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MIT DEM MOTTO ALL BIKES ARE BEAUTIFUL BRINGT SPOKS DEIN RAD ZUM STRAHLEN

MIT DEM MOTTO ALL BIKES ARE BEAUTIFUL BRINGT SPOKS DEIN RAD ZUM STRAHLEN

Viele kennen den Moment. Voller Vorfreude holt man das Rad aus dem Schuppen und bemerkt: Das hat aber schon bessere Tage gesehen. Da muss schnell eine helfende Hand her und das am besten nicht weit weg von Zuhause. Die Fahrradwerkstatt Spoks in Berlin macht es sich zur Aufgabe, Fahrräder schnell und so auf Vordermann zu bringen, dass man im Nu wieder durch die Straßen Berlins brettern kann. Mit poppig-blauem Erscheinungsbild sind die Berliner Meisterwerkstätten von Spoks kaum zu übersehen. Insgesamt an drei verschiedenen Standorten findest Du sie und kannst so, ohne lange Wege, Dein Rad an einem der Spots in SchönebergPrenzlauer Berg oder Charlottenburg vorbeibringen. Gegründet wurde Spoks von Julian Hendrik Stoß und Samuel Luca Töpfer im Sommer 2024. Auch wenn sie sich auf Renn- und Gravel- sowie Lastenbikes spezialisieren, widmen sie sich generell jeder Art von Fahrrad – nach dem Motto „all Bikes are beautiful“. Das heißt, unabhängig vom Modell kannst Du einfach online einen Termin buchen. Kaum schiebt man sein Fahrrad durch die Tür, wird es schon mit genauem Blick untersucht und ein detaillierter Inspektionsbericht verrät Dir, an welchen Stellen Dein Fahrrad eine Auffrischung benötigt. Willst Du Dein Fahrrad von Grund auf checken lassen, kannst Du Dich zwischen Basis-Fahrradinspektion und der Spoks-„Wie neu“-Variante entscheiden, um so die Reparatur genau auf Deine Bedürfnisse anzupassen.

Oder aber Du wählst das Profipaket, wenn Du besonders viel mit Deinem Gravelbike oder Rennrad durch die Gegend fährst. Dazu gibt es viele weitere Angebote: Hat Dein Rad eine dringende Dusche nötig, wandert es einmal zur Waschstation direkt vor Ort für eine professionelle Fahrradwäsche. Vielleicht hat Deine Kette mal wieder einen neuen Glanz verdient? Was bei vielen noch am Kommen ist, ist bei Spoks schon da: Durch die Heiß- und Trockenwachs-Veredelung läuft Deine Fahrradkette wieder reibungslos und das auf lange Sicht. Aber auch bei ganz individuellen Problemen hilft das elfköpfige Team von Spoks Dir gerne weiter. Und das alles ohne lange Wartezeiten, denn die verschiedenen Standorte haben den Vorteil, dass meistens noch am selben Tag ein Termin frei ist. Leidenschaft für das Handwerk und Fahrräder aller Art trägt sich hier durch den ganzen Prozess, verrät Samuel. Dazu macht Spoks das Werkeln am Rad nahbar, denn Du hast die Möglichkeit, bei verschiedenen Workshops selbst Hand anzulegen, um Dein Rad besser zu verstehen. Erst dann entsteht laut Fahrradmechatronikerin und Workshopleiterin Valentyna so richtig die Sicherheit und Freude beim Fahren. Klingt interessant? Der nächste Workshop findet am 22.04.2026 statt und bringt Dir alles über Grundeinstellung, Bremsen und Schaltung bis hin zur Pflege und Reinigung von Rennrädern und Gravelbikes bei. Egal, wofür Du Dich letztendlich entscheidest, klar ist: Spoks‘ Ziel ist es, Deinem Rad neues Leben einzuhauchen, sodass Du wieder unbesorgt in die Pedale treten kannst.

Text: Isabelle Marten / Fotos: Mohit Amlani

Spoks

Bautzener Str.31, 10829 Berlin–Schöneberg; Stadtplan
Prenzlauer Allee 189, 10405 Berlin–Prenzlauer Berg; Stadtplan
Mommsenstr.16, 10629 Berlin–Charlottenburg; Stadtplan

@spoks.de

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LASS MICH IN DER KNEIPE LESEN (UND VIELES MEHR) — DIE CC CALENDAR TIPPS VON BIER BIS BOULDERN

LASS MICH IN DER KNEIPE LESEN (UND VIELES MEHR) — DIE CC CALENDAR TIPPS VON BIER BIS BOULDERN

Der April macht, was uns gefällt: Dinge zusammenbringen, die auf den ersten Blick nicht zusammengehören, aber ein unschlagbares Gespann bilden. Austern und Vinyls, Töpfern ohne Plan, Bücher in der Kneipe und Kreide an den Händen. Hier sind die CC Calendar Tipps für ein Wochenende, wie es uns gefällt. Wein und Platten gefällig? Das bekommst Du am Freitag (10.04.) im Kreuzberger Coro, wo außerdem Austern von Dauwd auf den Tisch kommen – mit drei verschiedenen Toppings und Musik von Mary is on Acid. Dekadent und down to earth zugleich! Ein Club, in den Du garantiert reinkommst (wenn er nicht ausverkauft ist) ist der Pinch Pot Club von Kleistone. Weil dieser Tage das europäische Kunsthandwerk gefeiert wird, bekommst Du am Wochenende (10.–11.04.) für zwei Stunden Ton und Raum, um Dinge auszuprobieren – ohne Vorkenntnisse, ohne klassische Anleitung, mit Spaß und freien Formen. Es gibt aber kleine gedruckte Hilfen, wenn man nicht ganz bei null anfangen will. Gebrannt und glasiert wird später, abgeholt wird erst danach.

Falls Du Deine Form schon gefunden hast, finde doch hier Dein liebstes Second-Hand Stück: Am Samstag (11.04.) feiert Find YoursStore Opening – mit einer Auswahl an Vintage-Teilen, die garantiert nicht zufällig dort gelandet sind, sondern bewusst zusammengestellt wurden. Dazu gibt es Drinks und Musik. Wem die Austern noch im Magen liegen, der spüle sie mit einem Bier und einem guten Buch hinunter. In den Alt-Berliner Bierstuben findet am Samstag (11.04.) der Kneipenbüchertausch statt. Felix Baum sorgt dafür, dass Bücher ihre Besitzer:innen wechseln, kommentiert, empfohlen und weitergereicht werden. Parallel läuft ein Kneipenquiz (für das Du Dich vorher unbedingt anmelden solltest), dazu gibt es klassische Kneipenhäppchen, neu interpretiert. Für Kreide an den Händen und ein bisschen Höhe: Im Bouldergarten startet am Samstag (11.04.) die FLINTA* Night mit einem gemeinsamen Warm-up. Danach folgen verschiedene Slots – von Bouldern für Einsteiger:innen über Fußtechnik bis hin zu Dyno- und Krafttraining. Es gibt eine Kinderbetreuung und Saunaaufgüsse am Abend. Der Sonntag (12.04.) kommt über den Magen und über Neukölln: Das Paolo Pinkel bekommt Besuch von Table Farrah, die für einen Tag die Küche übernimmt. Zwei Runden des Kitchen-Takeovers sorgen dafür, dass niemand hungrig bleibt. Auf den Tellern landet eine moderne mediterrane Küche mit Einflüssen aus Nordafrika, geprägt von ihrem Schaffen als Fotografin, Stylistin und viel Geschmack. Alles, was Du willst also!

Text: Emma Zylla / Fotos: Robyn Steffen, Johanna Rademacher Flesland, Saeeda, Wild Lights

Coro, Reichenberger Str.61, 10999 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan
Oysters by Dauwd 10.04.2026 18h

@coroberlin
@maryisonacid

Kleistone, Katzbachstr.29, 10965 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan
Pinch Pot Club 10.–11.04.2026 14–16h. Buche Deinen Platz hier.

@kleistonestudio

Bouldergarten, Thiemannstr.1 Tor 4/2. HH, 12059 Berlin–Neukölln; Stadtplan
FLINTA* Night 11.04.2026 ab 16h

@bouldergarten

Find Yours, Pannierstr.28, 12047 Berlin–Neukölln; Stadtplan
Store Opening 11.04.2026 15–20h

@findyoursinberlin

Alt-Berliner Bierstuben, Manfred-von-Richthofen-Straße 17, 12101 Berlin–Tempelhof; Stadtplan
Kneipenbüchertausch 11.04.2026 15–18h

@altberlinerbierstuben
@furorefelix

Paolo Pinkel, Karl-Marx-Straße 55, 12043 Berlin–Neukölln; Stadtplan
Kitchen Takeover 12.04.2026 12–15h, 18–22h. Reservieren kannst Du hier.

@paolopinkelberlin
@table_farrah

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KUNST OHNE SCHWELLENANGST: DIE AFFORDABLE ART FAIR KEHRT ZURÜCK

KUNST OHNE SCHWELLENANGST: DIE AFFORDABLE ART FAIR KEHRT ZURÜCK

Zwischen Betonpfeilern und Spreeblick zieht mit dem Frühling wieder die Affordable Art Fair Berlin (16.-19.04.2026) ein. In der Industriearchitektur der Arena Berlin versammeln sich 65 Galerien aus 19 Ländern und zeigen zeitgenössische Arbeiten aus Malerei, Skulptur, Druckgrafik und Fotografie. Das Konzept der international erfolgreichen Messe ist bewusst simpel: Alle Werke kosten zwischen 100 und 10.000 Euro, Preise hängen transparent neben den Arbeiten, und der Einstieg in die erste eigene Kunstsammlung fühlt sich plötzlich weniger nach Insider:innenwissen an. Neben internationalen Positionen bringt die Messe auch lokale Stimmen zusammen: 16 Galerien aus Berlin sind vertreten, darunter artnow Gallery, ATM Gallery Berlin und BBA Gallery. Gleichzeitig reisen Galerien aus Seoul, Higashi-Osaka oder Barcelona an die Spree. Auch das Rahmenprogramm ist groß: Am Eingang wartet eine begehbare Pool-Installation des Berliner Künstlers Christian Kera Hinz, die Besucher:innen einlädt, selbst Teil des Werks zu werden. Am Freitag verlängert die Late View den Messebesuch bis in den Abend – Drinks inklusive. Am Wochenende wird es familiärer: Während der Family Hour am Samstag und Sonntag gibt es ein Kinderprogramm und Mitmachformate. Besonderer Fokus liegt außerdem auf jungen Berliner Positionen. In der Emerging Artists Sonderausstellung ist so etwa Solveig Schmid vertreten, deren großformatige Gemälde mit dichter Farbigkeit und offenen Bildräumen zwischen Abstraktion und Narration oszillieren. Vier Tage lang wird die Messe also weniger zur klassischen Verkaufsplattform als zu einer Art zugänglichem Parcours durch aktuelle Kunst – irgendwo zwischen Entdeckung, Gespräch und der vielleicht spontanen Entscheidung, mit einem eigenen Werk nach Hause zu gehen.

Text: Leo Sandmann / Fotos: David Reinecke

Affordable Art Fair, Arena Berlin, Eichenstr.4, 12435 Berlin–Treptow-Köpenick; Stadtplan
16.–19.04.2026: Hier geht’s zu den Tickets.

@affordableartfairde 
@ssoollvveeiigg

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CALLI THE COFFEE CLUB: KOFFEIN, MATCHA, BAGELS & RUHIGE MORGENSTUNDEN

CALLI THE COFFEE CLUB: KOFFEIN, MATCHA, BAGELS & RUHIGE MORGENSTUNDEN

Hast Du schon mal von „Calli – The Coffee Club“ gehört? Versteckt in der Littenstraße, unweit der Spree und nur einen Katzensprung von der Jannowitzbrücke entfernt, ist Calli einer dieser Spots, die man am liebsten für sich behalten würde. Wenn er nicht einfach zu schön wäre, um ihn nicht zu teilen. Bei Calli, eröffnet im Dezember 2025, wirkt alles durchdacht, ohne aufzudrängen. Schon beim Ankommen spürst Du die angenehme Ruhe des Raums, ein schöner Kontrast zum Tempo und der Geräuschkulisse draußen. Kaffee und Matcha werden mit Sorgfalt zubereitet, das Gebäck ist frisch und fluffig – es fällt schwer, sich für eins zu entscheiden. Doch besonders die Bagels haben es mir angetan: soft, frisch und göttlich cremig. Für den Kaffee arbeitet das Team mit We Roast Coffee Berlin, einer Specialty-Rösterei, die Bohnen aus Brasilien, Kolumbien, Kenia und Guinea bezieht. Neben den üblichen Klassikern stehen auch Drinks wie Matcha Tonic, Cold Brew Tonic und Flash Brew auf der Karte. Zwischen kariertem Boden und warmen Holztönen verweile ich hier länger als geplant – perfekt für einen langsamen Start in den Tag (aber auch für den schnellen Kaffee!). Hinter dem Namen steckt übrigens Calli, der wohl jüngste Boss Berlins: Das Café ist nach dem fünfjährigen Sohn der Gründer:innen benannt, dessen breites Lächeln und seine Liebe zu heißer Schokolade den Ort von Anfang an mitgeprägt haben. Scheinbar war Calli etwas eifersüchtig, als seine Eltern Max und Rebecca ihr Hotel nach seinem jüngeren Bruder Curt benannten. Also nur fair, dass Calli auch sein eigenes Café bekommt. Selbst das handgeschriebene Logo geht auf ihn zurück und verleiht dem Ort eine persönliche Note. Als echtes Familienprojekt spürst Du diese Haltung in vielen kleinen Details – und genau das macht Calli zu einem warmen, durchdachten Rückzugsort. Hin und wieder veranstaltet das Team auch Cuppings und Workshops in kleinen Gruppen rund um verschiedene Brühmethoden.

Text: Stefania Basano / Fotos: Elisabeth Rogov

Calli, Littenstr.106, 10179 Berlin–Mitte; Stadtplan

@calli.thecoffeeclub

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DUFT MIT GESCHICHTE: THE HOUSE OF CREED ERÖFFNET SEINE ERSTE BOUTIQUE IN DEUTSCHLAND

DUFT MIT GESCHICHTE: THE HOUSE OF CREED ERÖFFNET SEINE ERSTE BOUTIQUE IN DEUTSCHLAND

Ein Parfum kann vieles sein: Signatur, Konstante, schützende und behütende Hülle. Seit 1760 widmet sich The House of Creed genau dieser (sehr persönlichen) Kunst und gehört damit zu den traditionsreichsten Dufthäusern der Welt. Nun eröffnet die Marke ihre erste deutsche Boutique in Berlin – und schafft damit einen neuen Ort für Duftkultur in der Stadt. Der Raum im denkmalgeschützten Gebäude der Hackeschen Höfe, geprägt von warmen Holz- und Grüntönen, gestaltet sich wie ein Safe Space für alles Olfaktorische: Ein Raum, in dem Parfum getestet, probiert und erlebt werden kann. Im Zentrum die persönliche Duftberatung: Beim sogenannten Scent Profiling wird gemeinsam herausgefunden, welche Duftnoten, Stimmungen und Charaktere am besten zu eine:m passen. Persönlich ist es sowieso auf allen Ebenen: Flakons können vor Ort graviert werden, Geschenke werden hochwertig verpackt und auf Wunsch mit personalisierten Bändern versehen – do your own scent. Ich überlege lange zwischen den zitrisch holzigen Vetiver Varianten des Hauses hin und her, und gehe am Ende mit einer Auswahl an Proben heim. Ein Signature Scent braucht Zeit, und ins House of Creed kehr ich gerne zurück.

Text: Leo Sandmann / Fotos: Jeremy Moeller

The House of Creed, Neue Schönhauser Str.8-9, 10178 Berlin–Mitte; Stadtplan

@creedfragrance

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