Wenn ich zum Sport gehe, will ich ins Schwitzen geraten. Wenn ich’s nicht spüre, hat es nicht gezählt. Am Ende eines jeden Workouts muss ich tropfen. Und lucky me, lucky you: Dafür gibt’s jetzt einen neuen Ort, das Float Studio. Das Studio in der Glogauer Straße in Kreuzberg hat vor ein paar Wochen eröffnet und bietet seither regelmäßig Kurse an: Brazilian Circuit Training, Strength Sessions oder Stretching, vor allem aber: Hot Pilates und Yoga. Dabei wird über Infrarot-Deckenpaneele die Raumtemperatur auf etwa 33 Grad erhöht. Dadurch gerät man vor allem ins Schwitzen, es begünstigt aber auch Dehnbarkeit, Muskelaktivität, Zirkulation (und Stimmung) und sorgt für einen besseren Fokus. Gegründet wurde das Studio von Christina und Mark: Sie ist Architektin und Pilateslehrerin und unterrichtet schon lange in Berliner Studios. Er kommt aus dem Eventbereich und ist nebenbei DJ. Mit Float wollten beide einen Raum schaffen, „an dem Bewegung, Design und Community aufeinandertreffen“. Ein gemütlicher Space für Austausch und Inspiration, sagen die beiden. Gemütlich ist es auf jeden Fall: Im Eingang lädt die riesige, knallorange Couch ein, an den Wänden hängt Kunst von Berliner Künstler:innen. Es ist geradlinig, cozy und warm.
Für die Community wird auch schon gesorgt, zuletzt in Kollaborationen mit Berliner Cafés, die morgendliche Pilates-Klassen mit Matcha und Kaffee versorgt haben. Bald soll noch mehr kommen, ob in Zusammenarbeit mit Brands, Künstler:innen oder Musiker:innen. Kurse gehen in der Regel 45 Minuten und sind für alle Levels geeignet. Ins Schwitzen komme ich auf jeden Fall, und seinem Namen macht das Studio auch alle Ehre: Ich floate aus dem Kurs wie auf Wolken nach Hause.
Text: Inga Krumme / Fotos: Alexander Scheuber
Float Studio, Glogauer Str.6, 10999 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan
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