FÜR EIN BISSCHEN RUHE — EIN BESUCH IM CAFÉ SCHIM:PAUSE

FÜR EIN BISSCHEN RUHE — EIN BESUCH IM CAFÉ SCHIM:PAUSE

Schim:pause ist einer dieser Orte, auf die man eher zufällig stößt, wenn man durch die Stadt eilt, Besorgungen macht oder auf dem Weg zu Freund:innen ist. Das Nachbarschaftscafé von Choi und Gaeun lädt zu einem Moment der Entschleunigung ein – ein versteckter Rückzugsort im Prenzlauer Berg. Der Name verbindet Deutsch und Koreanisch: „Pause“ steht für Anhalten und Innehalten, „Schim“ bedeutet so viel wie „sich ausruhen“ oder „eine Pause machen“. Choi, der Kaffee liebt, und Gaeun, die gerne backt, sind aus Russland nach Berlin gezogen. Ursprünglich stammen beide aus Seoul und haben beschlossen, ihre Leidenschaften im Schim:pause zu vereinen. Besonders in Erinnerung geblieben sind uns der French Toast mit Pistazien-Crème-Brûlée und das ikonische koreanische Bulgogi-Sandwich. Dazu gab es einen Eiskaffee mit Erdbeer-Matcha sowie den Signature-Drink „Kaffee Schim“ – ein Eiskaffee mit schwarzem Sesam. Eine stimmige Balance zwischen Süß und Herzhaft, ohne dass sich die Aromen gegenseitig überlagern. Als Kaffeeliebhaber:innen haben Choi und Gaeun das Menü so konzipiert, dass es optimal zur Kaffeeauswahl passt. Vor Ort beraten sie persönlich bei der Wahl der Gerichte und der Filterkaffees. Wir haben das Café mit einem deutlich leichteren Gefühl verlassen – bereit, den restlichen Tag anzugehen.

Text & Fotos: Ruby Watt

Schim:pause, Dunckerstr.85, 10437 Berlin–Prenzlauer Berg; Stadtplan

@schimpause.berlin

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