COPE DON’T HOPE — VIER BERLINER INTIATIVEN, DENEN DU HELFEN KANNST, UNSERE GESELLSCHAFT EIN KLEINES STÜCK LEBENSWERTER ZU GESTALTEN

COPE DON’T HOPE — VIER BERLINER INTIATIVEN, DENEN DU HELFEN KANNST, UNSERE GESELLSCHAFT EIN KLEINES STÜCK LEBENSWERTER ZU GESTALTEN

Das Jahr neigt sich dem Ende zu: traditionell die Zeit des Gebens und auch die Zeit, zu der wir Euch – fast schon traditionell – an dieser Stelle einige Berliner Organisationen und Vereine vorstellen, die sich über Eure Spende oder Euer Engagement freuen – und die wir besonders unterstützenswert finden. Ein nicht nur nützliches und herzliches, sondern zuweilen auch wirklich leckeres, schönes und witziges Projekt hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr am Ostende Kreuzbergs etabliert: Die Initiative „S27 Kunst und Bildung“ in der Schlesischen Straße betreibt viele Projekte an mehreren Standorten. Sie alle eint die Zusammenkunft von Künstler:innen mit jungen Menschen, oft mit Fluchthintergrund. Hier wird gebaut und entwickelt, gegründet, gekocht, Alltag, Gemeinschaft und Arbeit gelebt. Entstehen tut dabei vieles, wie der Amateur-Pflegeservice „Killing me softly“ oder eine Weltstadt, bestehend aus den nachgebauten Häusern, Straßen und Vierteln, die die Teilnehmenden in ihrem Heimatland zurücklassen mussten. Eine Initiative, so bunt, bewegend und sinnvoll, wie die Liebe, die Kunst, das Leben an sich. Spenden kann man hier. Das schiere Überleben wiederum sichert seit vielen Wintern die Berliner Kältehilfe.

Trotzdem oder gerade deshalb, ist die existenziell notwendige Einrichtung für wohnungslose Menschen auf Unterstützung angewiesen. Auch Zeit- und Sachspenden sind hier gerne gesehen. Was Obdach und Essen für den Körper sind, kann Literatur bekanntlich fürs Hirn sein: Gleich zwei Initiativen haben sich dem Füttern des Kopfs verschrieben: EOTO e.V. kurz für „Each One Teach One“ ist ein Community-basiertes Bildungs- und Empowerment Projekt in Berlin. Seit über zehn Jahren setzt es sich für die Interessen Schwarzer, afrikanischer und afrodiasporischer Menschen in Deutschland und Europa ein und betreibt unter anderem eine eigene Bibliothek zu afrodiasporischer Literatur, Philosophie und Kultur. Ganz pragmatisch-praktisch geht ein Berliner all-time-classic des Ehrenamts an das Thema Lesen heran: die Berliner Lesepatenschaft ist immer auf der Suche nach neuen Pate:innen, um in Grundschulen und Kitas mit Kindern das Lesen zu üben. Hier kann man sich direkt engagieren. Und so 2024 vielleicht gleich mit guten Taten statt Vorsätzen begegnen. Happy New Year!

Text: Hilka Dirks / Fotos: Dirk Wullenkord, Milly Reid & Yan Krukau

@schlesische27
@eachoneteachone_official
@vbki_berlin

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