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WENN DIE EIGENE PLAYLIST NERVT ODER WARUM GSD.FM RADIO BEI CEE CEE LÄUFT

WENN DIE EIGENE PLAYLIST NERVT ODER WARUM GSD.FM RADIO BEI CEE CEE LÄUFT

Auch der musikalische Austausch ist dieser Tage auf ein Minimum beschränkt, da viele Zuhause sitzen und die eigene Playlists rauf und runter spielen. Wenn Spotify und Co Dir dann was vorschlagen, das zu uninspiriert klingt, ist GDS.FM das perfekte Gegenprogramm: ein Online-Radio von Gründer Christian Gamp, das seit 2014 rund um die Uhr aus dem Wohnzimmer, und seit 2017 aus dem eigenen Bar-Lokal sendet. Musik, die auf GDS.FM gespielt wird, lässt sich nicht einordnen – Genres sucht man vergeblich; von Techno zu Hip Hop über Indie zu Folk und so weiter. Hauptsache „Gegen den Strom“, daher auch der Name des Senders. Der Mix wird von echten Menschen zusammengestellt, es laufen persönliche Playlists, DJ-Sets und Live Konzerte – und das alles, ohne Zutun von von KI, Algorithmen, User-Analyse oder Clickrates. Hauptsache ist: Gute Musik. Aber was ich persönlich besonders schätze, ist die Unaufdringlichkeit der Playlists: Sie eignen sich perfekt, um die Stille eines Großraumbüros zu brechen, ohne die Ruhe zu stören oder einschläfernde Fahrstuhlmusik zu sein. Bei uns im Cee Cee Studio läuft der Sender daher schon seit Jahren und es wird niemals langweilig. (Text: Sven Hausherr / Fotos: Jasmin Frei, GDS Radio & Mathyas Kurmann)

GDS.FM
@gdsfm

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VIDEOKUNST IM WOHNZIMMER — DIE IMMERSIVE SAMMLUNG DER JSC ÜBER DIE MEDIATHEK ANSCHAUEN

VIDEOKUNST IM WOHNZIMMER — DIE IMMERSIVE SAMMLUNG DER JSC ÜBER DIE MEDIATHEK ANSCHAUEN

Wir vermissen unsere Berliner Kulturinstitutionen jetzt schon – immerhin gibt’s seit kurzem eine wunderbare neue Möglichkeit, Kunst online zu erleben. Die Julia Stoschek Collection, Berlins erste Anlaufstelle für Videokunst, hat Rundgänge, Dokumentationen und Diskussionen vergangener Ausstellungen in der eigenen Mediathek bereitgestellt. Wie etwa den kurzen Film zu Arthur Jafas „A Series of Utterly Improbable, Yet Extraordinary Renditions„, der die großen Themen des amerikanischen Cinematografen – Identität und Rassismus – eindringlich zusammenfasst. Das Künstlergespräch hierzu mit Kunsthistoriker Jörg Heiser von der UdK ist ebenfalls sehr lohnenswert. In seiner Performance von 2012 erforscht Johannes Paul Raether gemeinsam mit Ute Waldhausen anhand diverser fiktionaler Charaktere Zusammenhänge zwischen Kapitalismus und der Zukunft der Menschheit. Die in Berlin lebende Künstlerin A.K. Burns berichtet im Ausstellungsgespräch von ihrer vierteiligen Serie „Negative Space“, die über sieben Jahre entstanden ist und negativen Raum mit weltlichen Themen auflädt. Wer die Julia Stoschek Collection in Berlin schon einmal besucht hat, weiß die räumliche Eindringlichkeit des Ortes zu schätzen. Die Mediathek bietet jedoch die Möglichkeit, Arbeiten für sich über eine weitere filmische Ebene zu betrachten – eine fast meditative Beschäftigung für die Tage daheim. (Text: Hanna Komornitzyk / Fotos: ‚Living Room‘ (2017) by A.K. Burns, ‚A Smeary Spot‘ (2015) by A.K. Burns & JSC On view: Lutz Bacher, Barbara Hammer, Carolee Schneemann)

Julia Stoschek Collection: Mediathek
@juliastoschekcollection

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UNITED WE STREAM — LIVE DJ-SETS FÜR SOLO-TANZGELAGE IM WOHNZIMMER

UNITED WE STREAM — LIVE DJ-SETS FÜR SOLO-TANZGELAGE IM WOHNZIMMER

Wenn wir schon zu Hause bleiben, dann bitte mit tanzbarem Soundtrack. United We Stream bringt die besten Clubs Berlins direkt in Dein Wohnzimmer – und das immerhin (ums mal positiv zu sehen), ohne Schlange stehen zu müssen. 250 Clubs und Veranstaltungsorte der Hauptstadt sind dabei. Sie alle haben derzeit aus Dir bekannten Gründen geschlossen und sich kurzerhand für das Projekt zusammengetan – herausgekommen ist eine Online-Plattform, auf der mehrmals pro Woche DJ-Sets live übertragen werden. Der Erlös geht an die Mitarbeiter und Künstler der Clubs. Heute Abend (26.03.2020) kommt das Line-up aus dem Anomalie Art Club, einem multidisziplinären Kunst- und Kulturzentrum in Prenzlauer Berg. Am Wochenende setzen Ritter Butzke und SchwuZ mit House-Musik und 80er/90er Jahre-Jams das Programm fort. Und wenn Du mehr machen willst, als im Wohnzimmer zu tanzen: Von jeder Bestellung beim Stay at Home Club gehen 5€ an United We Stream – hier werden Marken wie Ostmost, Einhorn und Sirplus direkt vor Deine Haustür geliefert. Also: reinhören und tanzen… (Text: Andreea Dragos / Fotos: Agustín Farías & Anomalie)

Du kannst die United We Stream Initiative hier mit einer Spende unterstützen.

@united_westream

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WACHSEN, GEDEIHEN, STERBEN — NATHAN PETER OPENING & AUSSTELLUNG IN DER PSM GALLERY

WACHSEN, GEDEIHEN, STERBEN — NATHAN PETER OPENING & AUSSTELLUNG IN DER PSM GALLERY

So langsam haben wir das nicht enden wollende Grau satt – deswegen verlegen wir unseren nächsten Ausflug in die Räume der PSM Galerie, wo an diesem Samstag (14.03.2020) die Schau „Garden“ von Nathan Peter eröffnet. Für den aus Minneapolis stammenden Künstler mit Wohnsitz Berlin, sind Bilder wie Skulpturen, was man seinen abstrakten wie haptischen Werken deutlich ansieht. Ausschnitte, die auf geometrischen Formen und sich wiederholenden Mustern beruhen, greifen immer wieder vertraute Szenen bepflanzter Beete, dichtem Grün und trockenem Laub auf. Zusammengehalten werden die kleinteiligen Elemente durch Nähgarn und Textilstoffe. In Nathan Peters Vision des Gartens spielt der sich hier vollziehende Lebenszyklus eine entscheidende Rolle, denn mit den wechselnden Jahreszeiten verändern sich auch Farben und Stimmung der Szenerien, von den freudigen Erwartungen des Frühjahrs bis hin zur tiefen Melancholie des Winters. Der Garten als ein Ort des emotionalen Wandels – eine spannende wie nachdenkliche Interpretation, die uns die Wartezeit auf wärmere Tage verkürzt. Und falls Du gleich ein Stück Garten mit heim nehmen willst: Unsere Agentur Cee Cee Creative hatte das Vergnügen, Nathan Peters Katalog zu gestalten, der gerade bei Hatje Cantz erschienen ist. (Text: Hanna Komornitzyk / Fotos: Savannah van der Niet, Nathan Peter)

PSM Gallery, Schöneberger Ufer 61, 10785 Berlin–Tiergarten; Stadtplan
Nathan Peter – Garden: 17.03.–18.04.2020
Eröffnung am 14.03.2020 von 18–21h
Du kannst den Katalog online bestellen.

@psmgallery
@nathanjpeter

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ZEITGENÖSSISCHER TANZ AUS LONDON — DAS BALLET RAMBERT ZU GAST BEI DEN BERLINER FESTSPIELEN

ZEITGENÖSSISCHER TANZ AUS LONDON — DAS BALLET RAMBERT ZU GAST BEI DEN BERLINER FESTSPIELEN

Der Kinospielplan lässt Dich momentan eher kalt, aber Lust auf ein bisschen Kulturprogramm hast Du dennoch? Dann nichts wie auf in den Berliner Westen! Während nämlich der Frühling draußen weiter auf sich warten lässt, ist im Haus der Berliner Festspiele bereits Warmtanzen angesagt: Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet, zählt das Ballet Rambert aus London heute zu den renommiertesten zeitgenössischen Tanzensembles der Welt – auch Audrey Hepburn war hier vor ihrer Schauspielkarriere Ballerina. Nun ist das Ballet Rambert für gleich zwei Deutschlandpremieren Gast der Berliner Festspiele: Mit „Enter Achilles“ gelang es Choreograph Lloyd Newson vor rund 25 Jahren, die Ballettbühne zu revolutionieren – auch in der gemeinsamen Neubearbeitung mit dem Sadler’s Wells Theatre trifft britische Pub-Kultur auf modernen Tanz. „Aisha und Abhaya“ von Kibwe Tavares kombiniert hingegen Elemente aus der Märchenerzählung mit einer zeitgenössischen Choreografie von Sharon Eyal und düsterer Technomusik des britischen Künstlers GAIKA. Beide Aufführungen zeigen, dass es Ballett als faszinierende und zeitgemäße Kunstform wie keine andere schafft, Emotionen zu übertragen und darzustellen – nicht nur für Tanzliebhaber ein schöner Weg, sich auf wärmere Zeiten einzustimmen. (Text: Hanna Komornitzyk / Fotos: Hugo Glendinning, Haus der Berliner Festspiele)

Haus der Berliner Festspiele: Große Bühne, Schaperstr.24, 10719 Berlin–Wilmersdorf; Stadtplan
Enter Achilles: 05.–07.03.2020 jeweils 20–21h20
Aisha und Abhaya: 11.–13.03.2020 jeweils 20–21h
Tickets gibt es online.
@berlinerfestspiele

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