OFFEN FÜR: SIMON DYBBROE MØLLER IN DER GALERIE KAMM

OFFEN FÜR: SIMON DYBBROE MØLLER IN DER GALERIE KAMM

Simon Dybbroe Møllers Ausstellung „Aperture & Orifice“ zu Öffnungen, Begehren und Aneignung in der Galerie Kamm zeigt, dass die Kombination aus Ironie und Kunst durchaus gelingen kann. Im engeren Sinne geht es um Fototechnik und Essen, im Weiteren um die Nähe von Vulgärem und Stilisierten. Das Video „Untitled (How Does it Feel“ (2014)) kombiniert absurde Netzclips zur Canon Mark ii Kamera – diese nahm als erste Spiegelreflexkamera auch professionelle Filmsequenzen auf – und unterlegt sie mit dem titelgebenden Lied von D’Angelo. Ein grauenvolles Phänomen greift auch die Serie „Negative Plates“(2014) auf: Das Fotografieren der angerichteten Nahrung vor dem Einverleiben. Auf den Keramiktellern befinden sich mit aus Kunstharz gegossene Nachbildungen halb gegessener Mahlzeiten. Eine „Denkmal für das peptische Nichtstun“, so der Künstler, setzt Møller dagegen an der Kurfürstenstraße 142. Auf der umzäunten Brache einer Baugruppe arrangiert er zwischen Müll und Unkraut eine Spritzbeton-Skulptur aus seiner Serie „Sporting“ aus dem Jahr 2013. (Foto: Courtesy Galerie Kamm)

Galerie Kamm, Rosa-Luxemburg-Str.43, 10178 Berlin-Mitte; Stadtplan
Opening: 2.5.2014 18-21h
Laufzeit: 3.5.-14.6.2014

„Sporting“, Kurfürstenstr.142, 10785 Berlin-Schöneberg;Stadtplan
2.-4.5.2014

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