Cee Cee Creative Newsletter Book Neighborhood Map Lessons
Stadtplan
Information
home temp
loop temp
GOODNESS TO GO — KÜHLENDES SUSHI-LUNCH & READY-TO-EAT BOXEN BEI FRIENDLY FISH

GOODNESS TO GO — KÜHLENDES SUSHI-LUNCH & READY-TO-EAT BOXEN BEI FRIENDLY FISH

Der Sommer kann unerklärlich hektisch sein, nicht wahr? Zwischen Markt-Sonntagen und Streetfood-Donnerstagen, Ausflügen an den See und After-Work-Treffen in Biergärten füllen sich die Wochen und vergehen wie im Flug. Das Essen muss daher an manchen Tagen einfach drei Dinge erfüllen: Es muss schnell gehen, lecker und bestenfalls auch einfach zum Mitnehmen sein. Ein Gericht, das alle drei Anforderungen erfüllt, ist Sushi, und zum Glück haben in den letzten Jahren viele Lokale eröffnet, die Berlins einst unscheinbare Sushi-Szene aufgewertet haben. Eins der neusten ist Friendly Fish, ein zwangloser Take Away Laden, der im Mai 2024 in der Oranienburger Straße eröffnet wurde. Der von Sushi-Liebhaber Moritz Mary geführte Shop bietet alle Favorites – Thunfisch-Maki, Lachs Rollen, die die cremige Zartheit und anhaltende Umami mitbringen, die Sushi zu einer vielseitigen Mahlzeit par excellence machen. Aber es gibt nicht nur rohen Fisch: Die Hälfte der Speisekarte besteht aus vegetarischen und veganen Optionen – wie Enoki-Nigiri mit zarten Enoki-Pilzen. Außerdem gibt es Kichererbsen-Gurken-Maki mit einer kühlenden Knusprigkeit, die nach einem langen Tag in der Sonne genau das Richtige ist.

Du kannst das Sushi zum Abholen oder zur Lieferung über die Website bestellen, über die Du ebenfalls bei jeder Bestellung „friendly coins“ sammeln kannst. Die Bestellung kannst Du zur Abholung innerhalb von fünf Minuten aufgeben, und auch über die üblichen Plattformen bestellen. Die Türen sind ab 08h für Bagels und Kaffee geöffnet und ermöglichen Dir, das Mittagessen schon im Voraus zu bestellen. Erwähnenswert sind auch die Lachs-, Thunfisch- und veganen Bento-Boxen, die mit Sesam und Seetang belegt sind. Ein ganz besonderes Picknick im Park? Wir können den Wasabi schon auf der Zunge spüren.

Text: Benji Haughton / Fotos: Domenik Hasert, Malwin Béla Hürkey, Sophie van Daniels 

Friendly Fish, Oranienburger Str.5, 10178 Berlin–Mitte; Stadtplan

@friendlyfishde

cee_cee_logo
RUNDHERUM MUSIK, TANZ, GEDICHTE, GESCHICHTE UND GEFÜHL — DIE ERSTE EDITION DES FRAMED FESTS LÄDT IN DEN PRENZLAUER BERGER WASSERTURM

RUNDHERUM MUSIK, TANZ, GEDICHTE, GESCHICHTE UND GEFÜHL — DIE ERSTE EDITION DES FRAMED FESTS LÄDT IN DEN PRENZLAUER BERGER WASSERTURM

Dunkel, kühl und kräftig erhebt sich der Wasserturm über den Prenzlauer Berg. Ein monumentales und doch bodenständiges Gebäude, das erscheint, als sei es schon immer da gewesen. Tatsächlich war es der erste Wasserturm der Stadt, er sah den Ersten und Zweiten Weltkrieg, die DDR, die Wende – war Kohlelager, Versteck, Zufluchtsort, Wohnraum. Die Komplexität seiner Geschichte schwingt in den Mauern, wohnt hinter jedem Stein. Kein Wunder, dass Ort und vergangene Zeit irgendwen irgendwann inspirieren mussten und dann wurde es gleich ein ganzes Fest, ja Festival: Framed Fest, der Titel der ortsspezifischen ersten Ausgabe, die vom 19.–28.07.2024 erstmals im kleinen Wasserspeicher stattfinden wird. Das Programm ist luftig und bewegt: Konzerte, Performances, Workshops sowie eine von Noam Gal kuratierte Poesieausstellung strecken sich über zehn Tage. Im Zentrum des Festivals stehen Musiker:innen wie Keren Ann und Roni Alter, Sophy Soulvau, Marcin Masecki, Yael Nachshon Levin und Sebastian Studnitzki zusammen mit den Tänzer:innen und Choreograph:innen Sally Cowdin, Annick Schadeck, Natalia Palshina, Giorgia Bovo, Yuya Fujinami und Tong Xiaoyi, die vom Framed Fest beauftragt wurden, einstündige Performances mit eigens für das Festival kreierten, einzigartigen, außergewöhnlichen Duetten von Tanz und Musik zu gestalten, die so noch nie gesehenen zum ersten Mal gemeinsam aufgeführt werden.

Intimität und Begegnung ist hier Diktat des Ortes und somit Konzept: Um die Barrieren zwischen Künstler:innen und Publikum abzubauen werden die Türen zum Wasserturm schon immer zwischen 12–16h geöffnet und Besucher:innen so eingeladen, durch die Ausstellung zu gehen, sowie den Proben der internationalen Performer:innen zu lauschen. Das aufmerksame Zuhören, Geben und Nehmen steht auch bei der Gedichtausstellung mit dem schönen Titel „Adressen“ im Vordergrund. Die Kunst des Schaffens und das Schaffen der Kunst – so schließt sich der Kreis im runden Turm.

Text: Alina Herbel / Fotos: Amit Israeli, Élodie Martial, Katha Mau

Framed Fest
19.–28.07.2024. Das ganze Programm und Tickets gibt’s hier.

@framedberlin

cee_cee_logo
VEGAN, GLUTENFREI & FÜR ALLE ZUGÄNGLICH: DER BRUNCH POP-UP WANDA

VEGAN, GLUTENFREI & FÜR ALLE ZUGÄNGLICH: DER BRUNCH POP-UP WANDA

Ein Ort, der für jede:n zugänglich ist, vor allem aber für diejenigen, die im Regelfall verzichten müssen: Das ist das neue Wanda. Wanda sind Marion Klammer und Moritz Schwenk – beide haben mehrere Jahre in der gehobenen Sternegastronomie gearbeitet (unter anderem im Horváth, wo sie sich auch kennengelernt haben), und nun Ende Mai 2024 ihr eigenes Projekt gestartet: Ein Brunch Pop-up, welcher rein glutenfreie und vegane Speisen anbietet. Marion leidet selbst seit ihrer Geburt an Zöliakie – einen Ort zu schaffen, wo glutenfreie Ernährung ernst genommen wird und die Speisen nicht nach Verzicht schmecken – das möchten sie mit Wanda zumindest für einen kurzen Zeitraum ermöglichen. Hier werden die Techniken und das Wissen, die sie aus der Sterneküche gewonnen haben, mit bezahlbaren Preisen vereint, um sie so auch der breiten Masse zugänglich zu machen – das alles in den alten Räumen des Lode & Stijns, welches Ende letzten Jahres (2023) schließen musste. Auf der Karte stehen sowohl deftige Speisen für die frühen Stunden nach dem späten Feiern, als auch leichte Gerichte für alle, die auch beim Brunch außerhalb der eigenen vier Wände auf ausgewogene Ernährung achten. Auch der saisonale Anspruch ist Marion und Moritz wichtig: Das Menü wird regelmäßig gewechselt, Signature Dishes bleiben auf der Karte und werden ab und zu leicht angepasst. So zum Beispiel das „Chicken 5000“, eine Umwandlung des klassischen Fried Chickens mit Austernpilzen, oder das French Toast, das momentan mit Blaubeeren und Eis serviert wird.

Wie die Speisekarte bleibt auch die Getränkekarte im Wanda überschaubar: Guten Kaffee, ständig variierende Limonaden und alkoholfreier Spritz. Bei den Cocktails bleibt es klassisch: Espresso Martini und Bloody Mary – you get it. Der Pop-up ist bis Ende November dieses Jahres geplant – er ist ein Testlauf für Marion und Moritz für die eigene Selbstständigkeit, für mich persönlich vermitteln sie eine besonders wichtige Botschaft: Was zugängliche Küche wirklich bedeutet. Und falls es nicht eh schon offensichtlich ist: Auch wer sich nicht vegan und glutenfrei im Alltag ernährt, sollte hier vorbeischauen. Für all diejenigen, die es jedoch tun, kann ich nur eins verraten: Dein Besuch wird sich vielleicht ein bisschen wie der eigene Kindergeburtstag anfühlen, an dem Du einmal im Jahr ganz alleine entscheiden darfst, was auf die Teller kommt. 

Text & Fotos: Robyn Steffen

Wanda, Lausitzer Str.25, 10999 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan

@wanda.berlin

cee_cee_logo
BERLIN BITES: EXKLUSIVE SPIRITUOSEN TREFFEN AUF LOKALE KULINARIK

BERLIN BITES: EXKLUSIVE SPIRITUOSEN TREFFEN AUF LOKALE KULINARIK

Eine pulsierende Kulturszene, immer neue Trends und eine endlose kulinarische Vielfalt — all das bringen nur wenige urbane Hotspots mit sich, die sogenannten Key Cities. Dynamische Orte wie Berlin, an denen immer wieder neuartige Formate entstehen, die Menschen zusammenbringen und sie durch gemeinsame Erlebnisse zu einer Community werden lassen. Genau hier bringt Brown-Forman gemeinsam mit lokalen Partner:innen seine besonderen Spirituosen, spannende Persönlichkeiten und ikonischen Locations zusammen. Dabei trifft exklusiver Genuss auf Local Heroes und es entstehen immer wieder unvergessliche Momente. Wie zum Beispiel bei Berlin Bites, einem Event-Format, das in Kooperation mit Cee Cee ins Leben gerufen wurde. Diese Veranstaltungsreihe zelebriert wechselnde Spirituosen und kombiniert sie mit kulinarischen Highlights von angesagten Gastronom:innen aus Berlin — natürlich immer in ausgefallenem Ambiente. Den Anfang machte Woodford Reserve mit amerikanischem Bourbon und Rye Whiskey. Das Programm: Ein Menü von Studio Schmaus basierend auf den typischen Whiskey-Zutaten und komplexe Eigenkreationen der Barkeeper:innen der Green Door Bar über den Dächern von Friedrichshain. Weiter geht’s in der nächsten Runde mit dem venezolanischen Rum Botucal. Zusammen mit einem weiteren Stern der Berliner Gastro-Szene entsteht ein vollkommen anderes Event. Was bleibt, ist die Idee: Eine einzigartige Möglichkeit, die reiche Geschichte und die Handwerkskunst hinter den Spirituosen zu erleben. Eine Erfahrung, die weit über eine einfache Verkostung hinausgeht.

Text: Arne Meye / Fotos: Savannah van der Niet & Sophie Doering

Bitte genieße verantwortungsbewusst. ©2024 Diplomático Branding, Unipessoal LDA. Alle Rechte vorbehalten.

@ceeceeberlin
@diplomaticorum.official

cee_cee_logo
UNANGEPASSTE SCHÖNHEIT UND WILDE IDEEN — PEOPLE FASHION LAUNCHT SEINE SECHSTE EDITION BEI NELLA BELJAN

UNANGEPASSTE SCHÖNHEIT UND WILDE IDEEN — PEOPLE FASHION LAUNCHT SEINE SECHSTE EDITION BEI NELLA BELJAN

Es ist Fashion Week, die Stadt wimmelt von Events und einige von ihnen sollte man wirklich nicht verpassen. Der Launch der neuen, sechsten People Edition „less“ heute Abend (04.07.2024) ist eins von diesen. People? Genau, People. Das kleine Berliner Projekt–Label, dass circa einmal im Jahr eine Edition außergewöhnlich schöner Stücke launcht, welche die beiden Modedesignerinnen Ayleen Meissner Uiker und Cornelia Zoller gemeinsam mit von Sucht, psychischer Krankheit oder Wohnungslosigkeit bedrohten Jugendlichen entwerfen. Dabei fließen 100 Prozent der Einnahmen übrigens direkt in das Projekt zurück. Heraus kommen dabei Mode, Accessoires und Designobjekte weit unangepasster und origineller als die gängigen, auf das Gefallen der Algorithmen getrimmten Stücke der großen Fashion-Maschinenräume – übrigens komplett ohne dabei DIY, upcycled oder amateurhaft produziert zu wirken. Ob wonky Kerzenständer, Teller mit Bissspuren, Kleider mit gesprayten Labels, asymmetrische Bomberjacken oder geknotete Ohrringe – alles ist extrem hochwertig handgemacht im Berliner Atelier und sprüht stets nur so vor trotzigem Stilbewusstsein und der Sehnsucht nach einer anderen Gesellschaft. Einer wilderen, freieren und inklusiveren, in der die Schönheit der Welt nicht von großen Konzernen, sondern von den Menschen definiert wird, die in ihr leben.

Text: Hilka Dirks / Fotos: Jana Gerberding

People #6 bei Nella Beljan, Leipziger Str.60/61, 10117 Berlin–Mitte; Stadtplan
05.07.–23.07.2024 12–20h

@people_berlin

cee_cee_logo