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AUSZEIT IN ITALIEN — YOGA UND ARTIST RETREATS IN DER VILLA PRAVERNARA

AUSZEIT IN ITALIEN — YOGA UND ARTIST RETREATS IN DER VILLA PRAVERNARA

Langsamer, bewusster und verbundener leben – so einfach es klingen mag, meist fällt es mir schwer, loszulassen und Raum für Auszeit zu schaffen. Falls es Dir genauso geht, könnte eine Woche in der Villa Pravernara genau das Richtige für Dich sein. Zusammen mit ihren Eltern Be und Andreas und ihrem Partner Yona, stieß Sheila im Sommer 2022 auf die Villa im Norden Italiens und wusste: der Hektik des Großstadtlebens in Berlin entkommen und für einen Augenblick abtauchen – genau das könnte sie hier tun. Und nicht nur sie, auch anderen könnte Sheila hier die Möglichkeit bieten, mit Retreats abzuschalten und einen Zufluchtsort zu gestalten. Seit den 1600ern steht die Villa Pravernara auf halber Höhe eines Hügels und überblickt das Tal südlich der Kleinstadt Valenza, die nur eine Stunde entfernt von Mailand und Turin liegt. Und trotz unbekanntem Terrain für die Familie, haben sie es geschafft, die Villa so zu restaurieren, dass ihre Patina der Zeit erkennbar bleibt. Ab August 2024 werden hier einwöchige Yoga- und Meditations-Retreats in unterschiedlichen Levels, Sprachen und Preisklassen angeboten, für die erfahrene Lehrer:innen eingeladen werden.

Ashtanga, Jivamukti, Vinyasa, Yin Yoga, Somatic Movement – Du selbst entscheidest, mit welcher der Praktiken Du Dich am wohlsten fühlst und welches Angebot sich für Dich richtig anfühlt. Auch für Artist Retreats bietet die Villa den nötigen Platz und Freiraum: Künstler:innen, Musikproduzent:innen, Autor:innen – alle, die nach einem Ort suchen, an dem sie sich auf ihre kreativen Prozesse fokussieren können, werden eingeladen, in dem 1400 Quadratmeter großen Komplex zu verweilen. Zwei große Terrassen, mehrere Wohnräume und eine professionelle Küche sorgen dafür, dass Du Raum für Auszeit und Entspannung hast – für eine Vollverpflegung ist bei den Yoga Retreats ebenfalls gesorgt, mit vegetarischen und veganen Gerichten, die mit regionalen und saisonalen Zutaten von Yona Whale frisch zubereitet werden. Mit Yoga in einer ehemaligen Orangerie in den Tag starten, tagsüber die Umgebung erkunden, ohne Reizüberflutung und der schönen Kulisse Italiens, und mit lauwarmen Sommerabenden auf der Terrasse den Tag ausklingen lassen – die Villa Pravernara erinnert Dich daran, wie schön eine Auszeit sein kann.

Text: Robyn Steffen / Fotos: Hannes Maria Meier & Eva Tuerbl

Villa Pravernara, Strada Pratovernara, 15048 Italien–Valenza, Alessandria; Stadtplan

Infos über die nächsten Yoga Retreats findest Du hier.

@villa_pravernara

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THE BARN ERÖFFNET NEUEN SPECIALTY COFFEE SPOT BEIM CHECKPOINT CHARLIE

THE BARN ERÖFFNET NEUEN SPECIALTY COFFEE SPOT BEIM CHECKPOINT CHARLIE

Eine Einführung braucht diese Coffee Brand eigentlich nicht mehr: The Barn. Das im Jahr 2010 von Ralf Rueller gegründete Unternehmen gehört seit Beginn zu den erfolgreichsten der Berliner Kaffeeszene und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass das Thema Specialty Coffee seit vielen Jahren in aller Munde ist – im wahrsten Sinn. The Barn hat ganz klar meinen Kaffeegeschmack mit geprägt und verändert. Die typische helle Röstung aus dem maßgeschneiderten Trommelröster von Probat steht im Fokus und die Idee, Kaffees nur als Single Origin zu genießen. So kannst Du das jeweilige Terroir herausschmecken. Mit dem nun elften Café in Berlin belebt das Team einen Anlaufpunkt, in guter Nachbarschaft neben den Gourmets Nobelhart & Schmutzig. Am südlichen Ende der Friedrichstraße gelegen, trägt The Barn zu mehr Individualität in dieser eher harschen Ecke bei. Inzwischen hat sich im Dreieck zwischen Checkpoint Charlie, Mehringplatz und Jüdischem Museum aber einiges getan – von Sternerestaurants bis Brunch-Spots und so ist es umso schöner, dass The Barn nun auch seinen Teil dazu beiträgt, diese Gegend ein bisschen attraktiver zu machen.

Am Standort namens Checkpoint Charlie werden nun auf 160 Quadratmeter die bekannten Kaffee-Spezialitäten zubereitet – wie immer bei The Barn auf den Punkt. Das heißt, hier kommt Kaffee rezeptgenau in die Tasse. Das Ergebnis schmeckt dann eben genau nach The Barn! Dazu gibt’s süße Klassiker, wie den Schoko-Mandel-Kuchen und herzhafte Snacks wie getoastete Panini oder Bikini fürs kleine Lunch. Aber das alles ist natürlich nur der für uns praktische und schmackhafte Teil des Ganzen. Das Beste an The Barn: Mit jedem Espresso, Flat White oder Handbrew Coffee hier machst Du die Kaffeelieferkette ein bisschen nachhaltiger und fairer. Denn über den Weltmarkt gezahlte Preise für Rohware und gute Anbaubedingungen sind leider immer noch kein Standard. The Barn hat es sich zum Ziel gesetzt, die Farmer für hohe Qualität auch hoch zu entlohnen; und das heißt nicht nur deren Kosten zu decken, sondern auch Investitionen in den Betrieb und die Gemeinschaft zu ermöglichen. Außerdem helfen sie, das Wissen rund um Anbaumethoden zu steigern und die Förderung konkreter Maßnahmen zu gewährleisten – wie etwa eine Abwasserfiltration bei Ivan dos Santos im Anbaugebiet Brasilien. Darauf einen Cappuccino.

Und falls Du zusammen mit The Barn die neue Location feiern möchtest, dann komm am 15.02. von 17 bis 21 Uhr vorbei: Cocktails vom Freimeister Kollektiv, DJ und natürlich Kaffee warten auf Dich!

Text: Maria Mayer / Fotos: The Barn

The Barn, Friedrichstr.215, 10969 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan
Mo–Fr 8–18h, Sa & So 10–18h. Opening 15.02.2024 von 17–21h

@thebarnberlin

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DIE MODERNE KÜCHE VON YUVAL BELHAN: CROQUETTEN, PET NAT & ANDERE LECKEREIEN BEI TELLER BERLIN

DIE MODERNE KÜCHE VON YUVAL BELHAN: CROQUETTEN, PET NAT & ANDERE LECKEREIEN BEI TELLER BERLIN

Eines der schönsten Abendessen meines Lebens – das war 2022, an einem lauen Sommerabend in einem Neuköllner Hinterhof. Übergroße Teller strömten unaufhörlich aus der Küche, Hände (man konnte sie kaum noch zählen) griffen nach den vielen Gerichten und reichten sie weiter. Seit jenem Abend bei Kiddush wünsche ich mir, dass Küchenchef Yuval Belhan ein permanentes Konzept daraus macht. Und yes, meine Gebete wurden erhört: Yuval eröffnete im Januar 2024 sein erstes Restaurant Teller in den ehemaligen Räumen des Mrs. Robinson’s. Der Name mag vielleicht naheliegend erscheinen, hat aber eine komplexere Hintergrundgeschichte: Auf der Hochzeit des befreundeten Fotografen Jürgen Teller, die Yuval gemeinsam mit seinem Mann Klaus besuchte, wurde jede:m Gast ein Teller inklusive Foto gereicht. Damals dachte sich Klaus schon: Falls er jemals ein Restaurant eröffnet, dann soll es den Namen Teller tragen. Jahre später wurde die Vision schließlich zum Leben erweckt. Die frisch gestrichenen Ziegelwände lassen den Boden des Speisesaals warm erscheinen und verleihen dem Raum eine gehobene und doch gemütliche Atmosphäre – passend zur saisonal wechselnden Speisekarte. Teller kann als Liebesbrief beschrieben werden, der das Beste aus mediterranen und mitteleuropäischen Einflüssen in sich vereint, bedingt durch Yuvals Herkunft und Ausbildung. Es gibt knusprige Rarebit-Kroketten, hausgemachtes fermentiertes Kartoffelbrot und dazwischen lustige Kreationen, wie die Neuheit „The Chicken Brioche Sando“. Die Weinkarte ergänzt die Speisekarte perfekt, von den flippigen Pet Nats, die Dich umhauen werden, bis zu den klassischen Mencias, die garantiert ein Publikumsmagnet sind. Im Moment ist Teller nur donnerstags bis sonntags geöffnet. Du solltest also auf jeden Fall im Voraus reservieren.

Text: Kate Foran / Fotos: Zoe Spawton

Teller, Pappelallee 29, 10437 Berlin–Prenzlauer Berg; Stadtplan
Do–So 18–22h30

@tellerberlin

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NUR MUT: DER JOURNEY OF COURAGE SUMMIT VERNETZT BIWOC* & TIN*BIPOC UNTERNEHMER:INNEN

NUR MUT: DER JOURNEY OF COURAGE SUMMIT VERNETZT BIWOC* & TIN*BIPOC UNTERNEHMER:INNEN

Inklusion und Diversität sind in der Arbeitswelt (und nicht nur dort) ziemliche Buzzwords: Nicht selten werben Unternehmen mit diesem Anspruch ohne eine richtige Erklärung für sich – was aber bedeuten die Begriffe eigentlich aus der Sicht von BIWOC* und TIN*BIPOC und was brauchen Arbeitsorte wirklich, um inklusiver und diverser zu werden? Genau diesen Fragen geht der Journey of Courage Summit am kommenden Samstag (10.02.2024) im Ayoka in Kreuzberg nach. Kurze Erklärung: BIWOC* steht für Black, Indigenous, and Women of Color, TIN*BIPOC für trans*, inter* und nicht-binäre People of Color. Der Summit, initiiert von Brave Spaces 2.0, ist also intersektional von und für Menschen gedacht, die von Mehrfachdiskriminierung betroffen sind. Mit dabei für Talks, interaktive Workshops und jede Menge Networking sind unter anderem Leni Charles (Kids of the Diaspora), Beatrice Angut Lorika Oola (Fashion Africa Now) und Ouassima Laabich (Muslim Futures). Die Moderation im AYOKA – übrigens auch ein Black Owned Business – übernimmt ShaNon Bobinger, für gambische Küche sorgt Am Agie Njie, die bald mit ihrem eigenen Catering-Business Eat. Africa. durchstarten wird. Ihren Ursprung hatte die Idee zum ersten Business Event für mehr Inklusion und Diversität in Deutschland übrigens bei BIWOC* Rising: Die ehemalige Pilotin und Gründerin Loubna Messaoudi weiß aus eigener Erfahrung, wie schwierig es für Kinder der migrantischen Diaspora in Deutschland ist, Bildungsabschlüsse, Berufseinstieg und Karriere trotz systematischer und struktureller Diskriminierung zu meistern.

Mit ihrem Unternehmen wollte Loubna einen Ort und Raum schaffen, an dem die wirtschaftliche, soziale und berufliche Teilhabe von Frauen, trans*, inter* und nicht-binären People of Color gestärkt wird – unter anderem bietet das Team von BIWOC* Rising Anti-Bias-Trainings für Unternehmen an, die inklusivere Strukturen aufbauen wollen. Das Projekt Brave Spaces 2.0 richtet Veranstaltungen und Workshops für trans*, inter* und nichtbinären BIPOC und BIWOC Unternehmer:innen, Solopreneur:innen und Freiberufler:innen aus und stellt ihnen eine Datenbank mit hilfreichen Ressourcen sowie ein wachsendes Netzwerk von Gründer:innen of Color zur Verfügung. Viele, viele Begriffe – aber eben hier keine bloßen Buzzwords, sondern wichtige Sprache, die Mehrfachdiskrimierung(en) in der Arbeitswelt sichtbar und somit auch bekämpfbar macht.

Text: Hanna Komornitzyk / Fotos: Ayoka, Marc Moudi & Ina Aydogan

AYOKA Event Space, Friedrichstr.182, 10117 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan
The Journey of Courage Summit 10.02.2024 9–18h. Tickets gibt’s hier.

@bravespaces2.0

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NO ONE SMELLS LIKE YOU: 15WEST IN CHARLOTTENBURG — EMPFOHLEN VON CARSTEN FISCHER

NO ONE SMELLS LIKE YOU: 15WEST IN CHARLOTTENBURG — EMPFOHLEN VON CARSTEN FISCHER

Betrittst Du den Store 15West in der Giesebrechtstraße in Charlottenburg, fühlst Du Dich eher wie in Paris oder Mailand statt in Berlin. Aufgearbeitetes Eichenparkett, die Wände in charakteristischen Schlammfarben, Sessel mit floralen Stoffbezügen und in der Mitte drei Präsentationskuben, eingedeckt in pastellfarbenen Fliesen, die eigens in einer Werkstatt in Bayern gebrannt wurden. Hier hat Gründer Marc Janssen mit 15West – im Westen Berlins, unweit des Kurfürstendamms – einen Ort für exklusive Nischendüfte geschaffen. Denn die meisten der eigens ausgewählten Fragrances gibt es Berlin- und teils sogar Deutschland-exklusiv nur hier. Der gebürtige Niederländer hatte schon immer eine große Leidenschaft für Parfüms und Parfümerien waren auf jeder Reise seine erste Anlaufstelle, erzählt der eigentlich gelernte Friseurmeister. Die Idee zur eigenen „Duftboutique“ existierte schon vor 20 Jahren und im Frühjahr 2020 wurde aus der Vision Realität – inklusive individueller Duftberatung von einem Parfum-Kenner par excellence. Denn bei 15West geht es nicht nur um den Verkauf von Parfüms, sondern um das Erlebnis und die Geschichten hinter den Düften. Abseits bekannter Pfade triffst Du hier auf Marken-Unikate wie Thomas de Monaco oder Eternal Journey, deren Parfums den Tag in Morgen, Tag und Nacht aufteilen und separat, sowie gelayert getragen werden können. Mit dem Valentinstag in Sicht bietet 15West eine einzigartige Möglichkeit, Liebe und Individualität zu zelebrieren. Denn hier findest Du bestimmt den passenden Duft, der Herzen höher schlagen lässt.

Text: Carsten Fischer / Fotos: Robyn Steffen

Carsten Fischer lebt seit 1990 in Berlin und ist Einkäufer für mehrere Fashion Stores in Berlin und Hamburg.

15West, Giesebrechtstr.15, 10629 Berlin–Charlottenburg; Stadtplan
Di–Fr 11–18h, Sa 11–17h

@15_west_berlin

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