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NIGHT KITCHEN — MODERNE MEDITERRANE KÜCHE

NIGHT KITCHEN — MODERNE MEDITERRANE KÜCHE

Das Night Kitchen in den Heckmann-Höfen ist ein Gemeinschaftsprojekt von Gilad Heimann und Shaul Margulies, dem Macher von House of Small Wonder und Zenkichi. Das sympathische Team serviert moderne mediterrane Küche. Eines unserer Highlights: hauchzartes Tomaten-Carpaccio mit Tulum Peyniri, einem türkischem Frischkäse, und der knusprige Quinoa mit Tintenfisch à la plancha (vom Grill) und Topinambur mit einem Hauch Chili-Öl. Du kannst à la Carte bestellen oder Dich bei der Variante “Dinner with Friends” bequem zurücklehnen und den versierten Köchen die Entscheidung überlassen. Das gemeinschaftliche Menü für Dich und Deine Freunde gibt es zum Fixpreis und versorgt Euch den ganzen Abend lang mit kulinarischen Kreationen aus der offenen Küche. Im Sommer kann man diese im Hof genießen, als Gruppe ist es im Wintergarten gemütlich, oder man verbringt den Abend im gemütlichen Gastraum. So oder so: Berlin-Mitte hat einen neuen verstecken Fleck auf der gastronomischen Landkarte für alle, die sich nach den Aromen der Mittelmeer-Region sehnen. Für uns ist es jedenfalls der ideale Ort für einen entspannten Abend mit gutem Essen und in Gesellschaft guter Freunde. P.S.: Offiziell eröffnet ist es erst ab morgen (Fr 8.9.17). (Text: Devan Grimsrud / Fotos: Luke Marshall Johnson & Boaz Arad)

Night Kitchen, Oranienburger Str.32, 10117 Berlin-Mitte; Stadtplan
Mo-So 17-24h

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WILDEKÜCHE: DAS BESTE VON FELD UND WIESE DIREKT AM GÖRLI

WILDEKÜCHE: DAS BESTE VON FELD UND WIESE DIREKT AM GÖRLI

Am einen Ende des Görlitzer Parks – direkt neben dem Spreewaldplatz – befindet sich eine Gastronomie, die in den letzten Jahren vor allem für die wechselnden Besitzer und kurzlebigen Konzepte bekannt geworden ist. Das sollte sich nun ändern – mit Wildeküche, einem Restaurant, das dem Potential des Orts endlich gerecht wird. Mit dem Fokus auf Vegetarisches und Veganes befriedigt Wildeküche mit leichten und gesunden Gerichten – wie einem italienischen Burger mit hausgemachten Tempeh, gedämpften Artischocken mit Soja-Mayo (besser als das „Original“), sowie frischen Veggie-Bowls zum Zusammenstellen. Frische Säfte, saisonale Suppen und kreative Desserts ergänzen das kulinarische Repertoire – allesamt basisch und biophotonisch sowie frei von Industriezucker. Die heimischen Wildkräuter und essbaren Blumen auf der Terrasse sollen zukünftig durch einen Dachgarten mit Kräuterbeeten ergänzt werden; und auch für ein Re-Do des großen Sandkastens gibt es Pläne. Wildeküche soll ergo noch grüner und ein bisschen wilder werden. Aber auch jetzt kannst Du hier einen angenehmen Mittag oder Nachmittag auf der Sonnenterrasse genießen und Körper und Geist mit saisonalen Gerichten stärken – und so dazu beitragen, dass Wildeküche hier ein dauerhaftes Zuhause findet und das engagierte Team den Ort endlich in das verwandelt, was er ist – ein echtes Juwel direkt am Park. (Text & Fotos: Devan Grimsrud)

Wildeküche, Spreewaldplatz 5, 10999 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan

Di-So 11-23h

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EINFACH MODERN: DAS KONZEPT IM MICHELBERGER RESTAURANT

EINFACH MODERN: DAS KONZEPT IM MICHELBERGER RESTAURANT

Vorbehalte gegenüber Hotelrestaurants stehen nicht nur in Berlin auf der Tagesordnung – das Michelberger Restaurantist allerdings das beste Beispiel dafür, wie veraltet dieses Stigma ist. Der geflieste Raum erstrahlt im warmen Licht der lässig von der Decke hängenden Kugelleuchten; die langen, leger mit Blumen und Kerzen dekorierten Gemeinschaftstische laden zum Verweilen ein. Die Speisekarte spiegelt die mühelose Einrichtung perfekt wider: mit Gerichten, die durch Einfachheit bestechen – jedes für sich eine Hommage an die qualitativ hochwertigen Zutaten. Denn Chefkoch Alan nimmt Dich mit auf eine kulinarische Reise, die ausschließlich auf Bio- und (wenn möglich) regionalen und saisonalen Zutaten basiert. Melone ummantelt mit dünn geschnittener, hausgeräucherter Entenbrust – die wohlgemerkt den feinsten Schinken in den Schatten stellt – an leicht geräuchertem Kartoffelpüree, gekrönt mit fermentiertem Pfirsich, frischen Kräutern und einem Hauch knuspriger Blutwurst ist nur ein Beispiel dafür. In Kombination mit einem aufmerksamen und sachkundigen Service-Personal ein Restaurant, das die Messlatte für moderne, bodenständige Küche in Berlin ziemlich hoch setzt – und das alles in einem Hotel. (Text: Devan Grimsrud / Fotos: Luke Marshall Johnson, Michelberger Hotel & Restaurant)

Michelberger Restaurant, Warschauer Str.39, 10243 Berlin-Friedrichshain; Stadtplan
Di-Fr 7-22h, Sa 8-22h

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ROBERT STRACK EMPFIEHLT: BRICOLE — BAR HORS D’ŒUVRE

ROBERT STRACK EMPFIEHLT: BRICOLE — BAR HORS D’ŒUVRE

Ein heller und offener Raum mit dunklem Holz ausgelegt, bodentiefe Fenster, die jetzt, wenn es warm ist, weit geöffnet sind und den Blick auf eine gemütliche Terrasse vor dem Haus freigeben. Im Bricole, der im Januar 2017 eröffneten ersten Berliner „Bar Hors d’œuvre“ im Helmholtzkiez, erinnert nichts ans Borchardt – außer vielleicht Fabian Fischer, der 28-jährige Inhaber, der dort seine ersten Schritte in die Gastronomie gemacht hat. Aber das ist lange her. Zusammen mit dem Chefkoch aus dem ehemaligen Schatz, Steven Zeidler, und Barchef Jan Rethemeier, der aus dem Hotel am Steinplatz kommt, ist Fischer zwar dem Französischen treu geblieben, für das auch das Borchardt steht, aber auf eine sehr lockere Berlin-adaptierte und international durchmischte Art. Im Bricole gibt es Hors d’œuvres, die nicht zu verwechseln sind mit spanischen Tapas. Es sind vielmehr fein komponierte, vollständige Gerichte – nur in Vorspeisen-Größe. Es gibt Spargel mit geräucherten Kartoffeln, Lauchpüree, Crème fraîche und Keta Kaviar, Ziegenkäse-Wan Tans mit Fenchelcreme und fermentiertem Knoblauch oder Crème brûlée von der Tonkabohne. Neun bis zwölf Gerichte (Teller genannt!) stehen auf der Karte, die alle zwei Wochen wechselt und zu einem Drittel aus Vegetarischem besteht, ansonsten Fisch und Fleisch. Das Craft Bier kommt aus Berlin, viele der Weine aus deutschen Anbaugebieten. Man isst an einfachen Holztischen, aber mit Stoffservietten. Simpel also, aber mit Stil. Perfekt für ein Dinner zu zweit oder im kleinen Kreis mit Freunden. Am Wochenende unbedingt reservieren. (Text: Robert Strack / Fotos: Bricole — Bar Hors d’œuvre)

Bricole - Bar Hors d’œuvre, Senefelderstr.30, 10437 Berlin-Prenzlauer Berg; Stadtplan
Di-Sa ab 18h

Robert Strack lebt seit 2008 im Prenzlauer Berg. Er ist Geschäftsführer der Firma Europrint Medien GmbH und begeistert sich in seiner Freizeit für argentinischen Tango und die Berliner Küche.

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KHWAN — THAILÄNDISCHES ESSEN FÜR FORTGESCHRITTENE

KHWAN — THAILÄNDISCHES ESSEN FÜR FORTGESCHRITTENE

Tibetische Gebetsfahnen und der Rauch, der über der aus Holz gezimmerten Terrasse emporsteigt, weisen den Weg. Versteckt im hintersten Winkel des RAW-Geländes, befindet sich ein neues kulinarisches Juwel, das Khwan. Nach all dem Lob, das das Restaurant von Seiten der Berliner Gastroszene erhielt, waren unsere Erwartungen hoch – und wurden formvollendet erfüllt. Die köstlichen, nord-thailändischen Spezialitäten vom Holzkohlengrill überzeugen vom ersten bis zum letzten Bissen. Ob Miang Kham – eine Geschmacksexplosion aus Kokos, Erdnuss, Limette und Chili, serviert in Betelblättern – oder butterweiche, mit Honig glasierte Lammkeulen: Jedes Gericht ist ein Gedicht. In Misoreis fermentierte Schweinefleischrippen, vollendet über heißen Kohlen, geschmorte Makrele mit zarter Zitronengrasnote oder geräuchertes Hühnchen mit Tamarinde – Khwan ist sowas wie der siebte Himmel für Probierfreudige und unsere erste Wahl, wenn es darum geht, den Geschmacksnerven eine exotische Auszeit zu gönnen. (Text: Devan Grimsrud / Photos (im Uhrzeigersinn): Khwan, Freddy Street Photography)

Khwan, Revaler Str.99, 10245 Berlin-Friedrichshain; Stadtplan
Do–Sa 18-22.30h, So 11.30-16.30h

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