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BUCK & BRECK: LERNE DIE BEKANNTE SPEAKEASY-BAR IN MITTE WIEDER NEU KENNEN (UND LIEBEN)

BUCK & BRECK: LERNE DIE BEKANNTE SPEAKEASY-BAR IN MITTE WIEDER NEU KENNEN (UND LIEBEN)

Das Buck & Breck zu erreichen ist nicht einfach, aber das sind die besten Orte selten. Wenn Du vor der Tür stehst, musst Du erst einmal klingeln, um die legendäre Bar in Mitte betreten zu können. Hier werden seit 2010 Cocktails an einem Gemeinschaftstisch ausgeschenkt, an dem vierzehn Gäst:innen Platz finden. In der von Gonçalo de Sousa Monteiro eröffneten, renommierten Speakeasy dreht sich quasi alles um die Barkeeper:innen, denn hinter dem langen Tisch werden die Getränke den ganzen Abend lang vor Deinen Augen gemixt. Neben Monteiro leitet seit Januar 2025 Vito Nicotra (ehemaliger Barchef des Truffle Pig) die Bar. Mit einer Karte von mehr als vierzig klassischen und unverwechselbaren Cocktails hast Du die Qual der Wahl – von fruchtig bis kräutrig, oder rauchig bis spritzig. Die zahlreichen Cocktails haben eines gemeinsam: Sie sind erstklassig und unverwechselbar. Wir empfehlen den „Don Shark“, einen nussigen Old Fashioned mit vielen Cocktail-Einflüssen. Bevor Monteiro das Buck & Breck eröffnete, verliebte er sich während einer Kneipentour durch New York in den Don Lockwood von Dutch Kills, den er nun als Hommage auf der Karte stehen hat: Der „Don Shark“ wird mit Woodford Reserve Bourbon, rauchigem Scotch, Ahorn- und Schokoladenbitter zubereitet und entstand auf Anregung von Bar-Stammgast Timo, der sich eine nussigere Version des Don Lockwood wünschte. Der Ahornsirup wurde abgeschwächt und ein Nusslikör aus Berlin hinzugefügt – und voilà, der Don Shark war geboren. Er ist buttrig und rauchig, weich und geschmackvoll – ein Cocktail, an dem man die ganze Nacht lang nippen kann. Aber komm doch einfach selbst im Buck & Breck vorbei – Du wirst nicht enttäuscht sein!

Text: Yolanda Evans / Fotos: Sophie Doering

Buck & Breck, Brunnenstr.177, 10119 Berlin–Mitte; Stadtplan

Woodford Brown-Forman-Distillery
Bitte genieße verantwortungsbewusst. 

@woodfordreserve

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NACH MIMOSA KOMMT NEGRONI — BRUNCH UND APÉRO IM SUPER IN WILMERSDORF

NACH MIMOSA KOMMT NEGRONI — BRUNCH UND APÉRO IM SUPER IN WILMERSDORF

Wer beim Essen ein ruhiges Setting im minimalistischen Interieur will, ist im Super in Wilmersdorf falsch. Die Musik ist ein bisschen zu laut, an der Decke hängt eine Discokugel, das eklektische Interieur mit seiner kuratierten Unruhe fühlt sich heimelig an. Kurz: Hier ist es bunt, es ist wuselig, es ist lustig – und vor allem lecker. 2023 haben sich die beiden Betreiber Max und Steve den Traum eines eigenen Lokals erfüllt, das mittlerweile zu einer echten Brunch-Institution geworden ist. Über die Zeit wurden die Mimosa-Mischverhältnisse perfektioniert, die Pancakes noch fluffiger und die Playlist immer besser. Und weil Brunch allein nicht reicht, kannst Du jetzt einfach länger bleiben. Abends verwandelt sich das Super in eine Aperitivo-Bar mit einer Auswahl an farbenfrohen Drinks wie dem „Rosatoni“, „Happy Sad“ oder, ganz classy, einem „French 75“. Für alle, die auf Dry January setzen oder einfach Lust auf alkoholfreie Alternativen haben, gibt es Kreationen wie den „Espresso MartiNo“ oder „Amalfi PassiOhne“. Dazu gibt’s unkompliziertes Bar Food: Grilled Cheese, knuspriger Blumenkohl mit Chipotle-Mayo oder die „Say Cheese“ -Platte geben Dir die richtige Grundlage – ob Du nun alkoholfrei trinkst oder nicht. Weil mir der Brunch nie lang genug sein kann, bleib ich einfach sitzen – im Super verschwende ich meinen Tag gerne. Und egal, ob Du auf ein schnelles Getränk vorbeischaust oder Du bis zum Abend bleibst: Du wirst immer mit einem breiten Lächeln verabschiedet.

Text: Inga Krumme / Fotos: Super

Super Westberlin, Bundesallee 161, 10715 Berlin–Wilmersdorf; Stadtplan

@super.westberlin

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LOVIS BAR — ENTDECKE DIE KREATIVEN, NUMMERIERTEN COCKTAILS IN DER HOTEL WILMINA BAR

LOVIS BAR — ENTDECKE DIE KREATIVEN, NUMMERIERTEN COCKTAILS IN DER HOTEL WILMINA BAR

Wenn Du über die Schwelle der Lovis Bar im Hotel Wilmina in Charlottenburg trittst, wird Dir das Wort „gemütlich“ als eines der ersten in den Sinn kommen. Das ehemalige Frauengefängnis aus dem späten 19. Jahrhundert ist mit seinen hohen Gewölbedecken und der gedämpften Beleuchtung der perfekte Ort für einen Aperitif vor der Dinnerverabredung oder einen Drink zu später Stunde. Bevor er das Lovis eröffnete, hat Barchef Nils Lutterbach im Galander in Kreuzberg gearbeitet. Hier dreht sich alles um minimalistische, geschmacksbetonte Mixologi mit dem Schwerpunkt auf deutschen, schweizerischen und österreichischen Brandys. Diese sind die erklärten Stars der Karte, aber auch hochwertige Spirituosen wie Bourbon, Gin, Scotch und Rum sind für Liebhaber:innen klassischer Cocktails reichlich vertreten. Eine von Nils Lieblingszutaten ist der Woodford Reserve Bourbon: Er ist für seine Vielseitigkeit und seine reichen Frucht- und Schokoladennoten bekannt und verleiht jedem klassischen Cocktail Tiefe und Lebendigkeit. Unbedingt probieren solltest Du die „Nummer 13“: ein trockener, aber intensiver Cocktail mit dem bereits erwähnten Woodford Reserve Bourbon, verfeinert mit Kakaobutter, Oloroso Sherry, Kirschwasser, Kaffeelikör, Kaffee-Eau-de-Vie und süßem Wermut. Du fragst Dich vielleicht, warum die Drinks nummeriert sind und nicht mit traditionellen oder verspielten Bezeichnungen auf der Karte stehen? Der Grund dafür ist simpel: Lovis möchte nicht vom Charakter des jeweiligen Drinks selbst ablenken. An der hinteren Bar gibt es dementsprechend auch keine erkennbaren Getränkemarken – stattdessen unbeschriftete Flaschen, die Gäst:innen dazu einladen, ihre Wahl unbeeinflusst von der Marke zu treffen. Falls Du auf der Suche nach einer weiteren besonderen Option bist, empfehlen wir Dir die „Nummer 83“, eine delikate und doch komplexe Mischung aus destilliertem Reisschnaps, Mirabellenschnaps und Kokoswasser. Er ist Lutterbachs persönlicher Favorit – und vielleicht bald auch Deiner.

Text: Yolanda Evans / Fotos: Robyn Steffen

Lovis Bar, Kantstr.79, 10627 Berlin–Charlottenburg; Stadtplan

Woodford Brown-Forman-Distillery
Bitte genieße verantwortungsbewusst.

@lovisrestaurant
@woodfordreserve

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BAR ZENTRAL: WO LOCALS UND INTERNATIONALE GÄSTE SICH FÜR KLASSISCHE COCKTAILS MIT MODERNEM TWIST TREFFEN

BAR ZENTRAL: WO LOCALS UND INTERNATIONALE GÄSTE SICH FÜR KLASSISCHE COCKTAILS MIT MODERNEM TWIST TREFFEN

Falls Du nach einem Ort suchst, der außergewöhnliche Cocktails in gemütlicher und einladender Atmosphäre bietet, dann wirst Du in der Bar Zentral in West-Berlin auf jeden Fall fündig. Die Bar unter den Bögen des Bahnhofs Charlottenburg wird von den ehemaligen Green Door Barkeepern Torsten Bender und Sebastian Mathow betrieben und zieht mit verspielt-klassischen Cocktails internationale wie einheimische Gäst:innen gleichermaßen an. Bei Deinem Besuch wirst Du sehr wahrscheinlich auf Barkeeper Emir Sombecki treffen, der die Cocktails hier liebevoll für Dich zubereitet. Unsere Empfehlung? Auf jeden Fall den Piñata bestellen – eine neu interpretierte Version der klassischen Piña Colada: Der Drink wird aus Ananas und drei Rumsorten – dem weißen Rum von Botucal Planas und zwei jamaikanischen Sorten – gemischt und mit Absinth-Kokosnuss-Schaum serviert. Das Ergebnis ist ein cremig leichtes Getränk, das Dich mental sofort auf eine warme Insel transportiert. In Reiselaune und an sonnigere Orte versetzt die Karte insgesamt mit modernen Daiquiri-Variationen, sowie Negroni und Martini – Drinks, die einfach immer gehen. Da die Cocktails auf der Karte regelmäßig wechseln (mindestens dreimal im Jahr), solltest Du mit Deinem nächsten Besuch nicht allzu lange warten.

Text: Yolanda Evans / Fotos: Savannah van der Niet

Bar Zentral, Lotte-Lenya-Bogen 551, 10623 Berlin–Charlottenburg; Stadtplan
@bar_zentral

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NEUKÖLLNS NEUESTER GANZTAGS-TREFFPUNKT: MAUSI AM RICHARDPLATZ

NEUKÖLLNS NEUESTER GANZTAGS-TREFFPUNKT: MAUSI AM RICHARDPLATZ

Für uns Neuköllner:innen ist es nicht verwunderlich, dass das Mausi bereits von Stammgästen besucht wird. Im Kiez gibt es zwar jede Menge Bars und Cafés, aber nur wenige Orte, die man zu jeder Tageszeit zuverlässig aufsuchen kann. Die Gründer:innen Romy und Dustin, denen auch die Torte Bar gehört, und die Geschäftsführerinnen Cindy und Alisa waren sich einig, dass der Raum ein ganztägiger Treffpunkt sein sollte – mit Kaffee, Cocktails und einem Essensangebot. Sie wollten das Gemeinschaftsgefühl, das abends bei Torte herrscht, an einen anderen Ort bringen: Dieses Gefühl ist jetzt im Mausi zu finden. Der Raum selbst fasst etwa hundert Personen – zwei lange Räume mit Sitzgelegenheiten erstrecken sich in beide Richtungen, die Bar ist mit hohen Hockern bestückt, und es gibt einen Außenhof, der von Hecken flankiert wird, um die Hitze in den kälteren Monaten abzuhalten. Die beeindruckende polierte Holzdecke spiegelt die warme Beleuchtung und die Buntglasfenster des Bar-Restaurants wider. Mausi ist Queer-freundlich, Laptop-unfreundlich, am besten analog zu genießen.

Du kannst in den Tag mit einem Croissant und Kaffee starten oder das Mittags- und Dinnermenü von Küchenchefin Alana ausprobieren. Alle Gerichte gibt es auch zum Teilen in größerer Portion. Die Speisekarte ist primär vegetarisch oder vegan, mit Gerichten wie „Grüne Soße“ (ein Frankfurter Favorit und eine Anspielung auf Romys und Dustins Heimatstadt) mit Kartoffeln und Ei, Pilz-Arancini oder mein Highlight – die Unagi-Aubergine mit gebackenem Sellerie und Tahin-Creme. Die Getränkekarte bietet Bier, Wein und Klassiker, aber auch Experimentelles wie den „Matcho-Matcha-Cocktail“ mit Pisco oder dem Wodka-basierten Pinocchio mit Pistazie, Zitrone und grünem Pfeffer. Und der Name? An der Außenwand neben der Tür steht Mausi geschrieben. Das stand schon da, als sie beschlossen, das Lokal zu eröffnen, mit einem Liebesherz über dem „i“, und sie dachten sich: Warum es nicht so lassen, wie es ist, und es bei seinem Kiez-Namen nennen?

Text und Fotos: Savannah van der Niet

Mausi, Richardplatz 1, 12055 Berlin–Neukölln; Stadtplan

@mausi.berlin

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