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DEN GEMÜSEGARTEN AUF DEM TELLER: TUTTI FRUTTI IM RESTAURANT RICHARD

DEN GEMÜSEGARTEN AUF DEM TELLER: TUTTI FRUTTI IM RESTAURANT RICHARD

Das Restaurant Richard stand schon seit Jahren auf meiner To-Do-Liste. Hans Richard hat nur fünf Minuten entfernt vom Schlesi in der unscheinbaren Köpenicker Straße ein kleines Juwel für Fine Dining erschaffen. Von der wechselnden saisonalen Menükarte über die fein abgestimmte Weinbegleitung bis zur Auswahl der zeitgenössischen Werke befreundeter Künstler, die die Wände zieren, stimmt hier einfach alles. Man diniert in einem beeindruckenden Gastraum aus dem 19. Jahrhundert unter opulent verzierter Holzdecke und fühlt sich für einen Abend in eine andere Welt versetzt. Noch bis zum 20.07.2019 konzentriert sich die Küche auf die reichhaltige Sommerernte des Gärtners. Mich hat besonders die Idee angesprochen, das Gemüse als “Star” zu inszenieren, ohne dabei zwingend vegetarisch zu sein. So wird bei einigen Gängen auf Support vom Tier in den Zutat nicht verzichtet, was dem Ganzen eine gewisse Tiefe verleiht, die ich manchmal bei einem rein vegetarischen Gericht vermisse. Ab dem 06.08. liegt der Fokus dann für einen Monat auf der mediterrane Küche. Ich lege Dir jedoch nahe, diesen Sommer noch zum “Tutti Frutti” – so der Name des 7-Gang-Gemüse-Happenings – zu kommen und Dich von der Natur auf dem Teller begeistern zu lassen. (Text & Fotos: Sven Hausherr)

Restaurant Richard, Köpenicker Str.174, 10997 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan
Di–Sa 19–0h

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HANDVERLESEN: VINTAGE-MODE, KAFFEE UND KUNST BEI GRUS GRUS

HANDVERLESEN: VINTAGE-MODE, KAFFEE UND KUNST BEI GRUS GRUS

Nachhaltiges Shopping gehört inzwischen zum Alltag. Eine fantastische Auswahl an gebrauchter Mode zieht seit der Eröffnung im Oktober 2018 sogar Neuköllner in den Norden der Stadt. Gleich beim Betreten von Grus Grus im Wedding wird deutlich: die Atmosphäre spiegelt mit warmen Beigetönen und natürlichen Materialien Stilgefühl und Detailverliebtheit von Künstlerin und Inhaberin Dóra Földes wider. Die Second-Hand-Stücke, die Dóra in ganz Europa von Hand verliest, sind von der minimalistischen Mode der 80er und 90er Jahre inspiriert und farblich so arrangiert, dass sie den Raum umrahmen. Darüber hängen großformatige Kunstwerke von Dóra – auch diese stehen zum Verkauf. Ihr expressiver Stil erinnert an die zarten Textilbilder der Künstlerin Subin Kim, deren Seidenhemden und Jeans hier ebenfalls hängen. Komm für die Mode und bleib auf einen Kaffee, könnte das Motto aber auch lauten: Dóra, früher Barista bei Bonanza, serviert exzellente Flat Whites und Espressos, für die Bohnen der Kreuzberger Rösterei verwendet werden. Wer will: Styling-Tipps sind inklusive, denn nicht nur Dóras freundliches Gemüt ist ansteckend – die Leidenschaft für ihren Beruf ebenfalls. All das macht Grus Grus zu einem Ort, an den Du ganz bestimmt gern zurückkommen möchtest. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos: Pamina Aichhorn & Grus Grus)

Grus Grus Vintage, Schererstr.7, 13347 Berlin–Wedding, Stadtplan
Di–Sa 13–19h
@grusgrus_vintage

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EDWARD BELLEVILLE EMPFIEHLT: BRAMMIBAL’S — VEGANE DONUTS MIT SUCHTPOTENTIAL

EDWARD BELLEVILLE EMPFIEHLT: BRAMMIBAL’S — VEGANE DONUTS MIT SUCHTPOTENTIAL

Donuts haben ein kleines Imageproblem. Du denkst vielleicht an Homer Simpson oder fettige Finger nach einer Kaffeepause im trostlosen Büro. Dann gibt es noch eine Geschichte von lokalen Fehlbezeichnungen, mit denen man zu kämpfen hat (siehe die Saga um JFK und die Berliner Pfannkuchen). Höchste Zeit, Deine Meinung zu überdenken – bei Brammibal’s am Maybachufer. Das im Jahr 2015 gegründete Unternehmen war Europas erster komplett veganer Donutladen und ist heute an gleich drei Standorten in Berlin zu finden. Für jeden Donut braucht es drei Stunden in der Herstellung – nur damit er im Anschluss in wenigen Minuten verschlungen werden kann. Die wunderbare Textur des Teigs bleibt danach aber trotzdem im Gedächtnis. Die Kringel gibt es regulär in sechs verschiedenen Sorten, dazu kommt eine Reihe wechselnder “Gäste-Toppings”, die sich wie ein Cocktailmenü lesen. Eine gut informierte Quelle (die Person wohnt neben dem Ladenlokal) schwört auf die Sorte “Rosmarin und braune Butter”; ich hingegen bevorzuge “Earl Grey Lemon” oder den Klassiker “Boston Sahne” – am liebsten zusammen mit einem Kaffee, genossen direkt am Maybachufer. (Text: Edward Belleville / Fotos: Brammibal’s & Christin Ludwig)

Edward Belleville lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Berlin. Er bloggt derzeit für Spacebase.

Brammibal’s Donuts
Maybachufer 8, 12047 Berlin-Neukölln; Stadtplan
Mo–Do 10–18h, Fr–So 10–20h
Danziger Str.65 10435, Berlin–Prenzlauer Berg; Stadtplan
Täglich 10–18h
Alte Potsdamer Str.7, 10785 Berlin–Tiergarten; Stadtplan
Mo–Fr 9–20h, Sa 10–20h, So 10–18h
@brammibalsdonuts

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UNSELECT: WUNDERSAME ORTE BEIM KUNSTFESTIVAL DER KLEINEN HUMBOLDT GALERIE ENTDECKEN

UNSELECT: WUNDERSAME ORTE BEIM KUNSTFESTIVAL DER KLEINEN HUMBOLDT GALERIE ENTDECKEN

Ein stillgelegter Hörsaal der Charité, verwunschene Gewächshäuser in Dahlem und das Physikalische Institut der Humboldt-Universität sind nur drei der insgesamt zehn ungewöhnlichen Orte, die die Kuratoren der Kleinen Humboldt Galerie in den kommenden Tagen zu Ausstellungsflächen umfunktionieren. Zum zehnten Jubiläum lädt der studentische Projektraum, der seit 2009 im Lichthof Ost der Humboldt-Universität untergebracht ist, zu einem mehrtägigen Kunstfestival aus Performances, Workshops und Vorträgen. Unter dem Titel Unselect widmen sich Künstler Fragen rund um Selektionsprozesse: Wo wirken natürliche Auswahlmuster? Wieso geht mit Selektion immer auch Isolation einher? Und wie überleben die, die sich dem Survival of the Fittest entziehen? Wer es nicht zu allen Tagesinterventionen des Programms schafft, hat Glück: Die Hauptschau im Lichthof Ost Unter den Linden ist einen ganzen Monat lang zu sehen. (Text: Laura Storfner / Fotos: Mani Froh, Poloina Kokotov)

Unselect: Ausstellungsfestival anlässlich der 10-jährigen kuratorischen Praxis der Kleinen Humboldt Galerie, verschiedene Orte in Berlin, Programm findest du hier
12.–21.07.2019
Hauptausstellung: Lichthof Ost, Unter den Linden 6, 10117 Berlin–Mitte; Stadtplan
12.07–09.08.2019

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OPEN AIR YOGA: DREI TIPPS FÜRS PRAKTIZIEREN UNTER FREIEM HIMMEL

OPEN AIR YOGA: DREI TIPPS FÜRS PRAKTIZIEREN UNTER FREIEM HIMMEL

Der Sommer ist in vollem Gange und Dein Terminkalender wieder mal voll? Dagegen empfehlen wir: Entspannung an der frischen Luft! Warum verlegst Du also Deine wöchentliche Yoga-Session nicht einfach mal nach draußen? Berlin und Umgebung haben diesbezüglich einiges zu bieten! Du sehnst Dich nach mediterranem Urlaubsflair im Grünen? Dann ist der Kurs im Garten des Schloss Belvedere in Potsdam, der den Sommer über jeden zweiten Sonntag stattfindet, genau das Richtige (Klangschalen inklusive!). Wer es etwas abenteuerlicher mag, hält sich beim Stand-up Paddling Yoga jeden Dienstagabend am Steg der Segelschule Rummelsburg im wahrsten Sinne des Wortes in Balance. Eine besonders schöne Aussicht im edlen Ambiente hast Du beim Kurs auf der Dachterrasse des Hotel de Rome, der dort gemeinsam mit Spirit Yoga am Sonntagmorgen angeboten wird – hier geht es um den meditativen Aspekt des Yogas. Aber egal, ob Du Dich für Park, Spree, Dachterrasse oder gleich alle drei Locations entscheidest – dem Alltag entfliehst Du auf jeden Fall!  (Text: Hanna Komornitzyk / Fotos: Hotel de Rome & Spirit Yoga, Segelschule-Rummelsburg, @rosalie.imi)

Freiluft-Yoga am Belvedere: Belvedere Pfingstberg, Neuer Garten, 14469 Potsdam; Stadtplan
So 11.08. & 08.09. 10h30–12h
Stand-Up Paddling Yoga in der Rummelsburger Bucht: Bootsclub Rummelsburg e.V., Zillepromenade, 10317 Berlin-Rummelsburg; Stadtplan
Apr–Sept, Di 19–20h
Spirit Yoga auf dem Dach des Hotel de Rome: Hotel de Rome, Behrenstr.37, 10117 Berlin-Mitte; Stadtplan
Juni-Sept, So 9–10h

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