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NO BANANAS — MITTELMEER-KÜCHE IN ENTSPANNTER ATMOSPHÄRE

NO BANANAS — MITTELMEER-KÜCHE IN ENTSPANNTER ATMOSPHÄRE

Nein, es geht hier nicht um Bananen, sondern um authentische Speisen und Drinks aus der Mittelmeerregion. Essen, Trinken und Teilen lautet das Motto im No Bananas, erzählt mir Nevzat Ataray, der aus Istanbul stammende Inhaber des mediterranen Restaurants. Ich hatte das No Bananas eines Abends zufällig auf meinem Heimweg entdeckt und will es nie wieder missen, denn dieser Ort ist besonders und erfrischend anders: Hier wird multikulturelle Küche aus Istanbul gefeiert und Speisen gekonnt neu interpretiert. Für Nev ist Essen eine Form der Kommunikation, eine gemeinsame Sprache, die wir alle sprechen. Die Atmosphäre im Lokal ist warm, gemütlich und entspannt. Speisen, Kulturen und Musik vermischen sich ganz organisch miteinander und man fühlt sich als Gast wohl und willkommen. Am liebsten sitze ich nach Feierabend mit Freunden auf einen Drink und Mezze auf der petrolfarbenen Bank vor dem Lokal, oder komme am Wochenende, wenn drinnen Musik aufgelegt wird, die richtig gute Laune macht. Lass Dich von Istanbuls Küche überraschen, bestellt mild-aromatische Sardinen, Manti – die besten Berlins –, knackig-frische Salicorne, Miso-Artischocken mit Burrata oder aromatisches Püree aus Favabohnen – und teile gutes Essen und schöne Momente mit guten Freunden. (Text: Lisa Strube / Fotos: Johanna Rademacher-Flesland)

No Bananas, Pannierstr. 29, 12047 Berlin; Stadtplan
Di–Do 18–0h, Fr-Sa 18–3h
@nobananasberlin

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KARIN ZWEIDLER EMPFIEHLT: JUNGBUSCH — LONGDRINKS IM VERLÄNGERTEN WOHNZIMMER

KARIN ZWEIDLER EMPFIEHLT: JUNGBUSCH — LONGDRINKS IM VERLÄNGERTEN WOHNZIMMER

Eigentlich könnte man die Bar Jungbusch auf der belebten Weserstraße leicht übersehen. Hat man den Laden hinter seinen abgewetzten Fenstern und der zugetaggten Wand aber mal entdeckt, vergisst man ihn so schnell nicht wieder. Die Bar, die Mertol Akinci und Alfonso D’Angelo 2013 eröffnet haben, punktet mit ihrem Angebot: Auf der saisonal wechselnden Cocktail-Karte steht aktuell zum Beispiel der Cardamom Collins, eine Kreation aus Darjeelinglikör, Honig, Amaro, Blutorangen- und Limettensaft. Neben Klassikern wie Boston Sour und Sazerac kann man sich ganzjährig auch durch eine Auswahl von ;Amaros – rote Longdrinks auf Basis von Wermut oder Portwein, mit Soda, Tonic Water oder Bitters getoppt – schlürfen. Außer den Drinks macht im Jungbusch aber eben auch die Atmosphäre Spaß. Nette Barkeeper mit exzellenten Playlists treffen auf unverputzte Wände, minimalistische Möbel aus hellem Holz, Pflanzen und ständig wechselnde Kunst von immer wieder neuen Künstlern, denen die Besitzer mit ihrer Bar eine Plattform geben wollen. Wiederkommen lohnt sich also – so oder so. (Text: Karin Zweidler / Fotos: Johanna Rademacher-Flesland)

Aufgewachsen in einem Schweizer Minidorf, wohnt Autorin Karin Zweidler jetzt in Berlin. Hier tut sie das, was sie seit ihrem Journalismus-Studium ziemlich oft tut: Schreiben – für Print- und Online-Medien und jeden, der sonst noch möchte.

Jungbusch, Weserstr.16, 12047 Berlin–Neukölln; Stadtplan
Mo–Sa ab 19 Uhr
@Jungbusch_berlin

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ANA S. PAREJA EMPFIEHLT: BIODYNAMISCHE WEINE & KREATIVE KÜCHE IN DER BOATFARM

ANA S. PAREJA EMPFIEHLT: BIODYNAMISCHE WEINE & KREATIVE KÜCHE IN DER BOATFARM

Seit Juni 2018 erfreut sich Kreuzberg eines neuen, charmanten Restaurants: Im Mittelpunkt stehen hier die eindrucksvolle Auswahl natürlicher und biodynamischer Weine in überraschenden Geschmacksrichtungen und die Originalität der Kreationen. Das Menü der Boatfarm ist europäisch angehaucht und eindeutig durch die wunderbare Getränkeauswahl inspiriert; die köstlichen Gerichte, wie Eismeer-Lachsforelle, feine Ravioli und delikate Miesmuscheln werden frisch zubereitet und sind nachhaltigen Ursprungs. Die Gründer Benni Bräuninger und Patrick Kilborn sind seit Jahren in der Gastronomie zu Hause: Chefkoch Benni leitete beispielsweise die Küche der exzellenten Lavanderia Vecchia. Sie haben einen kleinen Raum sorgsam renoviert, sodass er auf wundersame Weise doppelt so groß erscheint. Viele der Möbel haben Benni und Patrick handgefertigt, jedes Detail im Raum wurde mit Bedacht gewählt. Auch der Plattenspieler in der Ecke und die Vinylsammlung der Inhaber sorgen überwiegend mit älteren Genres für die perfekte Stimmung. Ein echtes Vergnügen sind die Dinnerabende, bei denen sechs Gänge mit den passenden Weinen abgestimmt werden und in deren Rahmen Küchenchef Benni sein ganzes Können unter Beweis stellt.(Text: Ana S. Pareja/ Fotos: Johanna Rademacher–Flesland)

Ana S. Pareja ist Verlegerin und Buchhändlerin. Sie betreibt den spanischen Buchladen Bartleby & co in Kreuzberg.

Boatfarm, Boppstr.5, 10967 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan
Tue–Sat 16–22h
@boatfarm_berlin

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EIGENGRAU — FARBENFROHE DRINKS UND UND ZEITGENÖSSISCHES BARFOOD

EIGENGRAU — FARBENFROHE DRINKS UND UND ZEITGENÖSSISCHES BARFOOD

Trinken macht hungrig. Zum Glück gibt es Barfood, all jene kleinen oder großen Kleinigkeiten, die man am besten mit netten Menschen teilt. Ein Ort dafür ist das Eigengrau, benannt nach jener Farbe, die man in völliger Dunkelheit sieht. Zugleich ist dies der Name des Signature-Drinks, bestehend aus Sloe Gin, Zitrone, Eiweiß, Soda und Aktivkohle. Überhaupt sind viele Getränke der Bartenderin Jenny Klama – vormals tätig in der Bar am Steinplatz – nach ihren Farben benannt: Ingwer-Ocker etwa, bestehend aus Whiskey, Bratapfel, Zitrone und Ginger Beer, oder Bernstein-Braun mit Rum, Malzbier, Schokolade und Absinth. Mindestens so wichtig ist den Betreibern Eva Wenger und Mo Binto das, was aus der Küche kommt. Die Karte wechselt regelmäßig, bei unserem Besuch gab es unter anderem Garnelensalat, gerösteten Kürbis mit Zitronenjoghurt, grünem Curry wie auch gegrillten Oktopus mit Kartoffeln, Gurken, Joghurt und geräucherter Chili. Farbenfroh ist auch das Interieur, bestehend aus flamingopinken Barhockern und dimmbaren Leuchtstoffröhren. In Kombination mit der in Richtung Samstagnacht abzielenden Musik kommt Ausgehstimmung auf. Weil auf den Rausch ja leider der Kater folgt, soll es in Zukunft einen Sonntagsbrunch geben. Denn auch für den Tag danach gilt: Trinken macht hungrig. (Text: Eva Biringer / Fotos: Mina Aichhorn)

Eigengrau, Skalitzer Str.45, 10997 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan
Di–Do 17.30–1h, Fr–Sa 17.30–5h, So 17.30–1h
@eigengrau.bar

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AUF ZUR TASTING-TOUR! DURCH DIE BRAUEREI VON MOTEL BEER & COFFEE

AUF ZUR TASTING-TOUR! DURCH DIE BRAUEREI VON MOTEL BEER & COFFEE

Kleines Picknick im Park oder einen Roadtrip zum See gefällig? Mit Motel bist Du dafür bestens ausgerüstet und kannst Bier oder Kaffee aus den auffälligen Dosen genießen – die von der Kreativdirektorin Marie Stadelmann mit Midcentury Modern Motiven gestaltet wurden. Unter der Leitung von Peter Read, dem “Head of Beer”, verkauft Motel köstliches IPA, Pale Ale, Golden Ale, ein Kellerbier und saisonal wechselnde Brauspezialitäten. Cory Andreen, Mitbegründer des Berlin Coffee Festivals, leitet alle Aktivitäten rund um den Kaffeegenuss. Mit Bohnen von Genossenschaften und kleinen Farmen haben sie einen Nitro-Kaffee und einen Flat White in Dosen entwickelt, der beim Öffnen sogar schäumt. Und wie machen sie das alles? Das kannst Du an diesem Sonntag (10.03.2019) ganz umsonst bei einer geführten Tour durch ihre Fertigungsstätte – einer Mikrobrauerei in Reinickendorf – herausfinden. Wenn Du noch am selben Tag auf den Geschmack kommst, kannst Du in Bars oder Läden wie BrewDogs oder Lager Lager für erfrischenden Nachschub sorgen. Oder Du fragst Travis Wilson, Head of Operations, wie Du Dir eine Kiste ins Büro liefern lassen kannst. (Text: Michael Rice / Fotos: Motel Beer & Coffee)

Motel Beer & Coffee, Waldstr.11a, 13403 Berlin–Reinickendorf; Stadtplan
Open Brewery & Lagerverkauf: So 10.03.2019, 12–18h
@motelbeer

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