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BRASILIANISCHER MODERNIST: DAS ŒUVRE DES ROBERTO BURLE MARX

BRASILIANISCHER MODERNIST: DAS ŒUVRE DES ROBERTO BURLE MARX

Ich bin Landschaftsarchitektin, aber mit diesem Beruf können viele nichts anfangen. Also erkläre ich es immer mit einer Frage:”Kennst Du die Copacabana?” Denn eines der bekanntesten Landschaftsarchitektur-Projekte ist die Gestaltung der gesamten Küste Rio de Janeiros, die aus unterschiedlichen öffentlichen Gärten, Stränden und Parks besteht. Entworfen hat sie einer der besten Landschaftsarchitekten des 20. Jahrhunderts. Der Brasilianer Roberto Burle Marx (1909–1994), genauer gesagt. Und das über einem Zeitraum von 50 Jahren. Darüber hinaus war Burle Marx aber auch Maler, Bildhauer, Textildesigner, Keramiker und Glasmaler und enger Freund von Oscar Niemeyer, einem der bekanntesten Architekten der brasilianischen Moderne. Mit ihm realisierte er u.a. die Gärten des National Theaters in Brasilia. Nun beleuchtet eine Ausstellung sein Schaffen und erklärt anhand seiner Projekte, wie unterschiedlich und wichtig die Wahrnehmung und Gestaltung unseres Außenraumes ist. (Text: Milena Kalojanov / Fotos: Deutsche Bank KunstHalle)

Deutsche Bank KunstHalle, Unter den Linden 13/15, 10117 Berlin-Mitte; Stadtplan
Tropische Moderne“ bis 3.10.2017
Täglich 10-20h, Montag Eintritt frei

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ARI BENJAMIN MEYERS: EINE ODE AN DIE FREUNDSCHAFT

ARI BENJAMIN MEYERS: EINE ODE AN DIE FREUNDSCHAFT

Anfang des Jahres begann die Violinistin Ayumi Paul damit, Briefe an den Künstler und Komponisten Ari Benjamin Meyers zu schreiben. Auf Smalltalk verzichtete Paul in ihren Zeilen, stattdessen teilte sie persönliche Details aus ihrer Kindheit, erzählte von frühem Verlust, erster Liebe und Therapiesitzungen. Meyers antwortete auf seine Weise: Er verfasste eine Partitur, übersetzte Pauls Worte in Noten und schuf so ein einfühlsames Porträt seiner langjährigen Freundin. In der Galerie Esther Schipper kann man Paul nun dabei zuhören, wie sie Meyers’ Kompositionen auf der Geige interpretiert. Zu sehen sind auch die Briefe, die Meyers mit seinen Notenzeilen teilweise überschrieben und durch Erinnerungsstücke ergänzt hat. Die Freundschaft der beiden wird so als Klangraum erfahrbar, in dem Musik, Worte und Objekte ihren eigenen Part spielen. (Text: Laura Storfner / Fotos: c/o der Künstler & Esther Schipper / Andrea Rossetti)

Esther Schipper, Potsdamer Str.81E, 10785 Berlin-Tiergarten; Stadtplan
Ari Benjamin Meyers – Solo for Ayumi“, bis 5.8.2017
Di-Sa 11-18h

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LET’S POLISH! EINE DESIGN-SCHAU ZUM THEMA IDENTITÄT

LET’S POLISH! EINE DESIGN-SCHAU ZUM THEMA IDENTITÄT

Was bedeutet es in Europa und der heutigen Welt eigentlich polnisch zu sein? Die heute eröffnende Ausstellung “Let’s Polish! Design aus London, Paris, Wien, Berlin und Warschau” im Polnischen Institut Berlin geht dieser vielschichtigen Frage nach – mittels Produkt- und Industriedesign. Drei aufstrebende Studios mit polnischen Wurzeln – angesiedelt in aller Welt – wurden eingeladen ihre Entwürfe zu zeigen und jeweils ein weiteres Studio einzuladen, dasselbe zu tun. Chmara.rosinke wählte Kosmos Project, Maria Jeglińska schlug Krzysztof Pyda vor and Marta Bakowski kontaktierte Jan Hendzel. Alle Arbeiten (mit einer Bandbreite von Stühlen bis zu Keramik) haben eines gemeinsam: Sie setzen sich unter Verwendung ästhetischer Mittel kritisch mit ihrer Heimat auseinander. Was sie enthüllen? Bis 17. September 2017 kannst Du es herausfinden. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos: Marta Bakowski, Turczynska-for-Culture-PL)

Polnisches Institut Berlin, Burgstr.27. 10178 Berlin; Stadtplan
Let’s Polish!”, Eröffnung 13.7, 19h, Facebook Veranstaltung
Läuft bis 17.9, Di-Fr 10-18h

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DRIVE & NEUE MEISTER: KLASSIK ZEITGENÖSSISCH — MIT HAUSCHKA

DRIVE & NEUE MEISTER: KLASSIK ZEITGENÖSSISCH — MIT HAUSCHKA

Merk Dir den kommenden Donnerstag vor, denn dann gibt es akustische Inspiration. Neue Meister und Drive. Volkswagen Group Forum laden zum Konzert im Rahmen ihrer Reihe „Neue Meister“ ein. Die ist dafür gedacht, der modernen klassischen Musik eine Plattform zu bieten. Neben dem Orchester der Deutschen Kammerorchester Berlin werden u.a. Marina Baranova und „Klassik-Punk” Kai Schumacher auf der Bühne stehen. Gespielt werden Kompositionen von Caroline Shaw, die 2013 den Pulitzer-Preis für Musik bekam und damit die jüngste Gewinnerin war, die jemals ausgezeichnet wurde. Wir kennen sie eher durch ihre Arbeit mit Kanye West. Und apropos Name-dropping: Wir schauen vor allem vorbei, weil Hauschka mit auf der Bühne stehen wird. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos: Neue Meister)

Drive. Volkswagen Group Forum, Friedrichstr.84 / Ecke Unter den Linden, 10117 Berlin-Mitte; Stadtplan
Neue Meister Konzert No.5: Modern Classical Music, 13.7, 20h

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DER AMERIKANISCHE WEG IN DIE MODERNE: IM MUSEUM BARBERINI

DER AMERIKANISCHE WEG IN DIE MODERNE: IM MUSEUM BARBERINI

Lange Schlangen vor den Türen säumen seit der Eröffnung Anfang 2017 den Weg zum neuen Stern am Potsdamer Museumshimmel. Nach der Blockbuster-Ausstellung zum Impressionismus zeigt das Museum Barberini seit dem 17. Juni 2017 die Schau “Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne“. Diese präsentiert einen Querschnitt der nordamerikanischen Malerei anhand der zentralen Themen Landschaft, Portrait und Stadt ebenso wie den sich parallel entwickelnden abstrakten Expressionismus. Das Museum verfügt nur über eine kleine, eigene Sammlung und setzt auf hochkarätige Kooperationen. Die Phillips Collection aus Washington sendet seine Werke von Edward Hopper, George Inness, Marsden Hartley, Georgia O’Keeffe und Richard Diebenkorn erstmals nach Deutschland. Vergiss nicht Kopfhörer einzupacken, denn den informativen Audioguide gibt es gratis in der Barberini App und WLAN natürlich auch. (Text: Helen von der Höden / Fotos (im Uhrzeigersinn): Edward Hopper c/o The Phillips Collection / Museum Barberini)

Museum Barberini, Alter Markt, Humboldtstr.5–6, 14467 Potsdam; Stadtplan
Von Hopper bis Rothko: Amerikas Weg in die Moderne, 17.06.-3.10.17: Mo, Mi-So: 10-19h, jeder erste Do im Monat 10-21h

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