Cee Cee: Berlin Newsletter
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WINTERSCHLAF BEENDEN MIT THAI & TECHNO

WINTERSCHLAF BEENDEN MIT THAI & TECHNO

Die Sonne scheint, wir wechseln zu leichten Jacken und tragen ein Lächeln auf den Lippen: Der Frühling ist da! Anstatt Dich unter der Decke; zu verkriechen, ist es Zeit rauszugehen und das Wochenende als Energieschub-Zeitzone zu nutzen. Tagsüber draußen und diesen Freitagabend (27.3.2015) vielleicht beim Event namens Thai & Techno. Das Opal Collective bringt thailändisches Essen und sorgfältig ausgewählte elektronische Musik zusammen. Wir waren beim Probeessen und sehr begeistert von den pfannengerührten Sukiyaki-Nudeln. Im FluxBau soll dann Deep House im Hintergrund pulsieren und wenn die Beats intensiver werden, die Tanzfläche erwachen. Berliner Spirituosen werden sicher ihr Übriges tun. Die Veranstaltung endet nach Angaben der Veranstalter erst, wenn der Letzte die Tanzfläche verlässt… (Text: Dahlia Stone / Foto: Blinking Pigs Photography)

FluxBau, Pfuelstr.5, 10997 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan
Fr 27.3.2015, ab 18h

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MÖON: NACHHALTIG PRODUZIERTE ACCESSOIRES & MODE

MÖON: NACHHALTIG PRODUZIERTE ACCESSOIRES & MODE

Falls Du Dich beim Shopping nicht nur gut fühlen, sondern gleichzeitig auch etwas Gutes tun möchtest, solltest Du bei Möon vorbeischauen. Seit Dezember 2014 gibt es in der Schönleinstraße das kleine Modegeschäft von Ester und Sonja, die eine sorgfältige Auswahl an nachhaltig produzierter Kleidung und Accessoires anbieten. Die beiden pflegen einen engen Kontakt zu ihren Lieferanten und freuen sich über neugierige Kunden, denen sie neben der üblichen Kaufberatung gerne mehr über die Herkunft und Herstellung ihrer Produkte erzählen. Wer nun denkt, bei diesem Konzept auf Stil verzichten zu müssen, irrt: In dem liebevoll mit Pflanzen dekorierten Laden finden Mann und Frau Mode vom japanisch-britischen Label People Tree, von Bhalo aus Australien und L’herbe Rouge aus Frankreich. Mir persönlich haben es besonders die handgefertigten Schuhe vom New Yorker Label Osborn angetan, welches ausschließlich mit ökologischen Baumwoll- und Lederwaren arbeitet. Ich bin gespannt auf weitere Labels, denn das Sortiment wird noch ergänzt. (Text: Mira Starke / Foto: Benjamin Lindenkreuz)

Möon, Schönleinstr.10, 10967 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan
Di-Fr 11-19h; Sa 11-18h

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JANAR SINILOO EMPFIEHLT: BLÄCKFISK

JANAR SINILOO EMPFIEHLT: BLÄCKFISK

Als ich Anfang 2015 nach Berlin zog, war mir sofort klar, dass ich diesen neuen Lebensabschnitt mit einem weiteren Tattoo festhalten muss. Die Entscheidung für das richtige Studio war gefallen, als ich das Portfolio der Jungs von Bläckfisk sah; insbesondere der markante Stil von Marcos Ortega hat es mir angetan. Bläckfisk wurde 2012 von Nick Kater eröffnet und ist dank seiner pechschwarzen Fassade und dem riesigen Tintenfisch darauf nicht zu übersehen. Laufkundschaft ist absolut erwünscht. Beim Betreten der Räumlichkeiten ist man sprachlos angesichts der bunten Lichtblitze an den Wänden und der tätowierten Schaufensterpuppen. Ebenso lassen sich die gemütliche Einrichtung und die bizarren Accessoires bewundern. Man sollte unbedingt die Augen nach bekannten und internationalen Tattoo-Künstlern aufhalten, die hier regelmäßig einkehren und mitmachen. Ich habe mir bereits zwei Tattoos dort stechen lassen und kann meinen nächsten Besuch kaum erwarten. (Text & Foto: Janar Siniloo)

Bläckfisk, Reichenbergerstr.133, 10999 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan
Di-Sa 13-20h oder nach Vereinbarung

Janar Siniloo ist Anfang 2015 von Tallinn nach Berlin-Neukölln gezogen. Neben seinem Grafik-Praktikum ist er Herausgeber des illustrierten Zines Krahh und betreibt sein eigenes Label DSY.

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COLAB: EINE AUSSTELLUNG MIT DER HTW IM BUCHSTABENMUSEUM

COLAB: EINE AUSSTELLUNG MIT DER HTW IM BUCHSTABENMUSEUM

Von außen sieht es ziemlich unscheinbar aus, das Buchstabenmuseum. Der eingeschossige Bau beherbergt allerdings eine interessante Sammlung typografischer Exponate, wie Teile von U-Bahn-Stationskennzeichnungen oder die dreidimensionalen Letter des 1991 eingegliederten bzw. aufgelösten Deutschen Demokratischen Rundfunks. Unabhängig von Sprache, Schriftsystem, Kultur, Bedeutung oder Region, macht es sich das Museum zur Aufgabe, den Buchstaben als Objekt zu dokumentieren und aufzubewahren. Während die Exponate so vor einer endgültigen Verschrottung gerettet werden, lässt sich zugleich die Geschichte hinter ihnen erhalten. Am 20.3.2015 hat eine neue Ausstellung eröffnet: “Colab“ – in Kooperation mit der HTW und dem Studiengang Kommunikationsdesign haben 19 Studierende ein halbes Jahr lang an der Ausarbeitung von Produkten gearbeitet, welche sowohl wirtschaftlich optimal hergestellt werden können als auch gestalterische Bestform haben. Eines der Projekte ist nicht nur optisch ansprechend, sondern auch geschmackvoll auf der Zunge – die Typo-Schokolade von Christian Pannicke. (Text: Anna-Lena Charbonnier / Foto: Andrea Katheder)

Buchstabenmuseum, Holzmarktstr.66, 10179 Berlin-Mitte;Stadtplan
Do-So 13-17h

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ZERSTÖRT — ZWISCHEN DEN WELTEN IM NEU WEST BERLIN

ZERSTÖRT — ZWISCHEN DEN WELTEN IM NEU WEST BERLIN

Berlin wird erwachsen. Zumindest, wenn man mit erwachsen kommerziell meint. Diese Entwicklung bedeutet Wachstum und Wohlstand. Aber auch, dass alte Einrichtungen schließen müssen und Künstler weniger bezahlbare Ateliers finden. Mit der baldigen Schließung des Neu West Berlin lässt sich dieser Prozess visualisieren. Es bietet als vielseitiger und zeitgenössischer Raum mehr als 40 Künstlern, Agenturen und Studios eine Plattform zum Arbeiten und Austauschen. Der Symbolträchtigkeit der Schließung ist sich die Institution selbst ebenso bewusst und hat daher gemeinsam mit TrashEra die Veranstaltung “Zerstört” ausgearbeitet, die diesen Samstag (28.3.2015) stattfindet. Das Konzept ist ein zwölfstündiges Aufeinandertreffen von Subkultur und Party, Aktion und Event mit Installationen, Performances und einem kulinarischen Programm. Fünf DJs, sechs Künstler und fast zwei dutzend Performer mischen mit. Der auslaufende Mietvertrag wird hierbei ebenso Thema sein wie die urbane Entwicklung und die sich neu bildende Identität als Weltstadt. Aber nicht nur Probleme sollen thematisiert werden – hier kann man auch temporär seinen eigenen Platz in der Metropole finden. (Text: Anna-Lena Charbonnier / Foto: Benjamin Degen)

Neu West Berlin, Köpenicker Str.55, 10179 Berlin-Mitte; Stadtplan
Sa 28.3.2015, ab 19h

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