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REKORDER GALERIE UND CAFÉ: ENTSPANNT ZEITGENÖSSISCHE KUNST UND FRANZÖSISCHE KÖSTLICHKEITEN GENIESSEN

REKORDER GALERIE UND CAFÉ: ENTSPANNT ZEITGENÖSSISCHE KUNST UND FRANZÖSISCHE KÖSTLICHKEITEN GENIESSEN

Gleich beim Betreten der Rekorder Galerie und Café wird klar: das hier ist ein besonderer Ort. Mit klaren Linien, altem Fliesenboden und Stuckdecke ist der Artspace im Bergmannkiez ideal für Kaffee oder ein Gläschen Wein. Der wirkliche Blickfang ist aber der 2.5m-große Metallrahmen an der Wand – die aktuelle Ausstellung. Das Besondere daran? Es wird immer nur ein Foto im Großformat gezeigt. Die Kombination aus Café und Galerie ergab sich für die beiden Betreiber Werner Klemm und Amadea Badran ganz wie von selbst: Er arbeitet als Filmproduzent, sie kümmert sich als waschechte Parisienne um französische Köstlichkeiten. Klemm möchte mit der mehrmonatigen Ausstellung eines einzelnen Videos oder einer Fotografie ganz gezielt zeitgenössische Künstler unterstützen und gleichzeitig eine Verbindung zwischen den hier gezeigten Arbeiten schaffen. Ganz so als sei es eine Sammelausstellung, deren rote Linie erst allmählich erkennbar wird. Und auch Badrans Speisen sind mit Bedacht gewählt: knusprige Baguettes mit Schinken und Brie de Meaux AOP und frisch gebackene Leckereien von Albatross. Hier kannst Du bei einem Glas Sancerre und etwas Roquefort fernab der gut besuchten Art Week einfach nur entspannt den Moment – und dazu ein Kunstwerk – genießen. (Text: Benji Haughton / Fotos: Johanna Rademacher-Flesland)

Rekorder Galerie und Café, Chamissoplatz 4, 10965 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan
Aktuelle Ausstellung: “DISPERSION”, eine Video Installation von Susi Sie
Mi–Sa, 10–22h
@rekordergalerieundcafe

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KUNST UNTER DER KUPPEL: THE NEW INFINITY AM MARIANNENPLATZ

KUNST UNTER DER KUPPEL: THE NEW INFINITY AM MARIANNENPLATZ

Wie fühlt sich die Unendlichkeit an? Eigentlich ganz gemütlich, denn im temporären Mobile Dome auf dem Mariannenplatz lehnt man sich nach hinten und legt den Kopf zurück. Was von außen wie ein Ufo, von innen wie ein Planetarium aussieht, wird in den kommenden Wochen zum Schauplatz für Fulldome-Kunst, Performances und zum Anlass für ArtistTalks. Unter dem Titel “The New Infinity” gehen die Berliner Festspiele im Rahmen der Programmreihe Immersion in eine zweite Runde und schaffen im Kuppelraum ein Zukunftslabor, das sich nicht immer so kuschelig gibt wie seine Sitzlandschaft. Die bildende Künstlerin Agnieszka Polska, 2017 mit dem Preis der Nationalgalerie ausgezeichnet, macht in “The Happiest Thought” das größte Artensterben der Geschichte zum Thema. Das Kollektiv Metahaven, bekannt für Gestaltung an der Schnittstelle von Politik und Netzkultur, bewegt sich mit dem visuellen “Essay Elektra” nah an der Dome-Architektur und liefert eine Parabel auf unsere vernetzte Gegenwart. Der Klangkünstler Robert Lippok und der Digitalkünstler Lucas Gutierrez bringen in “Non-Face” unmögliche Objekte auf die Leinwand und die Kuppel zum Klingen. Neben “Non-Face” präsentieren Lippok & Gutierrez “Applied Autonomy”, eine audiovisuelle Live-Performance in der grafische und rhythmische Abstraktionen in Realzeit aufeinandertreffen. Die Tickets für die Performance werden online verlost. (Text: Laura Storfner / Fotos: Mathias Völzke, Agnieszka Polska)

Du willst mit uns einen Moment Unendlichkeit erleben? Wir verlosen Tickets für ein exklusives Screening von Elektra” (Metahaven) an diesem Freitagabend, ca. 20h50 (13.09.2019). Schreib uns an win@ceecee.cc und gewinne zwei Tickets.

The New Infinity: Neue Kunst für Planetarien
Mobile Dome am Mariannenplatz, 10997 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan
bis 22.09.2019, tägl. 11–15h & 16–21h, Eintritt frei
@berlinerfestspiele

Artist Talk mit Metahaven & Luiza Prado de O. Martins, 12.09.2019, 20–21h30, Kunstquartier Bethanien, Studio 1

Artist Talk mit Robert Lippok, Lucas Gutierrez & Natalie Koerner, 17.09.2019, 20–21h30, Kunstquartier Bethanien, Studio 1 Robert Lippok & Lucas

Gutierrez, “Applied Autonomy”, 22.09. 20–21h & 21h30–22h30 (die Berliner Festspiele verlosen Tickets für das Event)

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BERLIN ART WEEK: DIE CEE CEE-TIPPS FÜR DIE ACHTE AUSGABE DER KUNSTWOCHE

BERLIN ART WEEK: DIE CEE CEE-TIPPS FÜR DIE ACHTE AUSGABE DER KUNSTWOCHE

Am kommenden Mittwoch (11.09.2019) ist es endlich wieder soweit: die Berlin Art Week beginnt. Jetzt kannst Du alles an Kunst und Kultur nachholen, was den Sommer über zu kurz gekommen ist. Eröffnet wird die Art Week im  Statista – einer ehemaligen Bauruine, die Künstler und städtische Akteure vor dem Abriss bewahren konnten und die zum ersten Mal für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird. Nicht verpassen solltest Du die Ausstellung in der Julia Stoschek Collection: hier beschäftigt sich das Studio WangShui, ebenfalls ab Mittwoch, mit queeren Räumen, Weltentwürfen und den damit verbundenen politischen Systemen. Ein weiteres Must ist Körper Lesen! (14.09. 16–24h, 15.09. 10–19h) im HKW – hier dreht sich alles um die Wahrnehmung, Kategorisierung und Interpretation von Menschen und Körpern. Am 14.09. (17h) eröffnet dann auch noch die Ausstellung mit Arbeiten von Bjørn Melhus im Kindl in Neukölln; die Videoarbeiten des Künstlers behandeln Phänomene, die sich aus Medienrealitäten ergeben, und hinterfragen die Motive und Strategien von Massenmedien. Die private Sammlung Boros kannst Du am nächsten Wochenende (14.–15.09.2019 10–18h) ganz unüblich sogar ohne Voranmeldung besuchen. Last but not least: die Verleihungen und anschließende Party des Projektraum Art Prize (13.09.2019 ab 19h30) solltest Du Dir auch im Kalender vormerken. Wir von Cee Cee freuen uns in diesem Jahr sogar noch mehr als sonst auf die Art Week, denn wir durften den Trailer kreieren. Außerdem haben wir mitgeholfen, für jeden Kiez eine kleine Auswahl der besten Adressen zusammen zu stellen – falls Du unterwegs eine kleine Stärkung oder einen Platz für eine Kunst-Pause suchst. (Text: Katie Burton / Fotos: Clara Wenzel-Theiler, Sammlung Boros & Victoria Tomaschko)

Berlin Art Week 2019, 11.–15.09.2019, verschiedene Locations & Termine: ProgrammFacebook Event
@berlinartweek

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114 ÜBER MARZAHN: KULTURELLE BEGEGNUNGEN BEIM FESTIVAL AUF DEM HÖCHSTEN PUNKT BERLINS

114 ÜBER MARZAHN: KULTURELLE BEGEGNUNGEN BEIM FESTIVAL AUF DEM HÖCHSTEN PUNKT BERLINS

Marzahn – da gibt es doch eine Plattenbausiedlung, oder? Stimmt, angeblich sogar die größte Europas. Dass der Stadtteil im Nordosten Berlins noch viel mehr zu bieten hat, zeigt an diesem Samstag (07.09.2019) das Festival 114 über Marzahn auf den Ahrensfelder Bergen. Zwischen Obstbäumen und Wanderwegen feiern Künstler, Wissenschaftler und Musiker 12 Stunden lang ihre Heimat und beweisen so Neuberlinern, dass auch außerhalb Neuköllns Kulturkonzepte neu gedacht werden. Unter anderem wird es eine botanische Wanderung, einen Soundwalk und eine Sternenführung geben – Ausgangspunkt bilden immer wieder Vergangenheit, Gegenwart und Zukunftspotential des Stadtteils. Außerdem hat das Künstlerkollektiv Plastique Fantastique auf dem Gipfel einen Vulkan errichtet – somit steht die höchste Erhebung Berlins eine Nacht lang in Marzahn. Was mir persönlich besonders am klugen Konzept der Dreitausend e.V. gefällt, ist der gemeinschaftliche und nachhaltige Grundgedanke: alle Teilnehmenden arbeiten ehrenamtlich, nichts wird weggeworfen und es gibt vorab wie auch am Folgetag eine Aufräumaktion, damit die Ahrensfelder Berge auch in Zukunft ein Ort des Zusammentreffens sein können. Also, schnapp Dir Deine Wanderschuhe und mach Dich auf zum Gipfelsturm – Marzahn ist viel näher, als Du denkst. (Text: Hanna Komornitzyk / Fotos: Andreas Steinhoff, Eric Winkler & Plastique Fantastique)

114 über Marzahn am 07.09.2019 von 12–24h: Ahrensfelder Berge, 12689 Berlin–Marzahn; Stadtplan
Anreise mit der Tram M6 oder M8 von S–Bahn Landsberger Allee oder Springfuhl bis zur Haltestelle Betriebshof Marzahn
@114_ueber_marzahn

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BERLIN ART PRIZE — KUNST UND DISKURS IM ZENTRUM DER 6. AUSGABE DES KUNSTPREISES

BERLIN ART PRIZE — KUNST UND DISKURS IM ZENTRUM DER 6. AUSGABE DES KUNSTPREISES

Kunstevents und -preise hat Berlin mittlerweile viele – manchmal führt aber der Rummel um einige von ihnen dazu, dass die Kunst selbst in den Hintergrund rückt. Beim Berlin Art Prize, der in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal vergeben wird, ist das anders. Wie Mitbegründerin Alicia Reuter erklärt, gehen Preise immer wieder an einen kleinen Kreis derselben Künstler, wobei eine Nominierung oft weitere bedingt. Um auch unbekannten Künstlern eine Plattform bieten zu können, darf sich für den Art Prize jeder anonym bewerben, der bereits seit mehr als sechs Monaten in Berlin lebt. In diesem Jahr findet der Preis zum ersten Mal in neun verschiedenen Locations in ganz Berlin statt – darunter Ashley und SMAC – und jeder Ort ist der Einzelausstellung eines anderen Nominierten gewidmet. Der Berlin Art Prize setzt auf Gemeinschaft und Austausch, was nicht nur die hier ansässige Kunstszene gewaltig aufmischt, sondern auch ziemlich gut ankommt. Begleitend zur Ausstellung gibt’s zwischen dem 31.08.2019 und dem 27.09.2019 außerdem ein reichhaltiges Kulturprogramm, u.a. mit Lesungen, Performances und Diskussionen. Schau also vorbei, es lohnt sich, und verpasse auf keinen Fall die Verleihungam 14.09.2019 – die Party im Anschluss läuft in der Regel die ganze Nacht. (Text: Hanna Komornitzyk / Fotos: Ada Van Hoorebeke & Paul Langmead, Flutgraben e.V)

Berlin Art Prize 2019: 31.08.–27.09.2019
Verleihung und Party am 14.09.2019 ab 21h, Am Flutgraben 3, 12435 Berlin–Alt-Treptow; Stadtplan
@berlinartprize

Esteban Rivera Ariza @ gr_und
Musquiqui Chihying @ Very
Marianna Christofides @ Display
Larissa Fassler @ SMAC
Agnes Scherer @ Horse & Pony
Wieland Schönfelder @ Ashley
Joshua Schwebel @ Kreuzberg Pavillon
Min-Wei Ting @ The Institute for Endotic Research
Ada Van Hoorebeke @ Kinderhook & Caracas

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