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DER DRINK SYNDIKAT ADVENTSKALENDER IST ZURÜCK: GIN COCKTAILS AUS HOCHWERTIGEN ZUTATEN FÜR WINTERLICHEN GENUSS

DER DRINK SYNDIKAT ADVENTSKALENDER IST ZURÜCK: GIN COCKTAILS AUS HOCHWERTIGEN ZUTATEN FÜR WINTERLICHEN GENUSS

Wer unseren Newsletter letztes Jahr besonders aufmerksam gelesen hat, wird sich vielleicht an einen Adventskalender erinnern, der Erwachsenen vorbehalten ist – denn Vorsicht, es ist Alkohol im Spiel! Die Rede ist von Drink Syndikats Gin Cocktail Adventskalender, der zwar mit neuem weihnachtlichen Motiv daherkommt, aber gleichbleibend verlässlich mit Zutaten für exzellente Cocktails gespickt ist. Seit 2014 zelebriert die von Jens Hoffmann und Erik Pfauth gegründete Marke gute Drinks, die Du ganz entspannt zu Hause mixen kannst. Die Sets bieten das perfekte Zusammenspiel von qualitativ hochwertigen Spirituosen und dem Wissen und Können von Bartender:innen – das spiegelt sich auch im Adventskalender wider, der die beliebtesten Rezepturen der letzten acht Jahre vereint. Hinter 24 Türchen verbirgt sich alles, was Du fürs Mixen im Eigenheim brauchst. Alle zwei bis vier Tage sammelst Du Dir so Zutaten wie Bitters und Sirup für insgesamt 16 Drinks zusammen. Kleiner Vorgeschmack gefällig? Du kannst Dich auf Reserve Coffee Sour mit nussigem Aroma, Pink Float mit Holunder-, Grapefruit- und Orangennoten und viele weitere Cocktails freuen. Ein Handbuch mit acht Rezepten, Tipps und Geschichten zu den unterschiedlichen Manufakturen – die übrigens auf der ganzen Welt verteilt sind – gibt’s obendrauf. Da sich die Vorweihnachtszeit am besten in Gesellschaft erleben lässt, sind die unterschiedlichen Drinks übrigens immer für zwei Personen ausgelegt. Frohes Cocktail-Schlürfen!

Text: Sofia Fischer / Fotos: Drink Syndikat & Kateryna Firsova

Gin Cocktail Adventskalender von Drink Syndikat

Den Kalender gibt’s online zu bestellen.

@drinksyndikat

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WAVY WINTERSTRICK UND WERKE VON BERLINER KÜNSTLER:INNEN — PLĀS COLLECTIVE POP-UP AUF DEM KOTTBUSSER DAMM

WAVY WINTERSTRICK UND WERKE VON BERLINER KÜNSTLER:INNEN — PLĀS COLLECTIVE POP-UP AUF DEM KOTTBUSSER DAMM

Die Kleidung von Plās Collective ist, wie das Label selbst sagt, „vom Chaos gezeichnet“. Das „Chaos“ liegt hier in der Art und Weise, wie sie konstruiert sind: Kleidungsstücke aus Baumwolle, die durch zufällige Bewegungen mit Stricknadeln hergestellt werden, wodurch ein wellenförmiges Motiv entsteht, das jedes Stück einzigartig macht. Die daraus resultierende Strickkollektion – die in Italien aus Bio-Baumwolle hergestellt wird – heißt Unseen Realities und umfasst winterliche Kleidungsstücke wie die fingerlosen Handschuhe „Glitch“ und den schmalen Schal „Oddity“. Plās ist keine gewöhnliche Modemarke: Es handelt sich um eine Art Hybrid aus Kleidungslabel und Kunstprojekt, das nicht an einem Ort ansässig ist, sondern ständig in Europa umherzieht („nomadisch“ ist hier das Motto). Das Kollektiv konzentriert sich in erster Linie auf Kleidung, hat sich aber auch mit Designobjekten wie Skulpturen und Steingut beschäftigt. Jetzt ist Berlin an der Reihe, Plās mit einem zehntägigen Pop-up im Somos Art House am Kottbusser Damm zu begrüßen.

Neben den ausgefallenen Strickwaren kann man hier auch Design und Kunst von Berliner Künstler:innen kaufen: süße Kleidungsstücke der Handstickerin Stefanija Pejchinovska, Gemälde der in Italien geborenen Illustratorin Elenia Beretta und Drucke der Künstlerin und Fotografin Sara Scanderebech. Genau das Richtige, Deine Schlafzimmerwand genauso stilvoll sein soll wie Dein Kleiderschrank…

Text: Benji Haughton / Fotos: Kevin Rashid Giaquinto

Plās Collective Pop-up im Somos Art House, Kottbusser Damm 95, 10967 Berlin–Neukölln; Stadtplan
04–13.11.2022 14–19h; Opening 03.11.2022 18–21h

@plas_collective

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BRAVA BANNACH — KONTEMPORÄRES MÖBELDESIGN ZWISCHEN ZITAT UND INNOVATION

BRAVA BANNACH — KONTEMPORÄRES MÖBELDESIGN ZWISCHEN ZITAT UND INNOVATION

Es ist die Farbe, dachte ich, als ich das erste Mal über die Möbelobjekte des Berliner Labels Bannach stolperte. Es sind die vollen, klaren, satten, tiefen Flächen, die mich ästhetisch so bestechen. Oder ist es die Kombination? Diese ungewöhnlichen Mischungen von Pink, Orange, Waldgrün und Bordeaux? Nein! Es ist natürlich die Form. Die Simplizität der Gestaltung, bestehend aus Linie und Welle und nichts dazwischen. Am Ende wurde mir aber klar: Es ist natürlich alles zusammen – so komplex und harmonisch, dass man es gar nicht trennen kann. So eigen, dass ich nach Vergleichen ringe: Vielleicht, als hätte der Künstler Donald Judd 1993 eine Memphis-Edition für Ikea entworfen? Doch nicht ganz, also lieber schnell die Vergleiche lassen. Es ist einfach Bannach.

2018 vom gleichnamigen Landschaftsarchitekten Moritz Bannach gegründet, verortet sich das Label zwischen Design, Kunst und Architektur, entwirft kontemporäre Möbel und Wohnaccessoires und schafft damit, was nur wenigen gelingt: eine klare eigene Designsprache mit viel Kontext und Zitat, doch ohne Kopie. Es wird Wert auf ressourcenschonende Produktion und Innovation gelegt, bei gleichzeitigem Bewahren traditionsreicher Handwerkstechniken. Gefertigt wird in Deutschland und Italien und das sieht man — moderne Objekte molto bene.

Text: Hilka Dirks / Fotos: Ragnar Schmuck, Marcus Wend & Faruk Pinto

Bannach
Die Möbel gibt es auf Anfrage. 

@bannach.eu

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UPCYCLING AUS KENIA — ANZÜGE UND LOUNGEWEAR VON EMEKA

UPCYCLING AUS KENIA — ANZÜGE UND LOUNGEWEAR VON EMEKA

Emeka entstand aus einem Vorhang an einem Marktstand in Kenia. Der Gründer Sydney Nwakanma stellte ein Foto des Anzugs online, den er aus dem gefundenen Baumwollstoff geschneidert hatte, und kurz darauf strömten die Nachrichten nur so herein. Das Interesse galt vor allem auch der Idee dahinter: Eine Antwort auf die Arbeitslosigkeit in jenem Land, das Sydney so am Herzen liegt und gleichzeitig auf die Verschwendung von Stoffen – alles verpackt in maßgeschneiderte, stilvolle Anzüge in limitierter Auflage. Emeka war geboren. Das Wort „Emeka“ ist übrigens die Abkürzung für Chukwuemeka, was in der aus dem Südosten Nigerias stammenden Sprache Igbo „Gott hat so viel getan“ bedeutet. Es ist auch der zweite Name von Nwakanma. Sydneys Anzüge und andere Designs werden aus Stoffabfällen recycelt und im ländlichen Kenia handgefertigt. Die neueste und erste Loungewear-Kollektion von Emeka heißt passenderweise „Home„.

Die Kleidungsstücke bestehen aus weicher, atmungsaktiver Baumwolle, die in Ghana handgefärbt und unter ethischen Gesichtspunkten hergestellt werden. Die zweiteiligen Sets gibt’s in erdigen Tönen wie Bronze, Eden und roter Ton und mit organischen Formen bedruckt. Da sie alle handgefertigt und individuell sind, unterscheidet sich jedes Design leicht. Das macht die Sets zu etwas Besonderem und spricht für die Möglichkeiten einer ethischen Produktion und Handwerkskunst. Wir finden, es ist keine Überraschung, dass diese Lounge-Artikel pünktlich zur kuscheligen Jahreszeit auf den Markt kommen.

Text: Savannah van der Niet / Fotos: Aja Dotson

Emeka

@emeka_suits

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AD INTERIOR – NEW PERSPECTIVES: AD GERMANY PRÄSENTIERT DIE TONANGEBER:INNEN DES INTERIORDESIGN IM RAHMEN DER DREITÄGIGEN AUSSTELLUNG

AD INTERIOR – NEW PERSPECTIVES: AD GERMANY PRÄSENTIERT DIE TONANGEBER:INNEN DES INTERIORDESIGN IM RAHMEN DER DREITÄGIGEN AUSSTELLUNG

Jeden Monat blättere ich durch die Architectural Digest auf der Suche nach Inspiration rund ums Thema Interior. Oder entdecke online die Stil- und Design-Neuheiten von morgen. Aber dieses Wochenende werde ich die Gelegenheit nutzen, eine exklusive Rundumschau der AD Germany live zu erleben – und hoffentlich vor Ort vom Know-how renommierter Design-Expert:innen zu lernen. Die Ausstellung „AD Interior: New Perspectives“ (21.–23.10.2022) präsentiert die Visionen und gestalterische Euphorie für neue Lebensräume von zwölf ausgewählten Designstudios im eleganten Kronprinzenpalais in Mitte. Die journalistische Stil-Instanz der internationalen Design- und Architekturszene AD Germany ermöglicht direkte Einblicke in die Ideenwelt von Studios wie Batek Architekten, Gonzalez Haase AAS, Julia von Werz, Stephanie Thatenhorst und Studio Oink. Wirf einen Blick auf ihre Design-Konzepte mit einem Touch Brutalismus, die mit altbekannten und schon beinahe selbstverständlichen Materialien wie Stein, Holz und – na klar, Beton von David Kosock und Joern Scheipers von Vaust Studio spielen oder lass Dich von den klaren Strategien „boxes inside boxes“ mit einem Faible für Farbe von Ester Bruzkus Architekten inspirieren, die gleichzeitig von einem Faible für Farbe zeugen. Ergo: Dieses Wochenende steht ganz im Zeichen der neuen deutschen Perspektiven und Visionen rund um Interior und Produkt-Design sowie Architektur, die über Bauhaus, Bella Italia und Parisian Chic hinausgehen.

Text: Alison Musch / Credit: F|DREI agency für AD Architectural Digest Germany

AD Interior: New Perspectives, Kronprinzenpalais, Unter den Linden 3, 10117 Berlin–Mitte; Stadtplan
21.–23.10.2022

Tickets und weitere Infos findest Du hier.

@ad_germany

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