Cee Cee Creative Newsletter Book Neighborhood Map Lessons
Stadtplan
Information
archive temp
loop temp
SHIORI — DIE HOHE KUNST DER JAPANISCHEN KÜCHE

SHIORI — DIE HOHE KUNST DER JAPANISCHEN KÜCHE

Ein saisonales Acht-Gänge-Menü, serviert auf wunderschönem Geschirr und Keramik – und das in einer intimen, authentischen Atmosphäre mit viel Liebe zum Detail und perfektem Service. Das ist es, was man in dem kleinen Restaurant namens Shiori bekommt. Für Berlin ist das neu, in Japan sind diese kleinen gehobenen Restaurants essentieller Teil einer Kultur des Essens. Und die Leute lieben es dort wie hier. Seit Shiori im Sommer 2016 eröffnet hat, pilgern Berliner Foodies in das Kleinod mitten in Mitte. Inhaber und Koch ist Shiori Arai, Spross einer Gastro-Familie: Seine Eltern betreiben mehrere kleine Restaurants in seiner Heimatstadt Fukui und so kennt er alle Kniffe, die man als Restaurantmacher braucht. Chawanmushi, eine japanische Variante des Eierstichs, ist im Shiori eine Liga für sich, in Koji marinierter Lachs, Shrimp-Shinjo (japanische Dumplings mit Shrimps) in einer klaren Brühe sind nur einige der Gerichte, die das Restaurant serviert. Shiori Arai verbindet beste Qualität und Handwerk auf japan-typischem, höchstem Niveau. Aber um zu verstehen, was das bedeutet, muss man es probiert haben; eine Reservierung ist hier übrigens obligatorisch – es gibt nur zehn Plätze. (Text: Rei Matsuoka / Fotos: Sven Hausherr)

Shiori, Max-Beer-Straße 13, 10119 Berlin-Mitte; Stadtplan
Mo-Sa 19.30-22.30h; Unbedingt reservieren!

cee_cee_logo
DER GOLDENE HAHN: CAPONATA SICILIANA IM KERZENSCHEIN

DER GOLDENE HAHN: CAPONATA SICILIANA IM KERZENSCHEIN

Dies ist ein Beitrag aus unserem Buch Cee Cee Berlin No2. Das Buch gibt es hier online zu kaufen.

Der Goldene Hahn ist der Kreuzberg-Klassiker schlechthin, wenn es um einfache, aber köstliche italienische Küche geht. Die Karte — stilecht auf einer schwarzen Kreidetafel, die der Kellner an den Tisch bringt — wechselt täglich. Die Caponata Siciliana: einfach großartig, sie gehört zur Spezialität des Hauses. Bei unserem Besuch erspähen wir eine Italienische Nonna in der Küche, die Pasta und Brot, natürlich hausgemacht, anrichtet — ein Traum! Das Interieur schwankt zwischen einfach und anheimelnd bis hin zu leicht abgewrackt, aber das Ambiente ist mit Kerzenschein, rot-karierten Tischdecken und Backsteinwänden unschlagbar charmant! (Text: Nella Beljan / Fotos: Daniel Farò)

Der Goldene Hahn, Pücklerstr.20, 10997 Berlin-Kreuzberg, Stadtplan
Täglich ab 19h

cee_cee_logo
LETIZIA LUPERINI EMPFIEHLT: PERFEKTE STEAKS IM BIG SUR

LETIZIA LUPERINI EMPFIEHLT: PERFEKTE STEAKS IM BIG SUR

In Berlin ist nichts schwerer zu finden als ein gutes, großzügiges und saftiges Stück Fleisch. Ich spreche hier nicht von einem dünnen Schnitzel – ich meine dickes und dennoch zartes Fleisch, das bissfest ist und gleichzeitig im Mund zergeht. Im Big Sur gibt es genau das: Bio-Ribeye-Steak, auf den Punkt perfekt gegart und kombiniert mit einer Vielzahl von innovativen Beilagen, die fein abgestimmte Noten aus mexikanischen und asiatischen Einflüssen auf den Teller bringen. Die Getränke, die an einer langen hölzernen Bar serviert werden, sind ebenso kreativ und abwechslungsreich wie die Speisekarte auch wenn ein klassischer, aber überzeugender Mezcal-Cocktail immer eine verlässliche Wahl ist, die Nacht einzuläuten. Bitte Deinen Gastgeber bei der Gelegenheit unbedingt, Dir zu erzählen, was ein Food Truck damit zu tun hat, dass dieser einzigartige Ort heute eine meiner liebsten Ecken in Kreuzberg bereichert. (Text: Letizia Luperini / Fotos: Jessica David)

Big Sur, Graefestr.11, 10967 Berlin-Kreuzberg, Stadtplan
Di, Mi & So 18-02h, Do 18-03h, Fr & Sa 18-04h

Ursprünglich aus Mexiko-City, lebt Letizia Luperini seit vier Jahren in Berlin – derzeit im Stadtteil Charlottenburg. Sie ist Mitbegründerin von Pamono, einem Marktplatz für Vintage- und Designmöbel.

cee_cee_logo
NINA BLEIBER EMPFIEHLT: KANTINE KOHLMANN

NINA BLEIBER EMPFIEHLT: KANTINE KOHLMANN

Da ist sie: Die Rückkehr der Berliner Küche. Doch mehlige Kartoffeln an trauriger Trockenpetersilie sucht man in der Kantine Kohlmann vergeblich. Stattdessen kommen Happen auf die Holztische. Modern zusammengestellt, gewürzt und abgeschmeckt. Inhaberin Ulrike Kabyl empfiehlt das Rote Beete-Koriander-Tartar. Überzeugt. Bestellt. Es kommt frisch und cremig und würzig daher. Das Konzept der Kantine: aus vielen kleinen Happen ein Gericht zusammenstellen. So bekommt man nicht nur jede Menge Geschmack auf den Teller, gesellig sind die kleinen Köstlichkeiten auch. Zum Dessert gibt‘s ein kunstvoll aufgetürmtes Pistazienparfait. Mit Schokotörtchen und Quittenkaramell wohl der beste Abschluss, den man sich vorstellen kann. Er ist heiß und kalt, pistazig-schokoladig, krokant und cremig, süß und salzig zugleich. Der Weg zum Absacker ist nicht weit. Durch einen dunklen Gang und eine schwere Ledertür betritt man die restauranteigene Bar. Schummrig ist sie. Mit ganz viel Wohnzimmer-Flair, loderndem Kamin und großen grünen Ledersesseln. Cocktails gibt es. Digestifs. Und Rauchen darf man auch. (Text: Nina Bleiber)

Kantine Kohlmann, Skalitzer Str.64, 10997 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan

Mo-So 18h-Mitternacht

Nina Bleiber ist 1981 in Berlin geboren, lebt im Prenzlauer Berg und arbeitet als Journalistin und Stylistin.

cee_cee_logo
THE TREE — ODER DAS GLÜCK IN FORM EINER NUDELSUPPE

THE TREE — ODER DAS GLÜCK IN FORM EINER NUDELSUPPE

Ein Aufenthalt im chinesischen Restaurant The Tree ist wie ein Kurzurlaub: Die Sinne werden stimuliert und der Geist entspannt. Das liegt etwa am Speiseraum, der in harmonischen Farben gestaltet ist. Neben den Holztischen und -stühlen haben die Besitzer Ling Ma und Xiaoting Zhang Zweige und Trockenblumen arrangiert. Die Ast-Lampe erhellt den Raum und Vogelgezwitscher rundet das Gartenthema ab. Auf der Karte stehen Nudeln im Mittelpunkt: als saisonal wechselndes Tellergericht oder als Suppe. Die Speisen sind mit frischen und eingelegten Zutaten gespickt. Serviert werden sie in natürlich erdbraunen Tonschalen und beglücken alle Geschmacksnerven. Saisonale, regionale Zutaten werden ebenfalls, so weit möglich, verwendet und so krönt ein Feldsalat-Blättchen die “Ginkgo”-Suppe mit Okraschoten, chinesischen Morcheln und Erdnüssen. Zu empfehlen sind die kleinen Starter wie “Maackii”, ein Salat aus Kartoffeln und Lotuswurzeln, den man sich prima teilen kann. Das Dessert rundet das Sinneserlebnis ab, bevor der Trip nach Sichuan beendet ist und einem wieder die Berliner Luft um die Nase weht. (Text: Nina Trippel / Fotos: Sven Hausherr)

The Tree, Brunnenstr.167, 10119 Berlin-Mitte; Stadtplan
Mo-Fr 12-15h & 17.30-21.30h, Sa geschlossen, So 13-21.30h

cee_cee_logo