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VENUE: TAPAS ZUM FRÜHSTÜCK UND BRUNCH IN ALLEN FARBEN IM WESERKIEZ

VENUE: TAPAS ZUM FRÜHSTÜCK UND BRUNCH IN ALLEN FARBEN IM WESERKIEZ

Im November 2018 haben Giacomo und Anna, mit einer originellen Idee im Sinn, ihr Kleinod eröffnet: das Venue. Hier, Weserstraße-Ecke-Elbestraße, gibt’s die sogenannte „Morning Plate“ – ein Brunch Menü à la carte, aus dem Du Dir Leckereien anhand von fünf Kategorien selbst zusammenstellen kannst. Mit dabei: grünes Gemüse, Eierspeisen, Milchprodukte, Fleisch und Fisch oder Backwaren. Die Frühstücks-Tapas werden dann einzeln auf kleinen Tellern serviert, sodass jede Zutat gekonnt in Szene gesetzt wird. Ich habe mich für Avocado mit angenehm scharfem Chiliöl entschieden – Brunnenkresse und gehackte Mandeln als Topping sorgen hier für eine interessante Textur, sowie Komplexität. Dazu gibt’s Graved Lachs mit Meerrettich und die locker-fluffigen Minipancakes mit fruchtig-karamelliger Note, sie sind ein Muss! Dazu einen Pink Latté mit Bohnen der Berliner Fjord Coffee Roasters. Die vielen kleinen und liebevoll arrangierten Speisen machen den Brunch im Venue zu einem unterhaltsamen Erlebnis. Das zauberhafte Interieur – mit floraler Tapete, Möbeln im Diner-Style und schwarz-weißen Kacheln mit Sternenmuster – tun ihr Übriges dazu. Perfekt für Sonntage – oder solche, die man dazu erheben möchte. (Text: Eric James Bain / Fotos: Savannah van der Niet)

Venue Café & Bistro, Weserstr.172, 12045 Berlin–Neukölln; Stadtplan
Café: Di–So 10–17h
Frühstück: Di–So 10–15h
Lunch: Di–So 12–15h
@venue.berlin

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DOMBERGER BROT-WERK: VON SAUERTEIG-LAIBEN BIS ZU DAMPFNUDELN

DOMBERGER BROT-WERK: VON SAUERTEIG-LAIBEN BIS ZU DAMPFNUDELN

Florian Domberger hatte schon immer eine Vorliebe für Brot – also machte der gebürtige Augsburger seine Leidenschaft zum Beruf. Gemeinsam mit seiner Frau Vanessa und Bäcker Ralf Tschentscher gründete er im Jahr 2016 das Domberger Brot-Werk. Das Besondere der Moabiter Manufaktur ist die überschaubare Zutatenliste: die fünf Hausbrote – darunter ein französisches Landbrot und mehrere Roggenvariationen – wie auch die gehaltvollen Brötchen basieren auf drei Mehlsorten und kommen mit wenig bis gar keiner Hefe aus. Fokus aufs Handwerk und konstantes, gemeinschaftliches Lernen sind Teil der Philosophie. Daher gibt jeder Mitarbeiter, der etwas Neues über den Brot-Prozess lernt, dies direkt an die anderen im Betrieb weiter – eine sympathische Strategie. Bei köstlichen Broten und Brötchen hört das Angebot aber nicht auf: Zu entdecken gibt es beim Domberger Brot-Werk auch Kuchen und Besonderheiten, wie Dampfnudeln. Die Hefeklöße werden in einer Mischung aus Butter, Milch, Honig, Salz und etwas Zucker gleichzeitig gedämpft und gebraten und kommen am Ende mit karamellisierter, leicht salziger Kruste daher. Ein vollkommenes Werk. (Text: Hanna Komornitzyk / Fotos: Sophie Döring)

Domberger Brot–Werk, Essener Str.11, 10555 Berlin–Moabit; Stadtplan
Mo 15–18h30, Di–Do 8–18h30, Fr 8–18h, Sa 8–13h
@brotwerk

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BLACK APRON — AMERIKANISCHE BACKWAREN MADE IN MITTE

BLACK APRON — AMERIKANISCHE BACKWAREN MADE IN MITTE

„Let them eat cake“ könnte der passende Claim für dieses Café sein – hätte Marie Antoinette es nicht im falschen Moment und Kontext gesagt… aber das ist ein anderes Thema. Kuchen hingegen genau das Richtige! Denn darum geht es bei Black Apron. Nachdem Besitzerin Özlem Sögüt 2015 ihr erstes Café in ihrer Heimatstadt Hildesheim eröffnete, folgte ein Umweg über Codos Coffee in Hamburg und seit Juni 2019 gibt es Black Apron nun auch in Mitte. Und das erwartet Dich mit ausgezeichnetem Kuchen nach amerikanischem Vorbild – also Cheesecake, Carrot Cake und Co. – sowie leckeren Matcha und Kurkuma Lattes – und das alles in schlichtem, modernen Interieur. Du kannst sogar dabei zusehen, wie in der Backstube im hinteren Teil des Ladens der Kuchenteig geknetet wird. Hier gilt das Motto: ausprobieren bis das perfekte Rezept gefunden ist. Dementsprechend ist das Angebot experimentell und wechselt ständig. Aber keine Sorge, Black Apron-Klassiker finden sich immer wieder in der Theke – wie die vegane, gluten- und zuckerfreie „Great Tarte“ mit Mandeln, Kokosnuss, selbstgemachter Kurkuma-Paste, Zitrone und Himbeerpüree. Wem nicht nach Süßem ist: Am Wochenende gibt’s ein wechselndes Brunch-Menü mit leckerem Comfort Food. Wir sagen zu allem: yes please! (Text: Katie Burton / Fotos: Johanna Rademacher-Flesland)

Black Apron, Invalidenstr.1, 10115 Berlin–Mitte; Stadtplan
Mo–Fr 7h30–19h, Sa–So 10–19h
@blackapronbakery

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CANAL: HIMMLISCHE ECLAIRS AM HACKESCHEN MARKT — EMPFOHLEN VON LIZA KOVALOVA

CANAL: HIMMLISCHE ECLAIRS AM HACKESCHEN MARKT — EMPFOHLEN VON LIZA KOVALOVA

Ich bin zugegebenermaßen eine Naschkatze und freue mich daher umso mehr, dass ich über einen der leckersten Orte Berlins schreiben darf: Canal. Das Café wurde 2015 als Eisdiele von den beiden Konditormeisterinnen, Daniella Barriobero Canal und Guadalupe Eichner, eröffnet. Sie wollten ihre Kundschaft auch in den Wintermonaten bei Laune halten und kamen so auf die großartige Idee, Eclairs anzubieten. Die beiden Freundinnen haben seither sehr intensiv daran gearbeitet, das süße Gebäck zu perfektionieren – mit Erfolg. Wenn Du eine der neun Sorten probieren möchtest, stell‘ Dich am besten frühzeitig an. Sonst entgeht Dir vielleicht das fantastische Eclair mit sizilianischer Pistaziencreme, geschlagener Ganache und frischen Himbeeren, oder die Matcha-Sesam-Variante mit der feinen weißen Schokolade von Valrhona Opalys. Ich kann mir keine interessantere Begleitung zu einer Tasse Kaffee vorstellen. (Text: Liza Kovalova / Fotos: Savannah van der Niet)

Liza Kovalova arbeitet als PR-Managerin und hat bis 2019 in Berlin gelebt. Inzwischen ist sie zurück in ihrer Heimat Ukraine, hat aber nach wie vor eine Leidenschaft für gutes Essen.

Canal, Rosenthaler Str.41, Hackesche Höfe, 10178 Berlin–Mitte; Stadtplan
Täglich, 12–20h
@canalberlin

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VERSTECKT IM HINTERHOF: CONCIERGE COFFEE #2 IM SCHIFFSCONTAINER

VERSTECKT IM HINTERHOF: CONCIERGE COFFEE #2 IM SCHIFFSCONTAINER

Anfang Juli 2019 hat das Pförtnerfenster, das charmante kleine Cafés von Concierge Coffee am Paul-Lincke-Ufer, Zuwachs bekommen: die feinen Kaffee-Varianten und Gebäck gibt es nun nämlich auch in einem Schiffscontainer, der im unscheinbaren, versteckten Hinterhof auf der Köpenicker Straße angedockt hat. Entstanden ist das Container-Café durch eine Kooperation mit dem Unternehmen Vonder – dem Eigentümer des Gebäudes. Der mit Holz ausgekleidete Container ist mindestens genauso speziell und einzigartig wie die erste Location und eine wahrlich gelungene Ergänzung. Serviert wird natürlich das, was Concierge Coffee ausmacht: exzellenten Filter, Americano, Cold Brew, Flat White – you name it. Dazu ein Croissant und der Tag geht gut los oder weiter. Wenn Du also irgendwo zwischen Schlesi, Kotti oder Jannowitzbrücke unterwegs bist, kannst Du hier eine kleine Pause fernab des Hauptstraßentrubels einlegen. Ein Tipp für die kälteren Tage? Versuch’s mal mit dem wärmenden und belebenden Concierge Dirty Chai Latte. (Text: Lisa Strube / Fotos: Johanna Rademacher-Flesland)

Concierge Coffee, Köpenicker Str.55 (Hinterhof links), 10179 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan
Mo–Fr 8–17h
Instagram: @conciergecoffee

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