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LINIEN IM FLUSS — BETTINA KRIEGS KÜNSTLER-MONOGRAFIE

LINIEN IM FLUSS — BETTINA KRIEGS KÜNSTLER-MONOGRAFIE

Für Bettina Krieg ist das Zeichnen immer auch Meditation: Ihre monochromen Linienströme winden und verflechten sich zu endlosen Gebilden, die mal wie Haare, mal wie weite Hügellandschaften anmuten. Gelegentliche Aussparungen geben den Motiven eine zusätzliche Dimension; der Blick wird ruhig beim Betrachten der filigranen, oft raumhohen Zeichnungen, die man auch bei uns im Office bestaunen kann. Bereits vor mehr als 20 Jahren zog es Künstlerin Bettina Krieg von Würzburg nach Berlin – wer sie kennt, weiß, dass von ihrer Person eine ähnlich harmonische Stille ausgeht wie von ihren Bildern. Gemeinsam mit unserer Agentur Cee Cee Creative hat Bettina nun eine Monografie gestaltet, die ihren Arbeiten gerecht wird: Erschienen beim Berliner Verlag Distanz, zeigt der wunderschöne Ausstellungskatalog „Stream“ nicht nur eine Auswahl ihrer Zeichnungen aus den letzten sieben Jahren, sondern porträtiert die Künstlerin auch in einem Text von Julia Voss und einem Interview mit Kulturwissenschaftler Philipp Felsch. Auch wenn wir nicht ganz unparteiisch sind: Der Katalog ist das ideale Geschenk für alle, die Zeichnungen lieben – Erfolg auf ganzer Linie! (Text: Hanna Komornitzyk / Fotos: Ramona Razaghmanesh & Esra Rotthoff)

Bettina Krieg: Stream – A Monography
(2020, Distanz, Deutsch & Englisch, 144 Seiten)
Der Katalog kann online bestellt werden.

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ALLTAGSRASSISMUS ERKENNEN UND VERSTEHEN: ALICE HASTERS‘ BUCH „WAS WEISSE MENSCHEN NICHT ÜBER RASSISMUS HÖREN WOLLEN“

ALLTAGSRASSISMUS ERKENNEN UND VERSTEHEN: ALICE HASTERS‘ BUCH „WAS WEISSE MENSCHEN NICHT ÜBER RASSISMUS HÖREN WOLLEN“

Struktureller Rassismus ist kein weit entferntes Problem, sondern auch in Deutschland tief verwurzelt. Obwohl diese Thematik für den Großteil der weißen Gesellschaft im Alltag vielleicht nicht immer präsent oder gar sichtbar ist, sollte spätestens die nicht abebbende Protestwelle der Black Lives Matter Bewegung zeigen, wie wichtig eine Auseinandersetzung für jeden Einzelnen ist. Genau hier setzt Journalistin und Autorin Alice Hasters an, denn in ihrem 2019 erschienenen Buch „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen“ geht es um jene Problematik, die entsteht, wenn Rassismus unausgesprochen bleibt: Es ist nicht einfach, Alltagsrassismus zum Thema zu machen und zu diskutieren, mitunter kann eine Konfrontation sogar sehr unangenehm und schmerzhaft sein – und dennoch ist sie dringend notwendig. Oft anhand persönlicher Erfahrungen argumentiert Hasters in fünf Kapiteln für einen offenen Dialog – es geht um Alltag, Schule, Körper, Liebe, Familie. Dabei beschreibt sie eindrücklich, wie sie selbst Rassismus in Deutschland erlebt und wie er sie geprägt hat. Ein Buch, das jedem Leser den Spiegel vorhält, sicherlich das ein oder andere Mal schwer schlucken lässt, aber langfristig den Weg zu einem aufgeklärterem und bewussterem Umgang mit Rassismus ebnen kann – vorausgesetzt, man ist gewillt, sich selbst immer wieder zu reflektieren und zu hinterfragen. Wem momentan die Zeit zum Lesen fehlt, findet die Hörbuchvariante zum Beispiel auf Spotify. (Text & Fotos: Sophie Döring)

Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen“ von Alice Hasters (Hanserblau, 2019, 222 Seiten)
@alice_haruko
@hanserblau

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CEE CEE SUCHT VERSTÄRKUNG: WERDE TEIL DES TEAMS ALS SOCIAL MEDIA MANAGER

CEE CEE SUCHT VERSTÄRKUNG: WERDE TEIL DES TEAMS ALS SOCIAL MEDIA MANAGER

Wir sind ein junges Unternehmen das wächst – und brauchen daher Verstärkung für unser interdisziplinäres, internationales Team. Aktuell suchen wir spezifisch einen Social Media Manager (m/w/d). Wenn Du aufgeschlossen, digital-affin und sprachgewandt bist, strategisch denkst und Social Media Plattformen aller Couleur Deine Leidenschaft sind, dann melde Dich bei uns. Einsatzort ist unser Studio in Berlin-Mitte. Für mehr Infos schau bitte auf unserer Agentur-Website vorbei und fülle dort unser Bewerbungsformular aus. Wir freuen uns, von Dir zu hören. Und: gerne weitersagen!

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MOABIT & WEDDING NEU ENTDECKEN: MIT DER CEE CEE X BERLIN DECKS NEIGHBORHOOD MAP

MOABIT & WEDDING NEU ENTDECKEN: MIT DER CEE CEE X BERLIN DECKS NEIGHBORHOOD MAP

Der Sommer liegt vor uns – höchste Zeit also, die Stadt mal wieder zu Fuß oder auf dem Rad zu erkunden. Wir empfehlen den Berliner Nordwesten, für den wir jüngst den perfekten kleinen Begleiter gemeinsam mit Berlin Decks entwickelt haben: Die Neighborhood Map für Moabit und Wedding – in leuchtenden Farben und hochwertig gedruckt – liegt ab sofort bei Partnern in der ganzen Stadt kostenlos aus. Darin findest Du rund 100 handverlesene Empfehlungen und Lieblingsläden von der Cee Cee Redaktion. Von Cafés wie Coffee Circle oder Honiggelb, über Restaurants wie St. Bess oder Cozymazu im Sprengelkiez, bis hin zu angesagten Kulturstätten wie dem Silent Green. Aber auch Hinterhof-Buchläden, Kneipen mit dem Charme vergangener Zeiten, syrische Bäckereien, Töpferwerkstätten und die schönsten Parks findest Du in Deinem Stadtplan zum Mitnehmen. Tipps für jede Gelegenheit quasi. Also, Du weißt Bescheid: Der Wedding ist jetzt da! Und Moabit natürlich sowieso. (Text: Benji Haughton / Fotos: Sophie Döring)

P.S.: Und falls Du noch einen Ort für eine Veranstaltung suchst: Die Berlin Decks sind ein temporärer Veranstaltungsort mit mehr als genug Raum für Deine eigenen Ideen und zum Abstand halten – 7000 Quadratmeter, um genau zu sein.

Cee Cee x Berlin Decks Neighborhood Map: Moabit & Wedding.
Die Karte liegt zur kostenlosen Mitnahme an ausgesuchten Orten in Mitte, Kreuzberg und Westberlin bereit und hier kannst Du Dir die Map als PDF runterladen.
@ceeceeberlin
@berlindecks

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GEDANKEN ZU KUNST IN KRISENZEITEN — ESSAYS VON OLIVIA LAING

GEDANKEN ZU KUNST IN KRISENZEITEN — ESSAYS VON OLIVIA LAING

Kann Kunst etwas bewirken, noch dazu im Ausnahmezustand? Das fragt Olivia Laing im Vorwort ihres neuen Essaybands „Funny Weather: Art in an Emergency„. Ein Gedanke, der in den letzten Wochen aktueller geworden ist, als er – angesichts von Krieg, Klimawandel, wachsender sozialer Ungleichheit und zunehmendem Nationalismus – ohnehin schon war. Als Kolumnistin des Frieze Magazine hat Laing ab 2015 im Werk von Künstlern wie David Wojnarowicz und Philip Guston nach Antworten gesucht. Sie beschrieb, wie sie für die Malerin Chantal Joffe Modell saß, verfasste Liebesbriefe an den Kunstkritiker John Berger, an Wolfgang Tillmans und Freddie Mercury. Erstmals sind all diese Texte vereint, die Kunstkritik ganz nebenbei mit Persönlichem verbinden. Doch egal, ob die Essays autobiografisch oder fiktional gefärbt sind, ohne politische Haltung erzählt Laing – ähnlich wie in ihrem Roman „Crudo“ oder dem Memoir „The Lonely City“ – nie. Sie kommt Künstlerinnen, Denkern und Schriftstellern unserer Zeit nah, auch wenn sie manche von ihnen nicht mehr persönlich kennenlernen konnte. Wenn Kunst eine Überlebensstrategie ist, dann sind es auch Laings Texte. Sie spenden Trost und rufen zum Widerstand auf. (Text: Laura Storfner / Fotos: Savannah van der Niet)

Funny Weather: Art in an Emergency“ (Picador, 2020, 368 Seiten)
@olivialanguage
@picadorbooks
@center4fiction

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