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NADINE BINIAS EMPFIEHLT: ELEMENT YOGA

NADINE BINIAS EMPFIEHLT: ELEMENT YOGA

Yoga gehört zu meinem Leben seit ich in Berlin zuhause bin. Mein liebstes Yogastudio heißt Element Yoga und liegt direkt am Schlesischen Tor; dort wo Ost und West sich treffen. Die Räume befinden sich im fünften Stock, gleich gegenüber von Flux FM, was der ganzen Sache irgendwie noch ein wenig mehr urbanes Flair verleiht. Aber keine Sorge: Element Yoga ist nicht zu cool und nicht zu hip, aber eben auch nicht zu eso. Eher so richtig was für schlaue, liebevolle Menschen, die Wert auf echten Kontakt legen und vor allem anatomisch präzises und ”gesundes” Yoga praktizieren möchten. Das gibt es dort in drei Ausprägungen; Vinyassa für alle, die schwitzen wollen, Yin zur Entspannung und Alignment und zum Lernen, was der Körper eigentlich wie macht und warum. Gegründet wurde das Ganze schon vor über 10 Jahren von Alexander Kröker, der auch Yogalehrer ausbildet – und das mit größtmöglicher Empathie und Leidenschaft. Die Räume kann man übrigens auch mieten; eine schöne Sache für alle “Körperarbeiter”, Coaches und Therapeuten. (Text: Nadine Binias / Fotos: Element Yoga)

Element Yoga, Pfuelstr.5, 10997 Berlin-Kreuzberg, Stadtplan
Täglich 10-22h

Nadine Binias lebt seit 2006 in Berlin, derzeit in Prenzlauer Berg. Aber auch Kreuzberg, Neukölln und Friedrichshain nannte sie schon ihr Zuhause.

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MARKUS ROLL EMPFIEHLT: HACKBARTH’S

MARKUS ROLL EMPFIEHLT: HACKBARTH’S

Es gibt in Berlin so viele Cafés und Bars zu entdecken, dass man schnell mal den Überblick verlieren kann. Oder man findet sich sogar im Freizeitstress wieder, weil man möglichst alle ausprobieren will. Da empfiehlt es sich, einen wahren Third Place mit Tradition zu haben, der einem hilft, sich zu erden. Einen Ort, der nicht gestern eröffnet wurde um im nächsten Monat schon wieder zu verschwinden. Ein solcher Ort ist das legendäre Hackbarth’s, das bereits kurz nach der Wende eröffnet wurde. Dort lese ich morgens ab 10 Uhr in einer Ecke bei einem Kaffee meine Zeitung und genieße die Ruhe, habe mittags im hinteren Teil bei einem Snack (ein Stück Kuchen, ganz old-school mit Sahne) ein Meeting oder trinke bis um 4 Uhr nachts an der riesigen Messingtheke ein Bier — und das sieben Tage die Woche. Ohne vorheriges Googlen nach Öffnungszeiten. Das Ganze wirkt ehrlich und geerdet, und das liegt auch an der zeitlosen und minimalistischen, trotzdem heimeligen Einrichtung. Wenn einem mal wieder alles zu schnell geht, ist man im Hackbarth’s bestens aufgehoben um wieder runterzukommen (Text: Markus Roll / Fotos: Pamina Aichhorn)

Hackbarth’s, Auguststr.49a, 10119 Berlin-Mitte, Stadtplan
Mo-Sa 10-4h, So 10-24h

Markus Roll war zwölf Jahre land Pastor. Er liebt die Fuckup Nights, bei denen Gründer über ihre Erfahrungen mit dem Scheitern sprechen und gestaltet mit ABC ein regelmäßiges Event, bei dem er über die kleinen und großen Fragen des Lebens diskutiert. Die nächste Runde findet am 6.9.2018 statt.

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LEITHA MATZ EMPFIEHLT: KURHAUS PONTE ROSA

LEITHA MATZ EMPFIEHLT: KURHAUS PONTE ROSA

Das Kurhaus Ponte Rosa ist leicht zu übersehen. Kein Wunder — wer würde schon einen so bezaubernden Ort an einem Bahngleis vermuten? Wie bei vielen Berliner Kleinoden steckt auch hier mehr dahinter als der erste Blick erahnen lässt. Wenn Du durch das einladende Tor trittst und den von Bäumen gesäumten Weg heruntergehst empfängt Dich ein glucksendes Lachen; die nachmittägliche Brise ist erfüllt von Pizzaduft, Kinder tollen inmitten von langen Tischen und Bierbänken herum. Brave Hunde sind hier herzlich willkommen. Im Kurhaus ist Selbstbedienung angesagt: Deine Freunde können es sich schon mal auf einer Bank gemütlich machen, während Du die Pizza bestellst. Genießt gemeinsam die Abendsonne und erinnert euch an die langen Wintermonate — der Kuraufenthalt verspricht endlich Heilung. Leider nicht mehr allzu lange: Trotz nachbarschaftlicher Proteste möchte die Stadt die Fläche für Wohnungsbau zu nutzen. Also höchste Zeit, die verbleibenden Stunden mit Drinks in der Abendsonne voll auszukosten. (Text: Leitha Matz / Fotos: Pamina Aichhorn)

Kurhaus Ponte Rosa, Kreuzbergstr.42b, 10965 Berlin-Kreuzberg, Stadtplan
Mo-Sa 16-2h, So 15-2h

Leitha Matz hat sich vor vier Jahren in Berlin verliebt und ist aus New York Citys Lower East Side nach Kreuzberg gezogen. Sie ist Mitbegründerin des deutschen Start-ups Zuper.

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MONICA SALAZAR EMPFIEHLT: ISOBEL GOWDIE

MONICA SALAZAR EMPFIEHLT: ISOBEL GOWDIE

Im Jahr 2011 von der holländischen Künstlerin Iris Van Dongen gegründet, ist das Label Isobel Gowdie nach jener schottischen Dame benannt, die sich im 17. Jahrhundert zur Hexerei bekannte. Van Dongen führt diese Tradition ungezogener Frauen in ihrem Laden fort, der sich der weiblichen Couture-Kunst verschrieben hat. Beim Betreten spürt man direkt die Leidenschaft, mit der die stylische und innovative Malerin die Kleidungsstücke für ihre Läden auswählt. Im Laden in der Mulackstraße 28 bekommt man eine fantastische Auswahl von sowohl Vintage- und Re-Sale-Designermode als auch neuer Ware aus Paris, Holland und Belgien. Der zweite Standort — als Hotel Paris in der Mulackstraße 4 eröffnet — bietet neue Stücke von Labels wie Bellerose, Mes Demoiselles, Vanessa Bruno, Soeur und Polder zusammen mit Designobjekten und Kosmetik von La Brucket, Korres und Richard Hutten. Modische Neuheiten findest du auf der Instagram-Seite des Ladens. (Text: Monica Salazar / Fotos: Iris Van Dongen)

Isobel Gowdie, Mulackstr.28 10119 Berlin-Mitte; Stadtplan. Mo–Sa 12–19h
Hotel Paris, Mulackstr.4, 10119 Berlin-Mitte; Stadtplan. Mo–Sa 12–19h

Die gebürtige Texanerin Monica Salazar lebt seit 2009 in Berlin-Prenzlauer Berg. Sie ist Mitbegründerin des Onlinemagazins Berlin Art Link sowie der Medien- und Eventagentur BAL Productions, die sich auf Bereich Kunst spezialisiert hat.

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LISA KRÜGER EMPFIEHLT: HOTEL ULTRA

LISA KRÜGER EMPFIEHLT: HOTEL ULTRA

“Ist das hier ein richtiges Hotel?” Wer eine Antwort auf diese Frage haben will, muss das zunächst Offensichtliche hinterfragen: Denn wer das Hotel Ultra betritt, wird schnell merken, dass dies kein richtiges Hotel ist, sondern ein Concept Store mit einer außergewöhnlichen Idee und besonders kreativen Umsetzung im Herzen von Berlin. Gestaltet ist der Conceptstore, der 2014 eröffnet wurde, wie ein richtiges Hotel: Mit einer Rezeption, Lobby und Café Bar. Dennoch checken hier keine Menschen in ihre Hotelzimmer ein, sondern Designprodukte von (un)bekannten Designern und (inter)nationalen Marken. Im hinteren Bereich des Conceptstores verbirgt sich ein kleines Café mit frischen Kuchen und Kaffee. Das ausgefallen-provokant-verwirrende Konzept stammt von Mo Ghandehari, einem Design- und Depeche Mode Fan, der den Store als Hommage für das Album Ultra, den Song: “It’s No Good” konzipiert hat. Das Hotel Ultra: Ein interessanter Ort um außergewöhnliche Designprodukte zu entdecken und sich für Neues inspirieren zu lassen. (Text: Lisa Krüger / Fotos: Hotel Ultra)

Hotel Ultra, Torstr.155, 10115 Berlin-Mitte; Stadtplan
Mo-Sa 11.30-19.30h

Lisa Krüger ist gebürtige Berlinerin und lebt in Pankow. Sie ist ausgebildete Produktdesignassistentin und hat Marketingkommunikation/Public Relations studiert.

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