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STATT OSTERSCHOKOLADE: MIT KNALLE POPKORN DURCH DIE FEIERTAGE UND DEN FRÜHLING

STATT OSTERSCHOKOLADE: MIT KNALLE POPKORN DURCH DIE FEIERTAGE UND DEN FRÜHLING

Für mich bedeutet Popcorn meistens ein willkommener und unverzichtbarer Snack, der meine Kinobesuche versüßt. Doch Knalle zeigt – Popcorn kann viel mehr. Die Osterfeiertage rücken näher und überhaupt die Feiertags- und Outdoor-Saison. Und da sich draußen alles neu entfaltet, bin auch ich bereit für ein paar frische Geschmackserlebnisse. Die selbsternannte Popkornditorei hält genau das parat: poppig-knusprige Kostbarkeiten. Die sind so besonders, dass man die Kreationen mittlerweile deutschlandweit in Feinkostläden findet. Und natürlich in ihrem eigenen Zuhause in Berlin, der Popkornditorei im Prenzlauer Berg. Hier gibt’s alle Varianten und auch das limitierte Oster-Special – damit setzen Gründer:innen Lucie und André auf himmlische Geschmackskombinationen wie Oster Popcorn Cookies and Cream. Das könnte die richtige Wahl sein für alle, die finden: mehr ist mehr. Für den Fall, dass Dir ein Snack zwischen Sofa und Picknickdecke nicht reicht: Du kannst das Popcorn auch gleich in Dein Ostermenü einbauen; schau auf der Knalle Seite unter Rezepte. Wie wäre es etwa mit Popcorn-Feigen und Ziegenkäse? Klingt irgendwie direkt nach Sterneküche. Oder Du setzt auf die Klassiker von Knalle: Das Popcorn, mit weißer Schokolade und dunklen Schokoladenstücken, hat es mir besonders angetan. Das Berliner Unternehmen, das weiterhin alles von Hand macht, überzeugt übrigens nicht nur mit seinem Geschmackserlebnis, sondern auch mit Haltung, etwa durch ausgewählte Partnerschaften, wie die Zusammenarbeit mit den Mosaik-Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Bist Du neugierig geworden? Dann kannst Du entweder der Popkornditorei einen Besuch abstatten oder bestellst Dir den knusprigen Snack einfach online. So oder so: Knalliger können die Feiertage dann eigentlich nicht werden. 

Text: Isabelle Marten / Fotos: Knalle

Popkornditorei Knalle, Raumerstr.32, 10437 Berlin–Prenzlauer Berg; Stadtplan

@knallepopkorn

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NETZWERK ZUKUNFTSORTE — EINE INITIATIVE FÜR ORTE AUF DEM LAND, DIE ALLEN NÜTZEN

NETZWERK ZUKUNFTSORTE — EINE INITIATIVE FÜR ORTE AUF DEM LAND, DIE ALLEN NÜTZEN

Raus aufs Land, rein ins gute Leben? Zugegeben, wir lieben ein schönes Ferienhäuschen und die kleine Landpartie. Aber es gibt Menschen, für die Orte auf dem Land mehr sein müssen als schöne Kulisse für einen Ausflug – und die genau daran arbeiten. Eine von ihnen ist Julia Paaß, Gründerin des Netzwerks Zukunftsorte. Die aktuellen Wahlergebnisse zeigen es ziemlich deutlich: Das Stadt-Land-Gefälle ist real – und die Problematik, die daraus resultiert, betrifft uns alle. Genau hier setzt das Netzwerk Zukunftsorte an: Es unterstützt Projekte, die auf dem Land neue Impulse setzen und Gemeinschaft stärken. Julias eigenes Projekt, der Hof Prädikow, gab den Anstoß für den Aufbau des Netzwerks im Jahr 2019. Das E-Werk in Luckenwalde oder der Re-Hof Rutenberg, die wir beide schon vorgestellt haben, sind auch auf der Karte der aktuell 82 verzeichneten Zukunftsorte. Und viele weitere, nicht nur um Berlin herum, haben uns neugierig gemacht, wie der Betahof in Niedersachsen. Was die gemeinsam haben: Zukunftsorte haben meist eine Historie – es sind ehemalige Schulen, alte Bahnhöfe, oder andere Gebäude, die einmal zentral waren und dann leer standen. Dank kreativer Ideen werden daraus nicht nur schöne Räume, sondern auch neue Perspektiven für die Menschen vor Ort. Gleichzeitig ist klar: Neue Ideen in die Realität zu bringen braucht Zeit, Energie, Kapital – aber auch Wissen und Menschen, die daran glauben. Das Netzwerk fördert diese nicht direkt finanziell, schafft aber Sichtbarkeit und Orientierung. Das Label „Zukunftsort“ hilft, Förderungen zugänglicher zu machen und noch wichtiger: das Netzwerk zu formen. Das heißt: Austausch, Wissen, aber auch Rückhalt zu den Themen Gründen, Bauen und Betreiben. Falls Du nun tiefer einsteigen willst ins Thema, musst Du nicht auf dem Land sein: Du kannst Dich heute Abend beim „Real Talk – Feminismus auf dem Land“ (26.03.2026) einloggen. Oder einfach über den Newsletter auf dem Laufenden bleiben.

Text: Nina Trippel / Fotos: Jörg Gläscher, Michael Taterka, Tim Haber

Netzwerk Zukunftsorte
Real Talk #01 – Feminismus auf dem Land? 26.03.2026 19h via Meetup.

@zukunftsorte

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SPÄTI STORIES: BERLIN ERZÄHLT SICH SELBST

SPÄTI STORIES: BERLIN ERZÄHLT SICH SELBST

Wir sind nicht die einzigen Berlin-Fans, das ist klar. Und der einzige Newsletter, der das feiert, sowieso nicht. Stetig kommen neue Plattformen dazu, die eine Stadt zelebrieren, die nicht alles richtig macht, aber immerhin einiges ganz gut. Einer dieser Newsletter ist Späti Stories. Mit einem der ungeschriebenen Berliner Kulturerben als Namenspatron zelebriert und porträtiert der Newsletter unsere Stadt über ihre Stimmen. Das Konzept stellt Berliner:innen aus unterschiedlichsten Zusammenhängen vor und sammelt so eine vielstimmige, demokratische Momentaufnahme der Stadt. Gestartet im Oktober 2024 als monatlicher Newsletter mit zwei Porträts pro Mail, erscheint heute zweimal im Monat eine neue Folge – manchmal ergänzt durch einen Kiez-Guide oder einen Essay. Jede Ausgabe widmet sich einer Person und den Momenten, Entscheidungen oder Umwegen, die sie geprägt haben. Zu den bisherigen Gesprächspartner:innen gehören Künstler:innen wie Charlie Casanova, DJs, Akteur:innen aus Häusern wie der Yorck Kinogruppe, oder Local Legends wie Wolfgang Jäger, der seit Jahren ehrenamtlich Immigrant:innen mit der Sisyphusarbeit der deutschen Bürokratie hilft und Karaoke-Abende organisiert. Ganz toll auch: das Gespräch mit Filmemacher Karim Aïnouz. Die Guides stammen von Menschen, die ihre Kieze lieben und leben – persönliche Karten einer Stadt im Dauerwandel.

Ab 2026 sollen mehr redaktionelle Essays hinzukommen, die sich Fragen nach Zugehörigkeit, Einsamkeit und Gemeinschaft widmen – verankert in Berlin, anschlussfähig darüber hinaus. Gegründet wurde Späti Stories von Isabelle Bedê aus Brasilien und Luana Corujeira aus Spanien, die Berlin längst ihr Zuhause nennen. Beide kommen aus dem digitalen Erzählen – Isabelle mit journalistischem Hintergrund, Luana mit Erfahrung in Audio und Fotografie. Was sie verbindet, ist die Überzeugung, dass echte Nähe nur dort entsteht, wo Menschen einander zuhören. Wir sehen uns im Späti.

Text: Inga Krumme / Fotos: Späti Stories

Späti Stories

@spaetistories

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ÜBERALL ZUHAUSE SEIN DANK WOHNUNGSTAUSCH VIA HOMEEXCHANGE

ÜBERALL ZUHAUSE SEIN DANK WOHNUNGSTAUSCH VIA HOMEEXCHANGE

Zuhause ist es doch am schönsten. Auf der heimischen Couch liegend, nach einem verregneten Sonntagnachmittag mit „The Holiday“, beschleichen mich jedoch die Zweifel an einem dauerhaften Glück ohne Ortswechsel: Warum also nicht mal die Wohnung tauschen? Noch nie gemacht? Dann kannst Du bei den HomeExchange Days zwischen dem 19. und 25. März 2026 mehr darüber erfahren. In einer blaugekachelten Küche frühstücken, durch englische Klassiker stöbern, eine gestreifte Katze kraulen? Daraus ist längst eine echte Bewegung geworden. Eine nachhaltige und kostengünstige wohlgemerkt. Bei HomeExchange öffnen Menschen ihre Wohnungen füreinander. Keine sterilen Ferienwohnungen, keine leeren Apartments, sondern ihr eigenes Zuhause. Das klappt mal gleichzeitig, mal zeitversetzt. Passen Eure Kalender nicht zusammen, springen sogenannte GuestPoints ein: Man übernachtet bei jemandem, sammelt Punkte und kann sie später nutzen, um selbst an einem anderen Ort zu wohnen. So entsteht ein lebendiges Netzwerk aus Küchen, Sofas und Balkonen, das inzwischen über 150 Länder verbindet. Wie sich das im Alltag anfühlt, erzählen die Mitglieder bei den HomeExchange Days. Sie berichten von neuen Nachbarschaften, kleinen Alltagsmomenten und beantworten Deine Fragen. Wer sich registriert und teilnimmt, bekommt außerdem 100 GuestPoints geschenkt – genug für eine zusätzliche Nacht irgendwo auf der Welt – oder den Tag auf der Couch mit ganz neuem Ausblick.

Text: Emma Zylla / Fotos: HomeExchange

HomeExchange
HomeExchange Days 19.–25.03.2026. Hier kannst Du ein Treffen in Deiner Nähe finden.

@homeexchangecom

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TEEZEREMONIEN FÜRS HIER UND JETZT: DEN ALLTAG ENTSCHLEUNIGEN MIT NORITUAL LAB & ANTI

TEEZEREMONIEN FÜRS HIER UND JETZT: DEN ALLTAG ENTSCHLEUNIGEN MIT NORITUAL LAB & ANTI

Es sind kleine Rituale, die uns in diesen Zeiten ein gewisses Gefühl von Sicherheit geben. Sie sehen für jede:n etwas anders aus und es kann dauern, bis man die richtigen für sich selbst gefunden hat. Um Rituale geht es auch bei Noritual Lab: Anders als der Name es vielleicht vermuten lässt, geht es bei diesem Matcha-Label genau darum, wieder im Alltag darauf zurückzugreifen – nur auf moderne Art und Weise. Gegründet im Juni 2023 von Kai Funada Classen, bietet das Label neben Matcha-Produkten im eigenen Online-Shop zweimal im Monat Teezeremonien im Anti Space in Mitte an, um Dir einen Ort zu geben, an dem Du kurz zur Ruhe kommen kannst. Dass das Anti den perfekten Rahmen bietet, ist klar: Auch hier dreht sich alles um Entschleunigung; darum, neue Energie aufzuladen und dem eigenen Körper und Geist etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Mit Saunas, Ice Baths, Red Light Pilates Sessions und vielen weiteren Kursen kannst Du Dir bei Anti zu fast jeder Tageszeit etwas Gutes tun. Die Zeremonien mit maximal sechs Personen werden von Haruka geleitet: Sie ist wie Kai in Japan aufgewachsen und hat von klein auf Tee-Kultur gelebt: Ihre Eltern haben sich über Teezeremonien kennengelernt. Mit zwölf begann sie selbst mit Zeremonien und lernte, wie diese aufgebaut sind und mit welcher Sorgfalt sie durchgeführt werden. Haruka zeigt Dir, wie eine Tee-Zeremonie vorbereitet wird, was die verschiedenen Elemente sind und natürlich, wie Du Deine Tee-Schale richtig in den Händen hältst und Deinen Matcha zubereitest. Die Zeremonie ist aber keine bedächtige Vorführung, sondern interaktiv gedacht: Du kannst Haruka jederzeit unterbrechen, Fragen stellen oder Dein eigenes Tempo bestimmen.

Durchgeführt wird sie mit den Produkten der No Ritual „Curated Matcha“-Reihe. Jede Edition steht für eine sorgfältige Auswahl, enge Zusammenarbeit mit den Produzent:innen und dem tiefen Respekt vor der Herkunft. Während meiner Teezeremonie begleitete uns der „Meguri no Shiro“-Matcha; dieser entstand in Zusammenarbeit mit einem Teehaus in Japan und wird aus Saemidori-Blätter aus Shizuoka, der größten Teeregion Japans, hergestellt, die dem Pulver einen intensiven, frischen Umami-Geschmack und ein leuchtendes Grün verleihen. Mit den Zeremonien möchte Noritual Lab die Teekultur hierzulande zugänglicher machen – am Ende geht es aber vor allem darum, Dir zu zeigen, wie einfach es sein kann, eine Pause einzulegen und die Zubereitung als kleines Ritual in Deinem Alltag zu integrieren. Nach der Zeremonie im Anti nimmst Du den Rest der Dose mit nach Hause und kannst für Dich selbst herausfinden, wie Du aus dem Gelernten zukünftig Dein ganz eigenes Matcha-Ritual kreierst.

Text: Robyn Steffen / Fotos: Jule Baur, No Ritual Lab

Noritual Lab

Anti x Noritual Lab: Mindfulness Tea Ceremony (zweimal monatlich). Hier kannst Du einen Platz buchen.

@noritual.lab

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