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CAPPERI — ITALIENISCHE NATURWEINE UND FEINE KÜCHE

CAPPERI — ITALIENISCHE NATURWEINE UND FEINE KÜCHE

Ein Italienurlaub liegt in weiter Ferne? Dann fahr doch zum Capperi ans Maybachufer und das Urlaubsfeeling kommt von ganz alleine. Die italienische Weinbar bietet Bioküche und Naturweine und vereint dabei Wissen von drei gastronomischen Institutionen, denn mit dabei sind Küchenchef Thomas Mudersbach vom ehemaligen May am Ufer, das zuvor an dieser Stelle weilte, Alessandro Denni vom Neontoaster, sowie die beiden Spezialitätenimporteure von Sizilessen, Vincenzo Costanza und Pietro Nicotra. Aus dieser Zusammenarbeit entstand ein Ort, der Weinbar, Restaurant und Feinkostladen zugleich ist. Also der ideale Ort für ein Gläschen, einen Apero oder ein komplettes Menü. Alle Weine kommen aus Italien, sind sorgfältig ausgewählt und reihen sich prima in Neuköllns aufstrebende Naturweinszene ein: Herkunft, Herstellungsverfahren und spezifische Eigenschaften spielen hier die Hauptrollen. Vincenzo empfiehlt Dir übrigens gerne das passende Tröpfchen zu Deinem Essen. Hier ist alles natürlich, frisch und leicht: Beim Aperitif führt kein Weg am DOP-Büffelmozzarella aus Kampanien vorbei, der mit Oliven serviert wird. Spätestens nach den köstlichen Tagliatelle “alla Genovese” mit grünen Bohnen, Kartoffeln, hausgemachtem Basilikumpesto und wunderbar saftigen Pinienkernen werden Deine Geschmacksnerven in den Sommerurlaub geschickt. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos: Gianluca Quaranta & Olga Slotina)

Capperi Italian Craft Wine & Kitchen, Pannierstr.32, 12047 Berlin-Neukölln; Stadtplan
Mo-Di & Do-Sa 17-23h, So 11-23h

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EX-EMBASSY: EINE FASZINIERENDE PLATTE IN PANKOW

EX-EMBASSY: EINE FASZINIERENDE PLATTE IN PANKOW

In den späten 1960er und frühen 1970er Jahren wurden 135 Diplomatengebäude in modularen, vorgefertigten Strukturen in Pankow errichtet. Eine Gruppe von Architekten rund um Horst Bauer, der zuvor auch das legendäre Café Moskau geplant und gebaut hatte, zeichnete sich verantwortlich für dieses architektonische Experiment. Australien erkannte als zweiter westlicher Staat die DDR an und erhielt das größte Botschaftsgebäude, den “Ingenieur-Hochbau-III”. Nachdem die diplomatischen Bemühungen zwischen den beiden Ländern bereits vor dem Fall der Mauer eingestellt wurden, verkaufte die Treuhand das Gebäude im Zuge des Privatisierungsprozesses. Aktuell wird die beeindruckende, größtenteils unentdeckte Geschichte der Botschaft — und die damit verbundene Beziehung zwischen Australien und der DDR — in der ortsspezifischen Ausstellungs- und Textreihe “Ex-Embassy” erforscht: Fünf künstlerische Arbeiten und fünf Texte befassen sich mit Begriffen wie Territorium, Wert und Identität — mit einem Fokus auf Aboriginal-Perspektiven. Ex-Embassy wurde von der bildenden Künstlerin Sonja Hornung konzipiert und ist im Rahmen des Berliner Project Space Festivals noch bis zum 31.08.2018 zu sehen. Parallel zu dem Projekt hat sich eine Künstlervereinigung gebildet, die das denkmalgeschützte Gebäude als Atelierhaus und permanente Kulturstätte erhalten möchte. (Text: Anna Dorothea Ker / Kunstwerke: Megan Cope (Quandamooka), Sonya Schönberger (DE) / Foto: Adrian Kuppertz)

X-Embassy, Atelierhaus Australische Botschaft (Ost), Grabbeallee 34, 13156 Berlin-Pankow; Stadtplan

Ex-Embassy, Exhibition und Textserie in der ehemaligen Australischen Botschaft der DDR, bis 31.08.2018
Do-Sa 12-18h oder nach Vereinbarung

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JULIA BOOS EMPFIEHLT: WOODBOOM

JULIA BOOS EMPFIEHLT: WOODBOOM

Naturverbundenheit und Liebe zum Handwerk haben Woodboomentstehen lassen. Vor drei Jahren, im Sommer 2015, von Mischa-Amadeus Olma ins Leben gerufen, befindet sich der heutige Unternehmenssitz und Entstehungsraum für Woodboom Möbel in einer denkmalgeschützten Halle in Berlin-Lichtenberg. Der Arbeitsplatz des vierköpfigen Teams, welcher das Herzstück sowie Dreh- und Angelpunkt für die Produktentwicklung, Möbelproduktion und Raumkonzeption für Kunden bildet, ist weitaus mehr als eine klassische Werkstatt. Hier entstehen Einzelstücke aus Holz und Stahl für private Haushalte, Restaurants, Büros, Hotels und alles andere, was das Team zu neuen Ideen inspiriert. Das Besondere: Woodboom bringt hier verschiedenste handwerkliche Kleinbetriebe zusammen und schafft so kreativen Nährboden und Arbeitsplätze mit Freiraum zum Ausprobieren. Die Halle kann jederzeit auf Anfrage besucht werden. (Text: Julia Boos / Fotos: Woodboom)

Woodboom, Josef-Orlopp-Str.92, 10365 Berlin-Lichtenberg; Stadtplan
Nur nach Terminvereinbarung. Online ShopInstagram

Julia Boos ist gebürtige Hamburgerin mit polnischen Wurzeln und lebt seit Sommer 2015 in Berlin sowie an der Westküste Kaliforniens. Sie ist Kreativdirektorin und Set Designerin.

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BERLIN DRAWING ROOM — DIE WAHRNEHMUNG SCHÄRFEN UND AUFS PAPIER BRINGEN

BERLIN DRAWING ROOM — DIE WAHRNEHMUNG SCHÄRFEN UND AUFS PAPIER BRINGEN

“Wie beeinflusst das Zeichnen aus der Beobachtung heraus unsere Wahrnehmung der Welt?”, fragt die bildende Künstlerin Mira O’Brien am ersten Tag unseres Zeichenworkshops. Mira gründete 2011 in ihrem Kreuzberger Atelier den Berlin Drawing Room und ist fest davon überzeugt, dass jeder Zeichnen lernen kann. Seither werden hier die unterschiedlichsten Workshops von professionellen Künstlern zum Thema Zeichnen und Malerei gegeben. Hier kannst Du alles von der Pike auf lernen, die meisten Kurse richten sich an Anfänger, die sukzessive die Grundlagen beigebracht bekommen. Thematisch decken die Workshops ein breites Spektrum ab: Pflanzenwelten im idyllischen Prinzessinnengarten, Mixed Media oder Papierherstellung. Bald wird es im Berlin Drawing Room auch einen Anatomiezeichenkurs geben (17.9-15.10.2018), bei dem Körperbau und Muskelstrukturen im Mittelpunkt stehen. Außerdem gibt es noch den “Fungi Botanical Drawing Workshop” (26.9-24.10-2018), wo zuvor gesammelte Pilze Modell stehen. Beide Workshops beinhalten eine Exkursion. Hier kannst Du mehr darüber erfahren und Dir einen Platz sichern. (Text: Sibylla Baumgartner / Fotos: Mira O’Brien)

Berlin Drawing Room, Wrangelstr.31a, 10997 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan
Nur nach Vereinbarung — hier geht’s zum Kursplan

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PEOPLE FESTIVAL: WIE EIN MIXTAPE FÜR CONNAISSEURE

PEOPLE FESTIVAL: WIE EIN MIXTAPE FÜR CONNAISSEURE

Ganze 160 der angesagtesten Musiker kommen demnächst für eine Woche nach Berlin: Auf dem Programm stehen dabei musikalische Kooperationen und Experimente. Ausgedacht haben sich das Ganze Aaron und Bryce Dessner (The National), Justin Vernon (Bon Iver) und die beiden kreativen Hoteliers Nadine und Tom Michelberger. Das Tolle daran? Am 18.8. und 19.8.2018 kannst Du bei der zweiten Ausgabe des People Festivals mit dabei sein — und ein Wochenende voller künstlerischer Freiheit und genreübergreifender Gemeinschaftsproduktionen genießen. Die Idee dahinter ist einfach: Die Künstler treffen sich eine Woche vor dem Festival, um zusammen neue Musik zu entwickeln. Diese Werke werden dann zum ersten Mal vor dem Festivalpublikum performt — auf acht Bühnen und in den Studios des historischen Funkhauses. Abends mündet dann alles in der finalen “Mixtape”-Show. Es gibt kein Programm, keine Sponsoren und keine musikalischen Grenzen, dafür aber die Gelegenheit, einige Deiner Lieblingskünstler ganz neu und überraschend zu erleben: Erlend Øye, Leslie Feist, Damien Rice, Chefket – um nur einige zu nennen. Klingt gut? Hier kannst Du Dir ein Ticket besorgen und Dich auf ein akustisch äußerst inspirierendes Wochenende freuen. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos: Nino Valpiani, Azar Kazimir)

Funkhaus, Nalepastr.18-50, 12459 Berlin-Oberschöneweide; Stadtplan
People Festival, 18.-19.8.2018, Einlass ab 12h, Veranstaltung 14-24h

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