Cee Cee Creative Newsletter Book Neighborhood Map Lessons
Stadtplan
Information
home temp
loop temp
WIE TENNIS NUR EASIER: ENTDECKE PICKLEBALL BEI PICKLEBALL COLLECTIVE

WIE TENNIS NUR EASIER: ENTDECKE PICKLEBALL BEI PICKLEBALL COLLECTIVE

Was passiert, wenn man ein Badmintonfeld, Tischtennisschläger und Tennisregeln mixt? Es entsteht ein Sport, über den viele gerade sprechen: Pickleball. Erfunden in den USA der 1960er Jahre, sorgt die entspannte Schläger-Alternative seit letztem Jahr auch in Berlin für Begeisterung – nicht zuletzt dank des Pickleball Collective. Gegründet 2023 von den Freund:innen Lotti und Max, will das Projekt die lockere, soziale – und durchaus unkonventionelle – Variante des Tennissports bekannter machen. Das Erfolgsrezept: Zugänglichkeit. Während Tennis meist Training und Technik erfordert, können Pickleball-Neulinge nach wenigen Minuten einfach loslegen. Gelegenheit dazu gibt’s bei den offenen Spielrunden des Collectives – auf Plätzen in Alt-Treptow, in einer Halle in Moabit und seit August 2025 auch im eigenen Center in Mariendorf, wo zusätzlich Padel gespielt wird. Ob entspanntes Hin und Her oder Training mit Struktur – das Angebot reicht vom ersten Schlag bis zum Feinschliff. Und egal, ob du ehrgeizig punkten oder einfach neue Leute kennenlernen willst: Hier liegt der Ball bei dir.

Text: Benji Haughton / Fotos: Pickleball Collective

Pickleball Collective Sessions können über die Webseite gebucht werden oder über Urban Sports Club. 

Treptow Outdoor Plätze, Heidelberger Str.90, 12345 Berlin–Alt-Treptow; Stadtplan

Moabit Indoor Plätze, Turmstr.85B, 10559 Berlin–Moabit; Stadtplan

Padel & Pickleball Center, Großbeerenstr.2–10, 12107 Berlin–Mariendorf; Stadtplan

@pickleball.collective

cee_cee_logo
GEMEINSAM IM SINNE VON YOKO ONO: GLOCKENLÄUTEN FÜR DEN FRIEDEN VOR DER NEUEN NATIONALGALERIE

GEMEINSAM IM SINNE VON YOKO ONO: GLOCKENLÄUTEN FÜR DEN FRIEDEN VOR DER NEUEN NATIONALGALERIE

Wie klingt Frieden? Wenn es nach der Künstlerin Yoko Ono geht, wie das Zusammenspiel aus Glocken, die zu einem hellen Chor anschwellen. Über Frieden hat Yoko Ono in ihrem Leben und Schaffen immer wieder nachgedacht. Als junges Mädchen flüchteten ihre Mutter und sie während des Zweiten Weltkriegs aus Tokio, in den Sechzigern stellte sie sich gegen den Vietnamkrieg und heute protestiert sie gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine. Ihre Performance „Bells for Peace“, uraufgeführt 2019 in Manchester, setzt ein bewegendes Zeichen für Frieden und Verständigung. Sie erinnert mit dem partizipativen Werk an das Glockenläuten vom 11.11.1911, als in Europa und den USA der Waffenstillstand nach dem 1. Weltkrieg akustisch begleitet wurde. Diesen Sonntag lädt Ono – zum Abschluss ihrer Ausstellung „Dream Together“ in der Neuen Nationalgalerie – Berliner:innen ein, sich dem Glockenklingen anzuschließen und gemeinsam an eine bessere Zukunft zu glauben.

Alle, die Teil der Aktion werden möchten, kommen am 14.09.2025 um 16.45 Uhr auf die Terrasse des Museums und läuten gemeinsam für den Frieden. Bei der Premiere 2019 ertönten 4.000 handgefertigte und eigens für diesen Anlass gravierte Keramikglocken, begleitet vom mächtigeren Klang einer riesigen buddhistischen Glocke und antiker Kirchenglocken. Am besten bringst Du am Sonntag Deine eigene Glocke oder ein Glöckchen mit, denn ganz so viele Exemplare werden in der Neuen Nationalgalerie nicht zur Verfügung stehen – aber das Museum hält einen Vorrat bereit, damit Onos mehrstimmiger Glockenchor bis weit in den Tiergarten zu hören ist. In Zeiten wie diesen kommt er wie gerufen.

Text: Laura Storfner / Fotos: Iain Macmillan & David von Becker / Credit: Yoko Ono; Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin

Terrasse der Neuen Nationalgalerie, Potsdamer Str.50, 10785 Berlin–Tiergarten; Stadtplan

Abschluss-Performance von Yoko Ono im Rahmen von Perform! 2025 – Das vierte jährliche Performance-Festival zur Berlin Art Week. Yoko Ono: „Bells for Peace“ (2019/2025) 14.09.2025. Die Teilnahme ist kostenfrei.

@neuenationalgalerie

cee_cee_logo
FILME, FESTIVALS, FRÜHAUFSTEHEN: DEN SOMMER VERLÄNGERN MIT DEN CC CALENDAR TIPPS

FILME, FESTIVALS, FRÜHAUFSTEHEN: DEN SOMMER VERLÄNGERN MIT DEN CC CALENDAR TIPPS

Diese Stimmung zwischen den Jahreszeiten. Vom Sommer-Ich ins Herbst-Selbst zu gelangen, das ist ein Prozess. Wer noch nicht so weit ist, der schließe sich an, die warme Jahreszeit noch ein wenig aufzuhalten: Mit alten Filmen, jungen Festivals, Nächten in Galerien und mediterranen Snacks, die nie wieder so schmecken wie genau jetzt. Diese Woche steht alles im Zeichen der Kunst – das dürfte bekannt sein: über 100 Ausstellungshäuser und Museen, die zur Art Week laden, verraten es. Ein weiterer Höhepunkt ist die Gallery Night: 48 Galerien vom Gallery Weekend Berlin lassen am Donnerstag (11.09.) bis in die späten Abendstunden ihre Wände sprechen. Die ausgestellten Künstler:innen sind zum Beispiel Irina Jasnowski Pascual in der Galerie Noah Klink – Esther Schipperzeigt Lee Bae und Tauba Auerbach. Unweit des Neuköllner Ufers findet etwas statt, das sich Medi Pop-up nennt: Zwei Abende lang (12.-13.09.) verwandeln Teresa Mahler und das Kollektiv GAP die Bar Sway in Neukölln in eine kleine Mittelmeer-Oase.

Auf den Tellern: salziger Käse, Spätsommer-Pasta, bunte Salate, Polenta-Komfort und ein Tiramisu, das sich allen traditionellen Rezepten widersetzt. Serviert wird ab 17 Uhr, gegessen wird solange Vorrat da ist – ohne Reservierungen, einfach vorbeikommen. Um im Bilde zu bleiben: Der September bringt frischen Wind in den warmen Sommer. Am Samstag (13.09.), übernimmt das Albe Kollektiv die Weiße Rose in Schöneberg und macht daraus ein eintägiges Festival. Von Nachmittag bis Mitternacht erwartet Dich ein offenes Programm auf Spendenbasis – mit neuen Sounds zwischen Indie, Pop und Elektro-Punk-Rap (unter anderem spielen KaylaToyfish und Gebrüder Krach), Ausstellungen von Lette-Absolvent:innen, kreativen Workshops, vegetarischen Tacos (von einem Borchardt-Koch) und Sommergarten-Vibes. Wer noch nicht weiß, wohin mit sich: Der Volkspark Friedrichshain ist immer einen Spaziergang wert. Um seiner selbst wegen – aber auch, um auf die andere Seite zu gelangen. Politisch bewegt und vom Krieg fast verschont geblieben, prägt das Filmtheater am Friedrichshain seit 1925 den Kiez. Ab 1997 mit europäischem Arthouse, Independent-Filmen aus den USA, Schulprogramm und Biergarten im Sommer. Am Wochenende (13.-14.09.) feiert das heilige Lichtspielhaus an der Hufelandstraße 100. Geburtstag – mit Jubiläumsprogramm und einladendem Eintritt: alle Filme kosten fünf Euro. Live-Musik im Sommergarten, FaF-Flohmarkt, Posterbasar, Ausstellung und ein Kurzfilm zur Kinogeschichte stehen auf dem Programm. Wer es wagt, nimmt am Meryl-Streep-Lookalike-Contest teil. Im Jubiläumsmonat laufen zudem Kiez-Filme wie „Berlin, Ecke Bötzow“ und „Winsstraße“. Apropos heilige Hallen: Für die Croissant Session No.04zieht es Cee Cee am nächsten Samstag (20.09.) ins Café westberlin, einst Gemeindezentrum der St.-Agnes-Kirche, heute Café und Kulturort. Gemeinsam mit Coffee Week Berlin und FOMO Berlin lädt Cee Cee zu einem Vormittag mit feinem Kaffee und guter Gesellschaft. Dazu gibt es Live-Sets von Luca Nova und SvP– leicht, tanzbar, perfekt für den Vormittag. Früh da sein lohnt sich: Für Early Birds gibt es ein Stück Croissant Pie aufs Haus. So wächst garantiert auch die Vorfreude auf den Herbst.

Text: Emma Zylla / Fotos: Daniel Horn, Andrea Rossetti, Ruby Watt / Credit: Yorck Kinos; Lee Bae; Tauba Niche; Esther Schipper; Teresa Mahler & Gian Andrea Poletta für Medi

Gallery Night
11.09.2025 bis 22h.
12.–14.09.2025 12–18h.
Hier findest Du teilnehmende Galerien.

@galleryweekendberlin
@irina_j_p
@galerienoahklink
@estherschippergallery
@leebae.art
@tau_au

Bar Sway, Pannierstr.29, 12047 Berlin–Neukölln; Stadtplan
Medi Pop-up, 12.–13.09.2025 ab 17h.

@bar___sway
@teresamahler_
@gian.and.dre

Weiße Rose, Martin-Luther-Str.77, 10825 Berlin–Schöneberg; Stadtplan
Albe Festival 13.09.2025, 14–24h.

@weisserose_berlin
@albe.kollektiv
@kayla.london.w
@toyfish.music
@gebr.krach

Filmtheater am Friedrichshain, Bötzowstr.1–5, 10407 Berlin–Prenzlauer Berg; Stadtplan
Jubiläumsfest & Open House 13.–14.09.2025. 

@yorck.kinogruppe

westberlin, c/o St. Agnes, Alexandrinenstr.118–121, 10969 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan
Croissant Session No.04, 20.09.2025 11–15h.

@coffeeweek.berlin
@fomoberlin247
@westberlin_de
@vonperger
@lucanova_ofc

cee_cee_logo
CAFÉ TIERGARTEN — EIN KLASSIKER IN NEUEM GLANZ UND MITTEN IM GRÜNEN

CAFÉ TIERGARTEN — EIN KLASSIKER IN NEUEM GLANZ UND MITTEN IM GRÜNEN

Hansaviertel, wir kommen. Denn hier ist Berlin irgendwie eigen – auf eine gute Art. Und seit das Café Tiergarten mit neuen Betreiber:innen zurück ist, lohnt sich ein Abstecher umso mehr! Zwischen Bäumen und dem dichten Grün des Tiergartens liegt das Schwedenhaus von Sten Samuelson und Fritz Jaenecke. Die markante blau-rot-weiße Wohnscheibe bildet mit dem gegenüberliegenden Wohnhaus von Oscar Niemeyer das architektonische Tor zum Viertel – entstanden 1957 im Rahmen der Internationalen Bauausstellung „Die Stadt von morgen“. Und genau hier, im Erdgeschoss des Schwedenhauses, hat seit 1957 das Café Tiergarten seinen Platz. Die Räume erzählen Berliner Geschichte: Ursprünglich von der Großbäckerei Wittler genutzt (in den 1920er-Jahren Europas größter Brotproduzent, später eng verflochten mit den NS-Machthabern, in den 1980ern schließlich geschlossen), wurde das Café Tiergarten danach jahrzehntelang als Kaffeehaus betrieben, bis es still wurde. 2024 hing ein „Zu vermieten“-Schild am Fenster. Hinter dem Neustart steht ein Team mit klarer Handschrift und Vision: der Künstler Simon Freund (zuletzt bei der Getränke-Brand Bouche tätig), Art-Direktorin Leonie Herweg (u.a. Betreiberin des Kunstraums Grotto), Gastronom Nicolas Mertens und Sophie Kretzschmar (Absolventin der Slow Food Universität im Piemont). Für sie war schnell klar: Dieser Ort soll wieder zum Leben erweckt werden – als offenes, modernes und internationales „Nachbarschafts-Wohnzimmer“.

Die Restaurierung war ein Balanceakt zwischen Denkmalschutz und Vision. Schritt für Schritt wurden die ursprünglichen Räumlichkeiten freigelegt und das originale Farbschema von 1957 mit Unterstützung einer Restauratorin in den lichtdurchfluteten Innenräumen rekonstruiert. Auch die Ausstattung folgt dem modern-internationalen Gedanken: Vintage-Tische von Alvar Aalto und Eiermann-Stühle, Porzellanleuchten von Ifö und Seidenlampen des New Yorker Designers Nick Poe. An den Wänden hängen künstlerische Positionen u.a. von Daniel Moldoveanu, Marcel Broodthaers, Thomas Schütte und Catharine MacTavish. Auf der großzügigen Sonnenterrasse mit Blick ins Grüne des Tiergartens genießt man einen Moment der Stille – mitten in der Stadt. Hier gibt es nicht nur hervorragenden Filterkaffee, Torten und Kuchen vom Blech, sondern auch frisch gebackene Focaccia (immer mittwochs), Brot, Oliven, Wein und Salbei-Croissants. Neben Lesungen und Weinverkostungen finden auch Yoga und Filterkaffe-Stunden statt, wie an diesem Samstag (30.09). Bis heute ist das Hansaviertel ein einzigartiges Ensemble und ein Ort voller internationaler Ideen für zeitgemäßes Wohnen – und voller Kontraste. Und schon jetzt ist das Café Tiergarten wieder das, was es sein soll: ein Ort der Begegnung, Ruhe, Kunst und Kultur. Schnörkellos und gut. Ein Stück Berliner Geschichte, das sich neu erzählt oder ein Stück Berliner Geschichte, das gerade erst wieder beginnt?

Text: Milena Kalojanov / Fotos: Robyn Steffen

Café Tiergarten, Altonaer Str.3, 10557 Berlin–Tiergarten; Stadtplan

@cafetiergarten

cee_cee_logo
DIE CEE CEE X GOOGLE PIXEL ART MAP IST ZURÜCK — UND KIOSQUE PIXEL LÄDT EIN

DIE CEE CEE X GOOGLE PIXEL ART MAP IST ZURÜCK — UND KIOSQUE PIXEL LÄDT EIN

Brutalistische Architektur wie ein Filmset. Neonlichter, die nachts durch die Straßen flirren. Schatten, die sich an den Fassaden der Stadt abzeichnen. Gemeinsam mit Google Pixel haben wir wieder eine kuratierte Map entworfen, die all diese Momente festhält – inspiriert von der visuellen Sprache der Fotografin und Filmemacherin Gia Coppola. Im Kiosque Pixel in Kreuzberg, ein temporärer Ausstellungsraum, der für vier Tage (11.–14.09.2025) geöffnet sein wird, läuft „Edie“ – Gia Coppolas neuer Kunstfilm, vollständig mit dem Google Pixel 10 Pro gedreht. Inspiriert von Ed Ruschas „Sunset Strip Series“ aus den 1960er Jahren – einem fotografischen Leporello, das die Fassaden des berühmten Sunset Boulevards in Los Angeles wie eine ununterbrochene Szene abrollt – überträgt Coppola diese Idee in das gegenwärtige L.A. Sie untersucht, wie Orte Geschichten schreiben, Architektur zur Projektionsfläche wird und sich flüchtige Bilder zu einer Erzählung zusammenfügen. Neben der Filmscreening-Installation findest Du im Kiosque Pixel unsere Cee Cee x Google Pixel Art Map: ein Guide durch Berlin, der Orte, Lichtstimmungen und Perspektiven vereint, die sich wie kleine Filmszenen anfühlen. Von versteckten Rooftops über Independent-Kinos bis hin zu Cafés, in denen die Zeit stehen geblieben ist. Dazu gibt’s Verpflegung mit Donuts von Atelier Dough und Sodas von Something & Nothing. Ein perfekter Ausgangspunkt, um in der trubeligen Kunstwoche eine kleine Pause einzulegen oder danach die Stadt mit neuen Augen zu sehen.

Text: Sophie Doering / Fotos: Chris Noltekuhlmann & Sophie Doering / Credit: Google Pixel

Kiosque Pixel, Besselstr.14, 10969 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan
11.–14.09.2025

@googlepixel

cee_cee_logo