno-Fantasien aus, manipulieren die Realität und kreieren ihre eigenen alternativen Fakten. (Text: Laura Storfner / Fotos: (im Uhrzeigersinn) Anahita Razmi, Wu Ding, Martin Kohout)

I: Project Space zu Gast bei Loris, Potsdamer Str.65, 10785 Berlin-Tiergarten; Stadtplan
Its blueness soothes the sharp burn in your eyes, Opening 7.4.17, 19h; Facebook Event. Bis 1.5.17, Do-Sa 14-18h

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