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FOTOGRAFIE IM FILM: OPEN-AIR-REIHE IN VERTRÄUMTER KULISSE

FOTOGRAFIE IM FILM: OPEN-AIR-REIHE IN VERTRÄUMTER KULISSE

Fotografie trifft Film. Wenn das keine gute Gelegenheit ist, die Nacht im Freien zu verbringen. In Kooperation mit dem Fotofestival European Month of Photography präsentiert das Fachmagazin Museums Journal eine Filmreihe, bei der Kulturinteressierte unter freiem Himmel auf ihre Kosten kommen. Zwischen Juli und August 2018 verwandelt sich der Garten des Barockpalais Podewil jeden Mittwoch in eine verträumte Open-Air-Kulisse, die sich insgesamt neun Werken mit dem Thema Fotografie im Film widmet, darunter das Werk “Das Salz der Erde” von Wim Wenders über Sebastião Salgado, der Dokumenarfilm “Finding Vivian Maier” und ein filmisches Werk über die Fotografen Bernd und Hilla Becher. (Text: Lisa Staub / Werks: Vivian Maier/John Maloof and Charlie Siskel, Sebastião Salgado/Wim Wenders / Foto Podewil garten: Christoph Tempel)

Garten des Podewil, Klosterstr.68, 10179 Berlin-Mitte, Stadtplan.
Fotografie im Film. Open-Air-Filmreihe jeden Mittwoch vom 4.7. bis 22.8.2018, Filmbeginn 21h, Einlass ab 20h

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NOLAN KEITH PARKER EMPFIEHLT: FUNKHAUS

NOLAN KEITH PARKER EMPFIEHLT: FUNKHAUS

Im Meer der vielseitigen Berliner Veranstaltungsorte zählt das Funkhaus zweifellos zum Kronjuwel. Darüber hinaus ist es eine wachsende Größe in Sachen Sound Design und sollte daher immer wieder mal besucht werden. Weitab der im Osten gelegenen Clubs und Partys, die in Friedrichshain gefeiert werden, befinden sich am Ufer der verträumten Spree die geschichtsträchtigen Gebäude des Funkhauses; die in den 1950er Jahren gebaut wurden. Der 50.000 Quadratmeter große Campus war ursprünglich Hauptsitz des Rundfunks der ehemaligen DDR und bis heute hat sich der Ort seine Schönheit und Detailverliebtheit von damals bewahrt. Natürlich ist das Funkhaus alles andere als eindimensional: Warme Hölzer und 50er Jahre Design sind in Saal 1 und in dem neu eröffneten “Living Room“ reichlich vorhanden, während es im ortsbezogenen 4DSound Space “Monom“ schön brutalistisch zugeht. Auch Nils Frahm hat hier sein Aufnahmestudio und so ist das Funkhaus voller optischer und emotionaler Kraft. Besucher können diese Energie durch ihre bloße Anwesenheit in den Räumlichkeiten absorbieren. Demnächst im Funkhaus und sehr empfehlenswert: Andy Stott (29.6.2018), People Festival (18-20.8.2018) und Aphex Twin (1.11.2018). Komm’ am besten etwas früher und genieße ein Abendessen im frisch eröffneten Ableger des Zola — begleitet von einem spektakulären Sonnenuntergang am Fluss. (Text: Nolan Keith Parker / Fotos: Nino Valpiani)

Funkhaus, Nalepastr.18-50, 12459 Berlin-Oberschöneweide; StadtplanProgrammTickets

Nolan Keith Parker kam 2015 aus dem tückischen Cascadia nach Berlin. Er ist Mitbegründer des Berliner Magazins und der Website Schmutz, einer Quelle für alles, was in Berlin mit Livemusik zu tun hat. Er lebt mit einem Lama über einem Kreuzberger Club.

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ZEITGENÖSSISCHE ANSICHTEN: ROM — DAS NEUE GESELLSCHAFTSMAGAZIN

ZEITGENÖSSISCHE ANSICHTEN: ROM — DAS NEUE GESELLSCHAFTSMAGAZIN

Frisch aus der Druckerei ist Rom eingetroffen: ein elegantes, neues Magazin, das einen kritischen Blick auf die Kräfte wirft, die unsere weltweit digitale Gesellschaft formen, überschatten und vorantreiben. Der Künstler und Autor Khesrau Behroz hat das Magazin zusammen mit den Grafikdesignern Max Kuwertz und Sascha Bente ins Leben gerufen. Die erste Ausgabe (auf Deutsch) umfasst 164 Seiten und widmet sich Themen wie der Angst vor Inhalten, Haushaltsführung im Zeitalter von Smart Homes und Cryptoraves. Es macht großen Spaß die Beiträge zu lesen, wohl auch wegen der schlicht-modernen Fotografien und dem herausragenden Grafikdesign. An diesem Freitag (22.6.2018) kannst Du Dich bei der Launch Party im ZweiDrei Raum selbst davon überzeugen. Bring Deine Freunde mit, schaltet Eure Telefone aus und beginnt das Wochenende mit ein wenig Nachdenklichkeit. (Text: Anna Dorothea Ker / Gif: Rom)

Rom Magazine: WebsiteInstagramFacebook
ZweiDrei Raum, Gitschiner Str.20, 10969 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan
Rom Launch Party, 22.6.2018, ab 19h, Facebook Event

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EINFACH EINTAUCHEN: TINO SEHGALS CO-KURATIERTER SOMMER DER IMMERSIVEN KUNST

EINFACH EINTAUCHEN: TINO SEHGALS CO-KURATIERTER SOMMER DER IMMERSIVEN KUNST

Oft ist Kunst, die aktive Teilnahme erfordert, genau jene, die unter die Haut geht und uns am längsten im Gedächtnis bleibt. Die Grenzen zwischen Betrachter und Betrachtetem verwischen, wenn wir diesen Sommer bei “Welt Ohne Außen,” einer umfangreichen Ausstellung im Gropius Bau, zum Mitmachen eingeladen werden. Kuratiert hat das Ganze der in Berlin lebende Künstler Tino Sehgal, der für seine „konstruierten Situationen” bekannt ist, gemeinsam mit Thomas Oberender, Leiter der Programmreihe Immersion der Berliner Festspiele. Eine Untersuchung experimenteller Installationen, Situationen und Arbeiten, die Ende der 1960er bis heute entstanden sind, scheint besonders verlockend: Angefangen beim “Ambiente Spaziale” von Lucio Fontana und Nanda Vigo bis hin zu Carsten Höllers “Light Wall” und VR-Erlebnissen von Nonny de la Peña. Ein tägliches Workshop-Programm und Live-Aufführungen, die für alle offen sind, werden die Grenzen zwischen künstlerischen Disziplinen aufheben und die Teilnehmenden dazu ermuntern, ihre Sinne, Körper und Gefühle zusammen mit den Künstlern einzusetzen: Mit dabei sind unter anderem Claire Vivianne Sobottke, Maria Francesca Scaroni und Xavier Le Roy. Sieh’ Dir das komplette Programm hier an und reize die Grenzen Deiner Komfortzone aus — eine Erfahrung, die Herausforderung und Belohnung zugleich verspricht. (Text: Anna Dorothea Ker / Werke: Carten Höller, Wolfgang Georgdorf, Larry Bell / Fotos: Attilio Maranzano, Ben Westoby)

Gropius Bau, Niederkirchnerstr.7, 10963 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan
Mi-Mo 10-19h
“Welt Ohne Außen. Immersive Räume seit den 60er Jahren,” 8.6–5.8.2018;
ProgrammTicketsFacebook Event

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ALLES INFRAGE STELLEN: PHILIPPE PARRENOS FLÜCHTIGES WERK

ALLES INFRAGE STELLEN: PHILIPPE PARRENOS FLÜCHTIGES WERK

“Nichts wird stattgefunden haben als die Stätte”. Diese Worte des französischen symbolistischen Dichters und Kritikers Stéphane Mallarmé sind Philippe Parrenos unbetitelter Ausstellung vorangestellt. Diese ist Teil der Programmreihe „Immersion“ der Berliner Festspiele – einer Serie von Ausstellungen, die 2016 von Thomas Oberender ins Leben gerufen wurde und die Grenzen zwischen Ausstellung und Aufführung auslotet. Der in Paris lebende Parreno hat sich einen Namen mit seinen Filmen, Installationen und performativer Kunst gemacht; über die aktuelle Ausstellung hat er sich bewusst nur kryptisch geäußert. Seine kontinuierliche Erforschung von Zeit wird hier fortgeführt, Elemente früherer Werke neu interpretiert — wie der neu geschnittene Film “Anywhen” (2016), der für die Turbine Hall Commission der Tate Modern produziert wurde. Oder aber die Blumentapete, die in seinem Film “Marilyn” (2012) zu sehen ist. Klingt geheimnisvoll? Ein Filmprogramm, unter anderem mit einem Screening im Rahmen der Reihe Videoart at Midnight, Diskussionsrunden, Vorträge und eine geführte Tour mit Künstler Tino Sehgal am 30.6.2018 bringen möglicherweise etwas Licht ins Dunkel. (Text: Anna Dorothea Ker / Werke: Philippe Parreno / Fotos: Berliner Festspiele)

Gropius Bau, Niederkirchnerstr.7, 10963 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan
Mi-Mo 10-19h
Philippe Parreno, eine Ausstellung der Berliner Festspiele im Rahmen der Programmreihe “Immersion“, 25.5-5.8.2018

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