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EIN ABEND URLAUB — DAS GREAT EUROPEAN WINES FESTIVAL MIT VINHO VERDE UND FINGERFOOD IN DER MOABITER ARMINIUSMARKTHALLE

EIN ABEND URLAUB — DAS GREAT EUROPEAN WINES FESTIVAL MIT VINHO VERDE UND FINGERFOOD IN DER MOABITER ARMINIUSMARKTHALLE

Jetzt sind sie also da. Die lauen Sommerabende, in denen nichts schöner ist, als in vorauseilender Sehnsucht auf den Sommerurlaub ein kaltes Getränk an einem der wunderbaren Orte Berlins zu genießen. Zum Beispiel in der Moabiter Arminiusmarkthalle. Wäre diese ein Wein, sie wäre wohl ein Vinho Verde. Der Klassiker wächst nur im portugiesischen hügeligen Hinterland Portos zwischen den Flüssen Douro und Minho. Dort gedeihen seine Aromen voll Zitrus, Steinobst und üppigen Blüten. Die Arminiusmarkthalle liegt seit 132 Jahren im Hinterland der Moabiter Turmstraße. Ein architektonisch-kulinarisches Juwel voller Charme, Wärme, Authentizität und Tradition. An wenigen anderen Orten der Stadt kann man so schön bummeln, Leute gucken und Neues probieren. Die regelmäßigen Foodie-Events gehören zu den Höhepunkten der Halle. Ein besonderes findet nächsten Donnerstag (15.06.2023) statt: Das „Great European Wines Festival“ lädt zum Verkosten, Entdecken und Genießen ein. Winzer:innen aus Portugal und Italien präsentieren ihre Weine – begleitet wird das Ganze vom passenden mediterranen Fingerfood und Musik von Justin Leone, welcher als Rockstar unter den Sommeliers gilt. Was kann an einem wehmütigen Sommerdonnerstag schöner sein? Tickets für Deinen Mini-Urlaub in Moabit gibt’s hier.

Text: Alina Herbel / Fotos: Great European Wines Festival & Dorien Beernink

Arminiusmarkthalle, Arminiusstr.2-4, 10551 Berlin–Moabit, Stadtplan
Great European Wines Festival (15.06.2023). Tickets gibt’s hier.

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MEDITERRANE FUSION-KÜCHE AUF DER NEUEN SOMMERTERRASSE VON LAYLA GENIESSEN

MEDITERRANE FUSION-KÜCHE AUF DER NEUEN SOMMERTERRASSE VON LAYLA GENIESSEN

Wir haben einen unserer Tipps erneut besucht – denn es gibt News im Layla: Jetzt kannst Du nicht nur im eleganten Restaurant vis-à-vis des Tempodroms essen, sondern auch ein bisschen Sommer-Feeling mitnehmen auf der neuen Terrasse. Hier gibt’s alles, was der Berliner Sommer so mitbringt: Laue Temperaturen, ein leichtes Lüftchen und klar: das Beste der mediterranen Küche, für die das Layla steht – in ihrer ganz eigenen „Meir“-Art. Mit dem „Besten“ meinen wir den unvergleichlichen Mix aus Gewürzen, Aromen und Zutaten aus dem Mittelmeerraum, mit denen der renommierte israelische Chefkoch Meir Adoni seine Besucher:innen immer wieder aufs Neue beeindruckt. Neben Signature Dishes wie den Lamb Chops, die auf dem Grill gegart und mit einem „geheimen“ Pfeffer (mehr wurde uns dazu nicht verraten!) gewürzt werden, oder dem unverwechselbaren Kubana, einem traditionellen Sabbat-Brot, ist das Layla nun auch die perfekte Destination für raffinierte Sundowner-Drinks. Anfang Mai 2023 wurde nämlich die neue Terrasse eingeweiht mit über fünfzig Plätzen, auf der Du die sommerlichen Drink-Kreationen von Barchefin Valery Lela Shargorodsky genießen kannst.

Wie wäre es mit dem Gamba? Ein ausgefallener Cocktail aus Tequila-Paprika-Aufguss mit Aprikose und Guave. Dazu gibt’s Sharing Plates. Zusätzlich neu auf der Speisekarte sind unter anderem die Middle Eastern Tacos und das Lima Beans Masabacha. Unser Tipp: Plätze draußen am Fenster sichern: So kannst Du ins Freie schauen und ebenso ab und zu einen Blick durch das Fenster zur von allen Seiten einsehbaren Show-Küche werfen, die natürlich immer noch zu einem unserer persönlichen Highlights gehört. Also, falls Du in Sommerlaune bist und Lust auf einen entspannten, entdeckungsreichen Abend hast, dann komm vorbei. Die Terrasse bietet genug Platz, den Abend in großer Gruppe ausklingen zu lassen und auch die Sharing Plates machen sich hierfür hervorragend. P.S.: Meir ist vom 13.–17.06.2023 höchstpersönlich in der Stadt und wird in der offenen Küche für Dich kochen – und so wie wir ihn kennengelernt haben, wird Meir nochmal eine extra Portion gute Stimmung zum Abend beitragen.

Text & Fotos: Robyn Steffen

Layla, Hallesche Str.10, 10963 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan
Di–Sa ab 18h, Bar täglich ab 18h. Reservieren kannst Du hier.

@layla_berlin

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GEDANKEN SPIELEN VERSTECKEN: ZEITGENÖSSISCHE KUNST FÜR UND MIT KINDERN ERLEBEN — EMPFOHLEN VON MARIANNA HILLMER

GEDANKEN SPIELEN VERSTECKEN: ZEITGENÖSSISCHE KUNST FÜR UND MIT KINDERN ERLEBEN — EMPFOHLEN VON MARIANNA HILLMER

Eine Ausstellung, in der alle Fragen erlaubt sind? Genau darum geht es in „Gedanken spielen Verstecken“. Kuratiert von der gemeinnützigen Organisation Ephra, können Kinder, Jugendliche und Erwachsene hier ganz nah an den Werken und auf spielerische Art Gegenwartskunst erleben. Dabei werden 20 künstlerische Positionen vorgestellt, unter anderem von Paula Anke, Olafur Eliasson, Ali Kaaf, Wie-yi T. Lauw, Dafna Maimon, Wolfgang Karl May, Ayumi Paul, Yorgos Sapountzis, Tomás Saraceno, Nadine Schemmann, Vlado Velkov. Ziel ist es, Kunst auf ganz unterschiedliche Art und Weise zu erfahren: Es gibt Räume zum lauten Spielen, aber auch Räume, um wieder zur Ruhe zu kommen. Jeppe Hein beispielsweise fordert Besuchende auf, ihre momentane Gefühlsstimmung als Selbstporträt an die Wand zu malen. Bei der Installation „Limelight“ von Ulrich Vogl ist hingegen Party angesagt – Du kannst mit Kindern und Freund:innen zu Deinen Lieblingssongs performen. Mitmach-Stationen dieser Art gibt es viele und die selbstgemachten Werke der Kinder werden überall zum Teil der Ausstellung, die so mit jeder besuchenden Person wächst und an Vielfalt gewinnt. Bis zum 11.06. ist die Ausstellung noch geöffnet und für alle, die Lust auf zeitgenössische Kunst mit Kindern haben, empfehlenswert.

Text: Marianna Hillmer / Credit: Bernd Borchardt; Christian Jankowski; Claudia Hill; HKM; Jeppe Hein

Marianna Hillmer lebt mit ihrer Familie in Schöneberg. Die gebürtige Hamburgerin mit griechischen Wurzeln ist Verlegerin des unabhängigen Reisebuchverlags Reisedepeschen.

Haus Kunst Mitte, Heidestr.54, 10557 Berlin–Moabit; Stadtplan
Do–So 12–18 Uhr (Di–Fr vormittags für Schulklassen nach Vereinbarung)

@reisedepeschen
@hauskunstmitte

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BERLINS SCHREBERGÄRTEN KÜNSTLERISCH ENTDECKEN: BEI DEN DRAWING IN-BETWEEN GARDENS WORKSHOPS

BERLINS SCHREBERGÄRTEN KÜNSTLERISCH ENTDECKEN: BEI DEN DRAWING IN-BETWEEN GARDENS WORKSHOPS

Na, hast Du auch schon mal durch den Zaun einer Berliner Laube gespäht und Dich gefragt, was dahinter liegt? Ein Schrebergarten sagt oft mehr als tausend Worte oder zumindest einiges über die Persönlichkeit und gärtnerische Expertise seiner Besitzer:innen aus. Eine frisch gestrichene, rote Holzhütte, kitschige Windräder, Skulpturen aus dem VHS-Kurs oder einfach nur ein wildes Tulpenmeer? Um dieses sehr eigen(sinnig)e Universum kennenzulernen und dabei Deine kreativen Sinne zu schärfen, hat sich die Urbanistin und Landschaftsarchitektin Elena Ferrari mit der Illustratorin Elenia Beretta zusammengetan. Gemeinsam haben sie die Workshop-Reihe „Drawing In-Between Gardens“ initiiert. Elena beschäftigt sich mit der Verbindung von Menschen und Natur in der Stadt; als Urbanistin interessieren sie besonders hybride Berliner Stadtlandschaften. Elenia ist freiberufliche Illustratorin und Co-Founder der Drawing Nights Berlin, bei der sich Kreative jeden Monate zeichnerisch austoben können.

Mit „Drawing In-Between Gardens“ kombinieren die beiden ihre beruflichen Perspektiven: Das gemeinsame Zeichnen und Malen wird so zu einer Methode des kulturellen und kreativen Austauschs. Während Du die Wege der Gartenkolonien erkundest, werden Dir sicher einige der Kleingärtner:innen begegnen, die ihre gepachteten Grünflächen mit Sorgfalt hegen und pflegen. Die Reihe besteht aus drei Workshops: Bereits im Mai machte sich eine Gruppe auf den Weg in Richtung Potsdamer Güterbahnhof, um die Schnittstellen zwischen Wildnis und gezähmter Natur zu erforschen – ihre Erkenntnisse hielten sie in Skizzen fest. Wir waren beim ersten Workshop dabei – besonders die entspannte familiäre Atmosphäre und der gelungene Austausch mit den anderen Teilnehmenden hat uns gefallen. Am 17.06. geht’s in die zweite Runde mit einem Workshop, der in der Kolonie am Flughafen beginnt: Hier werden natürliche Materialien gesammelt. Wozu? Nun, aus den gefundenen Blättern und Zweigen werden die Pinsel gefertigt, mit denen Du anschließend unter Eleinas fachkundiger Anleitung und wasserbasierten Farben malst. Beim dritten und letzten Workshop geht’s um die anthropischen und natürlichen Aspekte der Kleingartenanlage Harztal-Wilde Rose. Hier treffen Teilnehmende auf Gärtner:innen und fertigen Skizzen des Ortes an, der sich unweit der ehemaligen Berliner Mauer befindet. Für welchen der zwei Workshops Du Dich auch entscheidest – es gibt in jedem Fall eine Menge zu entdecken. Und eines ist sicher: Am Ende wirst Du Deine eigenen künstlerischen Eindrücke dieser eigentümlichen Berliner Oasen mit nach Hause nehmen.

Text & Fotos: Savannah van der Niet

Workshop 2: Stroll & Harvest, Handmade brushes with natural elements (Schlendern & Ernten, Handgemachte Pinsel aus natürlichen Materialien)
Schrebergarten Kolonie am Flughafen, Golßener Str.8, 10965 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan
17.06.2023 14–18h

Workshop 3: Gardens and Gardeners, Sketching across gardens (Gärten und Gärtner:innen, Skizzieren in der Gartenanlage)
Schrebergarten Harztal-Wilde Rose, Harzer Str.79, 12435 Berlin–Neukölln; Stadtplan
29.07.2023 14–18h

Du kannst Dich per E-Mail registrieren.

@drawingnightsberlin

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KORBTASCHEN VON RAYAS COLLECTIVE: ENTWORFEN IN BERLIN, HANDGEFERTIGT IN EL SALVADOR

KORBTASCHEN VON RAYAS COLLECTIVE: ENTWORFEN IN BERLIN, HANDGEFERTIGT IN EL SALVADOR

Wenn die Form der Funktion folgt, sind wir sofort angetan. Die handgewebten Körbe von Rayas Collective sind so ein Fall, der beides harmonisch verbindet: ziemlich praktische und gleichzeitige stylishe, bunte Hingucker. Ihr gemeinsames Unternehmen Rayas gründeten die beiden Schwestern Luisa und Consuelo Rayas im Juni 2022 im Anschluss an eine Reise ins mittelamerikanische El Salvador. Dort verdienen noch viele Korbflechter:innen ihren Lebensunterhalt mit dem traditionellen Kunsthandwerk: Sie verwenden Holzformen als Gerüst für ihre Kreationen – an einem Korb arbeiten sie etwa drei bis vier Stunden. Ursprünglich hatte Consuelo Luisa einen solchen Korb geschenkt – als immer mehr Freund:innen nach der Herkunft des originellen Geschenks fragten, entstand die Idee zu Rayas.

Rayas ist das spanische Wort für „Streifen“ – leicht zu erraten, warum die Wahl auf diesen Namen fiel: Verspielte Muster aus eben diesen zieren nämlich die Designs. Von Beeren über Panna Cotta und Aperitivo bis hin zu Perlmutt diente dabei so ziemlich alles als farbliche Inspiration. Für die Fertigung der praktischen Taschen haben sich Luisa und Consuelo mit der Kunsthandwerkerin Vanessa zusammengetan, die daraufhin ihrer ganzen Familie die Webtechnik beibrachte. Produktdesignerin Luisa macht Vorschläge zu Farbgestaltung, Bügellänge und anderen Details, während Vanessas genaues Wissen der Materialien und Webtechnik in den Fertigungsprozess einfließt. Die farbenfrohen HDPE-Stränge – sprich: High Density Polyethylene – bestehen aus neuen und recycelten Kunststoffen, einem der weltweit am häufigsten recycelten Materialien. Seine Eigenschaften? Wasserdicht, leicht, UV-beständig und extrem langlebig. Klingt nach der idealen Begleiterin für einen Ausflug an den Sandstrand, das Meer – oder für’s Erste zum Schlachtensee.

Text: Savannah van der Niet / Fotos: Savannah van der Niet und Rayas Collective

Mehr über Rayas erfährst Du online oder bei der „The Room | Walk the Line“ Ausstellung beim Forma Gallery Opening am 15.06.2023.

@rayas_collective

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