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WANDERUNG DURCH DIE MÜGGELBERGE: BERLINS VERSTECKTE WILDNIS MIT PANORAMABLICK — EMPFOHLEN VON WALKING ON THE WILD SIDE

WANDERUNG DURCH DIE MÜGGELBERGE: BERLINS VERSTECKTE WILDNIS MIT PANORAMABLICK — EMPFOHLEN VON WALKING ON THE WILD SIDE

Wenn wir der Stadt für ein paar Stunden entkommen wollen, führt uns unsere aktuelle Lieblingstour in die Müggelberge und durch den Köpenicker Forst. Diese Strecke ist perfekt für alle, die sich schnell „ganz weit draußen“ fühlen wollen, ohne lange Anreise. Auf abwechslungsreichen Wegen lassen sich hier Moorlandschaften, dichte Wälder und Wasserläufe entdecken.

Unsere Tour startet auf dem neu angelegten Naturerlebnispfad Müggelberge Teufelssee. Wo einst ein Ausflugslokal zur Sommerfrische lud, ist heute ein Naturschutzgebiet und Lebensraum für viele Tierarten entstanden. Der schmale Pfad führt durch die lichtdurchfluteten Wälder und entlang des Teufelsmoors. Vom Weg zweigt rechter Hand schließlich eine lange Treppenanlage ab, über die man hinauf zum Müggelturm gelangt – ein erster Höhepunkt der Wanderung. Von der Aussichtsplattform aus genießt man bei gutem Wetter einen spektakulären Rundblick über das Berliner Umland.

Nach dem Abstieg geht es über den Treppenweg weiter hinunter zur Dahme, wo schon in der Ferne das Wasser im Sonnenlicht glitzert und ans Ufer lockt. Hier bieten Bänke und der Blick hinüber zur im Sommer beliebten Bammelecke in Grünau die ideale Gelegenheit für eine kleine Rast und eine erste Kostprobe Deines Proviants. Der Uferweg erstreckt sich über viele Kilometer und eröffnet bis zur Anlegestelle der Fähre F21 Krampenburg–Schmöckwitz immer wieder schöne Badebuchten. Besonders an diesem Abschnitt lässt sich der Ausflug beliebig ausdehnen. Bei genauem Beobachten fallen hier immer wieder die Nagespuren der heimischen Biber ins Auge, ein Indikator für gute Wasserqualität.

Wir wählen jedoch schon früher einen Stichweg nach links, der uns zurück in den Wald und hinauf zum Großen Müggelberg führt. Das Gelände wird nun spürbar hügeliger, die Pfade ziehen an. Schließlich erreichen wir über die beliebten Downhill-Strecken den Gipfel. Mit 115 Metern über Normalnull stehen wir auf der höchsten natürlichen Erhebung der Stadt. Das Gipfelkreuz sorgt für echte Bergsteiger:innen-Gefühle, mitten in der Metropole.

Anschließend schlängelt sich der Weg wieder hinab, entlang von Schutzhütten und Lernstationen der Waldschule Teufelssee, zurück zum Moor. Über die Sumpflandschaft und den See führt ein Holzbohlensteg und gibt den Blick auf die im Wind leicht wogenden Seerosen und surrenden Libellen frei. Zwischen Schilf, Birken und Morast kann man auf einer der Bänke ein letztes Mal dem Vogelgesang lauschen und die Natur noch einmal ganz bewusst wahrnehmen. Schließlich gelangen wir von dort direkt wieder zurück zum Ausgangspunkt unserer Route.

Ein paar Höhenmeter, eine Handvoll Waldwege und die Gewissheit, dass das nächste Berliner Abenteuer oft nur ein paar Stationen entfernt liegt. Die Müggelberge beweisen, dass man keine monumentalen Gipfel braucht, um eine wohlverdiente Auszeit vom Alltag zu finden. Tipp: Die kostenlose App Wald-Zeit-Reise bietet Rätsel, historische Bilder und Wissen rund um Pflanzen und Tiere in den Müggelbergen.
Text: Julia Spindelmann & Flavia Lamprecht / Fotos: Walking on the Wild Side

Julia und Flavia sind enge Freundinnen aus Berlin, die ihre Leidenschaft fürs Draußensein und Entdecken teilen. Auf ihren Touren durch Berlin und Brandenburg sind sie immer wieder auf besondere Orte abseits der bekannten Pfade gestoßen. Daraus ist ihr Ausflugsguide „Walking on the Wild Side – Streifzüge durch Berlin und Brandenburg“ entstanden. Er versammelt über siebzig nachhaltige Routen für Spaziergänge, kleine Abenteuer und Wochenendausflüge. Das Buch findest Du in unabhängigen Buchhandlungen und ausgewählten lokalen Geschäften.

Bushaltestelle Rübezahl (Bus 169), Wanderparkplatz Rübezahl, 12559 Berlin–Köpenick; Stadtplan

@walkingonthewildsideofberlin

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RRAM: NOSTALGISCHE THAI-KÜCHE — EMPFOHLEN VON GRETA BUSCHHAUS

RRAM: NOSTALGISCHE THAI-KÜCHE — EMPFOHLEN VON GRETA BUSCHHAUS

Wer hier nach Tom Kha Ga und Mango Sticky Rice sucht, sucht vergebens. Keine Enttäuschung, es ist viel besser: Thai-Home-Cooking. Das Rram ist das Ergebnis langer Recherche in Thailand, von 3-Sterne-Restaurants bis zu Straßenständen über Rezepte aus vorherigen Generationen, und dem Ausprobieren und Verfeinern authentischer thailändischer Küche.

Man schmeckt und erlebt die Nostalgie, auf der dieses Restaurantkonzept aufgebaut ist. Wenn man alles richtig macht (mehrere Gerichte bestellt), ist der kleine Tisch bald prallvoll mit Köstlichkeiten: Von gehacktem Schweinefleisch mit Thai-Basilikum über gegrillten Mais mit Datteltomaten.

Das Rram versteht seine Küche nicht als Ansammlung einzelner Gerichte, sondern als Zusammenspiel. Für mich funktionieren sie auch einzeln hervorragend, aber sicher: the more, the merrier! Das Prinzip des Zusammenspiels zieht sich auch durch das ganze Restaurant: Gedeckt wird auf Vintage-anmutenden Tellern mit floralen ornamentalen Mustern. Es läuft Deutschrap und an den Wänden hängen thailändische Plakate.

Fleischesser:innen dürfen dieses Restaurant nicht verlassen, ohne Panaeng Moo (geräuchertes Panaeng-Curry mit Schweinebacke, Chili und Thai-Basilikum) zu bestellen. Auch die pflanzliche Küche kommt nicht zu kurz: 33,3 Prozent der Karte sind vegan – sogar die Fischsauce wurde „vegan repliziert“. 

Das Rram ist gelungen, nicht zuletzt dank der Kreativität des Chefs Don Santanaviboon, der mit 31 Jahren somit bereits sein drittes Restaurant eröffnet hat. Als Fan seiner vorherigen Restaurants Tossakan und Maiyarap würde ich wagen zu behaupten: Mit dem Rram hat er sich selbst übertroffen. Das spricht sich herum: Wer hin will, sollte direkt reservieren. Und für alle, die die vermeintlichen Thai-Klassiker immer noch vermissen: Man kann Mango Sticky Rice und Tom Kha Ga als Cocktail bestellen. Cream & Mamuang und Tom Kha Sour.

Text: Greta Buschhaus / Fotos: Rram

Vor sechs Jahren zog Greta Buschhaus von London nach Berlin und wohnt seitdem in Mitte. Hauptberuflich ist sie als Journalistin unterwegs, wo sie sich meist mit politischen Themen beschäftigt; privat treiben sie auch Restaurants quer durch die Stadt.

Rram, Torstr.173, 10115 Berlin–Mitte; Stadtplan

@rram.berlin

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P60: EIN ZUHAUSE FÜR OSTASIATISCHE KULTUR & PERSPEKTIVEN — EMPFOHLEN VON HILDA HOY

P60: EIN ZUHAUSE FÜR OSTASIATISCHE KULTUR & PERSPEKTIVEN — EMPFOHLEN VON HILDA HOY

Ostasiatische Kultur steht gerade im Rampenlicht: ein taiwanesischer Roman gewann 2026 den International Booker Prize. K-Pop-Stars sind bekannte Größen der Musikszene. Auf TikTok gehen Gen-Z-ler mit „Chinamaxxing“ viral – dem Schlürfen von warmem Wasser und Qigong-Übungen, wie sie sonst eher asiatische Omas im Trainingsanzug praktizieren. Hier in Berlin scheint jede Woche ein neuer Nudel-, Ramen- oder Dumpling-Laden zu eröffnen. Und auch was ostasiatische Kulturerlebnisse angeht, hat Berlin nun einen eigenen Ort dafür.

Ende 2025 im Soldiner Kiez in Wedding eröffnet, will P60 Raum für ostasiatische Perspektiven schaffen. Das großzügige Ladenlokal teilen sich Encounters Bookspace und Impression Taiwan, die Veranstalter:innen hinter Berlins Taiwan Film Festival. Bücher und Film bilden zwar das Herzstück von P60, doch das Veranstaltungsprogramm umfasst zeitgenössische ostasiatische Kultur in ihrer ganzen Vielfalt – mit Food-Pop-ups, Ausstellungen, Workshops und experimentellen Konzerten, die den Raum regelmäßig füllen. Der Encounters Bookspace wird von Mary Lee geführt, mit besonderem Fokus auf unabhängige Literatur, Kunst und Kultur aus Hongkong, Taiwan und der umliegenden Region. Die sorgfältig kuratierte Sammlung umfasst Romane, grafische Werke, Zines und Kunstbände, überwiegend auf Chinesisch, aber auch in anderen Sprachen – ein Spiegel der komplexen ostasiatischer Diaspora und des kreativen Schaffens.

In den kommenden Tagen und Wochen haben Mary und ihre P60-Mitgründer:innen ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm zusammengestellt. Morgen (18.09.2026) kehrt die Abendkonzertreihe von Encounters zurück und begrüßt unter anderem Komponist Shuoxin Tan und Künstlerin Jiyun Park, die experimentelle Arbeiten präsentieren, die sich mit spektraler Resonanz und Klängen an der Grenze der menschlichen Wahrnehmung auseinandersetzen. Am Sonntag (20.09.) wird im Raum die Buchpräsentation der Erzähl- und Klangkünstlerin Yang Yu-Chiao stattfinden, deren neues Werk The Oral Generative World Volksmärchen aus aller Welt neu deutet und nacherzählt. Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine Performance mit Yang und dem in Berlin ansässigen Klangkünstler Eric Wong, die uralte Geschichten mit Stimme und Klang zum Leben erweckt.

Ab nächster Woche (25.09.) zeigt der Raum außerdem Filme im Rahmen des jährlichen Taiwan Film Festival, mit der deutschen Premiere von From Island to Island (由島至島). Die Dokumentation verwebt mündliche Überlieferungen und Archivmaterial zu einer vielschichtigen Erzählung über taiwanesische Soldaten und Zivilist:innen in Südostasien während des Zweiten Weltkriegs, als Taiwan noch unter japanischer Kolonialherrschaft stand. Regisseur Lau Kek-huat hält bei P60 zudem eine besondere Masterclass zur heiklen Kunst von Filming Histories That Resist Being Remembered (27.09.). Wer teilnehmen möchte, sollte sich unbedingt anmelden. Besonders freue ich mich auf den 26. September, wenn Märchen-Performerin Yang Yu-Chiao erneut zu P60 kommt, um „The House of Onomatopoeia“ zu leiten – eine immersive Performance mit fünf im Raum verteilten Künstler:innen, die Cello, Poesie und elektronischen Klang zu einer vielschichtigen Klanglandschaft verweben.

Text: Hilda Hoy / Fotos: P60

Hilda Hoy ist eine taiwanesisch-kanadische Autorin, Redakteurin und Übersetzerin, die seit 2008 in Berlin lebt. Ihr kürzlich erschienenes Buch „Mother Tongue“ ist eine Sammlung lyrischer Essays über die kulturelle und sprachliche Orientierungslosigkeit des Aufwachsens als bi-ethnische Person in Taiwan. Das Buch ist im Encounters Bookspace erhältlich.

P60, Prinzenallee 60, 13359 Berlin–Wedding; Stadtplan

@hildahoy
@impression.taiwan
@encounters.hongkong

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EIS-CAFÉ SUPRISE: HERZLICHKEIT IN WEISSENSEE SEIT 1979— EMPFOHLEN VON VALERIJ STEFANISCHIN

EIS-CAFÉ SUPRISE: HERZLICHKEIT IN WEISSENSEE SEIT 1979— EMPFOHLEN VON VALERIJ STEFANISCHIN

Für Kaffee und Kuchen am Nachmittag ist das Eis-Café Surprise in Weißensee der perfekte Ort für mich. Ich staune immer wieder aufs Neue über die ungebrochene großmütterliche und warmherzige Aufmerksamkeit, mit der Michaela Greupner und ihre Servierer:innen dieses Café führen.

Michaela Greupner begann in den 1990er Jahren als Kellnerin und übernahm ein Jahrzehnt später als neue Inhaberin. Sie kennt daher sämtliche treuen Besucher:innen, die seit jeher vorbeikommen — und dann auch plötzlich nicht mehr. Schließlich findet auch in Weißensee ein Wandel statt. Das Café wirkt dabei als wichtiger Anker. An der Türschwelle ergreift mich sofort die Atmosphäre eines besonderen Ortes. Holzvertäfelter Tresen, roter Stoff auf Sitzbänken und Stühlen, Tischtücher mit Blumenmuster, echte Schnittblumen und obligatorische Zuckerstreuer, die sich zu einem eigenen Stillleben fügen. In mir tun sich nostalgische Gefühle auf. Orchideen auf der Fensterbank, wie bei meiner Oma, runden die Gemütlichkeit ab.

Die Kuchen- und Tortenvitrine ist mit Selbstgebackenem üppig bestückt. Mohnkuchen und Heidelbeersahnetorte. Schwarzwälder Kirsch oder Wiener Apfel. Schokokranz wie auch Eierschecke. Mir fällt die Entscheidung immer wieder aufs Neue schwer. Einfacher wird es mit Blick in die Karte nicht. Eine Vielfalt so prall wie die gefüllten Windbeutel, so bunt wie der Eisbecher Tropicana. Es finden sich die Klassiker Banana Split und Spaghetti-Eis, Heiße Feige oder Feuerkirsche. Ich bestelle zu meinem klassischen Filterkaffee einen Pfirsich Melba und beobachte, wie dieser, trotz voll besetzter Innen- und Außenplätze, präzise und mit Hingabe aufgetürmt wird. Vanilleeis, Pfirsich, Sahne, Sirup, Krokant, Waffel. Genauso hingebungsvoll mache ich mich darüber her.

Eis in Waffel und Becher gibt es selbstverständlich auch. Dieses ist genauso aus eigener Herstellung: Softeis, Milch-Sahneeis und Sorbets. Zu den Klassikern gesellte sich kürzlich Erdbeer Matcha. Bei aller Beständigkeit hat Michaela den Zahn der Zeit klar im Blick.

Ich sitze und beobachte das rege Treiben in der Kaffeestube. Verweile. Beobachte. Stammgäst:innen werden umarmt, es wird nach der Familie gefragt. So viel Zeit darf sein. Eilig hat man es hier als Gäst:in ohnehin nicht. Bestellt wird in mehreren Gängen. Die Auswahl ist schließlich so groß wie die Versuchung selbst, der man sich gewissenlos hingibt. Auch unter der Woche ist dies der perfekte Ort für eine Tasse Café Crema. Und Streuselkuchen. Oder lieber Palatschinken? Warum entscheiden? Für mich gibt es an diesem sonnigen Nachmittag zur Abkühlung noch einen Zitroneneis-Soda. Und Schwarzwälder Kirschtorte.

Text & Fotos: Valerij Stefanischin

Valerij Stefanischin ist Architekt und studiert seit 2026 Fotojournalismus an der Ostkreuzschule für Fotografie in Weißensee. Geboren in Kasachstan und in Schwarzwaldnähe aufgewachsen, führte ihn 2018 sein erster Job nach Berlin. Seitdem erkundet er seine neue Heimat am liebsten zu Fuß – immer auf der Suche nach authentischen Orten.

Eis-Café Surprise, Langhansstr.136, 13086 Berlin–Weißensee; Stadtplan

@eiscafe_surprise

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KURZ MAL NACH ZEHLENDORF: DREI KULINARISCHE TIPPS — EMPFOHLEN VON MARIE BERKMANN

KURZ MAL NACH ZEHLENDORF: DREI KULINARISCHE TIPPS — EMPFOHLEN VON MARIE BERKMANN

Zehlendorf ist eher für schöne Seen und Villen, als für kulinarische Hotspots bekannt. Vermutlich durchquerst Du den Bezirk – wenn überhaupt – mit dem Fahrrad oder der S-Bahn auf dem Weg zum Schlachtensee. In den letzten Jahren hat sich allerdings einiges getan und es lohnt sich auch für Foodies, dort mehr als einen Zwischenstopp einzulegen. 

Den Morgen beginnst Du bei PadoK., der einzigen Sauerteig-Bäckerei des Bezirks. Unweit der S-Bahn Zehlendorf gelegen, besticht die Handwerksbäckerei vom ersten Moment an mit lichtdurchfluteten Räumlichkeiten. Noch verführerischer wird es an der Auslage: Ich bestelle ein Sauerteig-Croissant, das für mich zu den besten der Stadt gehört, und genieße es mit einem Cappuccino direkt vor Ort. Und wenn Du schon hier bist: unbedingt ein paar Brötchen oder einen Laib Brot mit nach Hause nehmen. Der Name ist übrigens eine Hommage an die brasilianische Padoca – eine Nachbarschaftsbäckerei im Heimatland der Betreiber:innen Désirée Klingbeil Ciocchi und Marcelo Esteves Ciocchi.

Als süßer Snack am Nachmittag empfiehlt sich ein Eis bei Artigiani, was auf Deutsch „Handwerk“ bedeutet. Seit 2019 machen hier zwei Kindheitsfreund:innen aus Italien, Enrico Piccin und Nicola Piccin-Ossi, dem Namen alle Ehre und stellen ihr Eis selbst und handwerklich her – mit großem Erfolg. Ihre Kreation „Mediterraneo“ mit Olivenöl, Rosmarin und Zitrone belegte Platz drei im deutschen Finale und sogar Platz elf im Weltfinale der Gelato Festival World Masters. Glücklich macht hier auch die vegane Auswahl: Sorten wie Peanut Butter Jelly oder Gran Torino – Espresso mit Haselnuss – können milch-basierten Sorten in Sachen Cremigkeit absolut das Wasser reichen.

Ein perfektes Ende findet Dein Zehlendorf-Besuch bei La Smorfia, der einzigen neapolitanischen Pizzeria des Bezirks. Im kleinen und gemütlichen Lokal fokussiert man sich seit 2023 auf Zutaten von hoher Qualität, einen Pizzateig, der vor dem Backen ordentlich Ruhe bekommt und eine Tomatensauce, deren Fruchtigkeit ihresgleichen sucht. Auf der Speisekarte findest Du neben Klassikern wie Bufalina, Diavola oder einer Bianca-Variante mit Mortadella auch vegane Optionen und die namensgebende Pizza La Smorfia: halb Margherita, halb Calzone mit Ricotta und scharfer Salami. Zum Nachtisch ein himmlisches Tiramisu und der kulinarische Ausflug ist perfekt.

Text: Marie Berkmann / Fotos: Artigiani, Padok, Marie Berkmann

Marie lebt seit 15 Jahren in Berlin und liebt den Westen der Stadt. Ihrer Leidenschaft für gutes Essen und Reisen geht sie nicht nur auf ihrem Instagram-Kanal nach, sondern auch als Projektmanagerin in der Bio-Branche. Wenn sie nicht isst, trainiert sie – z.B. für den Berlin Marathon oder auch andere Menschen als Coachin auf dem Fahrrad.

Padok., Clayallee 353A, 14169 Berlin–Zehlendorf; Stadtplan

Artigiani Eis am Schlachtensee, Matterhornstr.54, 14129 Berlin–Zehlendorf; Stadtplan

La Smorfia Pizzeria Napoletana, Teltower Damm 47, 14167 Berlin–Zehlendorf; Stadtplan

@padok.berlin
@artigianiberlin
@lasmorfia_berlin

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