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PAHR: ESSEN IN BRUTALISTISCHER OASE IM WEDDINGER LOBE BLOCK

PAHR: ESSEN IN BRUTALISTISCHER OASE IM WEDDINGER LOBE BLOCK

Seit der Eröffnung des von Arno Brandlhuber entworfenen Hauses namens Lobe Block, einer Art offenem Kreativzentrum, ist der Wedding ein wenig mehr zum Publikumsmagneten geworden. Das Betongebäude befindet sich in einer ruhigen Gegend des Humboldthains und bietet Raum für Ateliers, Studios, Agenturen und Wohnungen — und für das Pahr. Pahr ist Restaurant und “Plattform für kreative Erfahrungen” zugleich. Gründerinnen Jessica-Joyce Sidon und Caecilia Baldszus (die in der Küche von Forsthaus Strelitz gelernt hat), servieren wochentags ein einfaches Lunchmenü mit vegetarischem Schwerpunkt; Kaffee gibt es zu jeder Tageszeit. Auf der Mittagskarte stehen unter anderem Sauerteigbrot von Albatross mit hausgemachtem Obatzda, Zwetschgen, Koriander und Chili, Karotten-Galette mit Feta, Melone und Za’atar oder eine Bowl mit Kürbis, salzige Pflaume und Spinat. Viele Zutaten und Objekte im Pahr kommen aus der Umgebung: die Kaffeebohnen beispielsweise von Coffee Circle; der lichtdurchflutete Innenraum ist mit schlichten Tischen von Tatkraft aus Reinickendorf ausgestattet; an den hohen Wänden hängen zwei großformatige Kunstwerke von Peter Klare, der sein Atelier in den Uferhallen hat. Wir freuen uns jetzt schon auf die Abendkarte, Workshops und viele weitere Überraschungen. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos: Pamina Aichhorn)

Pahr, Lobe Block, Böttgerstr.16, 13357 Berlin-Wedding; Stadtplan
Mo-Fr 9-17h, weiterer Infos & Updates auf Instagram.

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% ARABICA — KAFFEE-GENUSS AUF HÖCHSTEM NIVEAU

% ARABICA — KAFFEE-GENUSS AUF HÖCHSTEM NIVEAU

Wenn man es nicht besser wüsste, würde man glatt daran vorbeilaufen: Keine Werbung, keine Schilder, nicht einmal ein Schriftzug macht auf das hübsche Café aufmerksam, das sich im Hinterhof versteckt. Um fehlende Kundschaft muss sich Arabica dennoch keine Sorgen machen, denn das ursprünglich aus Japan stammende Unternehmen hat sich mittlerweile weltweit einen Ruf für ausgezeichneten Kaffee aufgebaut. 2013 von Kenneth Shoji gegründet, steht % Arabica für Kaffeegenuss ganz im Sinne des Third Wave Coffee: Hier geht es nicht um den schnellen Koffeinkick, sondern um Qualität, Geschmack und faire Produktionsbedingungen. Ganz nach diesem Motto ist auch die Auswahl beim Essen: Klein, aber fein. Passend zum Americano, Espresso oder Matcha Latte gibt es dann z.B. warmes Bananenbrot mit Rhabarberkompott oder knuspriges Granola mit hausgemachtem Joghurt. Also wenn Du das nächste Mal die Reichenberger Straße entlang gehst und an einem unauffälligen Gebäude mit der Nummer 36 vorbeikommst, schau doch einmal im Hinterhof vorbei. (Text: Lisa Staub / Fotos: Pamina Aichhorn)

% Arabica, Reichenberger Str.36, 10999 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan

Mo-Fr 8-18h, Sa-So 10-18h

PS: Im Vorfeld des Berlin Coffee Festivals veranstaltet % Arabica am 30.8.2018 (19-21h) eine Espresso Martini Party, inklusive Ninety Plus Coffee Tasting. Hier kannst Du Dich bis zum 28.8.2018 anmelden.

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CHIPI CHIPI BOMBÓN — ITALIENISCHE EISKUNST MIT ARGENTINISCHER SEELE

CHIPI CHIPI BOMBÓN — ITALIENISCHE EISKUNST MIT ARGENTINISCHER SEELE

Andrés Bezem stammt aus Argentinien, wo es nicht nur fantastische Steaks, sondern auch großartige italienische Küche gibt. Sagt Andrés. Sein Eis jedenfalls macht Lust auf ganz viel mehr. Bei den Zutaten achtet er auf höchste Qualität. Das sagen sie alle, wobei es bei Chipi Chipi Bombón nicht immer alle Sorten gibt: ein gutes Zeichen. Heute zum Beispiel sind Pistazie und Kaffee aus. Kein Problem, denn es gibt ja noch vegane Sorbets wie Zitrone oder Ananas mit Petersilie. Zum Glück gibt es das aus dem sizilianischen Likörwein Masala hergestellte Zabaione und gebackene Süßkartoffel. Und einen Rest Bananasplit – Bananeneis mit Dulce de Leche – das schmeckt wie ein Banoffee Pie. Einige der Sorten gibt es wahlweise “schokiert”, mit Stücken echter Schweizer Schokolade. Für alle, die sich trotz der überschaubaren Sortenauswahl nicht entscheiden können: Es gibt Probierbecher mit sechs Minikugeln. Und: Alle Sorten werden auf Wunsch nach Hause geliefert. (Text: Eva Biringer/ Fotos: Pamina Aichhorn)

Chipi Chipi Bombón, Warschauer Str.12, 10243 Berlin-Friedrichshain; Stadtplan
Mo-Do 14-23h, Sa-So 14-24h

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MARKUS ROLL EMPFIEHLT: HACKBARTH’S

MARKUS ROLL EMPFIEHLT: HACKBARTH’S

Es gibt in Berlin so viele Cafés und Bars zu entdecken, dass man schnell mal den Überblick verlieren kann. Oder man findet sich sogar im Freizeitstress wieder, weil man möglichst alle ausprobieren will. Da empfiehlt es sich, einen wahren Third Place mit Tradition zu haben, der einem hilft, sich zu erden. Einen Ort, der nicht gestern eröffnet wurde um im nächsten Monat schon wieder zu verschwinden. Ein solcher Ort ist das legendäre Hackbarth’s, das bereits kurz nach der Wende eröffnet wurde. Dort lese ich morgens ab 10 Uhr in einer Ecke bei einem Kaffee meine Zeitung und genieße die Ruhe, habe mittags im hinteren Teil bei einem Snack (ein Stück Kuchen, ganz old-school mit Sahne) ein Meeting oder trinke bis um 4 Uhr nachts an der riesigen Messingtheke ein Bier — und das sieben Tage die Woche. Ohne vorheriges Googlen nach Öffnungszeiten. Das Ganze wirkt ehrlich und geerdet, und das liegt auch an der zeitlosen und minimalistischen, trotzdem heimeligen Einrichtung. Wenn einem mal wieder alles zu schnell geht, ist man im Hackbarth’s bestens aufgehoben um wieder runterzukommen (Text: Markus Roll / Fotos: Pamina Aichhorn)

Hackbarth’s, Auguststr.49a, 10119 Berlin-Mitte, Stadtplan
Mo-Sa 10-4h, So 10-24h

Markus Roll war zwölf Jahre land Pastor. Er liebt die Fuckup Nights, bei denen Gründer über ihre Erfahrungen mit dem Scheitern sprechen und gestaltet mit ABC ein regelmäßiges Event, bei dem er über die kleinen und großen Fragen des Lebens diskutiert. Die nächste Runde findet am 6.9.2018 statt.

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WIM KAFFEE: KOFFEIN-PERFEKTION UND SÜSSE VERSUCHUNGEN

WIM KAFFEE: KOFFEIN-PERFEKTION UND SÜSSE VERSUCHUNGEN

Klitzeklein, fein, schön. So lässt sich das Wim Kaffee am besten beschreiben. Ganz nach dem Motto “weniger ist mehr” ist die Getränkekarte und Auswahl an süßem Gebäck kurz und gut. Es gibt Espresso, Americano und Cappuccino, dazu Croissants, hausgemachtes Bananenbrot und Apfeltarte (unbedingt probieren). Die Atmosphäre in dem winzig kleinen Café ist einladend, freundlich und warm, genau wie das unglaublich nette Team. Die charismatische Inhaberin Patricia, die das Wim Kaffee 2014 nach Babypause und anschließender Renovierungsphase im jetzigen Look wiedereröffnete, und ihr Team haben eine große Leidenschaft für Kaffeekultur und sind einfach happy, wenn ihre Gäste sich rundum wohlfühlen. Jeder bekommt hier seinen Kaffee so, wie er ihn am liebsten mag. Die Kaffeebohnen kommen aktuell von JB Kaffee aus dem bayerischen Dachau, künftig plant Patricia sogar, ihre Bohnen selber zu rösten. Mir jedenfalls schmeckt der Americano in Berlin nirgends besser als hier im Wim Kaffee. (Text: Lisa Strube / Fotos: Maidje Meergans)

Wim Kaffee, Rhinower Str.1, 10437 Berlin-Prenzlauer Berg, Stadtplan
Mo-Fr 8-17h, Sa-So 9-17h

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