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KLASSIK-QUICKIE AM MITTAG: AUF ZUM ESPRESSO KONZERT!

KLASSIK-QUICKIE AM MITTAG: AUF ZUM ESPRESSO KONZERT!

Wer in der Mittagspause Energie tanken möchte oder nach einem Sightseeing-Trip quer durch die Stadt nach einer inspirierendem Verschnaufpause sucht, sollte sich ein Ticket für eines der Espresso-Konzerte im Konzerthaus Berlin kaufen. Allein der Architektur wegen, lohnt es sich hier her zu kommen: schon das Durchqueren des Eingangsbereiches fühlt sich wie eine Zeitreise. Das Konzert selbst dauert 45 Minuten – rein theoretisch! Oder durch Jubel gegebene Zugaben gerne auch etwas länger… Hören kann man junge, talentierte Musiker. Bei unserem Besuch gab es dazu noch kleine Anmerkungen und Bon Mots zu den Stücken. Neben weniger bekannten Werken wurde auch das eine oder andere mit Wiedererkennungswert vorgetragen. Während wir den Klängen lauschten, bestaunten wir zeitgleich die eindrucksvollen Deckenmalereien und Verzierungen im Konzertsaal. Eine ungewöhnliche Art die Mittagspause zu verbringen, die in jedem Fall die Sinne erfrischt. Und der im Preis inbegriffene Espresso tut natürlich sein übriges. (Text: Lara Nelke / Fotos: Sebastian Runge / Marco Borggreve)

Konzerthaus Berlin, Gendarmenmarkt, 10117 Berlin-Mitte; Stadtplan
Espresso Konzerte, Mittwochs 14h; siehe Programm für Infos

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CADAVRE EXQUIS: STILLE POST ALS FOTOGRAFIE-AUSSTELLUNG

CADAVRE EXQUIS: STILLE POST ALS FOTOGRAFIE-AUSSTELLUNG

Diesen Freitag nimmt ein klassisches, surrealistisches Gesellschaftsspiel im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien eine neue Form an. Uns zwar im Rahmen der Gruppenausstellung “Cadavre Exquis”. Insgesamt 31 Fotografen agierten 155 Tage lang als Kuratoren, indem sie nach dem Prinzip “exquisite corpse” bzw. ”cadavre exquis” – eine im Surrealismus entwickelte, spielerische Methode, Kunst per Zufall zu generieren – eine interagierende Fotoserie geschaffen haben. Die Arbeit jedes einzelnen Künstlers hat innerhalb von fünf Tagen mit einem Foto auf den vorherigen fotografischen Beitrag reagiert. Wie das Endergebnis sich darstellt sehen dann im Rahmen des Openings nicht nur wir zum ersten Mal, sondern auch die beteiligten Fotografen selbst. Komm vorbei und lass dich überraschen! (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos: André Wunstorf)

Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan
Cadavre Exquis N°2, Eröffnung 31.3.17, 19h; Facebook-Veranstaltung
Bis 2.4.17, täglich 11-20h

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FIND — SCHAUBÜHNE PRÄSENTIERT DRAMEN AUS ALLER WELT

FIND — SCHAUBÜHNE PRÄSENTIERT DRAMEN AUS ALLER WELT

Seit dem Jahr 1999/2000 fester Bestandteil des Spielplans der Schaubühne Berlin, hat sich das Festival Internationale Neue Dramatik (FIND) von der Präsentation dramatischer Texte junger Autoren aus einem bestimmten Kulturraum zu dem entwickelt, was es heute ist: ein groß bedeutendes Festival für internationale Inszenierungen, das Theatermacher, Regisseure, Autoren und Schauspieler zusammenbringt. In diesem Jahr befasst es sich unter dem Motto “Demokratie und Tragödie” mit der Unbeständigkeit der globalen Politik und hinterfragt Konzepte wie Familie, Gemeinschaft und Staatsbürgerschaft — auch, um Vorschläge für ein zukünftiges Zusammenleben zu unterbreiten. Das abwechslungsreiche Programm beinhaltet Uraufführungen, Monologe, eine interaktive Dinner-Party, Podiumsdiskussionen und Workshops. Wir freuen uns besonders auf “Tristesses“, eine Zusammenarbeit zwischen Anne-Cécile Vandalem und Das Fräulein Kompanie, die mit ihrer dunklen, politischen Komödie die Verbindung zwischen Macht und Emotionen untersucht. Auch auf unserem Radar ist Richard Nelsons “The Gabriels: Election Year in the Life of one Family“, eine dreiteilige Produktion, die anhand von Momentaufnahmen in Echtzeit die US-Wahl 2016 und die Hoffnungen und Ängste der amerikanischen Mittelklasse thematisiert. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos (im Uhrzeigersinn): Gianmarco Bresadola / Christophe Engels / Rachel Lang)

Schaubühne, Kurfürstendamm 153, 10709 Berlin-Wilmersdorf; Stadtplan
Festival Internationale Neue Dramatik (FIND) 2017, 30.3-9.4.17, alle Zeiten und Details finden sich im Programm.

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KUNST FÜR ALLE IM EDITION BLOCK: GRAFIK, MUSIK & CO

KUNST FÜR ALLE IM EDITION BLOCK: GRAFIK, MUSIK & CO

Dies ist ein Beitrag aus unserem Buch Cee Cee Berlin No2. Das Buch gibt es hier online zu kaufen.

Zu Beginn des 20.Jahrhunderts war das Gebiet um die Spichernstraße ein Treffpunkt für Intellektuelle und Künstler der Stadt. Erich Kästner schrieb hier Kinderbücher, Vladimir Nabokov pflegte in der Prager Diele zu frühstücken. 1964 eröffnete der gerade einmal 22 Jahre alte René Block seine erste Galerie in der Gegend, die damals weniger bekannte Künstler wie Joseph Beuys und Nam June Paik ausstellte. Zwei Jahre später wurde daraus die Edition Block, eine Plattform für Druckgrafiken, Objekte, Schallplatten und Bücher. Heute finden sich hier neben Arbeiten aufstrebender Namen noch immer Werke von etablierten Künstlern wie KP Bremer, den Block in seiner ersten Galerieausstellung vorgestellt hat. Die aktuelle, temporäre Show befasst sich übrigens mit dem frühen grafischen Werk von Gerhard Richter, für alle, die noch einen Grund mehr brauchen, Wilmersdorf mal wieder einen Besuch abzustatten. (Text: Laura Storfner / Fotos: Uwe Walter)

Edition Block, Prager Str.5, 10779 Berlin-Wilmersdorf, Stadtplan
Gerhard Richter “Kanarische Landschaften” bis 22.4.17
Do & Fr 11-18, Sa 12-16

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WOLF KINO: NEUKÖLLNS NEUE OASE FÜR INDEPENDENT FILME

WOLF KINO: NEUKÖLLNS NEUE OASE FÜR INDEPENDENT FILME

Bars und Cafés scheinen in der Neuköllner Weserstraße wie Pilze aus dem Boden zu schießen. Aber eine neue Errungenschaft der unabhängigen Kinoszene Berlins hat unsere ganz besondere Aufmerksamkeit verdient: In einem früheren Bordell, das zur Bäckerei umfunktioniert wurde, hat Wolf Kino im Februar 2017 seine fulminante Eröffnung gefeiert – während des berühmten Filmfestivals als Teil von ‘Berlinale Goes Kiez’. Gründerin Verena von Stackelberg hat ihre wertvollen Erfahrungen aus der Filmindustrie in mehr als nur einen bloßen Unterhaltungstempel verwandelt, sondern mit zwei Kinosälen, einer atmosphärischen Bar mit Café sowie einem Studio für Lesungen, Diskussionen und Ausstellungen einen wunderbaren Ort geschaffen. Ein weiterer Raum soll in naher Zukunft für Postproduktionen genutzt werden. Das hervorragend kuratierte Programm mit Independent Klassikern und sehenswerten Neuerscheinungen wartet schon jetzt auf Dich. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos: Uli Kehr)

Wolf Kino, Weserstr.59, 12045 Berlin-Neukölln, Stadtplan
Mo-So 10h-Open End, Filmvorführungen siehe Programm

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