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HEILUNG DURCH SELBSTERKENNTNIS: JAHRTAUSENDEALTES WISSEN BEI YUKTI HOUSE

HEILUNG DURCH SELBSTERKENNTNIS: JAHRTAUSENDEALTES WISSEN BEI YUKTI HOUSE

Ayurveda-Trends wie Ölziehen, Trockenbürsten und Ashwagandha begegnen mir in Berlin nicht selten – also beschloss ich, der Sache auf den Grund zu gehen und eine ganzheitliche Wellness-Beratung bei Yulia zu buchen. Die Gründerin von Yukti House ist zertifizierter Ayurveda-Gesundheitscoach. Eigentlich komme ich mit der Erwartung, über allgemeine Gesundheitsziele zu sprechen. Doch stattdessen entwickelt sich das Gespräch in eine unerwartete Richtung: Es geht um meine Verdauung, meinen Schlaf, meine lebenslangen emotionalen Muster. Yulia führt durch die fünf großen Elemente – Feuer, Luft, Wasser, Erde und Äther – sowie die Doshas. Sie sind die Kräfte, die den Körper regieren. Zunächst klingt das alles etwas abstrakt für mich, doch das ändert sich im Laufe der Beratung. Yulia dazu: „Ayurveda greift auf universelle Prinzipien zurück, die viele alte Kulturen bereits intuitiv verinnerlicht haben.“ Meine Körperhaltung, mein Gang, meine Hände, Nägel und Zunge werden genau betrachtet. Yulia studiert mein Gesicht und fragt nach meiner natürlichen Haarfarbe – eine Frage, die mich durchaus neugierig macht. „Ayurveda liefert seit 5.000 Jahren personalisierte Lösungen – dafür studiert man den Menschen, nicht die Symptome.“ Ohne es zu bemerken, vergehen neunzig Minuten.

Ein paar Tage später erhalte ich mein persönliches Protokoll: ein umfangreicher, strukturierter Leitfaden zu Lebensstil, täglichen Ritualen, Ernährung und Kräutern – alles speziell auf mich zugeschnitten. Beim Durchlesen fühle ich mich auf eine Weise gesehen, die nur schwer zu erklären ist. Um mir dabei zu helfen, den Plan in die Realität umzusetzen, setzt sich Yulia mit mir für ein Folgegespräch zusammen. Gemeinsam erarbeiten wir die ersten Schritte und das Gespräch verwandelt sich in einen aufregenden Neustart für mich. Mit einem letzten Hinweis verabschiedet Yulia mich an ihrer Tür: „Das Ziel ist es, einen Weg der Selbsterkenntnis zu ebnen, indem wir unseren eigenen Körper, Geist und unsere Seele studieren.“  

Text: Harmony Lévêque / Fotos: Mohit Amlani

Yukti House 
Buche hier eine Session. Oder einen 15-minütigen Discovery Call.

@yuktihouse

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SOLARA: SELF-CHECK-IN RED LIGHT THERAPIE

SOLARA: SELF-CHECK-IN RED LIGHT THERAPIE

Solarium? Sind wir wieder in den 1990ern gelandet? Wer sich gerade die Mode anschaut, könnte das zumindest meinen. Y2K hier, Low-Rise da – und auch der Tanlines-Trend ist zurück. Gebräunte Haut als Statussymbol, zwanzig Minuten vor der Party „noch schnell unter die Bank“. Aber keine Sorge: Wir wollen weder Grill-Vibes noch UV-Exzesse propagieren. Solara ist gewissermaßen ein Update. Bei unserer ehemaligen Mitarbeiterin Luna Schaffron kann man sich wieder unters Licht legen – allerdings zeitgemäßer gedacht. Vor allem aber, weil man gerade im Herbst und Winter (und manchmal auch darüber hinaus) eine Portion Licht und Wärme gut gebrauchen kann. Im Solara Studio läuft vieles automatisiert, die Atmosphäre ist ruhig, fast ein bisschen futuristisch. Du wählst Dein Programm selbst: Wir kommen vor allem für die Rotlichttherapie. Die ist schließlich „hot“ im wahrsten Sinne. Vielleicht hast Du die teure Rotlichtmaske noch nicht zu Hause herumliegen – wünschst Dir aber sowieso eher eine Ganzkörperbehandlung? Dann könnte das hier Dein neuer Spot sein.

Das „Beauty Light“-Programm arbeitet ausschließlich mit sichtbarem Rotlicht und verzichtet vollständig auf UV-Strahlung. Hier liegt der Fokus auf Hautregeneration, Entspannung und Ausgleich. Das „Energizing Light“-Programm basiert auf nahem Infrarotlicht, das nochmal deutlich tiefer in das Gewebe eindringen soll. Die entstehende Tiefenwärme fördert die Durchblutung, verbessert den Sauerstoff- und Nährstofftransport und unterstützt den Stoffwechsel. Und ganz unabhängig vom Beauty-Aspekt ist es vor allem eines: ein kleiner Moment Auszeit. Du legst Dich hin, schließt die Augen und denkst an nichts. Oder an den nächsten Urlaub unter echter Sonne. Ein bisschen 1990er-Nostalgie also – ohne Reue, dafür mit Glow.

Text: Susi Churas / Fotos: Elisabeth Rogov

Solara, Raumerstr.28, 10437 Berlin–Prenzlauer Berg; Stadtplan

@solara.berlin

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WÄRME, ENTSPANNUNG UND EISBADEN: AB AUF DIE SCHWIMMENDE SAUNA „MS AUFGUSS“

WÄRME, ENTSPANNUNG UND EISBADEN: AB AUF DIE SCHWIMMENDE SAUNA „MS AUFGUSS“

Während Berlin seine frostige Kälte bewahrt, die Straßen glatt bleiben und die Spree zugefroren ist, scheint sich unser inneres Tempo langsam zu erhöhen. Der Weg zur Arbeit wird hastiger, die Schultern ziehen sich hoch. Bei dem Wetter hilft nur eins: Zuhause unter die Decke kriechen, oder Orte finden, die einem beim Entschleunigen helfen, die Nerven beruhigen und etwas Wärme schenken. MS Aufguss tut genau das: für Wärme und Entspannung sorgen. Die schwimmende Sauna liegt in der Rummelsburger Bucht – in unserem Fall nicht treibend, sondern im Eis verankert. Was im Sommer bei vielen zum Programm gehört, nämlich über die Spree entlangzugleiten, wird mit MS Aufguss auch in der kalten Jahreszeit zu einer schönen Ausflugsmöglichkeit. Initiator ist Lars Meßmann, der seit über zehn Jahren in Berlin lebt und zuvor die Modemarke Fitz & Huxley aufgebaut hat. Während der Pandemie entstand gemeinsam mit drei Freund:innen die Idee von „MS Aufguss“. Ursprünglich als Hausboot gedacht, um die Sommermonate nah am Wasser zu verbringen, öffnete Lars die Sauna später auch für andere. Auf warmem Holz sitzen, mit Tee in der Hand, die ätherischen Düfte einatmen, während die klare Kälte auf die Wasseroberfläche trifft. Es geht um kleine, bewusste Pausen – gelockerte Muskeln und ein beruhigtes Nervensystem inklusive. Die Sauna bietet Platz für bis zu sechs Personen und eignet sich perfekt für eine Auszeit mit Freund:innen. Drei Stunden lang treiben, schwitzen – und wer mutig ist, springt zwischendurch noch in die Spree.

Text & Fotos: Ruby Watt

MS Aufguss, Gustav-Holzmann-Str.10, 10317 Berlin–Rummelsburg; Stadtplan

@ms_aufguss

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ZWISCHEN FILMKUNST UND FRAPPÉ: DAS KLICK KINO

ZWISCHEN FILMKUNST UND FRAPPÉ: DAS KLICK KINO

An einem der vielen Schaufenster der Winterscheidtstraße bleibe ich vor einem prägnanten Schild in Schwarz-Weiß stehen und betrachte das Kinoprogramm des Klick Kinos für den heutigen Abend. Bis zur nächsten Vorstellung ist noch etwas Zeit. Hinter der Fensterscheibe sehe ich ein lebendiges Café: Hier wartet Süßes und Salziges – vor und nach dem Kinobesuch. Das Ladenkino Klick blickt auf über 100 Jahre Geschichte zurück und hat seit 1911 mehrmals seinen Namen geändert und gleichzeitig filmhistorische Bedeutung im Westen Berlins aufgebaut. Den prägnanten Namen Klick trägt es seit den 1970ern, als Michael Weinert hier ein Programm etablierte, das aus Klassikern und unabhängigen Filmen bestand – diese Haltung prägt das Kino auch heute noch. Nach einer längeren Pause wurde das Lichtspielhaus 2020 von der Kulturspedition wiedereröffnet; seither kuratiert Christos Acrivulis als künstlerischer Leiter das Programm, der das Kino als echten Kulturort versteht. Gezeigt werden in dem Ein-Saal-Kiezkino mit rund hundert Plätzen Arthouse Filme und monatlich gibt es Filmpatenschaften, spezielle Reihen und Abende, die Film mit Lesung, Konzert oder Performance verbinden. Der abgetrennte Raum vor dem Kinosaal – heute Café Klick und fester Bestandteil des Erlebnisses – blieb lange leer – geöffnet wurde nur zu den Vorführzeiten. Obwohl sich das Café erst seit Oktober 2024 als Teil des Ganzen etabliert hat, wirkt es heute, als wäre es schon immer da gewesen.

Was hier auf den Tischen landet, ist unprätentiös und genau das Richtige für eine kurze Pause vor oder nach dem Film. Es gibt Suppen oder Quiche und hausgemachte Kuchen (wie den beliebten Käsekuchen) – dazu einen Heidelbeer-Matcha oder Iced Frappé im Sommer oder hausgemachten Quittenpunsch im Winter. Britt, Inhaberin des Cafés, erzählt, dass die Quitten von Gäst:innen vorbeigebracht und vor Ort weiterverarbeitet werden – ein kleiner Beweis, dass dieser Ort in all den Jahrzehnten eine Community aufgebaut hat und aus der Nachbarschaft nicht mehr wegzudenken ist. Ein entschleunigter Abend im roten Kinosessel, eine Tüte Salzstangen in der Hand – in einem Raum, in dem Berliner Filmkultur zuhause ist.

Text: Susi Churas / Fotos: Elisabeth Rogov, Kinokompendium

Klick Kino & Café, Windscheidstr.19, 10627 Berlin–Charlottenburg; Stadtplan

@klickcafe
@klickkino

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WORKATION, WORKSHOP ODER EINFACH MAL VON WOANDERS ARBEITEN? AUF INS GUTSHAUS FRIEDENFELDE

WORKATION, WORKSHOP ODER EINFACH MAL VON WOANDERS ARBEITEN? AUF INS GUTSHAUS FRIEDENFELDE

Urlaub ist ja nicht alle Tage. Leider! Aber hey, auch Arbeitszeit kann bisweilen abwechslungsreich sein und helfen, Routinen – von Arbeitsweg bis Arbeitsplatz – zu durchbrechen und manchmal auch Denkbarrieren zu lösen. Warum also nicht mal kurz raus aus Berlin und Richtung Uckermark in Brandenburg, um im Team unter der Woche das Gutshaus Friedenfelde zu besuchen? Wir haben Euch das Gutshaus Friedenfelde schon als Location für Feiern mit Friends und Family vorgestellt (siehe hier), und auch als stilvolle Destination für Retreats ist es sehr beliebt. Dafür ist das Team von Ohia der beste Beweis: Regelmäßig bieten sie hier Wellbeing-Angebote. Aber warum nicht mal die Tage unter der Woche nutzen, um im beruflichen Kontext rauszukommen, und dann mit neuer Energie ins Stadt- und Büroleben zurückzukehren? Workation oder Offsite? Beides möglich! Das große Haupthaus vom Gutshaus Friedenfelde bietet für größere Gruppen viel Raum zum Erarbeiten neuer Ideen und diverse Möglichkeiten für Team-Spirit wie gemeinsames Kochen und Ausflüge. Aber vor allem die beiden kleinen Häuser sind für kleine Teams ideal. Wir haben das Kavaliershaus bereits für einen Workshop zur Erarbeitung einer neuen Website genutzt – ohne Ablenkung von außen. Und auch das Bergbauernhaus ist für kleine Teams ideal: White Boards, Beamer, Drucker und Konferenztische sind vorhanden und werden bei Bedarf bereitgestellt. Und gute Ideen kommen ja bekanntlich, wenn man in Bewegung bleibt und die Sichtweisen ändert. Das Areal des Gutshauses und die uckermärkische Umgebung bietet dafür natürlich alles, was man sich wünschen kann. Feuerschalen, Wiesen, Wälder und einen See in der Nähe. Also raus zum Arbeiten und mit frischen Ideen und neuer Energie zurück. 

Text: Nina Trippel / Fotos: Franz Grünewald, Sophie Doering

Gutshaus Friedenfelde, Ort Friedenfelde 6, 17268–Gerswalde; Stadtplan

@friedenfelde

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