EINFACH EINTAUCHEN: TINO SEHGALS CO-KURATIERTER SOMMER DER IMMERSIVEN KUNST

EINFACH EINTAUCHEN: TINO SEHGALS CO-KURATIERTER SOMMER DER IMMERSIVEN KUNST

Oft ist Kunst, die aktive Teilnahme erfordert, genau jene, die unter die Haut geht und uns am längsten im Gedächtnis bleibt. Die Grenzen zwischen Betrachter und Betrachtetem verwischen, wenn wir diesen Sommer bei “Welt Ohne Außen,” einer umfangreichen Ausstellung im Gropius Bau, zum Mitmachen eingeladen werden. Kuratiert hat das Ganze der in Berlin lebende Künstler Tino Sehgal, der für seine „konstruierten Situationen” bekannt ist, gemeinsam mit Thomas Oberender, Leiter der Programmreihe Immersion der Berliner Festspiele. Eine Untersuchung experimenteller Installationen, Situationen und Arbeiten, die Ende der 1960er bis heute entstanden sind, scheint besonders verlockend: Angefangen beim “Ambiente Spaziale” von Lucio Fontana und Nanda Vigo bis hin zu Carsten Höllers “Light Wall” und VR-Erlebnissen von Nonny de la Peña. Ein tägliches Workshop-Programm und Live-Aufführungen, die für alle offen sind, werden die Grenzen zwischen künstlerischen Disziplinen aufheben und die Teilnehmenden dazu ermuntern, ihre Sinne, Körper und Gefühle zusammen mit den Künstlern einzusetzen: Mit dabei sind unter anderem Claire Vivianne Sobottke, Maria Francesca Scaroni und Xavier Le Roy. Sieh’ Dir das komplette Programm hier an und reize die Grenzen Deiner Komfortzone aus — eine Erfahrung, die Herausforderung und Belohnung zugleich verspricht. (Text: Anna Dorothea Ker / Werke: Carten Höller, Wolfgang Georgdorf, Larry Bell / Fotos: Attilio Maranzano, Ben Westoby)

Gropius Bau, Niederkirchnerstr.7, 10963 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan
Mi-Mo 10-19h
“Welt Ohne Außen. Immersive Räume seit den 60er Jahren,” 8.6–5.8.2018;
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