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FREITAG: NACHHALTIGKEIT IN TASCHENFORM ZUM AUSLEIHEN, AUSTAUSCHEN UND UMHÄNGEN

FREITAG: NACHHALTIGKEIT IN TASCHENFORM ZUM AUSLEIHEN, AUSTAUSCHEN UND UMHÄNGEN

Du brauchst einen Rucksack für einen Ausflug, eine Hip Bag für das nächste Open Air oder eine geräumige Umhängetasche für den Alltag, um alle Essentials von Schlüssel bis Laptop inklusive Ladekabel und Lektüre zu verstauen? Stell Dir vor, Du musst Dich nicht mehr für eine Tasche entscheiden, die Dich dann jahrelang begleiten – auch wenn Du eigentlich schon längst eine andere, größere oder kleinere brauchst. Stattdessen kannst Du Dir beim innovativen Service Freitag Rent jetzt einfach eine Tasche mieten und diese bei Bedarf gegen ein anderes Modell oder ein Unikat eintauschen. Beim Pop-up Taschenverleih an der Torstraße in Mitte kannst Du für neun Euro pro Monat eines der über 200 Einzelstücke ausleihen und jederzeit je nach Laune, Stil und Situation wieder wechseln. Das Denken und Handeln in Kreisläufen ist tief in der DNA von Freitag verankert: Seit 1993 fertigen die Taschenmacher aus Zürich Unikate aus ausgedienten LKW-Planen. Mit der Entwicklung von vollständig zirkulären Produkten, wie zum Beispiel der kompostierbaren Kleidung F-abric, der Handyhülle Circ-Case oder der Rucksack Mono[PA6], will Freitag immer sparsamer mit Ressourcen und Energie umgehen. Dazu gehört auch die Entwicklung von zeitgemäßen, zirkulären Services. Zusammen mit dem Berliner Fashion-Dienstleister Pool sollen bei Freitag Rent mit dem flexiblen Mietmodell Nachhaltigkeit und Style Hand in Hand gehen. Will sagen: Hol Dir jetzt Dein Lieblingsunikat und tausche es nach Belieben wieder aus, ohne Dein Budget zu überziehen.

Text: Alison Musch / Fotos: Christina Raue

Freitag Rent, Torstr.67, 10785 Berlin–Mitte; Stadtplan
17.05.–17.08.2023 Mo–Sa 11–19h. Mehr Infos findest Du hier

@freitaglab

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SFERA — DER NEUE SPOT FÜR DEINEN AUSGELASSENEN VEGANEN BRUNCH & LUNCH INKLUSIVE NATURWEIN

SFERA — DER NEUE SPOT FÜR DEINEN AUSGELASSENEN VEGANEN BRUNCH & LUNCH INKLUSIVE NATURWEIN

Bei Deinem ersten Besuch im Sfera weißt Du gar nicht, wohin Du zuerst schauen sollst: Die Holztheke, die wabenförmigen Bodenfliesen, die Ornamente an den Wänden oder die königsblauen Stühle? Eins ist klar: In dem lichten, einladenden Raum lässt es sich gut verweilen. Die alte Mosaikwand erinnert dabei an eine vergangene Zeit – vor einigen Jahrhunderten befand sich hier eine Metzgerei. Spätestens bei Deiner Bestellung wirst Du merken: Da geht’s ja noch weiter! Getrennt durch einen kleinen Flur eröffnen sich zwei weitere Räume. Diese sind zurückhaltender, trotzdem nicht weniger beeindruckend. Die Weinregale laden zum Anstoßen ein – bei Altbauwohnungsflair. Jana zog es vor sechs Jahren nach Berlin. Zunächst arbeitete sie in einigen Brunch-Lokalen – unter anderem als Chefköchin im Allan’s Breakfast Club. Dann beschloss sie, ihren eigenen Laden direkt am Böhmischen Platz aufzumachen. Das war im April 2023 – seitdem bietet sie im Sfera eine rein vegane Karte an. Das Menü wird saisonal jeweils leicht verändert – zusätzlich gibt es eine Theke mit Sandwiches to go. Meine Highlights aus der aktuellen Karte: Die getoastete Brioche mit Früchten, veganer Crème fraîche und Basilikum sowie der French Toast mit Mandelcreme, Kirschen, Salbei und Crumble.

Natürlich gibt es auch herzhafte Speisen, wie den Kartoffelsalat mit geräuchertem Tofu oder Austernpilz-Ceviche. Dazu werden Naturweine von Vinofactum und 8greenbottles serviert und natürlich frischer Kaffee von Passenger Coffee. Das Brot wird von einem unserer All-Time-Favorites geliefert, der Gorilla Bäckerei. Vielleicht kennst Du die Räumlichkeiten auch bereits von Herrlich Dining: Fee und Hannah sind alte Freundinnen von Jana und veranstalten hier gerne mal das ein oder andere Catering-Event. Im Raum – oder besser gesagt: in den Räumen – stehen weitere Ideen für Pop-ups, Get Togethers und Kitchen Takeovers von befreundeten Köch:innen. Ob Boozy Brunch oder Daily Lunch, den Sonntagstreff im großen Kreis oder Co-Working unter der Woche – Sfera kann so vieles für Dich werden.

Text: Robyn Steffen / Fotos: Luna Schaffron

Sfera, Schudomastr.44, 12055 Berlin–Neukölln; Stadtplan
Mo, Do & Fr 10–16h, Sa & So 10–17h

@sfera.berlin

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DER KLEINE JAPANISCHE KIOSK MITTEN IN DER UCKERMARK: DER KOMBINI VON YOKO & ANNA

DER KLEINE JAPANISCHE KIOSK MITTEN IN DER UCKERMARK: DER KOMBINI VON YOKO & ANNA

Direkt am Tor des Großen Gartens triffst Du an den Wochenenden auf Anna und Yoko: In ihrem Kombini Kiosk sind sie hinter der selbst gebauten Holztheke mal dabei, frischen Kaffee aufzusetzen, mal sitzen sie mit Freund:innen in der Sonne davor. Begrüßt wirst Du mit lautem „Irashaimase“: Willkommen. Die Zwillingsschwestern sind mit deutsch-japanischen Eltern in Berlin aufgewachsen. Wenn die beiden von ihrer Kindheit erzählen, kommen Erinnerungen an die Sommerferien hoch, die sie bei ihrer Oma in Japan verbrachten: Das Essen, die selbst genähten Pyjamas und Erkundungstouren im Garten. Kein Wunder also, dass Anna inzwischen Textildesignerin und Yoko Floristin und Gärtnerin ist. Mit ihrem Kombini Kiosk wollen beide ihre Liebe zu Alltagsgegenständen aus Japan teilen – „We sell what we love“ ist ihre Devise und yes: we love it too! Angefangen bei den Stäbchenablagen aus Porzellan in vielen verschiedenen Formen von Gyoza-Style, über Radieschen-Form bis hin zu Edamame. Oder die farbigen Koinobiri’s – traditionelle Karpfenfahnen, die schon bei leichtem Wind fröhlich flattern und nicht nur im Großen Garten schmuck aussehen.

Neben den kleinen Artikeln (die sich übrigens hervorragend als Mitbringsel oder zum Verschenken anbieten), gibt es wie in jedem üblichen Kiosk Getränke und Snacks: Kaffee und Kuchen, aber eben auch japanische Spezialitäten wie die hausgemachten Onigiris, Yuzu-Limonaden und eine Auswahl von Sake zum Abkühlen. Zukünftig werden Anna und Yoko in ihrem kleinen Refugium auch Workshops anbieten, die sich aus ihren Fach- und Interessensgebieten zusammensetzen: Regionale und saisonale Blumen arrangieren, die japanischen Papierfächer „Uchiwa“ bemalen oder Sake verkosten – wir können es kaum erwarten! Bis dahin genießen wir die netten Gespräche mit der Garten-Community und liebäugeln mit den Mitbringseln im Kombini Kiosk. Übrigens: Wenn Du schon mal im Großen Garten Rast machst, solltest Du unbedingt auch bei Parg zum Lunch oder Dinner vorbeischauen.

Text & Fotos: Robyn Steffen

Kombini Kiosk im Grossen Garten, Dorfmitte 11, 17268 Gerswalde; Stadtplan
Sa 13–18h & So 12–18h

@kombini.kiosk

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THREE IS A PARTY: SEEK X CEE CEE X POOL — PRE-FASHION WEEK APERITIVO IM CEE CEE CAFE

THREE IS A PARTY: SEEK X CEE CEE X POOL — PRE-FASHION WEEK APERITIVO IM CEE CEE CAFE

Hide & Seek? Nope – genau das Gegenteil! Kommenden Montag (10.07.2023) solltest Du Dich nicht verstecken, sondern zeigen, denn dann laden wir zum Warm-up ins Cee Cee Cafe. Immerhin ist einmal mehr Modewoche in Berlin und die will zelebriert werden. Ab Dienstag geht’s auch mit den Modemessen Seek und Premium Exhibitions los – Shows und Performances von Modemacher:innen und Labels starten schon am Montag. Also such das stylishste Outfit Deines Kleiderschranks oder zumindest das coolste Shirt aus dem Kleiderhaufen aus, bring die BFF und Fashionistas Deines Vertrauens mit – und komm vorbei. Wir bieten zusammen mit dem Team der Seek und den Macher:innen des lokalen Fashion Service Pool eine stilsichere Zusammenstellung von gut aussehenden Drinks, apartem Sound von Animal Deluxe und der natürlichen Kraft der Sonne an – dann kommt die Inspiration für den Rest der modischen Woche hoffentlich ganz von selbst. Und damit niemand hungry, hangry oder Ähnliches wird: Crispy Tacos von Munchies und sommerliche Ramen-Bowls von Ramen Bonez gibt’s auch. Also seek no further und Cee Cee you an der Pool-Bar.

Text: Nina Trippel / Fotos: Sophie Doering

Cee Cee Cafe, Besselstr.13, 10969 Berlin–Kreuzberg; Stadtplan
Mo 10.07.2023 18–22h

@ceecee.cafe
@seek.tradeshow
@pool.berlin

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BOOBS IN THE ARTS: EINE SUMMER GROUP SHOW BEI DITTRICH & SCHLECHTRIEM — EMPFOHLEN VON BASTIAN GEHBAUER

BOOBS IN THE ARTS: EINE SUMMER GROUP SHOW BEI DITTRICH & SCHLECHTRIEM — EMPFOHLEN VON BASTIAN GEHBAUER

Wenn heterosexuelle Typen über Brüste schreiben und Ausstellungen empfehlen, die künstlerische Arbeiten dazu zeigen, sollte man in jedem Falle das Weite suchen. Außer in diesem Falle denn unabhängig vom persönlichen Reiz, den dieses Thema auf den Autor ausübt, haben wir es bei der eröffnenden Show (07.07.2023) bei Dittrich & Schlechtriem zu besagtem Thema Boobs in the Arts (nachdem gleichnamigen Instagram-Account der Kuratorin Natanja von Stosch), mit etwas zu tun, das jenseits nur erotischer Interessen Relevanz hat. Es geht um Kunst, richtig gute, von ausdrucksstarken Künstlerinnen wie Hannah Hallermann, Ketuta Alexi-Meskhishvili oder Katarina Janečková Walshe*, die sich mit den Kuratorinnen Juliet Kothe und Natanja von Stosch zusammentun. Das Ganze für das gemeinsame Wohl, nämlich Brüsten die Aufmerksamkeit zu geben, die ihnen gebührt. Sinnlich, künstlerisch, historisch, politisch. Neben der gewünschten Erbauung wird ein weiteres Ziel verfolgt. Cash, cash, cash. Das Geld nämlich brauchen Juliet Kothe und Natanja von Stosch, um ihre von langer Hand geplante und umfangreich recherchierte Publikation gleichnamigen Titels in den Druck zu bekommen. Der Katalog wird einen Überblick zu historischen und zeitgenössischen Darstellungen der weiblichen Brust zeigen und dabei die unterschiedlichen Perspektiven und Repräsentationsweisen von Brüsten seit Beginn des 20. Jahrhunderts untersuchen. Höchste Zeit für eine solche Publikation! Also: Kommt, schaut, kauft!

*alle Künstler:innen: Ketuta Alexi-Meskhishvili, Jagoda Bednarsky, Kasia Fudakowski, Isabelle Graeff, Hannah Hallermann, Nadira Husain, Verena Issel, Katarina Janečková Walshe, Monty Richthofen, Nadine Schemmann, Jenna Sutela, Young-Jun Tak, Slavs and Tatars and Anna Virnich.

Text: Bastian Gehbauer / Fotos: Jens Ziehe & Hans Georg Gaul / Credit: Laura Catania,; Katarina Janecková Walshe; Jagoda Bednarsky; DITTRICH & SCHLECHTRIEM

Bastian Gehbauer ist Künstler aus Berlin, der sich fotografisch mit Räumen, ihrer Geschichte und deren emotionaler Qualität beschäftigt. Ende August wird seine bisher größte Ausstellung bei HOTO Berlin eröffnen. Im Blick steht dabei unter anderem die fast vergessene deutsch-jüdische Architektur.

Dittrich & Schlechtriem, Linienstr.23, 10178 Berlin–Mitte; Stadtplan
Boobs in the Arts – Fe:male Bodies in Pictorial History 07.07.–29.07.2023. Eröffnung Fr 07.07. 18–20h

@boobsinthearts
@dittrichschlechtriem

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