LECKERE CROISSANTS & SPECIALTY COFFEE TO GO BEI ETWAS KLEINES

LECKERE CROISSANTS & SPECIALTY COFFEE TO GO BEI ETWAS KLEINES

Mein Freund hat ein neues Morgenritual. Croissant, Kaffee, dann ins Büro, das quasi um die Ecke liegt. Er schickt mir jedes Mal ein Foto – von seinem kleinen Frühstück, das er sich bei Etwas Kleines holt. Leider wohne ich selbst nicht in der Gegend, aber wenn ich dort bin, mache ich denselben Zwischenstopp und verlasse den Laden mit einem Miso-Karamell-Croissant und einem Flat White. Etwas Kleines ist ein Mini-Laden an der Warschauer Straße mit nur neunzehn Quadratmetern, einem Tresen und einer Schlange, die bis zur Straße reicht. Daher auch der Name. Das Konzept verspricht eine vertraute Kombination: Croissants und Kaffee, gemacht von einer Mikro-Manufaktur für alle, die Qualität und Handwerk wirklich zu schätzen wissen.

Dahinter steckt Oleg aus der Ukraine, der mit seiner Familie aufgrund des Krieges nach Deutschland kam. In der Ukraine betrieb die Familie bereits einige Cafés und Konditoreien – das Backen war schon immer seine Leidenschaft. Da er hier von vorne anfangen musste, entschied er, sich auf das zu konzentrieren, was er am meisten liebt: Croissants. Daraus entstand Etwas Kleines – und aus dem Wunsch heraus, sich noch einmal etwas Eigenes hier aufzubauen. Oleg feilt ständig an den Croissants, an ihrem Aussehen, Geschmack und ihrer Textur. „Wir wollen, dass jedes besser ist als das vorherige.“ Außerdem gibt es einen schönen Mix aus süßen und herzhaften Angeboten. Die Karte wechselt regelmäßig, sodass es bei jedem Besuch etwas Neues zu probieren gibt. Wer es herzhaft mag, dem empfehle ich das Schinken-Käse-Croissant mit einer Mini-Cornichon, und für alle mit Faible für Süßes sind das Miso-Karamell- oder das Matcha-Himbeer-Croissant.

Das Interieur entstand gemeinsam mit Designer:innen aus der Ukraine – mit der Idee, einen Raum zu schaffen, der modern wirkt, aber gleichzeitig warm und einladend. Die braunen Fliesen an den Wänden sind dieselben, auf denen die ausgestellten Croissants liegen, dazu Lampen in Croissant-Form an der Decke. 

Was als Nächstes kommt, planen sie nicht groß im Voraus. “Als Ukrainer:innen haben wir gelernt, mehr im Moment zu leben und zu schätzen, was wir heute haben.” In diesem Moment geht es darum, Menschen glücklich zu machen, die Produkte weiter zu verbessern, Etwas Kleines Schritt für Schritt wachsen zu lassen und zu schauen, wohin die Reise geht.

Text: Stefania Basano / Fotos: Aditya Christian

Etwas Kleines, Warschauer Str.15, 10243 Berlin–Friedrichshain; Stadtplan

@etwaskleinesberlin

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