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FINE–DINING AUS KIEW: CHARITY DINNER MIT DEM UKRAINISCHEN TEAM DES MIRALI AUS KIEW IM HORVÁTH

FINE–DINING AUS KIEW: CHARITY DINNER MIT DEM UKRAINISCHEN TEAM DES MIRALI AUS KIEW IM HORVÁTH

Das Berliner Sternerestaurant Hovárth zeigt Solidarität und lädt erneut zum Supporten ein. Für ein zweites Charity-Dinner im Hovárth tritt Sternekoch Sebastian Frank mit seinen Köch:innen einen Schritt zurück und macht Küchenchef Mirali Dilbazi und seinem Team den Platz am Herd frei. Für den guten Zweck und zur humanitären Hilfe für die Ukraine hat sich das Horváth in Berlin mit dem ukrainischen Team des Fine-Dining Restaurants Mirali in Kiew zusammengetan, um erneut Spenden für die humanitäre Hilfe sammeln. „Ich habe schon viel über ihn gehört. Mir wäre es lieber gewesen, seine Kochkunst unter anderen Umständen kennenzulernen, aber wir sind glücklich, ihm auf diese Weise zur Seite stehen zu können.“ so Frank. Kommenden Dienstag (10.05.2022) findet zu diesem Zweck ein außergewöhnliches Dinner statt, dessen gesamter Erlös an den Ukrainischen Getränkehandel Good Wine gespendet wird. Good Wine stellt täglich gut 400 fertig gekochte Mahlzeiten zur Verfügung, um hilfsbedürftige Menschen in Kiew zu versorgen. Wer ein Ticket kauft, darf sich auf ein einmaliges sieben Gänge Menü der saisonalen ukrainischen Produktküche freuen, passende Wein- und Getränkebegleitung inklusive. An diesem Abend verzichtet das komplette Team im Horváth vom Service bis zur Küchenhilfe auf den Lohn, um den Lebensunterhalt der Good Wine-Mitarbeitenden und den Einkauf der Lebensmittel für die Mahlzeiten zu sichern. Wer also helfen will, zu helfen, reserviert online einen der limitierten Plätze für den 10. Mai ab 18h30.

Text: Alison Musch / Fotos: Mirali, GoodWine & White Kitchen

Horváth, Paul–Lincke–Ufer 44a, 10999 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan
Hier kannst Du Plätze im Restaurant Horváth und für das Charity Dinner am 10.05.2022 ab 18h30 reservieren.

@restauranthorvathberlin
@mirali.restaurant

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LABORATOIRE KONTEMPO — EIN FESTIVAL MIT MUSIK UND DISKURS AUS DER DEMOKRATISCHEN REPUBLIK KONGO

LABORATOIRE KONTEMPO — EIN FESTIVAL MIT MUSIK UND DISKURS AUS DER DEMOKRATISCHEN REPUBLIK KONGO

Die Kunst- und Kulturszene der Demokratischen Republik Kongo hat eine Menge zu bieten – und dank Acud Macht Neukannst Du sie aktuell sogar in Berlin erleben. Das Kulturkollektiv begrüßt Künstler:innen, Akademiker:innen und Musiker:innen aus der DR Kongo zum Laboratoire Kontempo, einem Festival mit Konzerten, Talks und Ausstellungen von einigen der innovativsten Akteur:innen aus der Hauptstadt Kinshasa. Heute Abend (05.05.2022) findet ein Diskussionsabend statt, bei dem Du Einblicke in die Kunstszene von Kinshasa bekommst, darunter „Partagisme“, eine kollektive Form des Kunstschaffens in der Stadt. Am Samstag (07.05.) finden im Club und Innenhof von Acud ein Vortrag und eine Performance über die koloniale Vergangenheit der beiden Städte Kinshasa und Berlin statt – außerdem kannst Du Dir eine Kostprobe der kongolesische Küche holen. Kritische Perspektiven bilden den roten Faden des Programms, wie beispielsweise das Konzert und der Talk des Pianisten und Songschreibers David Shongo, der sich mit dem Import gebrauchter elektronischer Gegenstände aus Europa in die DR Kongo beschäftigt (17.05.). Am 20.05. geht es mit Balade Musicale weiter, einem Konzert, das die Geschichte kongolesischer Musik anhand von Hip Hop erläutert. Das komplette Programm, zu dem auch Ausstellungen im Haus der Statistik gehören, gibt es online.

Text: Benji Haughton / Fotos: Ephraim Baku, James Bantone & Nyangombe

Acud Macht Neu, Veteranenstr.21, 10119 Berlin–Mitte; Stadtplan
Laboratoire Kontempo läuft bis zum 25.06.2022. Das komplette Programm findest Du auf der Website.

@acudmachtneu
@laboratoire.kontempo

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VIEL KUNST, WENIG ZEIT: TIPPS ZUM AUFTAKT DES GALLERY WEEKEND BERLIN

VIEL KUNST, WENIG ZEIT: TIPPS ZUM AUFTAKT DES GALLERY WEEKEND BERLIN

Am Freitag, den 29.04.2022, startet das Gallery Weekend Berlin aber auch in den Tagen davor ist schon allerhand los. Jeden Programmpunkt mitnehmen? Unmöglich. Aber ein paar Highlights solltest Du Dir nicht entgehen lassen: Zur Einstimmung eröffnet morgen (22.04.2022) schon mal in der Sanderstraße bei Schwarz Contemporary die Gruppenausstellung „Au-delà“, die drei Wochen später auch bei Lokal_30 in Warschau zu sehen sein wird. Gezeigt werden Werke von Berliner Künstler:innen wie Lisa Tiemann und Marlon Wobst, dessen großformatige Filzarbeiten auf der letztjährigen Postions-Messe im Tempelhofer Flughafen alle Blicke auf sich zogen. Auch mit dabei: polnische Positionen, beispielsweise der legendären Konzeptkünstlerin Natalia LL, deren Fotoarbeiten der 70er-Jahre ins kollektive Kunstgedächtnis eingingen. Wer nach dem Opening noch weiter anstoßen möchte, dem seien die Drinks im nahe gelegenen Bürkner-Eck wärmstens empfohlen. Auch Anahita Contemporary hat sich entschlossen, ihre aktuelle Ausstellung Rivière Noire mit Arbeiten von Daniel Butcher schon eine Woche vor dem eigentlichen Gallery Weekend zu eröffnen. In den Räumlichkeiten in der Charlottenburger Schlüterstraße kann man beim Opening am Samstag die neueste Serie „villes et visages“ des franko-kanadischen Malers bestaunen und sich in seinen Gesamtkompositionen – bevölkert mit vollen futuristischen Städten und Landschaften, wiederkehrenden architektonischen Elementen, antiken Schriften, Symbolen und Fantasiegestalten – verlieren. Zum gleich Mit-nach-Hause nehmen gibt es einen frisch gedruckten Ausstellungskatalog zu erwerben, den man auch bestens bei anschließenden Dumplings auf der Kantstraße durchblättern kann. Wer sich statt klassischem Eröffnungstrubel lieber ungewöhnlichen Formaten in kleiner Runde hingeben will, sollte sich einen Termin bei FKA (formerly known as) SIX buchen.

In einem ehemaligen Modeschmuckgeschäft eines Einkaufszentrums in Friedrichshain zeigen die Kuratorinnen Pola van den Hövel, Marlene A. Schenk und Laura Helena Wurth, wie man nicht-kommerziell, niedrigschwellig, progressiv, ortsspezifisch und hochqualitativ neue Formate der Kunstvermittlung implementieren kann. Ihre Ausstellung „Notes on Fortnightism“ von Gustav Düsing und Carson Chan widmet sich ganz dem Pandemie Aftermath: Welche Architekturen brauchen wir für das, was von der Stadt noch übrig bleibt? Bis Mitte Mai fast ausgebucht, sind noch wenige Slots zur Besichtigung hier erhältlich. Heidi auf der Kurfürstenstraße ist eine der neuesten Galerien in der Berliner Kunstlandschaft. Wenn man dort noch nicht vorbeigeschaut hat, bietet die dortige zum Gallery Weekend eröffnende Joan Jonas Ausstellung „past thought revised“ die perfekte Gelegenheit. Erst letzten September eröffnete Pauline Seguin in den Räumen eines ehemaligen Einrichtungshauses ihre erste eigene Galerie. Passend zu ihrer eigenen New Yorker Vergangenheit geht es nun ab Donnerstag (28.04.) in den für Heidi ersten Berliner Kunstfrühling mit der US-Amerikanischen Ikone der Video- und Performancekunst. Doch nicht nur neue Galerien, auch die Performerin Tintin Patrone lieh sich den Namen des Mädchens aus den Alpen: Während ihrer Residency in der experimentellen Non-profit Institution Callie’s entwickelte sie den fiktiven Character „Heidi“, der nun im Mittelpunkt ihrer Performance „Bucolica.exe“ steht. Weltpremiere feiert diese vor Ort im Wedding am 30.04.2022.

Text: Hilka Dirks / Credit: Anahita Contemporary; Tintin Patrone; FKA SIX / Fotos: Daniel Butcher; Callie’s

Schwarz Contemporary, Sanderstr.28, 12047 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan
23.04.–04.06.2022. Das Opening ist am 22.04.2022 18–20h.

Anahita Contemporary, Rivieère Noire – Daniel Butcher, Schlüterstr.14, 10625 Berlin–Charlottenburg; Stadtplan
23.04.–11.06.2022. Das Opening ist am 23.04.2022 17–20h.

FKA SIX, Notes on Fortnightism – Gustav Düsing und Carson Chan, Ring Center 1, Frankfurter Allee 111, 10247 Berlin–Friedrichshain; Stadtplan
01.04.–09.05.2022

Heidi, Past thought revised – Joan Jonas, Kurfürstenstr.145, 10785 Berlin–Schöneberg; Stadtplan
28.04.–13.08.2022. Das Opening ist am 28.04.2022.

Callie’s, Lindower Str.20, 13347 Berlin–Wedding; Stadtplan
30.04.2022 17h. Hier kannst Du Dich anmelden.

@fka_six
@schwarzcontemporary
@calliesberlin

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THE NIGHTMARKET IM NÅPOLEON KOMPLEX: VINTAGE-MODE, KREATIVE DESIGNS, LIVE BANDS, DJS UND DRINKS

THE NIGHTMARKET IM NÅPOLEON KOMPLEX: VINTAGE-MODE, KREATIVE DESIGNS, LIVE BANDS, DJS UND DRINKS

Du brauchst ganz dringend einen neuen Look? Dein Wohnzimmer sehnt sich nach ein paar frühlingshaften Farbtupfern? Dann hätten wir hier eine gute Idee für dieses Wochenende: Am 23. und 24.04.2022 öffnet The Nightmarket, ein zweitägiger Mode- und Designmarkt im Nåpoleon Komplex in Friedrichshain seine Türen. 50 Designer:innen, Kurator:innen und Händler:innen richten ihre Stände für ein Event der besonderen Art her, das ganztags stattfindet und zwar am Samstag bis Mitternacht und am Sonntag bis 20 Uhr. Viele der hier vertretenen Labels kommen aus Berlin, wie beispielsweise Hny Hany, deren kreative, vielseitige Seidenschals echte Hingucker sind und Cotta Vintage; Letzteres vereint ein Second-Hand-Sortiment, das florale Muster und Rüschen gekonnt miteinander in Szene setzt. Außerdem auf dem Markt vertreten sind gebrauchte Kleidungsstücke von You had me at Vintage und Brillen im 80er/90er-Look von Dress your Mind. Bei den Einrichtungsgegenständen von Maison Malous dürften sich all jene wie zu Hause fühlen, die auf Pastelltöne und Makramee stehen. Die in Form und Farbe sehr außergewöhnlichen Kerzen machen sich wunderbar auf dem Kaminsims oder Nachtisch.

Bei dem umfangreichen Angebot in der Halle des Nåpoleon Komplexes brauchst Du ausreichend Zeit – aber keine Eile, denn neben dem inspirierenden Einkaufsbummel passieren hier tags und nachts noch viele andere unterhaltsame Dinge. Freu’ Dich auf Street Food, Drinks und Live-Bands plus eine Open-Air-Party mit DJ-Sets, darunter afro-futuristische Sounds von Floyd Lavine und Beats von Arno/Einzelkind und Ksenia Kuderyavets. Kommt vorbei und bringt am besten Eure größte Einkaufstasche mit. Für ein Einkaufserlebnis der Extraklasse – Leckereien und Cocktails inklusive. Happy Shopping!

Text: Benji Haughton / Fotos: The Nightmarket

The Nightmarket im Nåpoleon Komplex, Modersohnstr.35-45, 10245 Berlin–Friedrichshain; Stadtplan
Du kannst Dir auf der Website ein Ticket kaufen oder direkt vor Ort.

@the_nightmarket

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DER MANN DER DIE WELT ASS —   EIN FILM ÜBER MÄNNEREGO, IDENTITÄTSSUCHE UND VATER-SOHN-BEZIEHUNGEN JETZT IM KINO

DER MANN DER DIE WELT ASS —   EIN FILM ÜBER MÄNNEREGO, IDENTITÄTSSUCHE UND VATER-SOHN-BEZIEHUNGEN JETZT IM KINO

Puh, ganz schön anstrengend: In der Mitte seines Lebens zu stehen, fette Karriere am Start, kaputte Ehe, Kinder, Alimente, Druck von allen Seiten. Dazu noch Sohn eines dement werdenden Vaters (Hannes Hellmann), fehlender Halt und Orientierungslosigkeit. So geht es dem Protagonisten des Films „Der Mann der die Welt aß„, der daraufhin eine massive private und berufliche Krise provoziert; deren Verlauf tut schon beim Hinsehen weh. Wie im Taumel geht alles langsam den Bach runter, der Mann verscherzt es sich mit so ziemlich allen: mit seiner Ex Lisa (Maja Schöne), seinem Freund Ulf (Konrad Singer), seinem Bruder Philipp (Max Mauff). Und dabei möchte er doch nur eines: „Endlich frei sein.“ Was steckt dahinter? Depression, Midlife-Crisis oder Burnout? Wie auch immer. Es fällt anfangs schwer, Verständnis für diese Welle aus Egoismus und Narzissmus aufzubringen. Und doch – oder gerade deshalb – fesselt einen das Psychogramm eines Mannes, dem irgendwie alles zu viel wird und der um sich schlägt. Johannes Suhm ist nicht nur in der Rolle des Sohnes zu sehen, er führte auch Regie (Co-Regie: Lena Lessing) und produzierte diesen Low Budget Independent Film, den er über Crowdfunding finanzierte.

Ausgangspunkt von Suhms Debüt als Spielfilm-Regisseur – er drehte vorher bereits zwei Dokumentarfilme – war das gleichnamige Theaterstück von Nis-Momme Stockmann, der den Film koproduzierte. Suhm spielte 2012 am Theater Erlangen die Hauptrolle in einer Inszenierung und kam so auf die Idee, den Stoff zu verfilmen. Gelungen ist ihm eine authentische Geschichte, die sich täglich überall auf der Welt wiederholen könnte. Fast schon dokumentarisch (Kamera: Tobias Kaufmann) wird die Verzweiflung eines Menschen nachgezeichnet. An diesem Sonntag feiert der Film im Babylon Mitte Berlinpremiere mit Anwesenheit der Darsteller:innen. Anschließend findet eine Podiumsdiskussion in Kooperation mit dem Bundesforum Männer e.V. statt. Es diskutieren: Simone Schmollak (Taz), Björn Süfke (Therapeut & Autor), Johannes Suhm und Dr. Dag Schölper (Bundesforum für Männer e.V.). Viel Spaß beim Film!

Text: Nike Wilhelms / Stills: Der Mann der die Welt aß

Wenn Du eine von 2×2 Freikarten für die Premiere am Sonntag (24.04.2022 14h) im Babylon Mitte gewinnen möchtest, schreib’ uns eine E-Mail.

Der Mann der die Welt aß
Bundesweiter Filmstart ist am 28.04.2022. In Berlin läuft der Film im Babylon Mitte, im Kreuzberger Il Kino und im Kino am Bundesplatz.

@der_mann_der_die_welt_ass_film

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