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W PIZZA: HEISS, KNUSPRIG, LECKER — GENUSS WIE IN NEAPEL

W PIZZA: HEISS, KNUSPRIG, LECKER — GENUSS WIE IN NEAPEL

Seit März 2018 gibt es einen neuen köstlichen Grund, mehr Zeit am Neuköllner Weichselplatz zu verbringen: W Pizza. Eröffnet von Darius Suski und Chefkoch Łukasz Sołowiej, der zuvor bei Zola arbeitete, ist diese Pizzeria auch eine Bäckerei — mit einer Kees van der Westen Spirit Espressomaschine. Die beiden Ws im Logo stehen übrigens für wheat and weeded, denn was W Pizza von anderen Pizzerien in Berlin unterscheidet, ist der liebevoll von Hand gemachte Teig. Er besteht zu gleichen Teilen aus Weizen- und Hanfmehl und wird anschließend im “Stefano Ferrara” gebacken, einem traditionellen Holzofen aus Neapel. Das Menü ist überschaubar, aber unwiderstehlich. Die Wahl fällt schwer, zwischen Klassikern wie Bufala oder verspielteren Varianten wie Aubergine, mit Auberginen-Paste, Salsiccia, Provola und Basilikum, und der Pizza Bianca mit Radicchio, Gorgonzola, Walnüssen und Honig. Unsere Empfehlung: Teile mit deinen Freunden und rundet euren Abend mit Kaffee und cremigem Tiramisu ab, während ihr die ebenso ästhetische Einrichtung zwischen unverputzten Wänden genießt. Und aufgepasst: ab Mitte des Frühlings soll es am Wochenende auch Frühstück geben. Bis dahin tüftelt Pistazien-Enthusiast Darius an einem Croissant mit Pistazienfüllung. Wenn das Ergebnis die Qualität seiner Pizzen erreicht, können wir den ersten Bissen kaum erwarten. (Text: Lisa Strube / Photos: Anna Dorothea Ker)

W Pizza, Fuldastr.31, 12045 Berlin-Neukölln, Stadtplan
Di-Fr 18-22h, Sa 13-22h, So 13-21h

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FRÜHLINGSERWACHEN BEI BIKINI BERLIN — LIGHT CATCHING SHADOWS INSTALLATION

FRÜHLINGSERWACHEN BEI BIKINI BERLIN — LIGHT CATCHING SHADOWS INSTALLATION

Der Frühling schafft es, uns mit seinem Licht und fast vergessenen Farben hinaus zu locken. Diese verführerische Kombination manifestiert die aktuelle Installation “Light Catching Shadows” der Berliner Künstlerin Camilla Richter. Zu sehen ist sie vor dem Panoramafenster von Bikini Berlinbis zum 28.4.2018. Camilla hat Produktdesign studiert, da liegt eine Vorliebe zu klaren Strukturen und Funktionen nahe. Sie entdeckte dort auch die Faszination für das Element Licht, besonders im Spiel mit dem Material Glas — Eigenschaften, die zusammen eine pragmatische Poesie ergeben. Die gestellten und gehängten Elemente wurden speziell für die Concept Shopping Mall entworfen und beinhalten dichroitisches Glas, das mit dem Licht arbeitet: je nach Einfalls- und Betrachtungswinkel schafft es neue Schattenwürfe und macht Farben fast greifbar. So arbeitet es spielerisch mit der durchdachten Architektur des Gebäudes, die das Außen durch seine beeindruckende Fensterfront mit einbezieht. Der Glasparavent ist begehbar und lädt dazu ein, mit dem Farbenspiel zu interagieren. So können wir die bezaubernde Frühlingslaune auch indoors spüren! (Text: Jennifer Prietzel / Fotos: Pamina Aichhorn)

Bikini Berlin, Budapester Str.42-50, 10787 Berlin-Charlottenburg; Stadtplan
Mo-Sa 9-20.30h

Light Catching Shadows” von Camilla Richter, bis zum 28.4.2018.

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KATRIN PAULINE MÜLLER EMPFIEHLT: LIBKEN

KATRIN PAULINE MÜLLER EMPFIEHLT: LIBKEN

Als ob die Zeit lächelnd still steht, erhebt sich der Plattenbau von Libken als Denk- und Produktionsraum wie ein modernes Monument in der weichen Landschaft der Uckermark. Seit 2014 bieten Larissa Rosa Lackner, Theresa Pommerenke und Christoph Bartsch hier geschmackvoll-puristische Künstlerresidenzen an und 2018 wird bereits zum zweiten Mal das einzigartige Stipendium für Kulinarik vergeben. Von Juli bis September forschen dann ein bis zwei Stipendiat/Innen über Kochkunst und experimentieren mit regionalen Produkten. Mit lokalen Erzeuger/Innen werden Köstlichkeiten für die sogenannten Langen Tafeln hergestellt. Die Tafeln sind öffentlich und von der, die ich miterleben durfte, bin ich immer noch hin und weg. Mit viel Liebe, Feingefühl und Wertschätzung ist Gemüse auf unterschiedlichste Weise eingelegt und zubereitet worden. Das Brot und Fleisch duftet und die Welt scheint einfach. Um mich herum lauter glückliche Gesichter und hinter der Tafel erstreckt sich das weite Feld, in dem ein Reh mit großen Sätzen durch die Stille springt. (Text: Katrin Pauline Müller / Fotos: Larissa Rosa Lackner, Libken e.V.)

Libken e.V, Böckenberg 15-17, 17268 Gerswalde, Lageplan

Die nächsten Langen Tafeln finden am 28.7., 25.8. und am 29.9.2018 statt.

Katrin Pauline Müller ist Autorin und Künstlerin. Sie erforscht Kommunikation und Körpersprache, Sinne und Emotionen. Seit 2000 lebt sie in Berlin, derzeit in Mitte.

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ACHTSAM UND NACHHALTIG KOCHEN MIT TAINÁ GUEDES

ACHTSAM UND NACHHALTIG KOCHEN MIT TAINÁ GUEDES

Falls Du es noch nicht wusstest: Bananenschalen kann man essen. Sind sogar richtig lecker. Aber das ist natürlich nur ein reißerischer Teaser, um Dich für dieses Buch zu begeistern: “Die Küche der Achtsamkeit. Mottainai: Nichts verschwenden, kreativ kochen, gesund essen” (2017, Kunstmann Verlag). Der Titel ist etwas sperrig, hält aber, was er verspricht. Es geht darum, jeden Tag gut zu essen und dabei achtsam und respektvoll mit den Zutaten umzugehen. “Mottainai” ist ein aus dem Buddhismus stammender Begriff, der übersetzt so viel heißt wie “Nichts verschwenden, was wertvoll ist.“ Es geht also darum, nichts weg zu schmeissen, Reste weiterzuverwenden und das Beste aus der jeweiligen Saison zu machen. Aber keine Angst: Das Buch ist keine trockene Gutmenschen-Lektüre, sondern ein alltagstaugliches Rezeptbuch, das auch Spaß macht und inspiriert. Das beweist schon das fröhliche Cover, das Tainá Guedes zeigt. Die Autorin hat japanische Wurzeln, ist in Brasilien aufgewachsen und bereichert inzwischen die Berliner Kunst- und Kulinarik-Szene, u.a. in ihrer Entretempo Kitchen Gallery. Aber zurück zu “Mottainai” – das kann auch mit “Dankbarkeit” übersetzt werden. Und das bin ich nach dieser Lektüre, denn mich hat die Mixtur aus brasilianisch-japanisch-europäischen Einflüssen nachhaltig begeistert. Die Bananenschale isst man übrigens gebraten. Aber das ist nur einer der Leckerbissen neben “Couscous im São Paulo Style”, japanischen Nudelgerichten, Serviettenknödeln und vielem mehr… (Text: Nina Trippel / Fotos: Pamina Aichhorn)

Tainá Guedes: “Die Küche der Achtsamkeit. Mottainai: Nichts verschwenden, kreativ kochen, gesund essen” (2017, Kunstmann Verlag)

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ACHT TAGE NEUE PERSPEKTIVEN: FILMPOLSKA — BLICK NACH OSTEN

ACHT TAGE NEUE PERSPEKTIVEN: FILMPOLSKA — BLICK NACH OSTEN

Natürlich kennst Du Dich mit Polanski aus, aber was ist mit Holland oder Szumowska? Das kannst Du nun nachholen und vom 25.4 bis 2.5.2018, bei der 13. FilmPolska-Ausgabe, großartiges polnisches Kino erleben. Es gilt als wichtigstes Filmfestival außerhalb Polens und trifft den Geschmack von Filmliebhaber mit seinem sehr abwechslungsreichen Programm: Arthouse-Produktionen, Kult-Klassiker, Dokumentationen, Animationen und Videokunst. Außerdem gibt es einen Schwerpunkt auf Newcomer-Filme. Dabei stellen junge polnische Filmemacher Filmkritikern und Publikum ihre Werke vor. Die Screenings finden in vielen Berliner Kinos statt, wie beispielsweise dem Babylon Mitte, Arsenal und Wolf Kino. Besonders freuen wir uns auf den Eröffnungsfilm: “The Prince and the Dybbuk” von Elwira Niewiera und Piotr Rosołowski ein preisgekrönter Dokumentarfilm, der das Leben und die Arbeiten des Filmemachers Michał Waszyński beleuchtet. Dieser war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine der exzentrischsten Persönlichkeiten des europäischen Kinos. Aber das ist nur ein kleiner Vorgeschmack. Schau’ einfach mal ins Programm und such’ Dir was aus. Ganz gleich, für welchen Film Du Dich entscheidest, Du wirst dabei viel über unseren Nachbarn im Osten lernen. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos: FilmPolska)

FilmPolska, 25.4-2.5.2018, verschiedene Zeiten und Locations. Das Programm ist online verfügbar.

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