Kennst Du den Unterschied zwischen Cool Jazz und Free Jazz? Zwischen Hard Bop und Avantgarde? Wenn nicht, ist das Jazzfest Berlin (30.10.–02.11.2025) der perfekte Ort, um es herauszufinden – und noch viel mehr. Denn das traditionsreiche Festival der Berliner Festspiele geht längst über Jazz hinaus und umfasst auch Hip-Hop, Soul und experimentelle Klänge. Die 62. Ausgabe versteht sich als Ort der Begegnung und künstlerischen Vielfalt – eine Antwort auf eine turbulente Welt. Über 120 internationale Musiker:innen treten an zehn verschiedenen Orten auf. Eröffnet wird das Festival am 30.10. um 18 Uhr mit einem vierstündigen Abend: dem Improvisationstrio Angelika Niescier, Tomeka Reid und Eliza Salem, gefolgt vom Septett Deranged Particles um Felix Henkelhausen und einem meditativen Duett von Vijay Iyer und Wadada Leo Smith.
Am Freitagabend (31.10., 22.30 Uhr) zieht der Jazz ins Quasimodo, wo das Kollektiv The Young Mothers Jazz, Hip-Hop und Metal vereint – gefolgt von einer Jam-Session mit Musiker:innen aus dem Festivalprogramm. Und am Sonntag (02.11., 15 Uhr) wird die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zur Bühne: Die französische Saxophonistin Sakina Abdou und das Trio The Handover laden zu einem Konzert in besonderer Atmosphäre. Begleitet wird das Festival von einer Community Week mit Kiez-Sessions, kostenlosen Mittagskonzerten und Kinderworkshops. Das gesamte Programm und Tickets findest Du online.
Text: Benji Haughton / Fotos: Ana Iramain, Anna Sorgalla, Thomas Sayers Ellis
Jazzfest Berlin (30.10–02.11.2025) – Programm, Tickets und weitere Infos gibt’s hier.
@berlinerfestspiele


