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THE NEW INFINITY: NEUE DIGITALE WELTEN AM MARIANNENPLATZ

THE NEW INFINITY: NEUE DIGITALE WELTEN AM MARIANNENPLATZ

Kannst Du Dich noch an das magische Gefühl Deiner Kindheit erinnern, als Du im Planetarium unter dem Himmelszelt lagst? Und jetzt stell Dir, wie zu diesem Erlebnis noch eine Ebene hinzugefügt wird: nämlich die neueste digitale Technologie. Genau das kannst nun Du dank der Programmreihe “The New Infinity” (2018-2020) der Berliner Festspiele und des Planetarium Hamburgs erleben. Hier werden neue künstlerische Wege beschritten, die Dich durch digitale Sphären und mobile Architektur führen. Das Planetarium fungiert dabei als Ort grenzenloser Begegnungen, immersiver Erfahrungen und des bloßen Staunens. Der sogenannte “Fulldome”, der technisch maximale Bildeindruck unserer Zeit, lädt Künstler dazu ein, neue audiovisuelle Arbeiten im Kuppelraum am Mariannenplatz zu schaffen. Am kommenden Mittwoch (26.9.2018, 16h) ist Eröffnung; es werden zahlreiche beeindruckende Werke zu sehen sein und es finden Performances wie Künstlergespräche im Kunstquartier Bethanien Studio 1 statt. Abgeschlossen wird ”The New Infinity” dann im Oktober (Sonntag, den 14.10.) mit zwei Konzerten von William Basinski / Evelina Domnitch & Dmitry Gelfand. Hier geht’s zum Programm, das Dich in unendliche Weiten katapultiert. Und wenn das Universum Dir wohl-gesonnen ist, geht’s hier zum kostenlosen ticket via Verlosung. Viel Glück! (Text: Anna Dorothea Ker / Werke (im Uhrzeigersinn): Makusa Matsutake, Holly Herndon & Mathew Dryhurst (c) Molly Smith, Dmitry Gelfand)

Berliner Festspiele x Planetarium Hamburg präsentieren
The New Infinity: Neue Kunst für Planetarien, Mariannenplatz, 10997 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan
Eröffnung: 26.9.2018, 16-21h
Ausstellungsdauer: 27.9.-13.10.2018
täglich 11-15h & 16-21h, am 14.10.2018 11-16h

Künstlergespräche:
29.9.2018, 20.30h mit David Oreilly & Stephan Schwingeler
6.10.2018, 20.30h mit Holly Herndon, Mathew Dryhurst & Anna Grietz
10.10.2018, 20.30h mit Fatima Al Qadiri & Shumon Basar
Das komplette Programm findest Du hier.

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BEYOND VISUAL RANGE — VON KUNST UND RAKETEN

BEYOND VISUAL RANGE — VON KUNST UND RAKETEN

Symbole der Macht bilden das Herzstück von Sebastian Schmidts neuer Ausstellung “Beyond Visual Range” (außerhalb der Sichtweite), die aktuell in der Kravt Gallery zu sehen ist. Die großformatigen 3D-Renderings hyperrealistischer Marschflugkörper und Torpedos ziehen uns durch ihre Unmittelbarkeit in ihren Bann. Sie sind Sinnbild für Gewalt und stehen für unsichtbare Kriegsführung. Betrachtern wird ihre Wehrlosigkeit gegenüber moderner Langstreckenwaffentechnologie vor Augen geführt, die von den Medien stets abstrahiert und deren Opfer anonymisiert dargestellt werden. Ausstellungsbesucher können dieser Realität durch Schmidts Serie ein kleines Stück näher kommen. Ganz nah ist dies kommende Woche (Do, 27.9. und Sa, 29.9.2018) möglich: Purgal & Kelm veranstaltet ein fünfgängiges Menü ihres Supper Clubs in der Galerie. Kleiner Vorgeschmack gefällig? Hase mit Olive, Rosmarin, Pfirsich und Wildkräutern und Zanderfilet mit Heidelbeeren, Blutwurst, Kürbis und Staudensellerie stehen auf dem Menü. Will sagen: Während der künstlerische Rahmen eine bittere Realität widerspiegelt, verspricht der kulinarische Part genau das Gegenteil. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos: c/o Kravt Gallery)

Kravt Gallery, Torstr.93, 10119 Berlin-Mitte, Stadtplan
Sebastian Schmidt “Beyond Visual Range”, bis 12.2018
Di-Fr 12-19h, Sa 12-16h
Purgal & Kelm ”Dinner with Missiles”, 27.9. & 29.9.2018, 20h. TicketsFacebook Event

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DIE LUST AM LESEN UND LESEN LASSEN: INTERNATIONALES LITERATURFESTIVAL BERLIN

DIE LUST AM LESEN UND LESEN LASSEN: INTERNATIONALES LITERATURFESTIVAL BERLIN

In ihrer Rede zur Eröffnung des 18. Internationalen Literaturfestivals Berlin lieh sich die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters ein Zitat von David Foster Wallace: Literatur habe die Aufgabe “Die Verstörten zu trösten und die Gemütlichen zu verstören.” Wie wahr. Im Rahmen des elftägigen Festivals finden Lesungen, Diskussionen, Workshops, Poetry Slams und Screenings in ganz Berlin statt — auf Deutsch und Englisch. Wir haben uns drei Favoriten aus dem umfangreichen Programm ausgesucht: das Screening von Ai Weiweis “Human Flow” mit anschließendem Künstlergespräch (6.9.2018, 18h), eine Lesung der bemerkenswerten Schriftstellerin Rachel Cusk, die aus “Kudos”, dem letzten Band ihrer gefeierten Romantrilogie, liest (13.9.2018, 21h) und der Reihe “Was kommt nach dem Nationalstaat?“. Bei letzterer Fragestellung wird versucht, durch Performances, Lesungen und Diskussionen die vergangenen zehn Jahre nach der globalen Finanzkrise genauer unter die Lupe zu nehmen. Ganz gleich, ob Du Dich im Foster Wallace’schen Sinne eher als verstört oder gemütlich siehst: Besorge Dir hier Dein Ticket und genieße die zehn verbleibenden Tage literarischer Inspiration. (Text: Anna Dorothea Ker / Fotos: c/o International Literary Festival Berlin)

Haus der Berliner Festspiele, Schaperstr.24, 10719 Berlin-Wilmersdorf; Stadtplan
Internationales Literaturfestival Berlin, bis 15.9.2018. ProgrammTickets

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LETZTE CHANCE: TELEPATHISCHE TEILCHEN IN STRAHLENDER INSTALLATION BEWUNDERN

LETZTE CHANCE: TELEPATHISCHE TEILCHEN IN STRAHLENDER INSTALLATION BEWUNDERN

Im September geht der Run auf die Galerien und Kunstevents wieder los. Warum nutzt Du die Ruhe vor dem Sturm nicht dazu, einige der Sommerausstellungen zu besuchen? Unser Tipp: Die Installation “Tele” von Carsten Nicolai, die noch bis zum 3.9.2018 in der Berlinischen Galerie zu sehen ist. Die raumgreifende Arbeit erforscht die Quantenverschränkung mit zwei verspiegelten Skulpturen, die durch zwei gelb leuchtende Laserstrahlen miteinander verbunden sind: Visuelle Kunst wird hier von Wissenschaft inspiriert und zu einem unvergesslichen Erlebnis verbunden. Klingt interessant? Hier kannst Du Dir den Trailer ansehen. Distanz hat als Erweiterung zur Ausstellung ein wunderbares Buch zu Nicolais Werken und künstlerischem Schaffen herausgebracht, das auf Deutsch und Englisch erschienen ist. Darin findest Du Fotos, Grafiken und Essays, die den Zusammenhang zwischen Kunst und Technik entschlüsseln — demnach ein exzellenter Begleiter für Deine nächste Kaffeepause und eine gute Gelegenheit, Dein Wissen über Quantenphysik ein wenig aufzufrischen. Und was bringt der Herbst? Als nächstes zeigt die Berlinische Galerie Julian Charrières multimediale Rauminstallation “As We Used to Float” (Gasag Kunstpreis 2018), die Besucher in den Pazifischen Ozean abtauchen lässt; dabei können sie die Auswirkungen der US-amerikanischen Kernwaffentests auf dem Bikini-Atoll begutachten. Die Eröffnung ist am 26.9.2018. (Text: Anna Dorothea Ker / Werke: Carsten Nicolai & VG Bild-Kunst, Bonn, c/o Gallery Eigen + Art / Fotos vom Buch: Pamina Aichhorn)

Berlinische Galerie, Alte Jakobstr.124-128, 10969 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan
Mi-Mo 10-18h
Carsten Nicolai “Tele“, noch bis zum 3.9.2018

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EINE UNABHÄNGIGE AUSZEICHNUNG FÜR BERLINER KÜNSTLER: BERLIN ART PRIZE 2018

EINE UNABHÄNGIGE AUSZEICHNUNG FÜR BERLINER KÜNSTLER: BERLIN ART PRIZE 2018

Das Konzept ist simpel – und doch selten: Beim Berlin Art Prize es nicht um große Namen, renommierte Schulen oder einen bestimmten Werdegang. Was zählt ist die Kunst, und zwar ausschließlich. Garantiert wird dies über ein anonymes Bewerbungsverfahren, bei dem ausdrücklich darauf geachtet wird, dass weder Lebenslauf noch Namen der Bewerber genannt werden. Seit 2013 wird die unabhängige Auszeichnung für zeitgenössische Kunst nun verliehen – und nach einer Pause im letzten Jahr ist es auch dieses Jahr wieder soweit: Ab dem 31.8.2018 werden im Rahmen einer Gruppenausstellung alle Nominierten (darunter die KünstlerInnen Doireann O’MalleyLorenzo Sandoval und Monika Grabuschnigg) der diesjährigen Ausgabe vorgestellt. Begleitend dazu finden Veranstaltungen wie Lesungen, Performances und diverse Workshops statt. Vier Wochen lang kannst Du dann in das Programm vom Berlin Art Prize eintauchen und Dir die einzelnen Künstler sowie ihre Werke näher anschauen, bevor bei der Finissage am 28.9.2018 um Mitternacht die drei GewinnerInnen gekürt werden. (Text: Lisa Staub / Gif: Berlin Art Prize)

Berlin Art Prize, The Shelf, Prinzenstr.34, 10969 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan
Eröffnung: 31.8.2018, 19h. Ausstellung 1.-28.9.2018 Di-Sa 12-18h. Die Finissage und Preisverleihung findet am 28.9.2018 ab 19h statt.

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