FREA — HIMMLISCH ESSEN MIT GUTEM GEWISSEN MITTEN IN MITTE

FREA — HIMMLISCH ESSEN MIT GUTEM GEWISSEN MITTEN IN MITTE

Im Frea von David Johannes Suchy und Jasmin Martin stimmt einfach alles – vom ruhigem Ambiente bis hin zu den aufmerksamen Mitarbeitern, ganz zu schweigen von den saisonalen und pflanzlichen Gerichten, die Halfdan Kluften (zuvor Küchenchef im Silo Brighton) zubereitet. Die schmecken, allen Ernstes, einfach himmlisch – auch dank lange eingekochter, würziger Gemüsefonds. Alles, was auf der Karte steht, stammt aus eigener Herstellung: ein unschlagbares Sauerteigbrot, das zum Kimchi vorab gereicht wird; die köstliche Bärlauchcreme zum gerösteten Gemüse; frische Pasta mit Kürbis und Kresse oder Wildkräuter-Salat mit krossem Topinambur; last but not least, süßes Mandarinen-Sorbet an Karottenkuchen. Nicht nur kulinarisch geht das Konzept auf, es überzeugt auch durch seine Zero Waste-Agenda. Frea ist das erste vegane Restaurant weltweit, das keinen Müll produziert – Plastikverpackungen haben hier keine Chance. Biologisch Abbaubares landet in der Kompostiermaschine. Das geschmackvolle Interieur im Schankraum – Tische, Stühle, Lampen, sogar Grünpflanzen – wurde gebraucht erstanden und zeigt: Es geht auch anders. Und das sogar ziemlich gut. (Text: Nella Beljan / Fotos: Mina Aichhorn)

Frea, Torstr.180, 10115 Berlin–Mitte; Stadtplan
Mo–Sa 12–16h, Mi–Sa auch 18–22h
@freaberlin

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