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ADIEU MITTAGSTIEF: TEAM-LUNCH DELIVERY VON COOKIES EVENTS & CATERING

ADIEU MITTAGSTIEF: TEAM-LUNCH DELIVERY VON COOKIES EVENTS & CATERING

Mittagspause in Berlin? Kein leichtes Unterfangen finden wir, wenn man den Anspruch an einen ausgewogenen und leckeren Lunch hat. Genau da kommt Cookies Events & Catering ins Spiel. Neben den bekannten Restaurants Cookies Cream und Crackers betreibt das Cookies Team auch ein Event-Catering und beliefert den Februar über die Stadtteile Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Neukölln, Treptow und Lichtenberg. Und zwar von der Rummelsburger Bucht aus, denn hier befindet sich die Event-Location Studio C und auch die Küche für die Caterings. Das Konzept für den Lunch ist simpel: Es gibt jeden Monat drei vegane Bowls zur Auswahl, die mit Süßkartoffeln, schwarzen Bohnen, Kirschtomaten-Salsa und Limette gefüllt sind oder mit geröstetem Blumenkohl, Kürbis-Süßkartoffel-Püree, schwarzem Linsensalat, Reis, Kichererbsen, Avocado und Cranberry-Kürbiskern-Crunch. Für einen süßen Abschluss am Mittagstisch – oder als kleines Highlight im Laufe des Tages – ist auch gesorgt, denn Desserts werden mitgeliefert. Und das alles natürlich auf einem E-Bike. Bestellen solltest Du am besten zwei bis drei Tage im Voraus, aber sonst steht dem Team-Lunch im Office nichts mehr im Wege. 

Text: Emilie Graz / Fotos: Cookies Events & Catering, Elisabeth Rogov, Robyn Steffen

Cookies Events & Catering

Den Lunch kannst Du via E-Mail bestellen.

@cookieseventsberlin

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BERLINER POESIE ZUM REINKOMMEN, BLEIBEN UND VERIRREN

BERLINER POESIE ZUM REINKOMMEN, BLEIBEN UND VERIRREN

Gedichtelesen ist irgendwie nicht einfach. Vielleicht ist das Problem ein kollektives Deutsch-Leistungskurs-Trauma oder aber, dass zeitgenössische Lyrik selten erklärt, wo man anfangen darf. Dabei schreiben so viele Leute so gute Sachen. Hier sind viereinhalb Berliner Gedichtbände für alle, die sich wenig um Gattungsgrenzen kümmern und einen Einstieg in aktuelle Textformen finden wollen. Sophia Eisenhuts Spam in Alium denkt Schreiben als fortlaufendes Gespräch, das sich selbst beobachtet, kommentiert und infrage stellt. Zwischen Briefen ohne klaren Adressaten, Entwürfen, die stecken bleiben, und der Lust an theoretischer Reibung entsteht ein Textkörper, der Essay, Poesie und Selbstgespräch ineinander schiebt. Zwischen Referenzen aus Literatur, Popkultur und eigenem Leben verhandelt Eisenhut Nähe, Scham und Selbstbefragung sprachlich präzise – und ich habe als Leser:in das Gefühl, gleichzeitig alles und gar nichts zu verstehen. Wie viel mehr relatable geht? Auch From the Pocket of Agent Dickinson von Elise Houcek und Zack Darsee arbeitet mit Überlagerungen, allerdings ausgehend von einem poetischen Krimi, der sich wie ein offenes System liest. Sprache wird zum überreizten Interface, durchzogen von Medienlogik, Referenzen und Störungen. Das Buch beobachtet sich selbst beim Schreiben, spielt mit Überwachung, Erzählung und Kontrollverlust und übersetzt das permanente Grundrauschen der Gegenwart in eine dichte, oft überfordernde Textlandschaft. Ich habe das Gefühl, mich irgendwo zwischen einer Ermittlungsdokumentation von Die Drei Fragezeichen, der Notizen-App all meiner Freund:innen und einem neurodiversen Stream of Consciousness zu befinden, in dem ich gern wohnen würde. Wenn dies Contemporary Poetry ist, will ich, dass es niemals aufhört. (Übrigens: wer selbst gern Poet:in wär und nicht weiß, wie anfangen – Zack Darsee gibt sehr gute Workshops.)

Wem das alles zu collagig-edgy klingt: Einen leichteren und auch schwereren Zugang gibt Olga Mai mit ihrem selbstverlegten Gedichtband Break My Heart So I Can Pay My Rent. Der Name ist Programm, Ausgangspunkt für ihr (sehr persönliches) kleines Buch war Herzschmerz. Die Texte kreisen um Dating, Arbeit, finanzielle Unsicherheit und emotionale Erschöpfung und bleiben dabei nah an alltäglichen Sprechweisen, verpackt in melancholische Bilder. Wer vorher noch nicht traurig war, ist es nach dem Lesen bestimmt. Gelauncht wurde das Buch im Café Tiergarten, zu kaufen ist es auf Anfrage. Klein und fein sind die Season Zines von Katharine Spatz: Zu jeder Jahreszeit bringt die Berliner Poetin eine kleine hosentaschengroße Auswahl ihrer Gedichte raus. Passend zur aktuellen Stimmung die aktuelle Ausgabe: seven pocket-sized poems to get through winter. Wer noch bis zum Frühling wartet, kann das Quartett bei ihr via DM erwerben. Honorable Mention gilt Postponed von Sanna Helena Berger, die eigentlich eine Ausstellung kuratieren sollte, stattdessen aber Lyriker:innen und andere Schreiber:innen eingeladen hat, Texte zu schreiben. Die Arbeiten zu Aufschub, Zweifel, Müdigkeit und kollektiver Überforderung sind eine vielstimmige Sammlung, die das stockende Weiterarbeiten, das Zögern und das Innehalten als gemeinsame Erfahrung lesbar macht. Den Reader gibt’s online frei verfügbar. Wer einen Einstieg sucht, darf hier einfach irgendwo anfangen. Alles Weitere ergibt sich beim Lesen.

Text & Fotos: Inga Krumme

Spam in AliumFrom the Pocket of Agent DickinsonZack Darsee, Break My Heart So I Can Pay My Rent, Season ZinesPostponed

Break My Heart So I Can Pay My Rent kann via E-Mail bestellt werden.

Season Zines gibt’s per DM an @spatzlova.

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ALMOST WEEKLY: EIN NEWSLETTER VON KAY KAZEMI FÜR ALLE, DIE SICH FÜR DIGITALES DESIGN INTERESSIEREN

ALMOST WEEKLY: EIN NEWSLETTER VON KAY KAZEMI FÜR ALLE, DIE SICH FÜR DIGITALES DESIGN INTERESSIEREN

Wir lieben Newsletter – klar, wir machen ja selbst einen. Umso schöner ist es, einen zu empfehlen, der eine ganz eigene Nische bedient: Almost Weekly, der Newsletter des Digital Designers Kay Kazemi. Entstanden ist das Format des Newsletters „Almost Weekly“ aus dem Wunsch nach mehr Tiefe. „Ich wollte nicht mehr nur Überschriften lesen, sondern Inhalte wirklich durchdenken und für mich sortieren“, so Kay. Ein Jahr lang lief Almost Weekly als interner Team-Newsletter im Rahmen seiner Tätigkeit in einer großen Agentur – Anfang 2025 hat der gebürtige Berliner ihn dann öffentlich gemacht. Das Format ist seitdem fester Bestandteil seines kreativen Alltags. Kein Marketingkanal, sondern ein Denkraum. Der Name ist dabei bewusst gewählt als eine Art „Strategie gegen den Regelmäßigkeitswahnsinn.“ Zwar erscheint der Newsletter meist im Zwei-Wochen-Rhythmus, doch wichtiger als Taktung ist Relevanz. Mal kommt eine Ausgabe früher, mal später – abhängig von Themen, Zeit und Energie. Inhaltlich bewegt sich Almost Weekly zwischen Design, Technologie und gesellschaftlicher Verantwortung. Aktuell beschäftigt Kay, der auch als Dozent an den Hochschulen SRH und HTW tätig ist, besonders digitale Barrierefreiheit – „kein glamouröses Thema, aber ein extrem wichtiges, weil sie entscheidet, wer digitale Produkte überhaupt nutzen kann. Außerdem denke ich gerade viel über den Design-Nachwuchs nach. Durch den zunehmenden Einsatz von AI stellen viele Unternehmen spürbar weniger Junior-Positionen ein. Kurzfristig wirkt das pragmatisch, langfristig fühlt es sich riskant an. Wenn heute weniger Raum zum Lernen entsteht, könnte uns in ein paar Jahren genau diese Erfahrungsebene fehlen.“

Was den Newsletter besonders macht, ist die Haltung dahinter. Gestaltung wird hier nicht als Oberfläche verstanden, sondern als Einladung: „Gute Gestaltung lädt dazu ein, Dinge erleben zu wollen – nicht nur zu können.“ Genau dieses Gefühl tragen die Ausgaben in sich. Newsletter wirken für Kay auch 2026 fast überraschend frisch und sind „eine wohltuende Alternative zum Social-Media-Doomscrolling“. Almost Weekly ist für mich auch genau das: eine kleine, kluge Pause – und eine Empfehlung für alle, die nicht stehenbleiben wollen. Und Design bestimmt unser aller Leben. Zeit für neuen Input – also jetzt abonnieren

Text: Nina Trippel / Fotos: Almost Weekly, Nina Trippel

Almost Weekly

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MARC-ANTOINE HAIRSTUDIO GALLERY: EIN HAARSCHNITT, SO INDIVIDUELL WIE DU

MARC-ANTOINE HAIRSTUDIO GALLERY: EIN HAARSCHNITT, SO INDIVIDUELL WIE DU

Als ich 2022 nach Berlin gezogen bin, war eines der ersten Dinge, die ich nach dem Ankommen brauchte, ein Haarschnitt. Und zwar dringend. Ich habe spontan einen Termin in einem Salon gebucht und es fast sofort bereut. Nachdem ich meiner Freundin das Ergebnis gezeigt hatte, empfahl sie mir einen Salon, auf den sie schwört. So habe ich meinen ersten Termin bei Marc-Antoine Hairstudio Gallery in Prenzlauer Berg gebucht. Und jetzt bin ich dran, diesen Ort weiterzuempfehlen, denn aus meinem ersten Besuch wurden schnell viele weitere. Marc-Antoine Hairstudio Gallery ist – wie der Name schon sagt – ein Ort, an dem Haare und Kunst aufeinandertreffen. Von Anfang an wollte Gründer Marc-Antoine keinen klassischen Salon schaffen, sondern einen Raum, der Individualität, Kreativität und menschliche Verbindungen zelebriert und gleichzeitig professionelle Handwerkskunst bietet. Er bringt über zwanzig Jahre Erfahrung als Friseur mit, geprägt durch seine Arbeit in der Pariser Kino- und Theaterszene, bevor er vor mehr als einem Jahrzehnt das Studio in Berlin eröffnete. Bevor irgendetwas passiert, setzt Ihr Euch zusammen und besprecht alles. Was Du willst, was Du nicht willst, wie Du Deine Haare stylst und wie Du Dich fühlen möchtest. Der Ansatz ist persönlich und intuitiv und richtet sich zuerst nach dem Menschen, nicht nach Trends.

Gesichtsform, Lebensstil, Persönlichkeit und Energie prägen jede Zusammenarbeit zwischen Stylist:in und Kund:in. Dann folgt eine entspannte Kopfmassage, bei der man fast einschlafen könnte. Schnitt und Styling passieren mit Sorgfalt und einem genauen Blick darauf, wie Dein Haar tatsächlich fällt und sich bewegt – immer mit dem Wissen, dass keine zwei Haarstrukturen gleich sind. Ich kam auf der Suche nach Veränderung und ging selbstbewusst mit einem natürlichen, mühelosen Haarschnitt, der perfekt zu mir passt: einem soften Wolf Cut mit Stufen für mehr Dimension, der die geschädigten Spitzen entfernt und gleichzeitig meine Länge beibehält. Und falls Du irgendwo anders einen Haarschnitt brauchst: Nachdem Marc-Antoine sein Studio in Prenzlauer Berg gegründet hatte, erweiterte er seine Arbeit gemeinsam mit seinem Partner Mehmet nach Istanbul, wo sie das MM HairStudioGallery eröffneten.

Text: Stefania Basano / Fotos: Elisabeth Rogov

Marc-Antoine Hairstudio Gallery, Kopenhagener Str.66, 10437 Berlin–Prenzlauer Berg; Stadtplan

Du kannst einen Termin via Fresha oder Instagram buchen.

@marcantoinehairstudiogallery

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STEUER-DETOX FÜR BERLIN — MIT DER ALL-IN-ONE APP ACCOUNTABLE

STEUER-DETOX FÜR BERLIN — MIT DER ALL-IN-ONE APP ACCOUNTABLE

Hast Du sie gesehen? Zwischen Kiez, Wintergrau und Neujahrsvorsätzen tauchen sie gerade überall auf: die Accountable-Plakate – etwa an der Warschauer Brücke – mit Sprüchen wie „Guten Rutsch in die Selbstständigkeit“ oder „Steuer-Detox“. Große Ideen fürs neue Jahr treffen hier ziemlich direkt auf ein Thema, das viele lieber auf später schieben. Kein Zufall in einer Stadt, in der besonders viele selbstständige Kreative, Designer:innen und Freelancer:innen arbeiten. Solo-Selbstständigkeit verspricht große Freiheit und viele Chancen auf Selbstverwirklichung und Spaß. Aber dann ist da auch immer das Thema Finanzen. Und vielen fällt alles rund um Finanzplanung, -management, Steuern und Co. nicht unbedingt leicht. Zum Glück gibt’s dafür eine zeitgemäße Lösung. Das Team von Accountable hat sich genau diesem Thema angenommen und bündelt alle Finanzthemen in einer App. Heißt: Banking, Buchhaltung und Steuern an einem Ort. Schließlich willst Du Rechnungen schreiben, Belege scannen und Zahlungen direkt erledigen – am besten per Echtzeitüberweisung von einem Geschäftskonto mit deutscher IBAN, oder? Eine virtuelle Debitkarte für Apple und Google Pay ist natürlich auch dabei.

Und wenn’s gut läuft, willst Du Deine Steuern im Blick behalten, klar. Musst Du ja! Automatische Steuerrücklagen – done. Die Buchhaltung läuft GoBD-konform im Hintergrund, Belege erkennen sich fast von selbst, Zahlungseingänge ebenfalls. Und wenn’s ernst wird: Einkommen-, Umsatz- oder Gewerbesteuer direkt aus der Accountable App abgeben – inklusive Echtzeit-Berechnung, Fristen-Reminder und KI-Steuerberater. Ja, das sind genau die Themen, die man gern nach hinten schiebt. Aber weil Apps oft viel versprechen – und Du Dir selbst vielleicht auch – gilt: erst mal ausprobieren. Sechs Monate Accountable testen, dann schauen, wo Du mit Businessplan und Milestones stehst.

Text: Massimo Hartmann / Fotos: Accountable

Für mehr Infos gehe zu Accountable und mit dem Code „6MONTHSBERLIN“ bekommst Du einen sechsmonatigen Gratis-Testzeitraum.

@accountable.de

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