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INDIAN GOODS CO. POP-UP-SHOP: HANDGEMACHTE ACCESSOIRES UND OBJEKTE FÜRS BUNTE HEIM

INDIAN GOODS CO. POP-UP-SHOP: HANDGEMACHTE ACCESSOIRES UND OBJEKTE FÜRS BUNTE HEIM

Als die gebürtige Inderin Vatsala Murthy vor einigen Jahren nach Deutschland zog, stellte sie schnell fest: Die Textil- und Handwerksarbeiten ihrer Heimat sind hierzulande oft durch eine klischeehafte Ästhetik geprägt. Kurzerhand gründete sie ihr eigenes Unternehmen mit Onlineshop Indian Goods Co., der nun in Berlin für fünf Tage als realer Pop-Up-Shop die Türen öffnet. Massenware sucht man hier vergebens: Die Objekte wie Schmuck, Wohnaccessoires und neuerdings auch Kleidung werden sorgfältig von Hand gefertigt und nur in kleinen Mengen produziert. Ziel dabei ist nicht nur die Symbiose aus Design und Funktionalität, sondern vor allem auch die Förderung von fairen Arbeitsbedingungen und nachhaltigem Konsum. Klingt gut? Dann schau vom 13. bis 17.7.2018 vorbei. (Text: Lisa Staub / Fotos: Eda Temucin, Jonas Lenger)

Indian Goods Co. Pop-Up Store, Dunckerstr.11, 10437 Berlin-Prenzlauer Berg; Stadtplan
Pop-Up: 13.7.-17.7.2018, Facebook EventOnline Shop

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FRAMA STUDIO STORE: DÄNISCHES DESIGN FÜR MINIMALISTEN 

FRAMA STUDIO STORE: DÄNISCHES DESIGN FÜR MINIMALISTEN 

“Back to basics” ist das Motto des dänischen Designstudios Frama, das sich beim Design von Möbeln, Beleuchtung, Haushaltswaren und Pflegeprodukten auf das Wesentliche konzentriert. Der Hauptsitz des Studios ist in einer Apotheke aus dem 18. Jahrhundert in Kopenhagens historischem Viertel Nyboder zu finden. Originalelemente, wie alte Apothekerschränke und dekorative Glasdecken gehen hier eine Symbiose mit Framas Holz-, Beton- und Stahlveredelungen ein. Und auch die Apothekerlinie von Frama orientiert sich an der Vergangenheit: Das erste Eau de Parfum ist benannt nach der ursprünglichen Apotheke St. Pauls und vereint erdige Sandelholznuancen mit Zitrus- und Lavendelkopfnoten. Wir finden: Das perfekte Souvenir – gibt’s hier. (Text: Victoria Pease / Fotos: Michael Rygaard)

Frama Studio Store
, Fredericiagade 57, 1310 Kopenhagen-Nyboder; Stadtplan
Di-Fr 11-17h, Sa 11-14h

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MONICA SALAZAR EMPFIEHLT: ISOBEL GOWDIE

MONICA SALAZAR EMPFIEHLT: ISOBEL GOWDIE

Im Jahr 2011 von der holländischen Künstlerin Iris Van Dongen gegründet, ist das Label Isobel Gowdie nach jener schottischen Dame benannt, die sich im 17. Jahrhundert zur Hexerei bekannte. Van Dongen führt diese Tradition ungezogener Frauen in ihrem Laden fort, der sich der weiblichen Couture-Kunst verschrieben hat. Beim Betreten spürt man direkt die Leidenschaft, mit der die stylische und innovative Malerin die Kleidungsstücke für ihre Läden auswählt. Im Laden in der Mulackstraße 28 bekommt man eine fantastische Auswahl von sowohl Vintage- und Re-Sale-Designermode als auch neuer Ware aus Paris, Holland und Belgien. Der zweite Standort — als Hotel Paris in der Mulackstraße 4 eröffnet — bietet neue Stücke von Labels wie Bellerose, Mes Demoiselles, Vanessa Bruno, Soeur und Polder zusammen mit Designobjekten und Kosmetik von La Brucket, Korres und Richard Hutten. Modische Neuheiten findest du auf der Instagram-Seite des Ladens. (Text: Monica Salazar / Fotos: Iris Van Dongen)

Isobel Gowdie, Mulackstr.28 10119 Berlin-Mitte; Stadtplan. Mo–Sa 12–19h
Hotel Paris, Mulackstr.4, 10119 Berlin-Mitte; Stadtplan. Mo–Sa 12–19h

Die gebürtige Texanerin Monica Salazar lebt seit 2009 in Berlin-Prenzlauer Berg. Sie ist Mitbegründerin des Onlinemagazins Berlin Art Link sowie der Medien- und Eventagentur BAL Productions, die sich auf Bereich Kunst spezialisiert hat.

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LISA KRÜGER EMPFIEHLT: HOTEL ULTRA

LISA KRÜGER EMPFIEHLT: HOTEL ULTRA

“Ist das hier ein richtiges Hotel?” Wer eine Antwort auf diese Frage haben will, muss das zunächst Offensichtliche hinterfragen: Denn wer das Hotel Ultra betritt, wird schnell merken, dass dies kein richtiges Hotel ist, sondern ein Concept Store mit einer außergewöhnlichen Idee und besonders kreativen Umsetzung im Herzen von Berlin. Gestaltet ist der Conceptstore, der 2014 eröffnet wurde, wie ein richtiges Hotel: Mit einer Rezeption, Lobby und Café Bar. Dennoch checken hier keine Menschen in ihre Hotelzimmer ein, sondern Designprodukte von (un)bekannten Designern und (inter)nationalen Marken. Im hinteren Bereich des Conceptstores verbirgt sich ein kleines Café mit frischen Kuchen und Kaffee. Das ausgefallen-provokant-verwirrende Konzept stammt von Mo Ghandehari, einem Design- und Depeche Mode Fan, der den Store als Hommage für das Album Ultra, den Song: “It’s No Good” konzipiert hat. Das Hotel Ultra: Ein interessanter Ort um außergewöhnliche Designprodukte zu entdecken und sich für Neues inspirieren zu lassen. (Text: Lisa Krüger / Fotos: Hotel Ultra)

Hotel Ultra, Torstr.155, 10115 Berlin-Mitte; Stadtplan
Mo-Sa 11.30-19.30h

Lisa Krüger ist gebürtige Berlinerin und lebt in Pankow. Sie ist ausgebildete Produktdesignassistentin und hat Marketingkommunikation/Public Relations studiert.

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CLAUDIA ZENK EMPFIEHLT: 1213BST

CLAUDIA ZENK EMPFIEHLT: 1213BST

Caitlin und Bryan Sanderson wollten etwas von Bedeutung schaffen, als sie 2017 aus Los Angeles nach Berlin gekommen sind. Sie eröffneten direkt einen Laden in der Rosa-Luxemburg-Straße, der eine Plattform für Diversität und Nachhaltigkeit sein soll. Die Idee dahinter ist so überzeugend wie simpel: Sie kaufen Kleidung, Schuhe, und Accessoires von Kunden an. Aber anders als in einem herkömmlichen Secondhand-Store erhält man im Gegenzug entweder Tausch-Kredit oder Bargeld. Neu ist: Nun kann man Sachen auch online im Webstore 1213bst.com bestaunen. Vor Ort ist das Interieur des Ladens bewusst zurückhaltend gestaltet. Auffallend viel Weiß und helles Holz schaffen eine positive, unbeschwerte Atmosphäre. Jeder soll sich willkommen fühlen. Für Caitlin, die in den letzten 15 Jahren für verschiedene Non-Profit-Organisationen wie die ACLU gearbeitet hat, ist Offenheit und Vielfalt sehr wichtig. Bryan, der in L.A. den Weltenbuerger Concept Store leitete, merkt an: “Bei uns kaufen wirklich sehr unterschiedliche Leute ein; sie alle zusammenzubringen und ihnen Freude zu bereiten macht mich glücklicher als ein Statement mit einem exklusiven Modelabel.” (Text: Claudia Zenk / Fotos: Emilie Wade)

1213bst, Rosa-Luxemburg-Str.19, 10178 Berlin-Mitte; Stadtplan
Mo-Sa 12–20h

Claudia Zenk studiert Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, arbeitet u.a bei Softspace und David Chipperfield Architects und interessiert sich für Menschen, Häuser, Bücher — und die Interaktion zwischen ebendiesen.

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