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NEU DINNERS: EIN SPEKTAKULÄRES DESSERT-MENÜ IN ACHT GÄNGEN

NEU DINNERS: EIN SPEKTAKULÄRES DESSERT-MENÜ IN ACHT GÄNGEN

Fans von Chef’s Table aufgepasst: Am 29.7.2018 findet die zweite Ausgabe von Berlins wohl luxuriösester Dinnerreihe statt: Neu Dinners. Per Meurling von Berlin Food Stories und Arlene Stein von Terroir Symposium haben das Projekt vor kurzem ins Leben gerufen; sie bringen hier international bekannte Chefköche zusammen, die äußerst experimentell an ausgefallenen Orten der Stadt kochen. Dieses Mal am Start sind Will Goldfarb aus dem Room 4 Dessert in Ubud, Bali (der in der vierten Staffel von Chef’s Table zu sehen war) und René Frank aus dem Berliner Coda. Die beiden kreieren ein achtgängiges, herzhaft-süßes Dessertmenü. Die Kreationen treffen auf perfekt harmonierende Cocktails, die sich die beiden Köche ausgedacht haben, und auf Weine aus dem Hause Viniculture, vorgestellt von Vinalupa. Das Atelier auf dem Dach des Aufbau Hauses bietet an diesem Abend eine traumhafte Aussicht über Kreuzberg — Sonnenuntergang inklusive. Das Ganze ist eher im oberen Preissegment angesiedelt, aber die Expedition zum kulinarischen Gipfel der Berliner Gastroszene ist schon sehr empfehlenswert. Bist Du dabei? Hier kannst Du Dir einen Platz sichern. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos (im Uhrzeigersinn): Will Goldfarb, Ett la Ben, Atelier)

Atelier, Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstr.84, 10969 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan
Neu Dinners #2, 29.7.2018, 19h. Tickets gibt es bei Tock oder hello@neudinners.com

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HOCH HINAUS IN DER OSTBLOC BOULDERHALLE

HOCH HINAUS IN DER OSTBLOC BOULDERHALLE

Halte Deine Chalkbag bereit — und los geht’s. Berlin hat seit einiger Zeit Bouldering für sich entdeckt: die Sportart, die garantiert nahezu alle Muskelgruppen anspricht. Indoorhallen gibt es in der ganzen Stadt, Ostblochat es uns besonders angetan: Sie liegt in der Nähe der Rummelsburger Bucht und bietet eine unvergleichliche Aussicht auf die Industrieanlagen entlang der Spree. Geräumige 1000 Quadratmeter, auf denen zahlreiche dreidimensionale Kletterwände und weich gepolsterte Matten Deinen Besuch erwarten. Die sieben Schwierigkeitsgrade sind durch Farbcodes gekennzeichnet — von einfach (gelb) bis sehr schwierig (grau). Du bist Anfänger? Dann gibt es zu Beginn erstmal ein einstündiges Einführungstraining, bei dem Dir bewährte Methoden und die besten Techniken erklärt werden. Der nächste Samstagnachmittag verspricht für Dich und Deine Freunde ganz ungeahnte Höhen. Danach kannst Du Dich mit Deinen Freunden auf dem Rasen unter der malerischen Trauerweide entspannen; der Sonnenuntergang und ein erfrischendes Bier leisten Euch dabei gerne Gesellschaft. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos: Pamina Aichhorn)

Ostbloc Boulderhalle, Hauptstr.13, 10317 Berlin-Rummelsburg; Stadtplan
Mo-Mi 10-23h, Do 10-24h, Sa-So 9-23h

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MARKUS ROLL EMPFIEHLT: HACKBARTH’S

MARKUS ROLL EMPFIEHLT: HACKBARTH’S

Es gibt in Berlin so viele Cafés und Bars zu entdecken, dass man schnell mal den Überblick verlieren kann. Oder man findet sich sogar im Freizeitstress wieder, weil man möglichst alle ausprobieren will. Da empfiehlt es sich, einen wahren Third Place mit Tradition zu haben, der einem hilft, sich zu erden. Einen Ort, der nicht gestern eröffnet wurde um im nächsten Monat schon wieder zu verschwinden. Ein solcher Ort ist das legendäre Hackbarth’s, das bereits kurz nach der Wende eröffnet wurde. Dort lese ich morgens ab 10 Uhr in einer Ecke bei einem Kaffee meine Zeitung und genieße die Ruhe, habe mittags im hinteren Teil bei einem Snack (ein Stück Kuchen, ganz old-school mit Sahne) ein Meeting oder trinke bis um 4 Uhr nachts an der riesigen Messingtheke ein Bier — und das sieben Tage die Woche. Ohne vorheriges Googlen nach Öffnungszeiten. Das Ganze wirkt ehrlich und geerdet, und das liegt auch an der zeitlosen und minimalistischen, trotzdem heimeligen Einrichtung. Wenn einem mal wieder alles zu schnell geht, ist man im Hackbarth’s bestens aufgehoben um wieder runterzukommen (Text: Markus Roll / Fotos: Pamina Aichhorn)

Hackbarth’s, Auguststr.49a, 10119 Berlin-Mitte, Stadtplan
Mo-Sa 10-4h, So 10-24h

Markus Roll war zwölf Jahre land Pastor. Er liebt die Fuckup Nights, bei denen Gründer über ihre Erfahrungen mit dem Scheitern sprechen und gestaltet mit ABC ein regelmäßiges Event, bei dem er über die kleinen und großen Fragen des Lebens diskutiert. Die nächste Runde findet am 6.9.2018 statt.

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WE DON’T NEED ANOTHER HERO: DIE 10. BERLIN BIENNALE

WE DON’T NEED ANOTHER HERO: DIE 10. BERLIN BIENNALE

46 Künstler, fünf Locations und ein “total chaotisches Programm” — mit letzterem Zitat von Frantz Fanon beschreibt die südafrikanische Kuratorin Gabi Ngcobo die 10. Berlin Biennale im Vorwort des Katalogs (erschienen im Distanz Verlag). Das Motto der diesjährigen Biennale “We Don’t Need Another Hero” (nach Tina Turners Hit aus dem Jahr 1985) ist gleichermaßen Reflexion und Antwort auf die “kollektive Psychose” unserer Zeit. Ein abwechslungsreiches Ausstellungsprogramm, Veranstaltungen, Performances und Workshops finden in den KW Institute for Contemporary Art, in der Akademie der Künste, im Volksbühne Pavillon, im ZK/U — Center for Art and Urbanistics und im HAU2 statt. Ganz oben auf der Liste steht bei uns “A History of Remembering” (28.7.2018), die 19. Runde der Performancereihe “I’m Not Who You Think I’m Not”. In Zusammenarbeit mit Aurélie Disasi, Skye Skyetshookii, Babiche Papaya und Troy Lopez überschreitet Isaiah Lopaz nationale und sprachliche Grenzen: Sie möchte sich dabei in Gebiete hineinwagen, die Menschen schwarzafrikanischer Herkunft beeinflusst haben; durch ein Abendessen und Spoken-Word-Performances wird hier all dem gedacht, was durch in der Geschichte vorherrschende Diskurse verschleiert, verworfen oder ausgelöscht wurde. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos / Werke (im Uhrzeigersinn): F. Anthea Schaap, Luke Willis Thompson, Isaiah Lopaz)

We Don’t Need Another Hero: 10. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst
Bis 9.9.2018, verschiedene Orte. Veranstaltungskalender

KW Institute for Contemporary Art, Studio, Auguststr.69, 10117 Berlin-Mitte; Stadtplan
A History of Remembering #19: I’m Not Who You Think I’m Not
28.7.2018, 19-21h

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PLANT CIRCLE: EIN PARADIES FÜR EXOTISCHE PFLANZEN UND MEHR

PLANT CIRCLE: EIN PARADIES FÜR EXOTISCHE PFLANZEN UND MEHR

Willkommen in einer grünen Oase mitten im Berliner Süden. Gemeint ist ausnahmsweise nicht das Tempelhofer Feld, sondern ein neuer Laden im Schillerkiez, der im Mai erstmals seine Türen geöffnet hat. In dem auf Pflanzen spezialisierten Concept Store kommen drei Unternehmen zusammen: Kaliko von Ania Grzeszek, Garden State von Maya Sriqui und der namensgebende Online Shop Plant Circle von Monika Kalinowska. In dem Laden gibt es nicht nur seltene und exotische Pflanzen wie Sägeblattkakteen oder Juwelorchideen zu kaufen, sondern auch Plant Swap Parties oder diverse Workshops (zum Beispiel zum Herstellen von Kerzen aus Sojawachs oder zur Textilfärbung auf Pflanzenbasis) zu entdecken. Und auch solche, die nicht mit einem grünen Daumen gesegnet wurden, kommen hier auf ihre Kosten, nämlich beim Workshop mit dem schönen Titel “How not to kill your plants”. Danach wird es nicht nur bei Dir Zuhause grüner und schöner aussehen, auch Deine Umwelt profitiert von Deinem Besuch, denn Plant Circle pflanzt für jede gekaufte Pflanze einen Baum. Darüberhinaus wird ein Teil des Erlöses für die handgefertigten Kerzen an Tierheime gespendet. (Text: Lisa Staub / Fotos: Plant Circle)

Plant Circle, Allertstr.11, 12049 Berlin-Neukölln; Stadtplan
Mi-Sa 12-19h
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