An einem lauen Frühlingsabend fand sich ein Teil des Cee Cee und Cee Cee Creative Teams zusammen, um gemeinsam zu essen, zu lauschen, anzustoßen und den Tag ausklingen zu lassen. Mit dem Almi Bistro zwischen Mitte und Prenzlauer Berg hatten wir dafür genau den richtigen Spot gefunden. Roséfarbene Steintische, rot lackierte Regale und Barfronten, cremefarbene Wände, schwere Vorhänge und warmes Licht geben dem Almi eine besondere Ruhe. Das Interieur entstand in Zusammenarbeit mit dem georgischen Designbüro NWDS und versteht sich als zeitgenössische Hommage an das Berliner Nachbarschaftslokal. Im Sommer kommen noch zahlreiche Plätze rund um das Restaurant dazu. Wir haben uns einmal quer durch die raffinierte Bistro-Küche von Almaz Iskakov probiert; die Karte ist saisonal gedacht und bewusst auf ein entspanntes À-la-carte-Format ausgelegt. Auf unserem Tisch landeten unter anderem kantabrische Sardellen mit gebackenem Lauch, geröstete Artischocken mit weißem Miso-Sabayon und Seebarsch-Tatar mit Yuzu-Kosho, fluffiges Brot von Cena, ein butterzartes Steak und zum Abschluss Meringue mit Kokosmousse und Zitronensorbet. Besonders hängen geblieben sind uns auch die eingelegten Oliven.
Die Weinkarte setzt auf europäische Kleinproduzent:innen, dazu kommen saisonale Cocktails sowie Schnäpse und Liköre deutscher Manufakturen mit Schwerpunkt auf dem Schwarzwald und Berlin. Wenn es etwas Besonderes sein soll, probier doch Cocktails wie den „Perfect Blue“ oder den „Normandie Apple Spritz“. Das Almi Bistro hat sich an dem Abend für uns wie eine Kurzreise mit guten Freund:innen durch Europas Küchen angefühlt: warm, entspannt und einladend. Umso mehr freue ich mich auf laue Sommerabende in der Schwedter Straße vor dem Restaurant, mit einem Glas Wein in der Hand und guten Gesprächen. Der Sommer kann kommen!
Text: Nicole Meckel / Fotos: Sabīne Zoltnere
Almi Bistro, Schwedter Str.18, 10119 Berlin–Prenzlauer Berg; Stadtplan
@almi.bistro


