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VON CARAVAGGIO BIS PRAUNHEIM — QUEERE FILMGESCHICHTE IN DER DEUTSCHEN KINEMATHEK

VON CARAVAGGIO BIS PRAUNHEIM — QUEERE FILMGESCHICHTE IN DER DEUTSCHEN KINEMATHEK

Der neue Standort der Deutschen Kinemathek ist eröffnet und mit ihm die erste Ausstellung: „Inventing Queer Cinema“ erzählt die Geschichten von, um und hinter queerem Kino. Die Schau beleuchtet Filme und die Menschen darum und darin, die seit den 1970er-Jahren diesen Teil von Kino prägen. Im Mittelpunkt queerer Filmgeschichte und queerer Filmgeschichten stehen oft Personen, die sich normativen Erwartungshaltungen entziehen. Ähnlich verhält es sich auch formal: queeres Kino etablierte eigen- und widerständige Formsprachen und lehnte sich (oft) auf gegen Normen jeglicher Form. Welche Herausforderungen gab es dabei? Welche Sorgen, welche Erfolge? Anhand wichtiger Filme der letzten Jahrzehnte, vor allem aber anhand der Personen die sie mitgestalteten, hat die Kinemathek eine dichte Schau geschaffen, die erzählt was queeres Kino für die Gesellschaft, aber auch die Stadt Berlin bedeutet – als Ort für queere Subkultur mit internationaler Community. Neu am neuen Standort: Die „Schatzkammer“, in der zu dieser Ausstellung Stücke aus der Sammlung des Salzgeber Filmverleihs gezeigt werden. Jeden Donnerstag ist der Eintritt in der Kinemathek frei und wird von einem Veranstaltungsprogramm begleitet.

Im kleinen Studiokino vor Ort wechselt wöchentlich das Filmprogramm. Dieses Wochenende (16.05.2026) läuft zum Beispiel queer History von Rosa von Praunheim: „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“ (1971), dann im Juni „Paris Was a Woman“ (1996) für alle Gertrude Stein Fans, später die pastell-gaye Geschichte von „Pink Narcissus“ (1971), dann Renaissance-Camp-Overload „Caravaggio“ (1986) um nur einige in den nächsten Wochen zu nennen. Eine Ausstellung, die zeigt, wie eng queere Filmgeschichte und Berliner Stadtgeschichte miteinander verbunden sind. Und ein Grund, mal wieder ins Kino zu gehen.

Text: Inga Krumme / Fotos: Jonas Walter, Presse Salzgeber, Veruschka von Lehndorff

Deutsche Kinemathek, Mauerstr.79, 10117 Berlin–Mitte; Stadtplan
Inventing Queer Cinema bis 13.09.2026. Das Filmprogramm findest Du hier

@deutschekinemathek

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TIRAILLEURS IM HKW — KUNST, FILME UND GESPRÄCHE ÜBER AFRIKANISCHEN SOLDAT:INNEN, DIE EUROPA BEFREITEN

TIRAILLEURS IM HKW — KUNST, FILME UND GESPRÄCHE ÜBER AFRIKANISCHEN SOLDAT:INNEN, DIE EUROPA BEFREITEN

Dieser Freitag (08.05.2026) markiert den Jahrestag des Endes der NS-Diktatur in Europa, als Deutschland offiziell vor den Alliierten kapitulierte. Historische Erzählungen konzentrieren sich meist darauf, wie sowjetische, amerikanische und britische Truppen die Nationalsozialisten besiegten. Dabei fehlt ein entscheidender Teil: Rund 250.000 junge Afrikaner:innen wurden unter dem französischen Kolonialismus als Soldat:innen rekrutiert und waren maßgeblich an der Befreiung Europas beteiligt. Die Ausstellung „Tirailleurs“ im Haus der Kulturen der Welt (HKW) will genau diese Leerstelle sichtbar machen – mit Kunstwerken, Filmen, Archiven und neuer Forschung. Sie beleuchten aber nicht nur die Rolle der afrikanischen Soldat:innen im Kampf gegen Nazi-Deutschland, sondern auch die anderer kolonialisierter Gruppen aus u.a. Afrika, Asien, den Amerikas und Ozeanien, die eine Zukunft Europas möglich gemacht haben. In den Ausstellungshallen sind Arbeiten von mehr als dreißig internationalen Künstler:innen zu sehen, die Du entweder selbst erkunden oder im Rahmen einer Führung mit fachkundiger Einordnung und thematischen Einblicken entdecken kannst. Parallel dazu verwandelt sich die Safi Faye Hall des HKW in ein offenes Kino mit Filmen wie Indigènes („Days of Glory“), einem Drama über nordafrikanische Soldat:innen in der französischen Armee, die zwar als Gleichgestellte angeworben wurden, später jedoch Diskriminierung erfuhren. Auch Gespräche mit den beteiligten Künstler:innen stehen auf dem Programm, etwa mit der interdisziplinären Künstlerin Halida Boughriet („How to Perform the Archive through Photography“) oder Juan-Pedro Fabra Guemberena („How to Turn Public Spaces into Anti-War Sites“). Die Reihe „Conversations on Art“ erweitert diese Themen um übergreifende Fragen, etwa wie Ausstellungsgestaltung oder das Entstehungsjahr eines Werks dessen Wahrnehmung beeinflussen. An Montagen, Freitagen und Samstagen kannst Du spontan vorbeischauen und an offenen Gesprächen teilnehmen sowie über die Themen der Ausstellung diskutieren. Der Eintritt ist montags kostenlos.

Text: Benji Haughton / Credits: Pascale Marthine Tayou, Colorful Stones (2025–2026), Serie aus 16 Flaggen, Maße variabel, ca. 235–500×150 cm. Courtesy Pascale Marthine Tayou und Galleria Continua. Außenansicht Tirailleurs, Haus der Kulturen der Welt (HKW), 2026. Foto: Hanna Wiedemann/HKW; Daniel Lind-Ramos, Re-inventario de la desmemoria(2026), Courtesy Daniel Lind-Ramos und The Ranch. Ausstellungsansicht Tirailleurs, Haus der Kulturen der Welt (HKW), 2026. Foto: Mathias Völzke/HKW; Nadia Kaabi-Linke, Ausschnitt aus Into the Fading Lines (2026). Courtesy Atelier Nadia Kaabi-Linke. Ausstellungsansicht Tirailleurs, Haus der Kulturen der Welt (HKW), 2026. Foto: Mathias Völzke/HKW

Haus der Kulturen der Welt (HKW), John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin–Tiergarten; Stadtplan

Tirailleurs bis 14.06.2026. Das komplette Programm findest Du hier.

@hkw_berlin

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IM RAUSCH MIT PEER GYNT — ACHT STUNDEN IN DER VOLKSBÜHNE

IM RAUSCH MIT PEER GYNT — ACHT STUNDEN IN DER VOLKSBÜHNE

Wer bei acht Stunden Theater befürchtet, eine Nackenstarre zu erleiden oder mit dem Sitz zu verschmelzen, darf in der Volksbühne Gegenteiliges erleben. Oder einfach nach drei Stunden gehen. „Peer Gynt“ ist zurück, und mit ihm das maßlos vielschichtige Spektakel von Vegard Vinge, Ida Müller und Trond Reinholdtsen, das jeder Eile eine Absage erteilt. Im Zentrum der Vorstellung steht Peer – Bauernsohn, Lügner, Erfinder seiner eigenen Biografie. Er wechselt ständig die Register: Held, Geschäftsmann, Träumer, Überlebender seiner eigenen Geschichten. Alles an ihm bleibt in Bewegung, nichts stabilisiert sich. Neben Vegard Vinge selbst und Ida Müller sind unter anderem auch Martin Wuttke, Kathrin Angerer und rund achtzig weitere Spieler:innen Teil dieses Systems, das keine klare Trennung zwischen Rolle und Person zulässt. Maskenspiel, dröhnender Sound, Video und Projektionen ziehen Material aus ganz unterschiedlichen Richtungen heran – von norwegischen Landschaften bis zu Fragmenten aus Pop und Gegenwart. Im Zentrum bleibt Peer, der sich ständig neu entwirft, sich überhöht und dabei immer wieder verliert. Sein jugendlicher Größenwahn schwappt dabei fast in die erste Reihe, er scheint sich selbst zu nahe, und uns damit auch. Genau daraus bezieht der Abend seine Spannung: aus der ständigen Verschiebung dessen, was man gerade noch zu fassen glaubte. Und aus der Zeit, die er sich dafür nimmt.

Text: Emma Zylla / Fotos: Julian Röder

Volksbühne, Linienstr.227, 10178 Berlin–Mitte; Stadtplan

Peer Gynt 15.05., 17.05., 19.05., 21.05., 23.05.2026. Tickets buchen kannst Du hier.

@volksbuehne_berlin

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AUFSTIEG IM NEONLICHT: BLOSSOMS SHANGHAI BEI MUBI

AUFSTIEG IM NEONLICHT: BLOSSOMS SHANGHAI BEI MUBI

Im neonbeleuchteten Rush des Shanghai der 90er Jahre erfindet sich ein durchschnittlicher junger Mann neu. Ah Bao, die Hauptrolle von „Blossoms Shanghai“, wird zu Mr. Bao, und mit ihm zu einer schillernden Figur der neuen Business Elite der Stadt. In dreißig Episoden wird seine Geschichte erzählt – streamen kann man sie bei Mubi. Ah Bao fliegt unter dem Radar, seine einst wohlhabende Familie hat ihr Vermögen in der Kulturrevolution verloren, er wird Fabrikarbeiter. Auf dem Job lernt er seine erste große Liebe kennen, sie gibt ihm einen Korb. Am Morgen des 19. Dezember im Jahr 1990 eröffnet der Shanghai Stock Market, und mit ihm die Möglichkeiten. Mr. Bao ist geboren – den Hintergrund zu seinem Vermögen hält der Entrepreneur mysteriös, bekannt wird er für seinen „golden touch“, jung, charismatisch, gutaussehend. Er gleitet durch die schillernde Welt des Reichtums – von seiner Residenz im Hotelzimmer zum nächsten hochkarätigen Restaurant an der Huanghe Road und weiter zum nächsten Club. Auf der Gästeliste einer jeden Party steht zuerst sein Name. Er verbündet sich, Finanzgenie und Mentor Onkel Ye, die gewitzte Restaurantbesitzerin Ling Zi und Frau Wang vom Außenhandelsbüro bilden seinen Inner Circle auf dem Weg, sein Geschäftsimperium aufzubauen. Es kommt, wie es kommen musste: Mr. Bao verstrickt sich.

Und irgendwo zwischen Gangstern und Schmierkampagnen, Affären jeglicher Art, Luxus und Kontrollverlust kippt der Traum vom schnellen Aufstieg und großem Leben. Lose basiert auf dem Roman „Blossoms“ (2013) von Jin Yucheng schafft Regisseur Wong Kar Wai, bekannt für „Chungking Express“ und „In the Mood for Love“, ein dichtes Bild des Shanghais der 90er. Bunte Reklamen spiegeln sich schillernd im nassen Asphalt und Taxischeiben. Businessdeals und geheime Absprachen spielen sich ab an jeglichen Restauranttischen der Stadt, von Hummerinstallation bis Hinterzimmer. Ein flirrendes Porträt einer Stadt – und eines Mannes, der versucht, mit ihr Schritt zu halten.

Text: Inga Krumme / Credits: MUBI

Mubi
Blossoms Shanghai

@mubideutschland

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FEAR OF MISSING ART: UNSERE EMPFEHLUNGEN FÜRS GALLERY WEEKEND BERLIN

FEAR OF MISSING ART: UNSERE EMPFEHLUNGEN FÜRS GALLERY WEEKEND BERLIN

Baby es ist schon wieder Gallery Weekend (01.–03.05.2026). Die FOMO ist groß, das Angebot größer, und nicht nur wir sind überfordert. Es folgt eine Auswahl aus dem offiziellen Programm (wer Sellerie Weekend will, scrolle weiter nach unten) – wir gehen rein: Los geht’s in Mitte, wie sich das gehört. Anton Janizewski zeigt mit „Dead End“ keine leichte Kost von Jiyoon Chung, die sich mit den Prozessen und der Verarbeitung von Angst und Kontrolle im Kontext der aktuellen Verschärfung der Sicherheitspolitik auseinandersetzt. Nebenan bei BQ ruft Philipp Gufler auf zur fragmentarischen Spurensuche zum Maler Paul Hoecker (1854–1910). „Imitations of Paul“ setzt sich in Medien wie Textil und Keramik und Methodiken aus Drag (Aneignung und Transformation) mit der Biografie des Malers auseinander, dessen Karriere mit der Öffentlichmachung seiner Homosexualität damals ein abruptes Ende fand. Monty Richthofen bei Dittrich & Schlechtriem fährt seine Arbeiten einfach als Performance durch die ganze Stadt: „Hard 2 4get“ führt Richthofens Werk der krakeligen Tags von der Leinwand zurück ins Urbane, full-circle-moment seiner nahbaren Claims in Sprühfarbe. Die Strecke der betaggten Transporter-Flotte gibt’s auf der Seite der Galerie einzusehen. In der Leipziger Straße erwartet uns die „Brutes des nuits“ bei Sweetwater: Großformatige Siebdruckarbeiten der Künstlerin Hanna Stiegeler. Motiv: Das Bett, was sie mit ihrem Kind teilt, aufgenommen in der pixeligen Auflösung ihres Babymonitors.

Nebenan bei Klemm’s wird der kolumbianische Künstler Juan Pablo Echeverri gezeigt. Zwischen viel Raster, viel Porträt und viel Selfie stellen die Arbeiten noch heute nach dem Tod des Künstlers gefestigte Vorstellungen von Geschmack in Frage. Campe Stereotypen werden weiter überzeichnet, so weit, dass man nie weiß, wo Humor aufhört und Ernst anfängt. Eine schöne Herausforderung für das Publikum an diesem Wochenende. Carlier Gebauer zeigt Konzeptkünstlerin Nida Sinnokrot mit ihren „Rubber-Coated Rocks“, stellt sie als Relikte zwischen Gewalt und Verspieltheit in den Raum. Daneben „Water Witness“: Skulpturen aus Keramikgefäßen, Bewässerungsventilen, aufrecht angeordnet, sprechen vom Speichern und Fließen. Wir fließen auch weiter und machen einen kleinen Umweg zu Ebensperger, wo Göksu Kunak „Remains“ performt. Es warten Bodybuilder, Karate- und Grappling- Kämpfer:innen, eine Pole-Tänzerin, Akrobat:innen und Growler, die den Raum mit Körper, Textfragment und Zeichnung befüllen. Die Terminübersicht gibt’s hier. Weiter nach Schöneberg: bei Galerie Judin in der Tankstelle wird’s melancholisch-zweifarbig, Adam Lupton malt in Rot und Blau: Szenen aus der Wohnung, überhaupt gern Selbstbilder in vogelperspektivenartiger Manier, viel Ziegel (bietet sich an). Man fühlt sich schnell daheim in seinen Bildern – Momentaufnahmen eines endlosen unproduktiven Selbstchecks. Bei Isabella Bortolozzi trifft man auf Adam Gordon, einen malenden Bodybuilder. Do I need to say more? Die ersten Bilder halten sich vage, aber ich bin intrigued. Vom Schöneberger Ufer läuft man entweder direkt Richtung Fasanenstraße, oder macht einen Abstecher nach Moabit zu Alexander Levy, wo Anne Duk Hee Jordan aus der Galerie eine Art multisensorisches Spaceship an Farben und reflektierenden Oberflächen macht, wenn man den Teasern trauen darf. Jetzt aber endlich in die Fasanenstraße, kommt man ja nicht drumrum. Galerie Buchholz zeigt Yuji Agematsus „Zips“, Miniskulpturen aus Müll, den der Künstler auf Spaziergängen einsammelt. Eingeschlossen in Zellophanhülsen von Zigarettenschachteln werden 366 dieser Zips im ersten Teil der Schau in der Galerie gezeigt, bis dann im Juni 2026 ein zweiter Teil der Ausstellung folgen soll. Letzter Stopp: Societé mit Wynnie Mynerva, bei deren Show es um Liebe geht, oder das Fehlen ebendieser. Dabei will Mynerva über die Vorstellungen und Konnotationen der romantischen Liebe hinausgehen und deren Malerei und Videoarbeiten um das aufbauen, was uns am Ende allen zugrunde liegt: dem Bedürfnis, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Am Ende ist also alles wie immer: viel zu sehen, viel gesehen zu werden und immer mindestens eine Galerie zu wenig besucht. Zwischen Intimität und Intervention, zwischen Prosecco und Zigarette, zwischen Smalltalk und dem nächsten Taxi sehen wir uns am Wochenende.

Text: Inga Krumme / Credits: Yuji Agematsu, Zip: 01-01-2024–12-31-2024, 2024 (Detail), Photo: Reggie Shiobara, Courtesy of Yuji Agematsu and Galerie Buchholz; Monty Richthofen, HARD 2 4GET, 2026, Foto: Lukas Städler, Courtesy Dittrich & Schlechtriem; Adam Lupton, Atlas, 2025. Oil on canvas, Courtesy: the artist and Galerie Judin; Jiyoon Chung, Hyperreal, 1.0, 2026, Courtesy of the artist and Anton Janizewski, Copyright Brian Kure; Nida Sinnokrot, exhibition view at Expand Extract Repent Repeat, carlier | gebauer, Berlin, 2018, Courtesy of the artist and carlier | gebauer, Berlin/Madrid, Photo: Trevor Good; Nida Sinnokrot, Rubber-coated rocks, All-Stars (7), 2022, Courtesy of the artist and carlier | gebauer, Berlin/Madrid, Photo: Trevor Good; Anne Duk Hee Jordan, Fiona, 2023, installation view, I will always weather with you, The Bass, Miami Beach, Photo: Zaire Aranguren, courtesy of the artist and alexander levy; Hanna Stiegeler, Study for Brutes des nuits, 2026, Courtesy of the artist and Sweetwater.

Gallery Weekend Berlin 
01.–03.05.2026. Das komplette Programm findest Du hier.

@galleryweekendberlin

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