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MASH PIT: FRISCHES BIER VOM FASS UND BRAU–WORKSHOPS FÜR HOPFENFREUNDE IM GRAEFEKIEZ

MASH PIT: FRISCHES BIER VOM FASS UND BRAU–WORKSHOPS FÜR HOPFENFREUNDE IM GRAEFEKIEZ

Bier ist bekanntlich das Nationalgetränk Nummer Eins. Aber weißt Du, was fast genauso viel Spaß macht wie ein frisch Gezapftes zu genießen? Es selbst zu brauen! Weil es in den eigenen vier Wänden nur bedingt möglich ist, den goldenen Gerstensaft erfolgreich herzustellen, eröffneten Tim Hauke und Christian Gläser Anfang 2019 kurzerhand ihre eigene Brauerei namens Mash Pit. In den hellen Räumlichkeiten im Graefekiez darf nun jeder brauen, der Zeit und Leidenschaft mitbringt. Einzige Pflichtveranstaltung, bevor Du an einer der sechs Stationen loslegen kannst, ist der sechsstündige Workshop. Bei diesem zeigt und erzählt Dir Christian alles, was Du über Gerste, Hopfen und Fermentierung wissen musst. War Dir z.B. bewusst, dass Farbe und Geschmack des Bieres vom Keimungs– und Trocknungsgrad der Gerste abhängen? Am Ende des Workshops darfst Du stolz und um einiges klüger Dein eigenes Bier in den Händen halten, bevor es vier bis sechs Wochen in die Kühlung geht. Die Workshopteilnahme ist ein tolles Erlebnis für alle, die Bierkultur lieben. Und falls Du einfach mal wieder Lust auf ein kühles Blondes mit Freunden hast: im kleinen Schankraum gibt’s selbstverständlich immer Selbstgebrautes vom Fass. Prost! (Text: Hanna Komornitzyk / Fotos: Savannah van der Niet)

Mash Pit, Graefestr.71, 10967 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan
Mi–Sa 12–22h, So 12–20h

Termine für Workshops auf Deutsch und Englisch findest Du online.
@mashpitbrewery

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ONLINE UND ONSITE: NEUE DESIGNS BEI FREIRAUM ENTDECKEN UND KAUFEN

ONLINE UND ONSITE: NEUE DESIGNS BEI FREIRAUM ENTDECKEN UND KAUFEN

Wenn ich durch meine Social Media Feeds scrolle, entdecke ich immer wieder neue Designer und Produzenten, deren Ideen mir gefallen. Die Produkte der kleineren, jungen Brands muss ich dann allerdings oft auf der jeweiligen Website kaufen, ohne sie vorher in echt anschauen oder testen zu können. Was wäre, wenn Du den neuen Stuhl probesitzen oder die noch unbekannte Handcreme direkt ausprobieren könntest? Genau darum geht es bei Freiraum. Das innovative Shopkonzept auf der Friedrichstraße kuratiert eine Sammlung mit Designerstücken vielversprechender Onlineboutiquen – zum Ansehen, Anfühlen und Ausprobieren. Die hier erhältlichen Brands lesen sich wie das „Who’s Who“ der besten Innovatoren und Visionäre aus der Mode–, Design– und Kosmetikwelt. Neben lokalen Go-Tos, wie Menswear von Tom Àdam und gewagte Shirts und Accessoires von Shanghai Tofu, finden sich auch international bekannte Labels an, unter anderem M2Malletier mit minimalistischen und surrealen Taschenentwürfen aus Barcelona oder die nachhaltigen Kleidungsstücke von Henriette von Grünberg. Nach dem persönlichen Test kommen wir dann zum zeitgenössischen Part: einfach QR-Codes der Produkte scannen, bezahlen und Deine neuen Lieblingsstücke werden direkt zu Dir nach Hause geliefert. So kann man Anno 2020 Off– und Onlinewelt auf ganz wunderbare Art verbinden. (Text: Benji Haughton / Fotos: Yuto Yamada & Kfir Harbi für Freiraum)

Freiraum, Friedrichstr.68, Quartier 205, 10117 Berlin–Mitte; Stadtplan
Mo–Sa 10–19h

Hole Dir die App für iOS oder Android.
@freiraumofficial

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CRAZY KIMS: TRADITIONELLE KOREANISCHE KÜCHE TRIFFT AUF ZEITGENÖSSISCHE ESSKULTUR SEOULS — EMPFOHLEN VON HIEN LE

CRAZY KIMS: TRADITIONELLE KOREANISCHE KÜCHE TRIFFT AUF ZEITGENÖSSISCHE ESSKULTUR SEOULS — EMPFOHLEN VON HIEN LE

Fernab des Hypes um Korean BBQ, Bibimbap und Kimchi, eröffnete Hae-Jung Kim – eine meiner liebsten Kreuzbergerinnen – im Sommer 2019, unweit des Lausitzer Platzes und der Markthalle Neun, das Crazy Kims. Hae-Jung hatte schon lange von einem eigenen Restaurant geträumt, in dem sie ihrer Kreativität und Liebe zu gutem Essen freien Lauf lassen kann. Ihre persönliche Mission: Den Berlinern zeigen, wie viel die koreanische Küche zu bieten hat. So kombinieren Hae-Jung und ihr Team inzwischen traditionelle Festtagsgerichte aus Kindheitstagen mit neuen kulinarischen Trends aus Seoul. Eines meiner persönlichen Highlights sind ihre Mandus – koreanische Maultaschen in einer hauchdünnen, knusprigen Reismehlkruste; ganz wie bei einer Crème brûlée sorgt auch hier das Knacken der Kruste für den besonderen Clou. Außerdem ist im Crazy Kims jeder Eintopf ein geschmacklich intensiver und vielfältiger Genuss – ich mag besonders die „Galbitang“, eine koreanische Rinderbrühe. Aber auch Vegetarier und Veganer kommen dank großer Auswahl an fleischlosen Gerichten nicht zu kurz. Ein kleiner Tipp: Am Wochenende unbedingt einen Tisch reservieren – im Kims wird es schnell voll. (Text: Hien Le / Fotos: Savannah van der Niet)

Hien Le ist selbst Berliner, er lebt in Kreuzberg und betreibt dort sein eigenes Modelabel @studiohienle.

Crazy Kims, Muskauer Str.12, 10999 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan
Di–Sa 17–24h, So 16–23h
@crazykims

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AUF DER SCHWELLE: LIMINALE PHÄNOMENE & ELEKTRONISCHE MUSIK BEIM CTM FESTIVAL

AUF DER SCHWELLE: LIMINALE PHÄNOMENE & ELEKTRONISCHE MUSIK BEIM CTM FESTIVAL

Den Januar verbringst Du am liebsten daheim? Vielleicht können wir Dich da umstimmen, denn ab diesem Freitag (24.01.2020) geht CTM – das Festival für elektronische Musik und Kunst – in die nächste Runde. In diesem Jahr dreht sich unter dem Titel „Liminal“ alles um den ambivalenten Raum, der auf der Schwelle zu Grenzerfahrungen, Transformationsprozessen und Übergangsphasen entsteht. Damit Du Dich im eng getakteten Festivalprogramm nicht verlierst, gibt’s hier unsere Highlights der diesjährigen Ausgabe. Wie in jedem Jahr ist die Gruppenausstellung im Kunstraum Bethanien ein Must: bei Interstitial Spaces erforschen ganz unterschiedliche Künstler in Videos, Sounds, Interaktionen, Fotoserien und Performances multidimensionale Zwischenräume. Maria Thereza Alves and Lucrecia Dalt verwandeln den Botanischen Garten für „You Will Go Away One Day But I Will Not“ in ein Klangkunstwerk, das westliche Praktiken der Botanik in Frage stellt. Aber beim CTM gibt es natürlich nicht nur Sounds zu hören, sondern auch reichlich elektronische Musik: besonders freuen wir uns auf die Isländerin Hildur Guðnadóttir, die live ihren preisgekrönten Soundtrack zur Serie „Chernobyl“ vorstellt und den dänischen Klangkünstler Jacob Kirkegaard, der sich in „Opus Mors“ musikalisch mit den vier Phasen des Todes auseinandersetzt. Das CTM Festival enttäuscht auch 2020 nicht – mit einem abwechslungsreichen Programm, das Dich selbst im tristen Januar vor die Tür lockt. (Text: Hanna Komornitzyk / Fotos: Vojd für CTM, Astrid Gnosis & Adrian Morillo)

CTM LiminalVeranstaltungsorte
24.01–02.02.2020 — Tickets gibt es online.
@ctmfestival

Kunstraum Kreuzberg / Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan
Gruppenausstellung: Interstitial Spaces
Täglich 10–22h

Botanischer Garten und Botanisches Museum, Königin-Luise-Str.6–8, 14195 Berlin–Dahlem; Stadtplan
Installation: You Will Go Away One Day But I Will Not
Täglich 9–19h

Silent Green Kulturquartier, Gerichtstr.35, 13347 Berlin–Wedding; Stadtplan
Konzert: Hildur Guðnadóttir – Chernobyl am 29. & 30.01., 20h
Performance: Jacob Kirkegaard – Opus Mors am 02.02., 15h (Betonhalle)

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DISAPPEARING BERLIN — ZEITGENÖSSISCHE KUNST AN SICH WANDELNDEN ORTEN DER STADTLANDSCHAFT

DISAPPEARING BERLIN — ZEITGENÖSSISCHE KUNST AN SICH WANDELNDEN ORTEN DER STADTLANDSCHAFT

Was macht Berlin einzigartig? Auch wenn es auf diese Frage sicher mehr als eine Antwort gibt, so ist doch die von Zwischennutzungen und Baustellen geprägte Architektur der Hauptstadt immer wieder ein Thema in Kunst und Kultur. Was an solchen Orten passieren kann, zeigt eine 2019 initiierte Veranstaltungsreihe des Schinkel Pavillons. Ein Jahr lang begibt sich „Disappearing Berlin“ an Orte und in Räume, denen eine unmittelbare Veränderung bevorsteht, um dort Performances, Screenings und Konzerte zu zeigen. Heute Abend geht es im Kreuzberger Café Xara Beach unter dem Titel „Leylet Hob (A Night of Love)“ weiter: Inspiriert vom Kabarett des Nahen Ostens stellt Kuratorin Martha Kirszenbaum Filme arabischer Künstlerinnen vor – eine Performance von Lafawndah wird es ebenfalls geben. Nächsten Donnerstag (30.01.2020) macht Disappearing Berlin dann Halt im legendären und bald schließenden Tanzlokal Clärchens Ballhaus in Mitte, wo der libanesische Künstler Mohamed Bourouissa im Dialog mit Youmna Saba, Sina Araghi und Tony Elieh eine Geschichte zweier Städte – Berlin und Beirut – erzählt. Der Schinkel Pavillon schafft es, die Flüchtigkeit urbaner Räume festzuhalten – in einem Format, das selbst von Wandel geprägt ist. (Text: Hanna Komornitzyk / Fotos: Meriem Bennani, Disappearing Berlin & Lienhard Schulz)

Disappearing Berlin präsentiert vom Schinkel Pavillon.
@schinkelpavillon

Xara Beach, Adalbertstr.98, 10999 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan
Leylet Hob (A Night of Love)
Do 23.01.2020, 20h

Clärchens Ballhaus, Auguststr.24, 10117 Berlin–Mitte; Stadtplan
Mohamed Bourouissa w/ Youmna Saba, Sina Araghi, Tony Elieh
Fr 31.01.2020, 20h

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