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BERLINER GALERIEN ZIEHT ES ANS WASSER: WILLKOMMEN AM SEEGARTEN

BERLINER GALERIEN ZIEHT ES ANS WASSER: WILLKOMMEN AM SEEGARTEN

Am Ufer des Plauer Sees in Kirchmöser, knapp eine Stunde westlich von Berlin, findet man nicht nur einige der idyllischsten Badestellen Brandenburgs – das Dorf verwandelt sich in diesem Sommer auch in eine Zweigstelle der Berliner Kunstszene: Gemeinsam mit dem silent green Kulturquartier bespielen neun Galerien, darunter Ebensperger, Esther Schipper und Sprüth Magers eine alte Pulverfabrik und ein ehemaliges Theater. Nach Jahrzehnten des Leerstands werden Künstler:innen wie John Bock, Karin Sander, Lea Draeger und David Horvitz die beeindruckenden Klinkerbauten mit neuem Leben füllen. Filmfans dürfte das Gelände bekannt vorkommen, denn hier drehte Christian Petzold sein Drama „Barbara“. An diesem Wochenende (01. & 02.07.) haben Besucher:innen erstmals die Gelegenheit, sich durch die 60 Räume treiben zu lassen und neben Gemälden und Skulpturen auch neue Videoarbeiten und Installationen zu entdecken. Für Verpflegung ist ebenfalls gesorgt, denn das Mars Restaurant wird Snacks und Getränke anbieten. Also: Schnell ein Ticket für den Regionalexpress kaufen und die Badesachen nicht vergessen!

Text: Laura Storfner / Fotos: Ebensperger / Credit: Alexander Levy, Sinta Werner; Peppi Bottrop, Meyer Riegger, Berlin / Karlsruhe

Am Seegarten 1 + 2, Kirchmöser, 14774 Brandenburg an der Havel; Stadtplan

01.07.–17.09.2023 Sa & So 12–18h. Eröffnungswochenende 01. & 02.07.2023 12–18h

@am.seegarten
@silent.green
@alexanderlevygallery
@galeriebarbaraweiss
@chertluedde
@ebensperger_
@estherschippergallery
@klosterfelde_edition
@meyerriegger
@galeriaplanb
@spruethmagers

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VON FRÜHSTÜCK BIS DINNER: JÜDISCHE KÖSTLICHKEITEN KOSTEN — BEIM KOSCHEREN STREET FOOD FESTIVAL IN MITTE

VON FRÜHSTÜCK BIS DINNER: JÜDISCHE KÖSTLICHKEITEN KOSTEN — BEIM KOSCHEREN STREET FOOD FESTIVAL IN MITTE

Es ist ein warmer Berliner Sonntag, die Brunch-Cafés der üblichen Nachbarschaften quellen über, die Reservierungen hat man wie immer vergessen, die Markthalle hat zu, die Kinder wollen was erleben und eigentlich würde man auch mal wieder gern was anderes essen, als das schnelle Müsli für die Wochentage. Wenn dies so oder so ähnlich wie Dein nächster Sonntag klingt, sei Dir hiermit die beste aller Möglichkeiten empfohlen: Die Jüdische Gemeinde zu Berlin lädt zum zweiten Koscheren Street Food Festival (02.07.2023) im Hof der Oranienburger Straße in Mitte ein — und es wird schwer, sich zu entscheiden: Shakshuka-Frühstück, Sabich zum Brunch, Falafel als Lunch oder Tel Aviv-Bowl zum Abendessen? Vielleicht einfach alles und den ganzen Tag. Dazwischen gibt es Seifenblasen, Live-Jazz, Puppen- und Zaubershows, um auch die Jüngsten bei Laune zu halten, während Du Dich durch die ganze Palette israelischer Weine probieren kannst oder ein kühles koscheres Bier entdeckst, neue Freundschaften schließt und eine andere Seite Berlins entdeckst. Der Eintritt ist natürlich frei. Auf den Geschmack gekommen? Gut, denn das leckere Festival ist nur ein Amuse-Bouche für die 36. Jüdischen Kulturtage, die Anfang September eröffnen.

Text: Alina Herbel / Fotos: Lisa Schelling, Cottonbro Studio & Pille R Priske

Jüdische Gemeinde zu Berlin (Hof der Synagoge), Oranienburger Str.28–31, 10117 Berlin–Mitte; Stadtplan
02.07.2023 11–21h. Der Eintritt ist frei.

@juedischekulturtageberlin

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PARG: AUS DEM GARTEN AUF DEN TISCH — DEN GANZEN SOMMER LANG IN DER UCKERMARK SPEISEN

PARG: AUS DEM GARTEN AUF DEN TISCH — DEN GANZEN SOMMER LANG IN DER UCKERMARK SPEISEN

Gibt es schönere Erinnerungen, als an einem Tisch in der Sommersonne ein köstliches Essen in guter Gesellschaft zu genießen? Der perfekte Ort dafür ist für mich Parg – das neue Garden-to-Table-Bistro von Hannes Broecker und Claude Schötz in der Uckermark. Die beiden sind wahrlich keine Unbekannten in der Berliner Gastroszene – die JaJa Weinbar in Neukölln trägt eindeutig ihre Handschrift. Seit Neuestem teilen sie nun ihre Zeit unter den beiden Locations auf: Hannes kreiert in der Küche unerwartete, komplexe und doch bodenständige Gerichte zum Teilen, für die er ausschließlich frische Produkte aus dem eigenen Garten verwendet – um den kümmert sich übrigens die Gärtnerin Paulina Brachvogel. Kommt Fisch oder Fleisch auf den Teller, wird er von lokalen Anbieter:innen bezogen. An sonnigen Tagen kannst Du im Garten unter schattenspendenden Bäumen speisen; wenn’s kühler oder regnerisch ist, werden die Tische im zauberhaften Palmenhaus aufgestellt, das 1900 für die Steinobstzucht erbaut wurde. An einem Sonntag saßen wir draußen mit einer ‚Parg Brotzeit‘ – hausgemachtes Brot, Quark, eingelegtes Gemüse, Fleisch und meiner neuen Lieblingsspeise, einem „Solei“, das zwar an den britischen Pub-Klassiker erinnert, aber statt in Essig in Salzlake eingelegt wird. Zu den weiteren Highlights gehört die „Parg Sauerteig-Pizza“ – einen der köstlichsten Pizzateige, die ich seit langem probiert habe, der mit schwarzem Knoblauch und frisch aus dem Garten gepflückten Senfblättern belegt ist. Außerdem gab’s gegrillten Saibling mit Karotten, Meerrettich und Dill. Extrem cool auch die Interpretation des klassischen Spaghetti Eises à la Parg – mit Rhabarber, Kondensmilch und Rhabarberwurzelöl. Natürlich geht’s bei den Weinen zu – kein Wunder, denn Claude hat bereits im JaJa ausgezeichnete Kenntnisse in Sachen Naturweine bewiesen.

Auch nach den kulinarischen Erlebnissen lädt der Ort zum Verweilen ein: Spaziere durch den Garten und lese ein Buch im Grünen. Wie wär’s mit einem zweiten Eis, diesmal von Illegal Gelato? Unwiderstehlich und handgemacht von Götz Bargende. Anschließend einfach über die Straße ins On Studio flanieren: Dort findest Du die Keramik, auf der die Parg-Speisen serviert wurden. Die zahlreichen Seen in der Gegend laden zum Baden ein, bevor’s dann wieder nach Hause geht. An diesem Wochenende (24. & 25.06) gibt es zusätzlich sogar noch einen Cyanotypie Workshop mit Anna Falck–Ytter. Hier kannst Du Dich registrieren.

Text: Chloë Galea / Fotos: Savannah van der Niet

Parg im Grossen Garten, Dorfmitte 11, 17268 Gerswalde; Stadtplan
Sa & So ab 13h. Hier kannst Du reservieren.

@_parggg_

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IM ROSAROTEN SOG DER KULTUR — DAS KULTURSOMMERFESTIVAL LÄDT EINEN SOMMER LANG ZU 100 EVENTS IN DER GESAMTEN STADT

IM ROSAROTEN SOG DER KULTUR — DAS KULTURSOMMERFESTIVAL LÄDT EINEN SOMMER LANG ZU 100 EVENTS IN DER GESAMTEN STADT

Wenn die Tage am längsten sind, beginnt in Berlin nicht nur kalendarisch der Sommer: Auch kulturell erblüht die Stadt alljährlich auf alle erdenklichen Arten und an allen möglichen Orten (im wahrsten Sinne des Wortes). Ins Leben gerufen von Kulturprojekte Berlin beginnt am Wochenende erneut das Berliner Kultursommerfestival: Den kompletten Sommer lang (24.06.–04.09.2023) lockt ein kunterbuntes und vielfältiges Programm. Gleich bleibt lediglich: Alles ist draußen. Alles ist umsonst. Alles ist verlockend. Schon der Eröffnungsabend am Samstag (24.06.) startet mit ordentlich Wumms: 100 Jahre Zeitreise mit Moka Efti, dem Orchester aus Babylon Berlin im Schlossgarten Schönhausen, sich mit der Breakdance-Truppe Flying Steps an der Beach Bar Waterfront in Neukölln wieder wie in den 1990ern fühlen oder sich gemeinsam mit dem Pianisten Sebastian Kauer und der Schauspielerin Martina Gedeck auf dem Charlottenburger Walter-Benjamin-Platz George Gershwins American Dream annähern. Wie soll man sich da nur entscheiden? Sonntag (25.06.) geht es gleich weiter — Kultursommerfestival meets 48 Stunden Neukölln. Na wenigstens hier muss man keine FOMO haben.

Und munter geht die Woche weiter. Ob Summertime in Köpenick mit Musik, Theater und Live-Act, der Eröffnung der Kolonnaden-Bar auf der Museumsinsel oder einem Gespräch mit Sonja Eismann, Redakteurin und Mitbegründerin des Missy-Magazins, im Georg Kolbe Museum. Ob offene Ateliers und Tanzperformances in den Uferhallen und Uferstudios, das Acid Arab Konzert im Gretchen, das Sommerfest des Jüdischen Museums Berlin oder das Open-Air-Konzert der Staatsoper. Alle möglichen Bezirke, alle möglichen Genres, alle möglichen Formate. Wortwörtlich – versprochen.

Text: Hilka Dirks / Fotos: Alexander Rentsch

Kultursommerfestival

Das ganze Programm des Kultursommerfestivals gibt’s hier.

@kultursommerfestival.berlin

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HOLUNDERBLÜTEN-DUSCHE, NATURWEINE & CHAMPAGNER-FRÜHSTÜCK: GLAMPING IM GUTSPARK

HOLUNDERBLÜTEN-DUSCHE, NATURWEINE & CHAMPAGNER-FRÜHSTÜCK: GLAMPING IM GUTSPARK

Du möchtest Deinen Sommer nicht in allzu weiter Ferne verbringen? Dann tauche ein in die Stille, inmitten von alten Bäumen, bezaubernden Lichtungen und idyllischen Teichen – nur zwei Stunden von Berlin entfernt. Im Gutspark erwarten Dich romantische Glockenzelte aus luxuriösem Baumwoll-Leinen mit aufragenden Giebeln und geschmackvollem Interieur. Lass Dich verzaubern von liebevollen Details, „echten Betten“, der Bettwäsche, den Handtüchern, Bademänteln und Körperpflegeprodukten. Checke mit leichtem Gepäck ein und lande direkt in der Entspannung und Ruhe: Das gelingt abends garantiert beim Lagerfeuer, zu dem Du Dich beim „Späti“ vor Ort mit Leckereien versorgen kannst. Naturweine von Forever Thirsty, Käse aus der Region, Wurstwaren und hausgemachte Snacks. Lust auf was Deftiges? Da kommt der Flammkuchen wie gerufen. Am nächsten Morgen versüßt Dir die Holunderblüten-Outdoor-Dusche garantiert den Tag. Genau wie das außerordentliche Champagner-Frühstück, das einem Gemälde von Guillaume Romain Fouace aus dem Jahr 1878 nachempfunden ist: Darauf eine goldschimmernde, frische Brioche, serviert auf einem Porzellanteller, eine Flasche Champagner und eine Orange in einer Schale. Dazu werden französische Butter und hausgemachte Birnen-Vanille-Thymian-Konfitüre gereicht. Délicieux!

Du solltest unbedingt auch „First the hen, then the egg“, das experimentelle Frühstück von Gastgeberin Nina probieren: pochierte Eier, frische Ziegenkäsecreme, karamellisierte Feigen, geräucherter Wels aus der Region und frische Kräuter. Abenteuerlustige freuen sich über die Natur und den Segeltörn mit Kapitän Albrecht, Ninas Kompagnon, auf einem der vielleicht ruhigsten Seen Deutschlands. Für den Sommer sind sogar noch ein paar Plätze frei und ab Juli erwartet Dich eine Sauna mit Seeblick. Besser geht’s nun wirklich nicht. Psst, kleiner Tipp: Buche mindestens zwei Nächte. Ach, und: Mückenspray nicht vergessen. Zzzz…

Text: Kate Foran / Fotos: Glamping im Gutspark & Kate Foran

Glamping im Gutspark, Scharpzower Dorfstr.19, 17139 Malchin; Stadtplan 

@glamping_im_gutspark

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