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COREEN — KOREANISCHE KÜCHE IN ELEGANTER BISTRO–ATMOSPHÄRE

COREEN — KOREANISCHE KÜCHE IN ELEGANTER BISTRO–ATMOSPHÄRE

Das lichte und stilvolle Interieur war das erste, das uns an Coréen begeistert hat. Die pastellfarbenen Tische im Außenbereich, die Bar mit weißen Kacheln, die Hocker und Stühle mit Wiener Geflecht und die Papillon-Lampen wirken angenehm frisch und entspannt. Nicht unbedingt der typische Look für ein koreanisches Restaurant. Aber dennoch kein Wunder, denn als Inspiration stand die Idee eines französischen Bistros Pate – daher auch der Name: Coréen, das französische Wort für Koreanisch. Entworfen wurde das Ganze übrigens vom Studio Gizzem Cinar. Vom eigentlichen Highlight soll es aber nicht ablenken – dem schmackhaften Essen. Auch das ist kein Wunder, denn die Macher verstehen ihr Handwerk: das Coréen ist der Ableger vom Hanok in Charlottenburg, das für sein koreanisches BBQ bekannt ist. Bei Coréen gibt’s alles, was wir aus der koreanischen Küche lieben: Kimchi (klar!), hausgemachte Mandu-Dumplings, Pajeon, herzhafte koreanische Pfannkuchen, marinierte Spare Ribs und Ramyun, koreanische Nudelsuppe mit Ei. Wir lieben das Bibimbap wahlweise als Bowl, oder noch brutzelnd in der typischen schweren BBQ-Schüssel. Will sagen: Es lohnt sich also doppelt bei Coréen vorbeizuschauen: Genuss für Gaumen und Auge ist garantiert. (Text: Katie Burton / Fotos: Johanna Rademacher-Flesland & Coréen)

Coréen, Torstr.179, 10115 Berlin–Mitte; Stadtplan
Mo–Sa 12–23h, So 17–22h
@coreenbln

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FOOD FOR THE EYES: AFTER–WORK FÜHRUNG & DRINK BEI C/O BERLIN

FOOD FOR THE EYES: AFTER–WORK FÜHRUNG & DRINK BEI C/O BERLIN

Essen ist mehr als Nahrungsaufnahme: Wir sind, was wir essen. Kein Wunder also, dass das Genre Food Photography so divers ist wie unser Leben selbst und Themen von Familie über Kultur und Konsum bis zu Lust und Ekel behandelt. Falls Du Dich mit Essen-im-Bild in einem weiteren Kontext auseinandersetzen möchtest, und nicht nur via #Foodporn auf Instagram, komm doch heute Abend zur After-Work Führung bei C/O Berlin. “Food for the Eyes” heißt die aktuelle Schau. Neben absurden Wurst-Arrangements vom Schweizerischen Künstlerduo Peter Fischli und David Weiss – als humorvolle Reflexion unseres Verhältnisses zu Nahrungsmitteln – gibt es unter anderem Bilder des Briten Martin Parr zu sehen, der nicht weniger unterhaltsam das Verhältnis zwischen heiler Welt und Überflussgesellschaft aufzeigt. Parallel zu dieser Schau zeigt C/O Berlin die Ausstellung “Contradiction”, eine Sammlung mit Fotografien von Elfie Semotan. Als ehemaliges Fotomodell begann Semotan ihre Karriere vor der Kamera, bevor sie die Seite wechselte und unter anderem durch die Zusammenarbeit mit Helmut Lang internationale Beachtung fand. In ihren Aufnahmen verschwimmt die Grenze zwischen Kunst und Kommerz. Die Abendführungen beginnen heute (18.07.2019) um 19 Uhr und 19.30 Uhr. Und zur besseren Aufnahme der zwei fotografischen Gänge gehört passend zum Thema natürlich auch ein Getränk. (Text: Rosa Künzler / Fotos: v. l. n. r. Elfie Semotan, David von Becker & Martin Parr)

Tickets findest Du hier und an der Abendkasse ab 30 Min. vor Veranstaltungsbeginn.

C/O Berlin
, Amerika Haus, Hardenbergstr.22-24, 10623 Berlin–Charlottenburg; Stadtplan
Täglich 11–20h
@coberlin

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WILKE: KAFFEE, HAUSGEMACHTER KUCHEN UND MEHR — EMPFOHLEN VON JO FRASER

WILKE: KAFFEE, HAUSGEMACHTER KUCHEN UND MEHR — EMPFOHLEN VON JO FRASER

Wenn Du genug von besserwisserischen Baristas und nervigen Laptop-Regeln hast, ist das Café Wilke Deine Anlaufstelle. Hier kannst Du den ganzen Tag sitzen, Kaffee trinken, arbeiten oder einfach nur verweilen, ohne dass Besitzerin Carolin mit der Wimper zuckt. Das nette Café wurde vor einem Jahr als Hommage an die australische Brunch-Kultur gegründet und ist ein Zufluchtsort in jeder Hinsicht. Übrigens: Der Karottenkuchen ist stets frisch gebacken und verdammt gut! Wenn mehr Herzhaftes Dein Ding ist, gibt es Carolins klassischen Avocadotoast, Eier in mehreren Variationen und natürlich Müsli. Während die Klassiker bleiben, wechselt das Menü oft genug, um Dir einen Grund zu geben, das Wilke zu Deinem Stammlokal zu machen. Das Interieur ist minimalistisch, aber gemütlich eingerichtet und wird vor dem Hintergrund, dass es mit viel Liebe von Carolins Familie eingerichtet wurde, noch sympathischer. Du bist überzeugt? Dann mach einen kleinen Abstecher von der tristen Hermannstraße zum oberen, ruhigeren Ende der Boddinstraße. (Text: Jo Fraser / Fotos: Becca Crawford & Savannah van der Niet)

Jo Fraser schreibt über das riesige kulturelle Angebot Berlins, leckere Speisen, stille Cafés und arbeitet nebenher in der Technik und als Writer-to-Hire.

Wilke, Boddinstr.10, 12053 Berlin–Neukölln; Stadtplan
Di–Fri, 8–18h und an den Wochenenden, 9h30–18h
@wilkeberlin

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URBAN NATURE TOURS: WILDNIS & GRÜNE STADTNATUR VIA RAD–REISE ERLEBEN

URBAN NATURE TOURS: WILDNIS & GRÜNE STADTNATUR VIA RAD–REISE ERLEBEN

Berlin ist grau, karg und besteht vor allem aus Beton? Mitnichten. “Über 40 Prozent von Berlin sind Grünflächen.” Das erklärt uns Biologe und Stadtnaturführer Robert Ullrich, selbst gebürtig aus Brandenburg, gleich zu Beginn seiner Radtour im belebten Nikolaiviertel. Schnell wird klar, dass man nicht immer die Stadt verlassen muss, um Natur aus nächster Nähe erleben zu können: Bei unserem ersten Stopp lernen wir, dass die Museumsinsel eigentlich ein Sumpfgebiet ist, vor der nordkoreanischen Botschaft entdecken wir chinesische Bäume, die in der urbanen Sommerhitze erst so richtig aufblühen und spätestens im Tiergarten wird uns bewusst, dass Berlins Wildnis viel facettenreicher ist, als wir auf den ersten Blick annehmen. Robert zeigt uns auf humorvolle Art, dass man nur genauer hinsehen muss, um hunderte Wildvögel, Insekten und Wildpflanzen zu entdecken – btw: seinen imitierten Nebelkrähenschrei muss man gehört haben! Und noch eines wird während der Tour klar: die Natur ist überall und findet immer einen Weg – schwing Dich einfach auf Dein Rad und kommt mit auf eine urbane Entdeckungsreise voller Überraschungen! (Text: Hanna Komornitzyk / Fotos: Johanna Rademacher-Flesland)

Urban Nature Tours: Treffpunkt vor der Nikolaikirche, Poststr.11, 10178 Berlin–Mitte; Stadtplan
Nächste Tourtermine: Fr 02.08. 14.30h, Sa 31.08. und 14.09. 14.45h

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ART & MINDFULNESS: MEDITATION ZWISCHEN KUNSTWERKEN

ART & MINDFULNESS: MEDITATION ZWISCHEN KUNSTWERKEN

Achtsamkeit und Meditation sind als Gegenprogramm zum Alltagsstress mittlerweile in fast allen Lebensbereichen zu finden – ob im Sport oder als Einschlafritual. Der Ansatz von Nico Rönpagel ist trotzdem relativ neu: er leitet Meditations-Workshops an Orten, die Kunst ausstellen. Eigentlich naheliegend, denn hier ist es in der Regel ruhig, die Räume groß und hell. Und dennoch bin ich am Morgen des Kurses zunächst etwas skeptisch, ob das Konzept in nur einer Stunde mit vielen unbekannten Menschen aufgehen kann. Doch Nico, der bereits seit mehr als 20 Jahren Meditation praktiziert, erklärt, dass die Veranstaltung im frisch renovierten Me Collectors Room als Einstieg gedacht ist. Für die erste Übung richtet jeder Teilnehmende seinen Fokus auf ein Kunstwerk der aktuellen Ausstellung “Beyond.” Auch die folgenden Partnerübungen machen Spaß und binden dabei die Ausstellung ganz ungezwungen ein. Nach der Stunde fühlen sich Umgebung und Teilnehmenden bereits vertraut an – und mich selbst sehr gesammelt. Melde Dich jetzt für die beiden Folgetermine an, wenn Du einen Einstieg in die Meditation suchst – es lohnt sich, nicht zuletzt wegen der tollen Umgebung. Die Ausstellung darfst Du Dir im Anschluss natürlich noch einmal genauer anschauen. (Text: Hanna Komornitzyk / Fotos: Nico Rönpagel & Eric Bell)

Art & Mindfulness im Me Collectors Room: Auguststr.68, 10117 Berlin–Mitte; Stadtplan
Sa 27.07. 15h und Mi 07.08. 18h

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