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ANIKA PAULUS EMPFIEHLT: SCHWESTERHERZ & KÜCHENLIEBE

ANIKA PAULUS EMPFIEHLT: SCHWESTERHERZ & KÜCHENLIEBE

Ich liebe schöne Dinge. Keinen Nippes, sondern gute Produkte, mit denen sich der Alltag oder die tägliche Arbeit etwas leichter und schöner gestalten lassen und an denen man sich lange erfreuen kann. Wer diese Leidenschaft teilt, der sollte den beiden Läden Schwesterherz und Küchenliebe einen Besuch abstatten: Berlins feinste Kaufhäuser für Papeterie und Geschenke sowie für Kochutensilien. Vor mehr als neun Jahren gründete Ellen Teschendorf den kleinen Laden am Boxhagener Platz, mit dem Herzenswunsch, einen Ort für schöne Dinge und Geschenke auch in Friedrichshain zu schaffen. In den Folgejahren kamen weitere Läden in Berlin dazu. Bis heute prägen ganz viel Seele und Leidenschaft sowie die Liebe zum Detail das Sortiment. Hier sind ausgewählte Klassiker sowie noch unbekannte Designer und Marken zu finden. In beiden Läden kann man in Ruhe stöbern und sich beraten lassen, bis man das perfekte Geschenk gefunden hat – für die Liebsten, oder auch gerne mal für sich selbst. (Text & Fotos: Anika Paulus)

Schwesterherz & Küchenliebe
Gärtnerstr.28, 10245 Berlin-Friedrichshain; Stadtplan
Mo–Fr 11–20h, Sa 10.30–19h

Anika Paulus arbeitet als freelance PR & Brand Consultant für Mode und Lifestyle in Berlin. Sie lebt seit März 2010 in Berlin-Friedrichshain.

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CLAUDIA SCHOEMIG EMPFIEHLT: MERCEARIA AUS PORTUGAL

CLAUDIA SCHOEMIG EMPFIEHLT: MERCEARIA AUS PORTUGAL

„In Portugal fragt man im Restaurant oder Café nicht, ob jemand satt geworden ist, sondern ob man zufrieden ist.“ Die Portugiesin Julia schafft es mit ihrer herzlichen Art, dem bestehenden Kuchen- und Gebäckangebot in Prenzlauer Berg, das in dieser Hinsicht eigentlich ausgereizt scheint, doch noch eine ganz eigene Note hinzuzufügen. Allein für den ausgezeichneten Kaffee lohnt sich ein Besuch; die zauberhaften, hausgemachten Tartelettes, Pastetentörtchen und Kuchen machen nicht nur zufrieden, sondern sogar glücklich. Natürlich fehlt auch das klassische Pastel de Nata nicht und für Hungrige wird täglich auch mindestens ein warmes Mittagsgericht (etwa typisch portugiesischer Stockfisch) angeboten. Kurzum: Das familiäre Mercearia, mit Blick auf den Helmholtzplatz und angenehm zurückhaltend eingerichtet, ist ein Ort zum Entspannen und Wohlfühlen.

Mercearia aus Portugal, Dunckerstr.12, 10437 Berlin-Prenzlauer Berg; Stadtplan

Mo-Fr 9-20h, Sa-So 10-20h

Claudia Schoemig lebt seit 1998 in Berlin-Prenzlauer Berg und hat 2010 ihr Porzellanatelier Schoemig Porzellan eröffnet.

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NINA BLEIBER EMPFIEHLT: KANTINE KOHLMANN

NINA BLEIBER EMPFIEHLT: KANTINE KOHLMANN

Da ist sie: Die Rückkehr der Berliner Küche. Doch mehlige Kartoffeln an trauriger Trockenpetersilie sucht man in der Kantine Kohlmann vergeblich. Stattdessen kommen Happen auf die Holztische. Modern zusammengestellt, gewürzt und abgeschmeckt. Inhaberin Ulrike Kabyl empfiehlt das Rote Beete-Koriander-Tartar. Überzeugt. Bestellt. Es kommt frisch und cremig und würzig daher. Das Konzept der Kantine: aus vielen kleinen Happen ein Gericht zusammenstellen. So bekommt man nicht nur jede Menge Geschmack auf den Teller, gesellig sind die kleinen Köstlichkeiten auch. Zum Dessert gibt‘s ein kunstvoll aufgetürmtes Pistazienparfait. Mit Schokotörtchen und Quittenkaramell wohl der beste Abschluss, den man sich vorstellen kann. Er ist heiß und kalt, pistazig-schokoladig, krokant und cremig, süß und salzig zugleich. Der Weg zum Absacker ist nicht weit. Durch einen dunklen Gang und eine schwere Ledertür betritt man die restauranteigene Bar. Schummrig ist sie. Mit ganz viel Wohnzimmer-Flair, loderndem Kamin und großen grünen Ledersesseln. Cocktails gibt es. Digestifs. Und Rauchen darf man auch. (Text: Nina Bleiber)

Kantine Kohlmann, Skalitzer Str.64, 10997 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan

Mo-So 18h-Mitternacht

Nina Bleiber ist 1981 in Berlin geboren, lebt im Prenzlauer Berg und arbeitet als Journalistin und Stylistin.

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INES LAUBER EMPFIEHLT: EIN AUSFLUG IN DIE PRIGNITZ

INES LAUBER EMPFIEHLT: EIN AUSFLUG IN DIE PRIGNITZ

Es ist toll in einer Stadt wie Berlin zu leben, in der das Angebot an Kunst und Kultur im ständigen Wettlauf miteinander steht und man quasi sieben Tage die Woche bis in die frühen Morgenstunden tanzen kann. Doch genau dieses Überangebot an Dingen, Menschen und Happenings weckt in mir die Sehnsucht nach Stille und waldiger Luft… und das Gute: genau, das Gute liegt so nah. Wir fahren nach Brandenburg — in die Prignitz. Ruhe findet man hier mit großer Sicherheit. Waldluft auch. In Pritzwalk spazieren wir an abgeernteten Feldern vorbei zum Naturpark Hainholz. Den Wald teilen wir nur mit Spechten und Rehen. Im Nachbarort Heiligengrabe befindet sich das Kloster Stift Heiligengrabe. Eine immer noch von Nonnen bewohnte Klosteranlage aus dem 13. Jahrhundert. Hunger sollte man sich in jedem Fall für einen Besuch im Hotel Klosterhof Heiligengrabe aufheben, denn hier sitzt es sich nicht nur unwahrscheinlich schön, hier wird Gastfreundschaft gelebt und wirklich gut gekocht. Saisonale Zutaten aus der Region werden zu kreativen Gerichten kombiniert, die Spaß machen. Die Karte wechselt dank der saisonal-regionalen Ausprägung alle vier bis sechs Wochen. Auch wenn es zu jeder Jahreszeit wunderbar ist rauszufahren, so lohnt es sich natürlich im Sommer noch einmal mit dem Fahrrad zurückzukommen, denn es gibt einige einladende Rad- und Wanderwege hier. Vorfreude! (Text & Fotos : Inés Lauber)

Waldpark Hainholz, Hainholz 4, 16928 Pritzwalk; Stadtplan

Inés Lauber ist Designerin und entwirft Food Konzepte. Mit ihrer Arbeit bewegt sie sich zwischen Gastronomie, Experimentierküche, Design, Kunst und Bildung. 2012 gründete sie Studio Inés Lauber und seit 2016 leitet sie außerdem das Modul Vital Forces – Food in Context, einem Projekt von Satellite Berlin.

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JASMIN TOMSCHI EMPFIEHLT: BEETS & ROOTS

JASMIN TOMSCHI EMPFIEHLT: BEETS & ROOTS

Ich arbeite schon länger nicht mehr in Mitte, zumindest nicht regelmäßig. Aber ich weiß noch, wie’s war, als ich dort mittags des öfteren nichts Gesundes zu essen finden konnte. Wenn’s mal wieder schnell gehen muss und leicht sein soll, kann man bei Beets & Roots nichts falsch machen. Auf halbem Weg zwischen stadtbekanntem Asia-Burger und deutsch-österreichischer Weinbar setzen Neu-Gastronom Maximilian Kochen und Andreas Tuffentsammer, einst Deutschlands jüngster Sternekoch, ihren Catering-Service im Casual-Eating-Rahmen fort. Das Zauberwort an der Theke der ersten B&R-Location? Bowls! Von italienisch bis orientalisch inspiriert. Aber auch Wraps, Salate und Suppen werden im Industrial-Ambiente nach einer Vision des Berliner Designstudios Gonzalez Haase AAS frisch zubereitet. Wer es wie ich japanisch mag, bekommt Sesam-Nudeln, Edamame, Miso-Aubergine und dazu die Möglichkeit, mit Toppings zu individualisieren. Der schnelle Lunch von der All-day-Foodbar schmeckt vor Ort, umgeben von freigelegtem Beton mit schwarz-rosa Fliesenmuster, Neonlicht-Installation an der Decke und 90ies-Hits aus den Lautsprechern, ebenso gut wie das nächste Mal to go. Für alle, die nicht bleiben können: Bestellhotline gibt es keine, aber bald eine Pre-order-App. (Text: Jasmin Tomschi)

Beets & Roots, Große Hamburger Str.38, 10115 Berlin-Mitte; map
Mo-Sa 11-21.30, So 12.30-21.30

Jasmin Tomschi wohnt seit 2012 nicht mehr in Wien, sondern in Berlin-Friedrichshain, wo sie freiberuflich als Redakteurin und Copywriter arbeitet.

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