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HERBIE UNVERPACKT: DIE BOUTIQUE FÜR UNVERPACKTES FÜR DEN TÄGLICHEN BEDARF AM LANDWEHRKANAL

HERBIE UNVERPACKT: DIE BOUTIQUE FÜR UNVERPACKTES FÜR DEN TÄGLICHEN BEDARF AM LANDWEHRKANAL

Carmela La Spina wuchs auf Sizilien in einer Zero Waste Gesellschaft auf. Daher ist es kaum verwunderlich, dass sie selbst ein Stück dieser Kultur nach Berlin bringen wollte. Nach einer Crowdfunding-Kampagne in 2020 haben Carmela und Martin Hofmann Herbie Unverpackt im Herbst desselben Jahres gemeinsam eröffnet. Ihr Ziel? Das Unverpackt-Einkaufen für so viele Berliner wie möglich zugänglich machen und eine Community etablieren, um eine Plattform zum Austausch und Unterstützen zu schaffen. In ihrer Boutique findest Du neben Bio-Lebensmitteln für den täglichen Bedarf, wie gerettetes Obst und Gemüse von Querfeld(einfach online vorbestellen und im Laden abholen), Nüsse und Nudeln, auch Backwaren von Albatross und Naturkosmetik. Außerdem bietet Herbie eine Auswahl an unterschiedlichen Hygieneprodukten, unter anderem von Imse Vimse, die sich auf den Verkauf von wiederverwendbaren Textilprodukten für Kinder und Frauen spezialisiert haben. Alles was Du im Alltag oder unterwegs benötigen könntest, findest Du vor Ort. Falls Du Gläser und Beutel zu Hause vergessen hast, keine Sorge, bei Herbie gibt’s auch das zum Leihen oder Kaufen: getreu dem Motto „Mit Liebe unverpackt.“

Text: Sophie Döring / Fotos: Stefany de Beur

Hinweis:
Im Laden wird auf die aktuell geltenden Hygiene-Regeln sehr genau geachtet. So können mit Maske und Desinfektionsmittel an der Tür, genau wie in normalen Supermärkten, auch hier alle Corona Vorschriften eingehalten werden.

Herbie Unverpackt, Elbestr.19, 12045 Berlin–Neukölln; Stadtplan
Mo–Fr 12–19h, Sa 12–17h

@herbieunverpackt

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STRICKEN FÜR DESIGN-AFFINE: KNIT KNIT SHOP FÜR WOLLE UND SETS FÜR ALLE LEVELS (MIT PICK-UP-SERVICE)

STRICKEN FÜR DESIGN-AFFINE: KNIT KNIT SHOP FÜR WOLLE UND SETS FÜR ALLE LEVELS (MIT PICK-UP-SERVICE)

Das winterliche Wetter wird uns wohl noch eine Weile beschäftigen, umso schöner ist es, sich einen kuschelig warmen Wollschal umzuwerfen und der Kälte zu trotzen. Fehlt Dir noch ein wärmender Begleiter? Wie wäre es mit einem eigenen Strick-Projekt! Die beiden Freundinnen,  Projektmanagerin Lisa Benischek und Künstlerin Belinda Sykora von Knit Knit, haben das perfekte Starter-Kit für Dich: Ob Schal mit Rippenmuster aus Yak-Wolle, flauschige Strickjacke aus Seide-Mohair oder grob gestrickte Mütze aus der hauseigenen, wasserabweisenden Woohoo Wolle – egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener, hier ist für jeden etwas dabei. 2012 gegründet, bieten die beiden passionierten Strick-Liebhaberinnen in ihrem kuratierten Woll-Laden und Online-Shop diverse Stricksets, bestehend aus Wolle, Strickanleitung und praktischer Aufbewahrungstasche, an. Darunter ausgewählte Strickmuster der dänischen Designerin Mette von PetiteKnit. Hast Du bereits Garn in Deiner Lieblingsfarbe zu Hause? Kein Problem, die passende Anleitung für die Projekte – von Schals und Pullover bis hin zu Babykleidung und Strickjacken – sind auch separat erhältlich. Und falls Du Inspiration für Dein nächstes Strickprojekt benötigst, auf dem Instagram-Kanal findest Du ein paar tolle, kreative Beispiele. Happy knitting!

Text: Nicole Meckel / Fotos: Birgit Kaulfuss

Knit Knit, Linienstr.154, 10115 Berlin–Mitte; Stadtplan
Du kannst via Email, Telefon oder Whatsapp (030 98366430) bestellen bzw. vorbestellen, Lieferung oder Pick-up Service (Di–Sa 15–17h) ist möglich.

@knitknitberlin

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FERMENTIERT, KONSERVIERT, LECKER: LEBENSMITTEL MIT ZERO-WASTE-ETHOS VON ROOTS RADICALS

FERMENTIERT, KONSERVIERT, LECKER: LEBENSMITTEL MIT ZERO-WASTE-ETHOS VON ROOTS RADICALS

Beizen (Einlegen), Fermentieren und Einmachen sind im Moment der letzte Schrei und das aus gutem Grund: Chutneys, Konserven und unterschiedliche Essigsorten sind die perfekte Ergänzung für alle möglichen Gerichte. Und wenn es ums Beizen geht, bringen die Berliner Roots Radicals mit ihren handgefertigten, regionalen Produkten die Dinge auf das nächste Level. Das Ende 2019 von der in Peru geborenen Wissenschaftlerin, Köchin und Künstlerin Monica Kisic gegründete Projekt ist einzigartig, weil es sich dem Zero-Waste-Prinzip verschrieben hat. Für Monica bedeutet das mehr als nur die Reduzierung von Lebensmittelabfällen: ihre Konserven werden tatsächlich aus „up-cycelten“ Produkten hergestellt, die sonst weggeworfen werden. Aber das Beeindruckendste ist die Vielfalt und Qualität der Lebensmittel die dabei entstehen: von Relishes und Chutneys bis hin zu Kimchi, Gewürzen und Salsas. Zum Beispiel Monicas Bio-Ketchup, der zu 82 Prozent aus „geretteten“ Zutaten hergestellt und während der Hauptsaison der Tomaten abgefüllt wird, um maximalen Geschmack und minimale Umweltbelastung zu gewährleisten. Das Sortiment eignet sich sowohl für die tägliche Küche (Gemüsebrühe für Suppen) als auch für besondere Anlässe (Erdbeeren für eine genussvolle Champagner-Begleitung) und die meisten Produkte halten sich monatelang bei Dir zu Hause. Eine Lieferung der Leckereien ist genau das Richtige, um Deinen Gerichten neues Leben einzuhauchen – und Deinen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung zu leisten.

Text: Benji Haughton / Fotos: Savannah van der Niet, Becca Crawford, Carina Dewhurst & Michael Sieber

Roots Radical kann online bestellt werden, mit Lieferzeiten von 11–17h am Freitag. Die Liefergebiete sind Prenzlauer Berg, Mitte, Friedrichshain, Kreuzberg, Neukölln und Schöneberg. Der Mindestbestellwert liegt bei 20€. Ausgewählte Produkte sind auch auf Up and Coming

@rootsradicals.berlin

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DADDY MAGAZINE — ZINE FÜR BISHER NICHT ERZÄHLTE GESCHICHTEN UND KRITISCHE PERSPEKTIVEN

DADDY MAGAZINE — ZINE FÜR BISHER NICHT ERZÄHLTE GESCHICHTEN UND KRITISCHE PERSPEKTIVEN

Wie können Autoren den Lockdown und die daraus resultierende Isolation produktiv nutzen und etwas Neues entstehen lassen? Die in Berlin ansässige Online-Publikation Daddy beantwortete diese Frage mit ihrer allerersten Printausgabe. Unter dem Motto „Together“ haben über 30 Autoren, Designer und Fotografen ihre Texte und Bilder beigesteuert. Hinter dem Zine stehen die Mitbegründer Kemi Fatoba (welche auch für die deutsche Ausgabe der Vogue schreibt) und Joe von Hutch. Beide geben seit 2016 unterrepräsentierten Meinungen in Berlin und anderswo eine Stimme, mit zeitgemäßen Geschichten rund um Kultur, Identität und ethnischen Fragestellungen. Jetzt kannst Du das Ergebnis auf 130 clever gestalteten, matten Seiten bewundern: Features, Interviews, belletristische Werke, Fotostrecken und Gedichte, die die Geschichten von People of Color und queeren Menschen in den Mittelpunkt stellen. Thematisch erfüllt das Magazin so ziemlich jeden Wunsch; da wäre ein Portrait über das Berliner Ballroom-Kollektiv House of Saint Laurent, ein nachdenklicher Artikel über britisch und schwarz sein in Berlin und ein Enthüllungsbericht über Rassismus bei Gesichtserkennungstechnologien – um nur einige Beiträge zu nennen. Trotz der Themenvielfalt ist ein roter Faden zu erkennen: Community, Solidarität und Intimität halten das Magazin inhaltlich zusammen. Und auch wenn der Ton immer schön kritisch bleibt, hinterlassen die Geschichten den momentan so wichtigen Optimismus für die Zukunft. Danke, Daddy!

Text: Benji Haughton / Fotos: Savannah van der Niet, Matias Alfonzo bei Mimosa Agency & We are Daddy Media

Das Daddy Magazine und eine große Auswahl an Produkten (wie Pullis oder Jutetaschen) zur Finanzierung des Projektes kannst Du online bestellen.

@daddy.berlin

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PODCAST-TIPPS: FÜNF SHOWS RUND UM KUNST UND DESIGN FÜR ALLE, DIE DIE KULTURWELT VERMISSEN

PODCAST-TIPPS: FÜNF SHOWS RUND UM KUNST UND DESIGN FÜR ALLE, DIE DIE KULTURWELT VERMISSEN

Ob in der U-Bahn oder der Badewanne – ein gut gemachter Podcast versüßt Dir den Alltag ganz nebenbei. Als Auftakt einer Serie mit verschiedenen Schwerpunkten haben wir fünf Kunst- und Design-Podcasts zusammengestellt, die uns inspirieren und gleichzeitig für Unterhaltung sorgen. Los geht’s mit 99% invisible, einer Show des US-amerikanischen Radio-Produzenten Roman Mars, der Geschichten zu Design und Architektur erzählt, denen wir im täglichen Leben begegnen. Mars nimmt dabei vertraute Dinge – wie Sackgassen oder Bibliotheken – genauer unter die Lupe und reflektiert deren Bedeutung in Bezug auf Design. Bei Kunst in Berlin unterhält sich Thomas Köhler, Direktor der Berlinischen Galerie, mit Künstlern und Kuratoren, die in dem Kreuzberger Museum ausgestellt haben oder es aktuell tun. Eines der Highlights ist das Gespräch mit Olaf Stüber, dem Kurator des Programms Videoart at Midnight, das Einblicke in die lebendige Berliner Videokunstszene gibt. Und wir bleiben in Berlin: Beim Podcast Was mit Kunst blickt der Berliner Galerist Johann König hinter die Kulissen der Kunstwelt und führt Interviews mit Künstlern, Kuratoren und Kritikern. Lohnenswert sind u.a. die Gespräche mit der bildenden Künstlerin Alicja Kwade und dem Schauspieler Lars Eidinger. Designliebhaber dürften bei The Crit des amerikanischen Magazins Disegno aufhorchen. Der neue, von Journalisten der Publikation moderierte Podcast, liefert sorgfältige Analysen, Berichterstattung zu aktuellen Themen aus der Welt des Designs und vertieft Diskussionen, wie die um die Alt-Right Architektur. Wieder zurück nach Berlin führt uns das Charlottenburger Auktionshaus Villa Grisebach mit Die Sucht zu Sehen, einem Interview-Podcast, bei dem Künstler, Musiker und Autoren Geschichten rund um ihre Werke erzählen. Die Journalistin Rebecca Casati hat in ihrer zweiwöchentlichen Show bereits den Fotografen Juergen Teller und den Filmregisseur Edward Berger begrüßt. All diese Gespräche und Storys rund um Kunst und Kultur sind die idealen Begleiter bis es in der Berliner Szene wieder losgeht. Einfach Augen zu und genießen!

Text: Benji Haughton / Gif: Chloë Galea

99% invisibleKunst in BerlinWas mit KunstThe Crit Die Sucht zu Sehen

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