Solarium? Sind wir wieder in den 1990ern gelandet? Wer sich gerade die Mode anschaut, könnte das zumindest meinen. Y2K hier, Low-Rise da – und auch der Tanlines-Trend ist zurück. Gebräunte Haut als Statussymbol, zwanzig Minuten vor der Party „noch schnell unter die Bank“. Aber keine Sorge: Wir wollen weder Grill-Vibes noch UV-Exzesse propagieren. Solara ist gewissermaßen ein Update. Bei unserer ehemaligen Mitarbeiterin Luna Schaffron kann man sich wieder unters Licht legen – allerdings zeitgemäßer gedacht. Vor allem aber, weil man gerade im Herbst und Winter (und manchmal auch darüber hinaus) eine Portion Licht und Wärme gut gebrauchen kann. Im Solara Studio läuft vieles automatisiert, die Atmosphäre ist ruhig, fast ein bisschen futuristisch. Du wählst Dein Programm selbst: Wir kommen vor allem für die Rotlichttherapie. Die ist schließlich „hot“ im wahrsten Sinne. Vielleicht hast Du die teure Rotlichtmaske noch nicht zu Hause herumliegen – wünschst Dir aber sowieso eher eine Ganzkörperbehandlung? Dann könnte das hier Dein neuer Spot sein.
Das „Beauty Light“-Programm arbeitet ausschließlich mit sichtbarem Rotlicht und verzichtet vollständig auf UV-Strahlung. Hier liegt der Fokus auf Hautregeneration, Entspannung und Ausgleich. Das „Energizing Light“-Programm basiert auf nahem Infrarotlicht, das nochmal deutlich tiefer in das Gewebe eindringen soll. Die entstehende Tiefenwärme fördert die Durchblutung, verbessert den Sauerstoff- und Nährstofftransport und unterstützt den Stoffwechsel. Und ganz unabhängig vom Beauty-Aspekt ist es vor allem eines: ein kleiner Moment Auszeit. Du legst Dich hin, schließt die Augen und denkst an nichts. Oder an den nächsten Urlaub unter echter Sonne. Ein bisschen 1990er-Nostalgie also – ohne Reue, dafür mit Glow.
Text: Susi Churas / Fotos: Elisabeth Rogov
Solara, Raumerstr.28, 10437 Berlin–Prenzlauer Berg; Stadtplan
@solara.berlin


