„Da wollte ich schon ewig hin.“ ist vermutlich einer der am häufigsten ausgesprochenen Sätze in Berlin. Meistens fällt er im Gespräch über Restaurants. Und meistens sitze ich ihn aus – in einem meiner drei Lieblingslokale. Die RestaurantWeek Berlin (03.–28.06.2026) ist da, um ein paar dieser Pläne endlich einzulösen, bevor ich wieder das Gleiche bestelle. Für knapp vier Wochen im Juni wird die Stadt selbst zur gemeinsamen Karte: Rund 50 Restaurants in Berlin nehmen an der RestaurantWeek teil und öffnen ihre Küchen mit eigens entwickelten Drei-Gänge-Menüs: Kreationen, die speziell für das Festival konzipiert wurden, aber trotzdem einen kleinen Einblick in das geben, was sonst den ganzen Abend ausmacht. Und so kommen sie auf den Tisch: in drei Steps, in zwei festen Preisstufen, jeweils mittags oder abends. Unter den Teilnehmenden sind vertraute Adressen, neue Konzepte, Fine Dining und Orte, die noch ganz am Anfang stehen, wie zum Beispiel Zum Heiligen Teufel, Heimlich Treu, Crackers oder Klinke – neben vielen weiteren, die sich erst kurz vor Festivalstart vollständig zeigen. Dann werden auch alle Menüs und Reservierungen online veröffentlicht. Die RestaurantWeek hat in anderen europäischen Städten längst ihren Platz gefunden, in diesem Jahr findet sie erstmals ausschließlich in Berlin statt. Bis dahin bleibt genug Zeit, über die Frage nachzudenken, warum wir eigentlich immer wieder das Gleiche bestellen.
Text: Emma Zylla / Fotos: RestaurantWeek
RestaurantWeek Berlin 2026, 03.–28.06.2026. Tickets gibt’s hier.
@restaurantweek_de


