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STIL AUF REZEPT: DER NEUE SHOP VON RICHERT BEIL

STIL AUF REZEPT: DER NEUE SHOP VON RICHERT BEIL

In dieser Apotheke gibt es Heilung. Zumindest für all diejenigen, die auf der Suche nach einem bestimmten Stil sind, der außerhalb dieser Stadt oft sinnbildlich für Berlin steht: all-black, edgy, genderneutral. 

Die Designer:innen Jale Richert und Michele Beil experimentieren mit ihrem Label Richert Beil seit 2014 mit Silhouetten und Materialien, dekonstruieren und schaffen neue Klassiker. Die Sakkos, Hemden, Mäntel, Jeans und Accessoires passen allen, die den freien Geist dieser Kollektionen spüren wollen. 

Im Sommer 2026 haben Richert Beil in einer ehemaligen Apotheke in Kreuzberg ihren ersten eigenen Store eröffnet. Der Laden ist auch Showroom, Atelier und Arbeitsplatz für das gesamte Team. Vor allem soll er aber ein interdisziplinärer Raum sein. Ein Ort der Begegnung, der auch anderen Kreativen eine Bühne bietet, sofern ihre Projekte zur Philosophie der Marke passen.

Auch Essen soll eine Rolle spielen, denn das sei ähnlich wie Mode aus vielen Zutaten zusammengestellt, die – wenn man es richtig macht – zu einem perfekten Ergebnis führen. Es gibt eine gut ausgestattete Küche und Pläne, regelmäßig glutenfreies Soulfood anzubieten, ganz unkompliziert vielleicht auch direkt aus dem Fenster heraus. Die Apotheke ist ein Projekt in Bewegung und ein Ort, der neue Möglichkeiten schafft… zum Beispiel, um sich den perfekten Mantel für den Winter zu besorgen.

Text: Olga Blumhardt / Fotos: Jihun Ko

Richert Beil, Muskauer Str.41, 10997 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan

@richertbeil

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IN DIE DRITTE FÜR DEN GLOW — HAUTANALYSEN & SKINCARE BERATUNG IM KADEWE BEAUTY STUDIO

IN DIE DRITTE FÜR DEN GLOW — HAUTANALYSEN & SKINCARE BERATUNG IM KADEWE BEAUTY STUDIO

Ein guter Duft, Sonnenschutz, Lippenpflege… Der Sommer passt in keine Handtasche, er braucht Platz, um sich zu entfalten. Das kann er in der dritten Etage des KaDeWe, Berlins größter Oase für Deine Haut und ihre individuellen Bedürfnisse – und die wohl kühlste Adresse der Stadt. Dieses Idyll nennt sich KaDeWe Beauty Studio. Über alle Jahreszeiten hinweg liegen Dir dort auf 1500 Quadratmetern etwa neunzig progressive Beauty-Marken zu Füßen. Entweder lässt Du Dich hindurch treiben – oder von einem Profi leiten. Peter Arnheim ist der kluge Kopf des Beauty Concierge Teams, das Deine persönliche Beratung mit einer Hautanalyse beginnt und die Bedürfnisse Deiner Haut erkennt. Für ihn sind Haut und Seele eng miteinander verbunden. Auf unsere Frage, wie er in Berlins größter Beauty Destination einen klaren Kopf behalten kann, antwortet Peter: „Ich berate hautzustandsbasiert. Entscheidend ist, was funktioniert – nicht, welche Marke dahinter steht.“ Dabei unterstützt ihn der heilige Gral der Skincare: Das Observ 520x analysiert mit moderner Lichttechnologie verschiedene Ebenen der Haut und schafft so die Basis für eine individuell abgestimmte Pflegeberatung entlang aller Marken. Auch die stets fein kuratierte „Must Have Wall“ wurde von den KaDeWe Expert:innen für den Sommer neu bestückt: Sonnenschutz für Gesicht und Körper, leichte Seren und transparente Sprays, frische Düfte, kühlende K-Beauty Tuchmasken und seidene Schlafaccessoires sorgen für Wellness während der Hitzewelle. Wenn der Glow sitzt, warten in der Sechsten frische Salate, Bowls und erfrischende Drinks für die innere Abkühlung. Und vielleicht endet der sommerliche Kurztrip dann in der Fashion-Abteilung mit einer Handtasche, in die zumindest ein bisschen von diesem Sommer passt.

Text: Justine Bachmann / Fotos: Chris Puttins & Adrian Schulz für KaDeWe

KaDeWe, Tauentzienstr.21–24, 10789 Berlin–Schöneberg; Stadtplan
Beauty Studio 3. Etage.

@kadeweofficial

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BILDERBUCHGESCHICHTEN IM NOLLENDORFKIEZ: DIE BUCHHANDLUNG PFEIFE — EMPFOHLEN VON CHARLOTTE LANDWEHR

BILDERBUCHGESCHICHTEN IM NOLLENDORFKIEZ: DIE BUCHHANDLUNG PFEIFE — EMPFOHLEN VON CHARLOTTE LANDWEHR

Es gibt diese Buchhandlungen, die fühlen sich an, als könnten sie selbst Teil einer Geschichte sein. Die Pfeife in Schöneberg ist so ein Ort. Der kleine Buchladen im Nollendorfkiez, nahe dem Winterfeldplatz, ist Communitytreffpunkt und Inspirationsquelle zugleich: Man begegnet sich, entdeckt Neues und bleibt meist länger als geplant. Spezialisiert ist die Pfeife auf Bücher, die man ebenso gerne anschaut wie liest – von Bilderbüchern für Kinder bis zu Graphic Novels für Erwachsene – mit besonderem Augenmerk auf vielfältige Perspektiven. Die Auswahl wechselt ständig, Neuerscheinungen und Independent-Verlage treffen auf wiederentdeckte Klassiker, und zwischen den Büchern finden sich weitere Protagonist:innen: ausdrucksstarke Metalltiere aus Simbabwe, von Annie Akinyi-Jaeger ausgesucht und nach Berlin gebracht, stehen neben außergewöhnlichen Keramikarbeiten von Evelyn Klam, die seit 1976 in eigener Werkstatt in Berlin arbeitet. Farbenfrohe Risodrucke von Sarah Lauener und Johanna Schulte, Taschen von Hänska aus Charlottenburg und immer wieder neue Fundstücke von Künstler:innen und Designer:innen aus dem Kiez. Insgesamt wirkt die Pfeife eher wie ein kuratiertes Wohnzimmer als wie eine klassische Buchhandlung.

Dazu passt auch, dass sich Besucher:innen einen eigenen Leseausweis ausstellen lassen können, um Bücher aus dem Leihbuchregal mitzunehmen oder sie direkt auf dem Sofa und den Sitzobjekten der Künstlerin Raby Florence Fofana zu lesen. In regelmäßigen Abständen finden Lesungen, Workshops und Booklaunches statt. Und da die besten Geschichten immer noch nachts erzählt werden, schwebt über allem der Mond: in Form einer Sammlung runder 1970er-Jahre-Leuchten und im Dunkeln nachleuchtender Wand-Buchhalter in Mondform, von der Inhaberin entwickelt und auf Nachfrage ebenfalls im Laden erhältlich. Diese Bilderbuchgeschichte muss weitererzählt werden.

Text: Charlotte Landwehr / Fotos: Isabelle Marten, Pfeife

Charlotte Landwehr arbeitet seit fast zehn Jahren in der Berliner Kulturkommunikation, kommt aber ursprünglich aus der Literaturwissenschaft. Ihre liebsten Orte in der Stadt erkennt man daran, dass es dort Bücher gibt.

Buchhandlung Pfeife, Winterfeldtstr.54, 10781 Berlin–Schöneberg; Stadtplan

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SHE WHO SAW — KOPENHAGEN TRIFFT TOKIO: EIN NEUER CONCEPT STORE FÜR DESIGN PRODUKTE

SHE WHO SAW — KOPENHAGEN TRIFFT TOKIO: EIN NEUER CONCEPT STORE FÜR DESIGN PRODUKTE

Mitten in Mitte findest Du ab dem 20.06.2026 einen neuen Spot für Design – und für die Geschichten hinter den Produkten. Mit She Who Saw eröffnet die Interior Stylistin und Designerin Sandra Baumer einen neuen Store für handverlesene Dinge. Nach fast zwanzig Jahren im Berliner Designkosmos (u.a. als prägende Kraft hinter der Entwicklung des Berliner Hay Stores) schafft Sandra einen Raum, der ihre ganz persönliche Sicht auf Gestaltung widerspiegelt – und skandinavische Klarheit und japanische Sensibilität zusammenbringt. Das Sortiment vereint Designobjekte aufstrebender und bekannter Designer:innen und Labels aus Kopenhagen und Tokio. Statt auf kurzlebige Trends zu setzen, folgt die Auswahl einer klaren Haltung: hochwertige Materialien, zeitloses Design und durchdachtes Handwerk, um den Alltag auf subtile Weise zu bereichern. Zu den ersten Marken im Store zählen Akua Objects mit handgefertigten, mundgeblasenen Glasobjekten, Lié Studio mit Schmuck und Accessoires, Ichikō Ichie mit handgefertigten, natürlichen Räucherstäbchen, Them Objects mit Designobjekten und Möbeln und ein bisschen Hay darf natürlich auch nicht fehlen.

Unterschiedliche Designtraditionen finden hier eine gemeinsame Sprache – geprägt von Reduktion, Qualität und einer besonderen Aufmerksamkeit für Details. Die Arbeiten des Künstlers Tim Tatenroth, die während seiner Zeit in Japan entstanden sind, bereichern dabei ebenfalls den Store. Mit seinen Beobachtungen des Alltäglichen fügen sie sich nahtlos in Sandras Welt ein. She Who Saw versteht sich nicht als klassischer Concept Store, sondern als Ort für Objekte, Inspiration und kulturellen Austausch. Zukünftig möchte Sandra hier auch Interior Styling und kreative Beratung für private wie öffentliche Räume anbieten. Am 20. Juni 2026 feiert She Who Saw Eröffnung. Schau vorbei, zum Entdecken und vielleicht auch, um mit einer neuen Perspektive nach Hause zu gehen.

Text: Milena Kalojanov / Fotos: Shin/ya

She Who Saw, Große Hamburger Str.31, 10115 Berlin–Mitte; Stadtplan
Opening 20.06.2026 16–18h

@she.who.saw

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