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STACK, PLAY, REPEAT: ENTDECKE STAPELSTEIN IM MITTE STORE UND TAUCH EIN IN EIN MEER AUS REGENBOGENFARBEN

STACK, PLAY, REPEAT: ENTDECKE STAPELSTEIN IM MITTE STORE UND TAUCH EIN IN EIN MEER AUS REGENBOGENFARBEN

Wenn Du das erste Mal den Stapelstein Store in Mitte betrittst, hast Du kurz das Gefühl, Du bist in einem minimalistischen Tech-Tempel gelandet. Weiße Wände, klare Linien, ein leuchtender Screen – fast so, als würdest Du gleich das neueste iPhone abholen. Stattdessen wartet hier etwas weitaus Bunteres auf Dich: farbenfrohe Elemente, die zum Bewegen, Bauen und Kreativwerden einladen. Der Raum ist großflächig und offen gestaltet, zugleich aber voller Energie – die ideale Bühne für eine Marke, die Bewegung und Kreativität neu denkt. Stapelstein bringt das Spielen für alle Altersgruppen in Bewegung: Entworfen wurde das System 2015 von Stephan Schenk – und so schlicht wie genial ist die Idee dahinter: Ein Element fordert Dein Gleichgewicht heraus, zwei bringen Dich in Schwung, sechs ergeben einen Hocker. Gefertigt aus leichtem, robustem Material und erhältlich in allen Farben des Regenbogens, sind die Elemente ein Hit bei Kindern – und heimlich auch bei Erwachsenen. Über 800.000 Familien stapeln, hüpfen und drehen sich bereits durch den Alltag mit den minimalistischen Elementen. Auch das Cee Cee Team hat Stapelstein schon ausprobiert – beim Berlin Coffee Festival:

Als Hocker bei den Talks, erhöhte Sitzplätze am Cupping-Tisch und als bunte Akzente in der Kinderecke. Ein schönes Beispiel dafür, wie gutes Design Menschen zusammenbringt – unabhängig von Alter oder Größe. Im Store kannst Du die ganze Bandbreite entdecken: von reisefreundlichen Mini-Elementen bis zu den großen „Grow“-Versionen, auf denen Erwachsene bequem sitzen können. Und die Kinder dürfen die Stapelsteine selbstverständlich nach Herzenslust testen und stapeln. Denn manchmal ist gutes Design einfach das, was Dich in Bewegung bringt.

Text: Benji Haughton / Fotos: Anastasia Komarova, Sophie Doering, Stapelstein

Stapelstein, Alte Schönhauser Str.3, 10119 Berlin–Mitte; Stadtplan

@stapelstein.original

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WILLKOMMEN BEI IKONES INTERIOR: DAS PARADIES FÜR VINTAGE OBJEKTE VON SKANDINAVIEN BIS ZYPERN

WILLKOMMEN BEI IKONES INTERIOR: DAS PARADIES FÜR VINTAGE OBJEKTE VON SKANDINAVIEN BIS ZYPERN

Es gibt nichts, was ich lieber tue, als durch die Stadt zu flanieren und Neues zu entdecken. Auf einem meiner letzten Spaziergänge durch Kreuzkölln bin ich in der Lenaustraße an einem Schaufenster hängen geblieben. In feiner Typo steht dort Ikones Interior auf der Scheibe. Warmes Licht scheint nach draußen, und auf kleinen, hübsch arrangierten Tischen, schimmern Glas- und Designobjekte. Drinnen empfängt mich Heidi Nesset, die Gründerin von Ikones Interior. Sie hat Wurzeln in Göteborg und Zypern und nennt inzwischen Berlin ihr Zuhause. Nach vielen Jahren in Mode, Styling und Art Direction hat sie sich 2025 entschieden, mit Ikones all das zu vereinen, was sie liebt: klare Formen aus dem Norden, warme Energie aus dem Süden – und den Glauben daran, dass gutes Design Zeit braucht und Geschichten erzählt. Das Sortiment reicht von Vintage-Möbeln bis zu Designobjekten: zeitlose Klassiker von Rörstrand, Arabia oder Hans-Agne Jakobsson und Objets trouvés. Minimalistische Vasen, verspielte Keramikobjekte, Kerzenhalter aus der nordischen Heimat und ganz Europa stehen hier nebeneinander und alle eint Heidis feines Gespür für Details, Texturen, Licht und Atmosphäre. Und vor allem: für Farben.

Wer mag, kann sich von ihr auch beraten lassen – von individuellen Farb- und Einrichtungskonzepten über Beleuchtung und Vintage-Auswahl bis hin zu maßgeschneiderten Lösungen für das eigene Zuhause. Der kleine Laden – ein bisschen Galerie, ein bisschen Zuhause, ganz viel Stil – fühlt sich an wie eine Atempause vom Kreuzköllner Trubel und wirkt, als wäre er schon immer hier gewesen. Wenn Du das nächste Mal durch den Kiez streifst, mach’ einen Abstecher zu Ikones Interior – oder komm am Freitag (24.10. ab 17h) zur Eröffnung. Vielleicht findest Du dort nicht nur ein Möbelstück, sondern ein neues Lieblingsgefühl. Denn, wie Heidi sagt: „Wo Patina ist, da ist Seele. Und wer will schon in einer seelenlosen Wohnung leben?“

Text: Milena Kalojanov / Fotos: Lisa Rogov

Ikones Interior, Lenaustr.23, Berlin–Neukölln; Stadtplan
Opening mit Drinks 24.10.2025 17–21h

@ikones.interior

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WENN WACHS ZU WOGEN WIRD: DER SCHMUCK VON CAROLIN DIELER

WENN WACHS ZU WOGEN WIRD: DER SCHMUCK VON CAROLIN DIELER

Manche Geschichten werden am besten erzählt – andere in Wachs geschnitzt und in Metall gegossen. So hält es Schmuckdesignerin Carolin Dieler. Diese Woche (14.10.2025) launchte sie ihre neue Kollektion „The Harbour„. Eine Hommage an die See, den Hafen, und das, was dahinter liegt. Kleine Flossen, Kiemen und Zähne, hummer-, korallen- und seepockenartige Texturen, Schiffsschrauben und Taue winden sich zu Ringen, Armbändern und Ketten. Carolins Kollektionen erzählen vom Meer. „Drift“ beschreibt die Bewegung von Plankton im Ozean, „Soaked with Lives“, übersetzt die schmerzhaften Spuren von industrieller Waljagd in Form und „Corroded“ hat die Ästhetik lange genutzter und korrodierter Schiffahrts-Werkzeug und Takelage zum Motiv. Die „Fisher(wo)mans Earrings“ sind ein Zitat von Ohrringen, wie sie einst Seemänner trugen – mit Anschrift und Namen versehen, um im Falle eines Unglücks identifizierbar zu sein. Dielers Arbeiten hängt immer etwas Melancholisches bis Düsteres an. Ihre Faszination fürs Meer begann früh: Ihr Vater war bei der Marine, sein Vater Matrose.

Erste Berührungen mit Schmuckdesign folgten im Modedesign-Studium und blieben hängen. Die Möglichkeit, zeitlose und andauernde Designs zu schaffen, und der große emotionale Wert von Schmuck, sagt Dieler, hat sie schließlich vor ein paar Jahren dazu gebracht, ihr Label zu gründen. Und das Handwerk: Die Entwürfe schnitzt Carolin in ihrem Studio in Wachs, bevor sie in recyceltes Silber gegossen werden und sie dann jedes Teil wieder in die Hand nimmt, lötet, schleift und poliert und manchmal vergoldet. Heraus kommen tragbare Skulpturen mit nachhaltiger Ambition: Dieler will Bewusstsein schaffen für die Abhängigkeit der Menschheit vom marinen Ökosystem. Und im Einklang mit der Natur, sich der Konsequenzen dieses Schaffens klar zu sein und Ressourcen bewusst zu nutzen. Die Haptik und Kühnheit ihrer Entwürfe erinnern Träger:innen auf jeden Fall an das, was Carolin Dieler zu sagen hat: Schmuck, der nicht nur schmückt, sondern spricht – von Wasser, Wandel und dem, was bleibt.

Text: Inga Krumme / Fotos: Lena Ross

Studio Carolin Dieler, Juliusstr.64, 12051 Berlin–Neukölln; Stadtplan

Carolin Dieler bietet auch Wax-Carving Workshops an. Mehr Infos auf ihrer Webseite.

@carolindieler

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AUS DER VERGANGENHEIT INS JETZT: VIER SECONDHAND-SHOPS MIT HALTUNG

AUS DER VERGANGENHEIT INS JETZT: VIER SECONDHAND-SHOPS MIT HALTUNG

Vintage ist nicht nur etwas fürs Auge. Es ist nachhaltig, oft erschwinglich und auf wunderbare Weise einzigartig. Und der Nervenkitzel der Suche macht schon die Hälfte des Spaßes aus. Hier sind einige unserer liebsten Berliner Vintage-Läden: Den Anfang macht Madó – ein Ort, an den Du gehst, wenn Deine Garderobe etwas Klasse vertragen kann. Die handverlesene Auswahl von Inhaberin Sandra reicht von zeitlosen italienischen Klassikern bis zu extravaganten Fundstücken. Mit ihrem scharfen Blick für Stil kuratiert sie jedes Teil selbst und hilft Dir, ein Outfit zusammenzustellen, das wirklich zu Dir passt. Neben Kleidung findest Du auch eine Auswahl an Möbeln und Lampen – ein Muss für alle, die Design des 20. Jahrhunderts lieben. Final Layer fühlt sich an wie eine Zeitkapsel. Gründer Constantine ist leidenschaftlicher Sammler und wählt jedes Stück persönlich aus – mit Gespür für Qualität, Seltenheit und Geschichte. Hier geht es weniger um Markennamen als um Stil mit Charakter, auch wenn Du zwischen den Kleiderstangen durchaus auf Valentino oder Versace stößt. Wenn Du auf der Suche nach etwas Einzigartigem bist, wirst Du hier fündig.

Was Spatz besonders macht, sind seine bescheidenen Anfänge. Leonard und Philipp starteten mit einem einzigen Kleiderständer in ihrer Wohnung. Heute, drei Jahre und ein Pop-up später, haben sie ihren Traumladen gefunden. Trotz der großzügigen Fläche bleibt Spatz entspannt und unprätentiös. Alle Teile kommen aus Italien und sind von Hand ausgewählt – von Clublooks bis Candlelight-Dinner-Outfits. Dear Berlin ist kein klassischer Vintage-Laden: Der Fokus liegt auf Designer-Mode, die weitergegeben wird, um Mode nachhaltiger zu machen. Inga gründete den Laden 2014, zunächst mit Teilen aus der eigenen Garderobe. Heute ist Dear Berlin fester Bestandteil der Szene – ein Ort, an dem besondere Stücke ein neues Zuhause finden.

Text & Fotos: Daniel Pecsi

Madó, Eisenacher Str.76, 10823 Berlin–Schöneberg; Stadtplan

@madomodadesign

Final Layer, Prenzlauer Allee 30, 10405 Berlin–Prenzlauer Berg; Stadtplan

@finallayer.berlin

Spatz Vintage, Sanderstr.22, 12047 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan

@spatz_berlin

Dear Berlin, Stargarder Str.9, 10437 Berlin–Prenzlauer Berg; Stadtplan

@dear_berlin_secondhand

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BUNTER ALS DER REGENBOGEN: DIE GRÖSSTE STIFTEWAND DER WELT BEI MODULOR

BUNTER ALS DER REGENBOGEN: DIE GRÖSSTE STIFTEWAND DER WELT BEI MODULOR

Die Schönsten? Die Feinsten? Die Elegantesten? Genau – all diese findest Du hier: in der neuen Stiftewand bei Modulor. Ganze 500.000 Exemplare warten darauf, entdeckt zu werden. Damit ist diese Wand nicht nur die bunteste der Stadt, sondern wohl auch die größte Stiftewand der Welt. Auf einer Höhe von drei Metern und einer Länge von 23 Metern reihen sich bei Modulor am Moritzplatz Schreibgeräte in allen Formen und Farben aneinander. Über 25 Marken aus aller Welt sind vertreten: Faber-Castell, Molotow, Stabilo, Staedtler und viele mehr. Mit dabei: Ultrafineliner für alle, die es ganz genau nehmen. Marker, mit denen Du richtig dick auftragen kannst. Oder exotische Modelle zum Eindruck schinden. Ich persönlich habe ein Faible für die superfeinen japanischen Stifte von Micron und die Aquarellstifte von Caran d’Ache – nostalgische Kindheitserinnerungen an die eleganten Aluminiumschachteln, die mir meine Schweizer Verwandten schenkten und für mich wie kleine Schatzkisten waren. In der Selektion der Modulor-Stiftewand finden sich natürlich auch edle Füllfederhalter – für Worte, die nachhallen. Apropos: Wer schon immer einen japanischen Kaweco-Füller besitzen wollte, hat am Samstag (11.10.) die Gelegenheit, sich seinen eigenen in der exklusiven Sonderfarbe „Emerald“ zusammenzustellen – ein Modell, das es so im Handel gar nicht gibt. Doch das ist nur ein Teil des Programms zur Einweihung des neuen Highlights im Aufbauhaus.

Handlettering-Künstlerin Sabine Meisinger zeigt vor Ort, was man mit Markern alles gestalten kann. Wem das zu soft ist, der kann beim Workshop von Hovhannes Ghahramanyan erleben, wie aus Zirkel und Stift superpräzise grafische Musterwelten entstehen. Außerdem gibt’s limitierte Riso-Art-Prints von Sina Schlerf (first come, first serve!) zum Mitnehmen – und ja, zu gewinnen gibt’s auch was. Es ist also eine ziemlich gute Gelegenheit, beim Kreuzberger Kreativkaufhaus vorbeizuschauen. Und im Anschluss endlich mal wieder Hand ans analoge Tool zu legen – um all die Ideen, die in Deinem Kopf herumspuken, aufs Papier zu bringen. Das Ausprobieren der Stifte vor Ort ist übrigens Teil des Konzepts – genauso wie die fachkundige Beratung durch das Modulor-Team. Bleibt also nur noch die Frage: Welcher Stifte-Typ bist Du? Und ob Du Dich am Samstag ins Getümmel stürzt – oder lieber in Ruhe nach „dem einen“ Stift suchst, der perfekt zu Dir passt? Ansonsten warten da ja auch noch rund 40.000 weitere Produkte bei Modulor, die Dein Leben ein bisschen bunter machen.

Text: Nina Trippel / Fotos: Modulor

Modulor, Prinzenstr.85, 10969 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan

Opening der Stiftewand 11.10.2025 ab 12h. 

@modulorberlin

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