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GAZZO: SAUERTEIG-PIZZA & DAZU EIN GLAS PROSECCO VOM FASS

GAZZO: SAUERTEIG-PIZZA & DAZU EIN GLAS PROSECCO VOM FASS

Das nach Gazzo, dem Kredithai aus dem Filmreihe “Rocky”, benannte Neuköllner Restaurant war bereits am ersten Tag nach der Eröffnung im September 2018 gut besucht. Liegt es am pinkfarbenen Neonschild über dem Eingang der auffallenden, kürbisfarbenen Häuserfassade, vor der oft eine Vespa parkt und dank der man problemlos her findet? Oder an der gemütlichen Atmosphäre im Inneren? Am Prosecco, der vom Fass kommt, und der reichhaltigen Auswahl klassischer italienischer Spritz-Variationen auf jeden Fall. Der neapolitanischer Ofen, vor dem der Pizzateig kunstvoll durch die Luft geschleudert und in die richtige Form gebracht wird, tut sein übriges. Und, nicht zuletzt, wären da noch die Büffelmilchprodukte und der wunderbar knusprige Pizzaboden aus Bio-Sauerteig. Der Teig unterscheidet sich von der neapolitanischen Variante übrigens darin, dass er bei geringerer Temperatur gebacken wird. Als Vorspeise empfiehlt sich also der Büffelmozzarella und dann eine der neun Pizzen: Mit Püree aus gebratenen Auberginen, karamellisiertem Knoblauch und Zwiebeln, Mozzarella und Pecorino zum Beispiel. Die wechselnden Specials, wie jetzt im Herbst als Variation mit pikant geschmortem Grünkohl, geräuchtertem Provolone, karamellisierten Zwiebeln, Bio-Bergparmesan und einem Spritzer Zitrone, erschweren die Auswahl allerdings. Platz fürs Dessert musst Du aber in jedem Fall lassen: Für das himmlische Softeis aus Brandenburger Büffelmilch mit Olivenöl und Meersalz. Was will man mehr: Ein inspirierendes Geschmackserlebnis in einem Ambiente zum Wohlfühlen – hierher kommt man gerne wieder. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos: Augusta Leigh)

Gazzo, Hobrechtstr.57, 12047 Berlin-Neukölln; Stadtplan
Di-So 17-22h

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EIN KOFFEINHALTIGER COUNTDOWN BIS WEIHNACHTEN: DER ADVENTSKALENDER DER KAFFEERÖSTEREI TRES CABEZAS

EIN KOFFEINHALTIGER COUNTDOWN BIS WEIHNACHTEN: DER ADVENTSKALENDER DER KAFFEERÖSTEREI TRES CABEZAS

Es muss nicht immer Schokolade sein: Wir haben einen Adventskalender für Erwachsene aufgetan, der wirklich Spaß macht. Tres Cabezas hat einen besonderen Kalender für Kaffeeliebhaber zusammengestellt, der allmorgendlich für einen Koffeinkick und Gaumenfreuden sorgt. Die 2002 in Berlin gegründete Rösterei, die kürzlich ihr drittes Café namens “19grams” in einer erstaunlich ruhigen Ecke des Alexanderplatzes eröffnet hat, vereint in ihrem Kaffee Adventskalender ganze Vielfalt mit Röstexpertise: Von Costa Rica und Guatemala bis Sumatra und Indien. Jeden Tag darf der glücklich Beschenkte ein 50g-Döschen erstklassigen Tres Cabezas Single Origin öffnen — Du hast die Wahl zwischen ganzen Bohnen oder der gemahlenen Variante. Jede Dose kommt mit Hintergrundinformationen zur Verarbeitung des Kaffees und einer kleinen Aromen- und Geschmacksbeschreibung. Am besten Du verschenkst das gute Stück an die Person, mit der Du zusammenlebst — geteilte Freude ist doch immer noch die schönste. P.S. Cee Cee-Leser bekommen mit dem Code “Coffee3333″ 5 Euro Ermäßigung auf den Kalender — und zwar genau hier. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos: Tres Cabezas)

Der Tres Cabezas Kaffee Adventskalender 2018 ist online hier erhältlich.
19grams Alex, Karl-Liebknecht Str.13, 10178 Berlin-Mitte; Stadtplan
Mo-Fr 8-18h, Sa-So 9-18h

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ARS ELECTRONICA UNTERSUCHT DIE KUNST DER UNVOLLKOMMENHEIT

ARS ELECTRONICA UNTERSUCHT DIE KUNST DER UNVOLLKOMMENHEIT

“Wenn Du denkst, dass Du alle Möglichkeiten ausgeschöpft hast, bedenke, es gibt noch weitere.” Das sind die motivierenden Worte von Thomas A. Edison, dessen kluge Gedanken zum Scheitern die bald stattfindende Ausstellung digitaler Medienkunst “Error — The Art of Imperfection“ der Ars Electronica maßgeblich inspiriert haben. Die Ars Electronica ist ein weltweit einzigartiges Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft, das seit 1979 nach Verbindungen und Überschneidungen, nach Ursachen und Auswirkungen sucht. Ab dem 17.11.2018 ist die Gruppenausstellung im Drive. Volkswagen Group Forum zu sehen — sie ist Teil einer fortlaufenden Zusammenarbeit zwischen den beiden Innovatoren. Zu sehen sind hochmoderne interaktive Maschinen, Videoarbeiten und innovative Soundinstallationen. Jede Arbeit erforscht die Abweichung von der Norm und fasst das Konzept des “Scheiterns” weiter als dies normalerweise unsere Assoziationen tun. Dabei wird hinterfragt, wie wertfreie Ansätze im Hinblick auf “Error” unsere Welt sowohl auf persönlicher als auch globaler Ebene verbessern können. Von visueller Forensik und künstlicher Intelligenz bis hin zu Bitcoin-Miners und Robotertechnik bietet die Ausstellung einen längst überfälligen positiven Ausblick auf die Zukunft — eine vorläufige Wiederholung nach der anderen. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos (im Uhrzeigersinn): Waltz Binaire, César Escudero Andaluz & Martín Nadal, Anna Ridler)

Drive. Volkswagen Group Forum, Friedrichstr.84/Ecke Unter den Linden, 10117 Berlin-Mitte; Stadtplan
Mo-So 10-20h
Ars Electronica präsentiert “Error — The Art of Imperfection“, 17.11.2018-17.2.2019

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ZEYNEP LOKMANOGLU EMPFIEHLT: CHILI & PAPRIKA

ZEYNEP LOKMANOGLU EMPFIEHLT: CHILI & PAPRIKA

Auf einem eher kargen Abschnitt der Danziger Straße im Prenzlauer Berg befindet sich das schlichte Gewürzparadies — der mexikanisch-lateinamerikanische Lebensmittelladen Chili & Paprika. Beim Betreten tauchst Du in eine Produktwelt ein, die selten in Berlin zu finden ist. Wunderschöne Mezcal- und Tequilaflaschen säumen die Regale. Unterschiedliche Chilisorten bedecken eine komplette Wand: Serranos, Jalapenos, Chipotles — in Adobo Sauce oder natur — was immer Dein Herz oder Dein Rezept begehrt. Es gibt einen Bereich für Süßigkeiten, einen für Tortillas und sogar einen Altar für den Día de los Muertos (Tag der Toten). Der Besitzer Mathias Jung ist Berliner und hat eigentlich keine besondere Beziehung zu Mexiko oder dem restlichen Lateinamerika. Er erzählt mir sogar, dass er noch nie dort war. Seine Verbindung zu den Ländern kommt von seiner Liebe zu Chilis. Ursprünglich war Chili & Paprika ein Laden, in dem es nur Chilis gab. Das Sortiment wuchs dann durch Anfragen der Kundschaft weiter — vor allem von in Berlin lebenden Lateinamerikanern. Mittlerweile gibt es hier 600 einzigartige Produkte, darunter Spezialitäten wie frischer Queso aus Oaxaca und frische Poblano- und Serranoschoten. Hier bist Du genau richtig, wenn Du auf der Suche nach Farbe und Feuer bist. (Text & Fotos: Zeynep Lokmanoglu)

Chili & Paprika, Danziger Str.118, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg; Stadtplan
Mo-Fr 12-.30-19.30h, Sa 11-18h

Zeynep Lokmanoglu ist vor Kurzem nach Berlin gezogen, nachdem sie den Großteil ihrer 20er in New York verbracht hat. Sie arbeitet an einem Kurzgeschichtenband und genießt den “Kaffee und Kuchen”-Lifestyle.

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FACING NORTH KOREA: VIER KÜNSTLER STELLEN SICH DEN MYTHEN

FACING NORTH KOREA: VIER KÜNSTLER STELLEN SICH DEN MYTHEN

Der Westen ist nach wie vor fasziniert von der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK)— gleichzeitig lehnt er den Staat aber auch ab. Die tatsächlichen Lebensumstände in Nordkorea bleiben undurchsichtig, die mit dem Land verbundenen Klischees werden aufrechterhalten. Eine neue Gruppenausstellung im Meinblau Projektraum möchte diese Tatsache mit den Arbeiten von vier Künstlern thematisieren; sie alle haben sich mit der Geschichte, Politik und Kultur Nordkoreas auseinandergesetzt, um ein besseres Verständnis zu ermöglichen. Byungjun Kwons Soundscape “Forest of Subtle Truth 3″ (2017) erforscht die düstere Geschichte von Gyodong — einer Insel, die sich direkt unterhalb der militärischen Demarkationslinie befindet. Chan Sook Chois Installation “Yangjiri” (2018) untersucht die Architektur eines südkoreanischen “Propagandadorfes”, wo sich nordkoreanische Kriegsflüchtlinge zwangsweise ansiedeln mussten. Bernhard Draz besuchte 2017 die DVRK und unternahm den Versuch einer radikalen Anteilnahme: Er integrierte sich in modifizierte Propagandaplakate, die er nun als Serie großformatiger Acrylgemälde zeigt. Georg Klein de- und rekonstruiert mit “The Sound before Silence – Souvenirs from North Korea” (2018) ein traditionelles nordkoreanisches Lied, indem er es in einen Dialog mit der südkoreanischen Gayageum-Spielerin Youjin Sung setzt. Die Arbeiten regen sowohl für sich betrachtet als auch gemeinsam zum Nachdenken über das isolierte Land an und ermöglichen so aufschlussreiche Perspektiven. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos: Bernhard Draz, Meinblau)

Meinblau Projektraum, Pfefferberg Haus 5, Christinenstr.18-19, 10119 Berlin-Prenzlauer Berg; Stadtplan
Mo-So 11-19h
Chan Sook Choi, Byungjun Kwon, Bernhard Draz, Georg Klein: Facing North Korea, bis 3.12.2018

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