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PORZELLAN-SCHMUCK SELBST MACHEN: WORKSHOPS BEI GOLDEN SPLEEN — EMPFOHLEN VON SOPHIE HERZBERG

PORZELLAN-SCHMUCK SELBST MACHEN: WORKSHOPS BEI GOLDEN SPLEEN — EMPFOHLEN VON SOPHIE HERZBERG

Du wolltest schon immer mal Deinen eigenen Schmuck entwerfen und Deine Vorstellungen in die Tat umsetzen? Dann ist es an der Zeit, bei Katharina Zink von Golden Spleen vorbeizuschauen. Hier gibt es den idealen Rahmen, um Deiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Ihr Gespür für Farben und Formen, wie auch ihre Liebe zum Handwerk, inspirierten die gelernte Grafikerin vor einiger Zeit zu einer eigenen Schmuckkollektion. Im Workshop in Katharina’s Atelier, das sie sich mit Bender Keramik teilt, konnten wir uns selbst an vier Abenden von ihrer Expertise überzeugen und bei der Herstellung von Porzellanschmuck live dabei sein. Nach einer ersten Einführung, gemütlich bei Tee und Keksen, durften wir uns an Gießversuchen probieren: Nach anfänglicher Zurückhaltung, konnten wir unsere Entwürfe bereits im zweiten Anlauf recht überzeugend umsetzen. Das Porzellan wird, nachdem es leicht gehärtet ist, geschnitten, geformt und geprägt. In der dritten Woche ging’s ans Glasieren und Bemalen der Einzelteile, damit diese nach einem letzten Brand wahlweise zu Ohrringen, Anhängern oder Ringen kombiniert werden können. So entsteht zauberhafter Schmuck, der für sich allein oder im Workshop – für und mit Freunden – ein tolles Geschenk ist! (Text: Sophie Herzberg / Fotos: Sophie Döring)

Sophie Herzberg arbeitet als Projektmanagerin bei unserer Partner-Agentur Cee Cee Creative.

Golden Spleen (bei Bender Keramik), Reuterstr.90, 12053 Berlin–Neukölln; Stadtplan
Workshops sind ab Februar 2020 wieder verfügbar und Du kannst sie hier buchen.

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BRUTAL 54: KLARES KONZEPT, LEBENDIGES AMBIENTE, PERFEKTE DRINKS — EMPFOHLEN VON GEORGIE POPE

BRUTAL 54: KLARES KONZEPT, LEBENDIGES AMBIENTE, PERFEKTE DRINKS — EMPFOHLEN VON GEORGIE POPE

Seit dem Sommer 2019 ist diese Cocktailbar in aller Munde – insbesondere in Kreuzkölln. Brutal 54 war ursprünglich ein gut gehütetes Geheimnis, das einem Speakeasy glich; mittlerweile ist die Bar in der Hobrechtstraße offen für alle Besucher. Die Betreiber Silvan und Maarten haben das ehemalige Lokal namens Raumfahrer in einen schlicht-modernen Raum verwandelt, hinter dem ein klares Konzept steht und dessen Beleuchtung wirklich große Freude bereitet. Frei nach der Devise „weniger ist mehr“ kannst Du hier eine unglaublich interessante Cocktailauswahl genießen, die dem Interieur um nichts nachsteht. Tasty! Glücklicherweise werden meine beiden Lieblingsspirituosen Whisky und Sake hier als großartige Mixtur angeboten – dazu gibt’s ganz experimentierfreudig gefrorene Kaffirlimettenblätter. An Wochenenden ist bei Brutal 54 eine Menge los, sodass Du auch problemlos alleine auf einen Drink vorbeischauen kannst und Dich nicht einsam fühlst. Mach‘ es Dir an einem der Tische gemütlich und probier den fantastisch-frischen, aber kräftigen Negroni. Und wenn Dir eher nach einem klassischem Feierabendbier ist, bist Du auf einem der Barhocker bestens aufgehoben. (Text: Georgie Pope / Fotos: Savannah van der Niet)

Georgie Pope arbeitet als Kuratorin unter anderem für Independent Collectors und die Boros Collection.
Brutal 54, Hobrechtstr.54, 12047, Berlin–Neukölln; Stadtplan
Di–Sa, ab 20h
@brutal54berlin

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CANAL: HIMMLISCHE ECLAIRS AM HACKESCHEN MARKT — EMPFOHLEN VON LIZA KOVALOVA

CANAL: HIMMLISCHE ECLAIRS AM HACKESCHEN MARKT — EMPFOHLEN VON LIZA KOVALOVA

Ich bin zugegebenermaßen eine Naschkatze und freue mich daher umso mehr, dass ich über einen der leckersten Orte Berlins schreiben darf: Canal. Das Café wurde 2015 als Eisdiele von den beiden Konditormeisterinnen, Daniella Barriobero Canal und Guadalupe Eichner, eröffnet. Sie wollten ihre Kundschaft auch in den Wintermonaten bei Laune halten und kamen so auf die großartige Idee, Eclairs anzubieten. Die beiden Freundinnen haben seither sehr intensiv daran gearbeitet, das süße Gebäck zu perfektionieren – mit Erfolg. Wenn Du eine der neun Sorten probieren möchtest, stell‘ Dich am besten frühzeitig an. Sonst entgeht Dir vielleicht das fantastische Eclair mit sizilianischer Pistaziencreme, geschlagener Ganache und frischen Himbeeren, oder die Matcha-Sesam-Variante mit der feinen weißen Schokolade von Valrhona Opalys. Ich kann mir keine interessantere Begleitung zu einer Tasse Kaffee vorstellen. (Text: Liza Kovalova / Fotos: Savannah van der Niet)

Liza Kovalova arbeitet als PR-Managerin und hat bis 2019 in Berlin gelebt. Inzwischen ist sie zurück in ihrer Heimat Ukraine, hat aber nach wie vor eine Leidenschaft für gutes Essen.

Canal, Rosenthaler Str.41, Hackesche Höfe, 10178 Berlin–Mitte; Stadtplan
Täglich, 12–20h
@canalberlin

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MUTING THE NOISE: INDIE- PLATTENLABEL MIT VINYL-SHOP IM HINTERHOF-SHOP — EMPFOHLEN VON HEIKO HOFFMANN

MUTING THE NOISE: INDIE- PLATTENLABEL MIT VINYL-SHOP IM HINTERHOF-SHOP — EMPFOHLEN VON HEIKO HOFFMANN

Keine Frage, Berlin ist international einer der Knotenpunkte der elektronischen Musikszene. Aber nicht nur viele wichtige Clubs und DJs haben hier ihre Heimat, sondern auch unzählige Indie-Labels, die Tracks veröffentlichen, die auf der ganzen Welt aufgelegt werden. Zu den prägendsten Plattenfirmen gehört seit fast fünfzehn Jahren das von Dixon und Âme betriebene Innervisions. Jeden Donnerstag öffnet der zum hauseigenen Vertrieb gehörende Laden Muting The Noisein einem Kreuzberger Hinterhof seine Türen (die namensgebende Ambient-Compilation mit Stücken von Klaus Schulze, Terre Thaemlitz oder Mark Pritchard ist nach wie vor eine meiner Lieblingsplatten). Im Laden findest Du dann Vinylplatten von etwa 30 House- und Techno-Labels, T-Shirts, Kopfhörer des japanischen Herstellers Phonon, Prints und Bücher wie Tobias Rapps „Lost and Sound“. Dazu bietet Kristian Beyer (Âme) oft auch selbst eine Auswahl von handverlesenen Platten an, die er in seinen aktuellen DJ-Sets spielt. (Text: Heiko Hoffmann / Fotos: Tobias Basel)

Heiko Hoffmann ist Initiator und Kurator der Ausstellung No Photos on the Dance Floor! Berlin 1989 – Today, die bis zum 30. November bei der C/O Berlin zu sehen ist.

Muting the Noise, Blücherstraße 22, 10961 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan
Do 16–20h
@mutingthenoise

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TRÖDELMARKT ARKONAPLATZ: EINE ART OUTDOOR CONCEPT STORE — EMPFOHLEN VON ANNIKA ROGGE

TRÖDELMARKT ARKONAPLATZ: EINE ART OUTDOOR CONCEPT STORE — EMPFOHLEN VON ANNIKA ROGGE

Der Trödelmarkt Arkonaplatz ist weder Wühlflohmarkt noch durchgestyltes Kreuzberg-Klischee. Im Gegenteil, in den letzten Jahren ist er zu einer immer hochwertigeren Fundgrube für Designklassiker jeglicher Art herangewachsen – ob Interior, Mode oder Handwerkskunst. Meine Liebe zu Flohmärkten ist dank meiner Oma entstanden, die mich als Kind auf zahlreiche Märkte mitnahm, meinen Blick für „das Alte und Besondere“ schulte und mir die drei goldenen Regeln beibrachte: Flohmärkte immer in den Morgenstunden besuchen, Design Know-How kontinuierlich erweitern, um die Perlen erkennen zu können und immer einen guten Draht zu den Verkäufern pflegen – so verraten sie Dir manchmal sogar ihre Quellen. Der Markt am Arkonaplatz eignet sich wunderbar für einen entspannten Sonntagsspaziergang; vor meinem Besuch kaufe ich mir noch einen Kaffee und Croissant im Hermann Eicke auf der Brunnenstraße. Von da aus sind es nur noch drei Minuten bis zum Flohmarkt, den ich seit 2013 jeden Sonntag besuche. Ein Großteil meiner Einrichtung stammt vom „Arkona“ und hat nach und nach die Ikea Einrichtung ersetzt. Auf Instagram nehme ich meine Follower virtuell mit und zeige ihnen meine „handverlesende“ Funde. Nicht selten muss ich dem ein oder anderen auch Mal das Objekt der Begierde mitbringen. (Text: Annika Rogge / Fotos: Johanna Rademacher-Flesland)

Annika Rogge ist Social Media Managerin mit großer Liebe für Interiordesign, hier zeigt sie ihre Arkona-Fundstücke. Ihr bester Fund? Ein weißer Bertoia Side Chair.

Troedelmarkt Arkonaplatz, 10435 Berlin–Mitte; Stadtplan
So, 10–16h

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