UNFERTIG, ABER OFFEN: DAS BAUHAUS-ARCHIV FEIERT SEINE BAUSTELLE

UNFERTIG, ABER OFFEN: DAS BAUHAUS-ARCHIV FEIERT SEINE BAUSTELLE

Alle lieben Baustellen. Solange es nicht die eigenen vier Wände betrifft, freut sich jede und jeder über Gerüste, Bagger, Kräne. Das Bauhaus-Archiv lädt jetzt nach langer Umbaupause auf die eigene Baustelle – ein Vorgeschmack auf das, was noch kommt. Vom 19. bis 21. September 2025 lädt das Festival „Kommt auf die Baustelle!“ in den Erweiterungsbau von Staab Architekten ein – in das Haus, das in Zukunft die weltweit größte Bauhaus-Sammlung beherbergt. Drei Tage lang wird die Baustelle zum Festivalgelände: Es gibt Installationen und Performances, Führungen durch Architektur und Bauprozess und eine Bauhaus-Werkstatt, für alle, die lieber selbst anfassen wollen. Dazu ein Programm von Filmvorführungen und Talks, etwa mit Museumsdirektorin Dr. Annemarie Jaeggi und Architekt Prof. Volker Staab. Die werfen gemeinsam einen Blick auf Vergangenheit und Gegenwart des Hauses. Und eben auf das, was noch kommt. Und weil passenderweise am gleichen Wochenende das Musikfest Berlin stattfindet, gibt es auch Konzerte. Am Sonntag (21.09.) moderiert Kai Hinrich Müller das Kammerkonzert From Bauhaus to Broadway in der Philharmonie. Und, Bauhaus-Galore: die kubistische Oper Parabola und Circula (1929/30) von Marc Blitzstein feiert fast 100 Jahre nach ihrer Entstehung Weltpremiere, dirigiert von Karl-Heinz Steffens mit dem Norrköping Symphony Orchestra. Statt Absperrband gibt’s also Kulturprogramm: Die Baustelle als wohl schönste Zwischenlösung der Stadt.

Text: Inga Krumme / Fotos: Arnaud Ele, Catrin Schmitt, Marcus Ebener 

Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung, Klingelhöferstr.14, 10785 Berlin–Tiergarten, Stadtplan
Der Eintritt ist frei, mit Buchung vorab (zu ausgewählten Programmen oder Zeitfensterticket).

@bauhaus_archiv

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