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CODA — SÜSSE VERSUCHUNGEN & EXPERIMENTELLE COCKTAILS

CODA — SÜSSE VERSUCHUNGEN & EXPERIMENTELLE COCKTAILS

Ein Dessert als Fünf-Gänge Menü? Warum nicht?! Seit der Eröffnung 2016 lockt die Neuköllner Dessert-Bar namens CodaSüßmäuler mit raffiniert komponierten Desserts und Cocktails. Unter der Leitung von Spitzenpatissier René Frank und Restaurantdesigner Oliver Bischoff bietet das Coda Nachspeisen jeglicher Couleur an. Bestellen kannst Du à la Carte, wir empfehlen allerdings die 2-bis 5-Gänge-Menüs, die mit den passenden Cocktails serviert werden. Obwohl Zucker scheinbar den Ton angibt, spielt er nur indirekt eine Rolle. Die Süße der Gerichte wird aus natürlichen Zutaten gewonnen und trifft in einem Zusammenspiel verschiedener Konsistenzen auf herbe, salzige und saure Aromen: Mascarpone-Creme mit gelben Tomaten und Lebkuchen, dazu einen Haselnuss-, Pflaumen- und Koriandercocktail. Die mit viel Liebe zum Detail angerichteten Teller und die vornehm-zurückhaltende Atmosphäre tragen dazu bei, dass sich dieses unverschämt sündhafte Vergnügen plötzlich sehr erwachsen anfühlt. (Text: Victoria Pease / Photos: Ett la benn (links) / Maximilian Carlo Schmidt (Mitte) / Kunalum Lee (rechts))

Coda, Friedelstr.47, 12047 Berlin-Neukölln; Stadtplan
Di-Sa 19h-spät

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GEORG WEBER EMPFIEHLT: KANAAN

GEORG WEBER EMPFIEHLT: KANAAN

Ein Schild am Eingang verspricht: „Best Hummus in Town“ – und tatsächlich könnte das stimmen. Ich wüßte nicht, was man besser machen könnte! Ich bestelle einen Sabich Hummus Teller, der aus mit Kreuzkümmel gewürzten warmen Kichererbsen, wunderbar cremig-frischem Hummus und genau so frischer, aromatischer Tahini-Sauce besteht. Dazu gibt es Ei, gebratene Auberginenscheiben, sehr gutes sauer-scharfes Mango-Chutney sowie scharfes Pesto. Einer der Besitzer ist Palästinenser, der andere Israeli und auf der Speisekarte werden die verschiedenen Traditionen gemischt oder neu interpretiert. Zum Lunch gibt es ein täglich wechselndes Hummus-Special mit Salat und Getränk. Das Lokal selbst schaut ein bisschen wie eine große Gartenhütte aus, vor der man ein paar zufällig vorhandene Möbel aufgestellt hat. Doch jetzt, für die kalte Jahreszeit, wurde die warme Stube ausgebaut und der Balkon winterfest gemacht. (Text: Georg Weber / Fotos: Milena Zwerenz c/o Mit Vergnügen (links) Georg Weber (rechts))

Kanaan, Kopenhagenerstr.17, 10437 Berlin-Prenzlauer Berg; Stadtplan

Di-So 12-22h

Georg Weber, ursprünglich aus Österreich, seit Mai 2016 in der Stadt, photographiert und schreibt täglich auf sattundfroh.de übers Essengehen in Berlin. Derzeit findet man Einträge mit über 250 Lokalen auf seinem Blog und jeden Tag kommt ein neuer Eintrag hinzu.

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STICKS ‘N’ SUSHI: JAPANISCHE KÜCHE MIT DÄNISCHEN WURZELN

STICKS ‘N’ SUSHI: JAPANISCHE KÜCHE MIT DÄNISCHEN WURZELN

Raffinierte Yakitori-Spieße vom Grill oder lieber exzellent zubereitetes Sushi? Beides natürlich! Denn genau dafür steht Sticks ‘n’ Sushi und ist damit überaus erfolgreich. Seit der Eröffnung des ersten Restaurants in Kopenhagen im Jahr 1994 hat Sticks ‘n’ Sushi 17 weitere in Dänemark und Großbritannien eröffnet. Jedes hat seinen ganz eigenen Charme und Look. Und so ist es auch mit dem ersten Berliner Ableger, der nun in der Potsdamer Straße angekommen ist. Bespielt wird die zweistöckige Location von einem sehr sympathischen Team zum Lunch und Dinner. Gegessen wird an Tischen mit Stühlen oder Sofas, direkt an der Küchenzeile oder dem Herzstück, der großen Bar im Eingangsbereich. Der Look ist weltstädtisch-mondän und das Essen auf den Punkt. Highlights sind das Thunfisch-Tartar mit Yuzu-Vinaigrette oder die in Speck gewickelten Jakobsmuscheln. Für Vegetarier gibt es viele fleischlose Alternativen: leckere Süßkartoffel-Teriyaki-Spieße, Blumenkohl mit Trüffel-Goma sowie eine große Auswahl vegetarischer Maki. Also egal, ob Fisch und Fleisch am Spieß, apart drapiertes Sushi und Sashimi oder die köstlichen Extras wie Edamame vom Grill – alle Speisen werden liebevoll arrangiert und auf wunderschönem Geschirr serviert. Bitte nicht vergessen, Platz fürs Dessert zu lassen: Die dunklen Schokolade-Karamell-Kugeln in geröstetem Sesam mit einer Tasse grünem Tee sind der perfekte Abschluss. (Text: Victoria Pease)

Sticks ‘n’ Sushi, Potsdamer Str.85, 10785 Berlin-Tiergarten; Stadtplan
Mo-So 10-22h, Küche öffnet täglich um 12

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MIRNA FUNK EMPFIEHLT: PAPPA E CICCIA

MIRNA FUNK EMPFIEHLT: PAPPA E CICCIA

Ich liebe das Pappa e Ciccia. Das meine ich ernst. Deswegen habe ich es auch in meinem Roman “Winternähe” verewigt. Lola und Shlomo, meine beiden Protagonisten, verlieben sich dort. Und ich? Ich habe mich dort auch schon verliebt. Mehrmals eigentlich. Es vergeht keine Woche, in der ich nicht mindestens einmal dort essen gehe. Seit der Eröffnung 2006. Vor über zehn Jahren also. Die Salsiccia-Pasta ist dort mein All-time-Favourite. Ich muss sie schon mehr als hundert Mal gegessen haben. Ich komme aber nicht nur wegen der Pasta, sondern auch wegen der Besitzerin Nicole Schuman. Sie arbeitete ursprünglich als Fotografin, verliebte sich in einen Italiener, lebte in Mailand und nahm dann all ihr kulinarisches Wissen mit nach Berlin zurück. Und dieses kulinarische Wissen gibt es bald auch gebündelt in einem Kochbuch. Das hat sie zusammen mit Anje Wewer gemacht. Und ihr könnt den beiden Megafrauen jetzt dabei helfen, dieses Kochbuch zu verwirklichen. Die Crowdfunding-Kampagne endet heute (26.1.17) um Mitternacht. Und los! (Text: Mirna Funk)

Pappa e Ciccia, Schwedter Str.18, 10119 Berlin-Mitte; Stadtplan
Di-Fr 18-24h, Sa-So 10-24h

Mirna Funk ist 1981 in Berlin geboren, lebt im Prenzlauer Berg und arbeitet als Journalistin & Schriftstellerin. Ihr Roman “Winternähe” (S. Fischer Verlag) erschien 2015 und wurde mit dem Uwe-Johnson-Preis für das beste deutschsprachige Debüt ausgezeichnet.

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WILD THINGS: WEINBAR REVISITED

WILD THINGS: WEINBAR REVISITED

Dieser Tage geht niemand mehr nur wegen des Weins in eine Weinbar. Vielmehr dreht sich heutzutage alles um das Seetang-Popcorn, die geheime Mezcal Bar oder den gegrillten Tintenfisch-Salat – rauchig, mit einem Hauch spanischem Paprika und Sprenkeln würziger Mayonnaise. Bei Wild Things in Neukölln wirst Du Dich jedenfalls in kürzester Zeit wohlfühlen. Als kleiner Bruder von Industry Standard wird Qualität hier von der Auster bis zum Blue Stilton großgeschrieben. Darüber hinaus sind etwa 80% der angebotenen Weine 100% biologisch. Wie auch beim Essen ist es schließlich gut zu wissen, wo der Wein herkommt, was Ramses Manneck und sein Team zweifellos tun. Wir empfehlen Dir, Dich einmal durch das gesamte Sortiment zu probieren, um Deine Lieblingssorte zu finden – obwohl ich allein schon für den 2015er Rue de la Pompe aus der französischen Weinregion Mas Coutelou wiederkommen würde! (Text: Victoria Pease / Fotos: Sven Hausherr)

Wild Things, Weserstr.172, 12045 Berlin-Neukölln; Stadtplan
Mo-So 18-2h

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