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STICKS ‚N‘ SUSHI: JAPANISCHE KÜCHE MIT DÄNISCHEN WURZELN

STICKS ‚N‘ SUSHI: JAPANISCHE KÜCHE MIT DÄNISCHEN WURZELN

Raffinierte Yakitori-Spieße vom Grill oder lieber exzellent zubereitetes Sushi? Beides natürlich! Denn genau dafür steht Sticks ’n‘ Sushi und ist damit überaus erfolgreich. Seit der Eröffnung des ersten Restaurants in Kopenhagen im Jahr 1994 hat Sticks ’n‘ Sushi 17 weitere in Dänemark und Großbritannien eröffnet. Jedes hat seinen ganz eigenen Charme und Look. Und so ist es auch mit dem ersten Berliner Ableger, der nun in der Potsdamer Straße angekommen ist. Bespielt wird die zweistöckige Location von einem sehr sympathischen Team zum Lunch und Dinner. Gegessen wird an Tischen mit Stühlen oder Sofas, direkt an der Küchenzeile oder dem Herzstück, der großen Bar im Eingangsbereich. Der Look ist weltstädtisch-mondän und das Essen auf den Punkt. Highlights sind das Thunfisch-Tartar mit Yuzu-Vinaigrette oder die in Speck gewickelten Jakobsmuscheln. Für Vegetarier gibt es viele fleischlose Alternativen: leckere Süßkartoffel-Teriyaki-Spieße, Blumenkohl mit Trüffel-Goma sowie eine große Auswahl vegetarischer Maki. Also egal, ob Fisch und Fleisch am Spieß, apart drapiertes Sushi und Sashimi oder die köstlichen Extras wie Edamame vom Grill – alle Speisen werden liebevoll arrangiert und auf wunderschönem Geschirr serviert. Bitte nicht vergessen, Platz fürs Dessert zu lassen: Die dunklen Schokolade-Karamell-Kugeln in geröstetem Sesam mit einer Tasse grünem Tee sind der perfekte Abschluss. (Text: Victoria Pease)

Sticks ’n‘ Sushi, Potsdamer Str.85, 10785 Berlin-Tiergarten; Stadtplan
Mo-So 10-22h, Küche öffnet täglich um 12

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MIRNA FUNK EMPFIEHLT: PAPPA E CICCIA

MIRNA FUNK EMPFIEHLT: PAPPA E CICCIA

Ich liebe das Pappa e Ciccia. Das meine ich ernst. Deswegen habe ich es auch in meinem Roman „Winternähe“ verewigt. Lola und Shlomo, meine beiden Protagonisten, verlieben sich dort. Und ich? Ich habe mich dort auch schon verliebt. Mehrmals eigentlich. Es vergeht keine Woche, in der ich nicht mindestens einmal dort essen gehe. Seit der Eröffnung 2006. Vor über zehn Jahren also. Die Salsiccia-Pasta ist dort mein All-time-Favourite. Ich muss sie schon mehr als hundert Mal gegessen haben. Ich komme aber nicht nur wegen der Pasta, sondern auch wegen der Besitzerin Nicole Schuman. Sie arbeitete ursprünglich als Fotografin, verliebte sich in einen Italiener, lebte in Mailand und nahm dann all ihr kulinarisches Wissen mit nach Berlin zurück. Und dieses kulinarische Wissen gibt es bald auch gebündelt in einem Kochbuch. Das hat sie zusammen mit Anje Wewer gemacht. Und ihr könnt den beiden Megafrauen jetzt dabei helfen, dieses Kochbuch zu verwirklichen. Die Crowdfunding-Kampagne endet heute (26.1.17) um Mitternacht. Und los! (Text: Mirna Funk)

Pappa e Ciccia, Schwedter Str.18, 10119 Berlin-Mitte; Stadtplan
Di-Fr 18-24h, Sa-So 10-24h

Mirna Funk ist 1981 in Berlin geboren, lebt im Prenzlauer Berg und arbeitet als Journalistin & Schriftstellerin. Ihr Roman „Winternähe“ (S. Fischer Verlag) erschien 2015 und wurde mit dem Uwe-Johnson-Preis für das beste deutschsprachige Debüt ausgezeichnet.

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WILD THINGS: WEINBAR REVISITED

WILD THINGS: WEINBAR REVISITED

Dieser Tage geht niemand mehr nur wegen des Weins in eine Weinbar. Vielmehr dreht sich heutzutage alles um das Seetang-Popcorn, die geheime Mezcal Bar oder den gegrillten Tintenfisch-Salat – rauchig, mit einem Hauch spanischem Paprika und Sprenkeln würziger Mayonnaise. Bei Wild Things in Neukölln wirst Du Dich jedenfalls in kürzester Zeit wohlfühlen. Als kleiner Bruder von Industry Standard wird Qualität hier von der Auster bis zum Blue Stilton großgeschrieben. Darüber hinaus sind etwa 80% der angebotenen Weine 100% biologisch. Wie auch beim Essen ist es schließlich gut zu wissen, wo der Wein herkommt, was Ramses Manneck und sein Team zweifellos tun. Wir empfehlen Dir, Dich einmal durch das gesamte Sortiment zu probieren, um Deine Lieblingssorte zu finden – obwohl ich allein schon für den 2015er Rue de la Pompe aus der französischen Weinregion Mas Coutelou wiederkommen würde! (Text: Victoria Pease / Fotos: Sven Hausherr)

Wild Things, Weserstr.172, 12045 Berlin-Neukölln; Stadtplan
Mo-So 18-2h

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JENNY HOFFMANN EMPFIEHLT: DÎNETTE

JENNY HOFFMANN EMPFIEHLT: DÎNETTE

Miesmuscheln zum Mittagstisch, dekadent möchte man meinen, doch mitnichten. Hat man das Dînette erst einmal betreten, fühlt man sich wie zu Gast bei Freunden, die obendrein noch ausgezeichnet französisch kochen. Erst kürzlich eröffnete das moderne Bistro von Alex, Annlyse und Ely, die zuvor im Themroc und dem Valseuse gearbeitet haben. Neuer Laden, neue Gegend, eigenes Konzept – der Fokus liegt auf Lunch und Catering mit dem Einfluss der französischen Küche, mal klassisch, mal modern. An Ideen fehlt es dem eingespielten Team nicht, denn die Mittagskarte wechselt täglich. Im Pop-up-Stil gibt es manchmal Dinner und auch mal Brunch im Bistro. Das Interior Design ist angenehm zurückhaltend und bietet dem tollen Essen ein passendes Ambiente. Das Boeuf Bourguignon war ebenso sagenhaft wie die feine Pastinakensuppe. Der warme Apple Crumble toppte alles. Endlich ein guter Grund, um die Mittagspause so richtig auszukosten. (Text: Jenny Hoffmann)

Dînette, Lehmbruckstr.9, 10245 Berlin-Friedrichshain; map
Mo-Fr 12-16h

Jenny Hoffmann ist Copywriter bei Zalando. Sie lebt seit 2007 in Berlin und wohnt in Neukölln.

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HONCA — ANATOLISCHE KÜCHE AUF HÖCHSTEM NIVEAU

HONCA — ANATOLISCHE KÜCHE AUF HÖCHSTEM NIVEAU

Falls Du im Kreuzberg-Mitte-Trott feststeckst, ist es an der Zeit, Dich aus der Komfortzone zu wagen und auf zu machen, gen Westen. Zwischen Ku’damm und Hohenzollernplatz befindet sich zwischen romantischen Bistros und Boutiquen das Restaurant Honca. Im Inneren zieren edle Kupferpfannen die Wände und anatolische Akzente treffen auf ein elegantes Ambiente. In der Küche werden traditionelle türkische Zutaten neu interpretiert: Muscheln werden beispielsweise in Salbeibutter karamellisiert, gepaart mit einem Salat aus zerbröckeltem Çökelek-Käse, frischer Petersilie und Cherry-Tomaten, oder großzügige Scheiben rosiger Entenbrust mit Sumach-Soße auf einem Beet aus süßem Pastinakenpüree mit Kumquat-Gelee angerichtet. Zum Nachtisch gibt es eine Kreation aus Hösmerim (eine türkische Spezialität mit einer käsekuchenartigen Konsistenz) gekrönt mit glänzenden Pflaumen und gerösteten Mandelsplittern. Aber es sind die ungewohnten Ideen, die das Restaurant ausmachen: cremiges, türkisches „Weißkäse“-Eis etwa, das alle Geschmacksnerven triggert – süß, salzig, exzellent! (Text: Victoria Pease / Fotos: Anne Freitag)

Honca, Ludwigkirchplatz 12, 10719 Berlin-Wilmersdorf, Stadtplan
Di-Fr 17-23h, Sa-So 13-23h

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